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    Hat eine/r von euch Zahlen, von welchen Verhältnissen wir eigentlich ausgehen müssen? Wieviel Treibhausgase werden eigentlich durch Transportmittel freigesetzt und wie steht das im Verhältnis zu z.B. Kohlekraftwerken? Ich glaube mal gehört zu haben, dass es sich dabei um einen prozentual recht geringen Teil der Treibhausgase handelt.

    Ich meine die Debatte wäre doch wieder komplett derailed, wenn man sich am Schluss nur noch darüber unterhält ob Familie Schmidt dieses Jahr in den Urlaub geflogen ist oder Manuela Mustermann mit dem Diesel zur Arbeit fährt.

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      Hilft dir das? Die Zahlen sind vom Umweltbundesamt. Um genau zu sein von dieser Seite.

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        Wow hätte nicht gedacht, dass es so viel aus macht. Danke

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          ra-hoch3 noobhans

          Bin ja da größtenteils eurer Meinung.
          Der erste Post von RA-hoch3 liest sich so, als sei der Verbraucher frei von Verantwortung und es sei alleinige Sache des Staates etwas zu unternehmen. Bis dahin kann der Bürger weiterhin zum Arbeits-Meeting und in den Wohlverdienten Urlaub fliegen. Schuld sind ja eigentlich eh die Firmen.
          Und das halte ich für Falsch, vielleicht habe ich das einfach auch nur missinterpretiert.


          Die Politik kann sicherlich am meisten Regeln. Die wird und kann das aber nur tun, wenn sie den Rückhalt vom Volk hat.


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            Zitat von ra-hoch3 Beitrag anzeigen
            cena führt euch an der Nase rum. Er möchte nicht über den Klimawandel reden. Er lenkt mit angeblichen oder gar echten Verfehlungen anderer vom eigentlichen Thema ab. Man nennt sowas Concern Trolling.
            Ist dir zu warm? Ich chatte hier seit zig Seiten über die effizientesten Instrumente für einen effektiven Klimaschutz und fordere seit Ewigkeiten (wie fast alle Ökonomen) eine CO2-Bepreisung um Klimaschutz politisch anzugehen. Habe hier niemals behauptet, man würde solche Probleme durch individuellen Verzicht lösen. Gerade das Gegenteil ist doch der Fall. Da die CO2-Menge im EU-ETS europaweit gedeckt ist, führen nationale Abschaltungen zu einer Verlagerung in andere Länder. Auch diese Kritik ist keine neue. Auch der Punkt, dass der Kohlekompromiss extremst teuer ist und wir auf Grund des steigenden CO2-Preises in Folge der Verknappung ohnehin Kohlekraftwerk sukzessive vom Netz nehmen würden, da sie sich schlicht nicht rentieren. All das ist kalter Kaffee, aber das interessiert ja niemanden, weil das nicht so coole hippe Bilder erzeugt wie ein Baumhaus im Wald bauen oder sich an einen Bagger ketten. Die Instrumente und Mechanismen sind nicht trivial und vermutlich nicht für alle intuitiv nachvollziehbar, aber auf diese plumpe Kritik lass ich mich nicht ein.

            Ich kritisiere diese moralische Überhöhung durch Vertreter der Grünen und den sog. "Aktivisten", weil ich genau aus den Punkten wie oben beschrieben kein Geschwätz und keinen erhobenen Zeigefinger sehen will, sondern konkretes politisches Handeln. Ich für meinen Teil hab vermutlich einen Bruchteil des CO2-Footprints von den Leuten, die sich für die Klimaretter halten. Und das hat einfach etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun.

            Bzgl. des Regenwaldes sprach ich nicht von Aufforstung, sondern mir geht es um die Vermeidung des Abholzens.

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              Wenn man in der linken Ecke haust, sieht man überall nur Rassisten, die das 3te Reich zurück wollen.
              Leute, die sich in der rechten Ecke rumtreiben, sehen nur noch die linksgrün versifften Gutmenschen.

              Und keiner will von seiner Meinung/seinen Vorurteilen abrücken.

              Divide et impera scheint also zu funktionieren.

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                Oder man macht es sich ganz einfach in der Mitte und mit dem Status Quo gemütlich und tut so, als seien beide Seiten legitim.

                Der Meinungen der links-grün Versifften werden halt durch die Wissenschaft belegt, die klimaverleugnende Nazi-Scheiße der AfD eher weniger.

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                  Zitat von ra-hoch3 Beitrag anzeigen
                  Der Kapitalismus wird uns bis zum bitteren Ende mit Öko-Lifestyle-Produkten versorgen und gleichzeitig den Planeten zumüllen. Konsumentscheidungen werden die Welt nicht retten.
                  Deshalb sollten wir keinen Öko-Lifestyle-Produkte für den ritualisierten Selbstbetrug kaufen, sondern VERZICHTEN. Weniger Fliegen, weniger Smartphones, weniger Autos.

                  Daneben unterschätzt du den erzieherischen Effekt des nachhaltigen, verzichtsbereiten Lebensstils. Und damit meine ich nicht mal in erster Linie die Industrie (die uns eh nur neue grüngewaschene Mogelpackungen hinhalten wird), sondern auch der Politik. In einer Gesellschaft, in der Leute es nicht als Zumutung empfinden, ihr Bier auf dem Fahrrad zu transportieren oder den Urlaub an der Ostsee zu verbringen, macht es der Politik deutlich leichter oder setzt sogar Anreize, neue Regelungen zu treffen. Und: man kann damit auch Einfluss auf sein Umfeld ausüben. In meinen Freundeskreis ist das Umweltbewusstsein in den letzten Jahren deutlich gewachsen, weil es Leute gibt, die es vorleben. Was auch wieder Einfluss auf die Politik hat.

                  Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
                  Ich kritisiere diese moralische Überhöhung durch Vertreter der Grünen und den sog. "Aktivisten", weil ich genau aus den Punkten wie oben beschrieben kein Geschwätz und keinen erhobenen Zeigefinger sehen will, sondern konkretes politisches Handeln. Ich für meinen Teil hab vermutlich einen Bruchteil des CO2-Footprints von den Leuten, die sich für die Klimaretter halten. Und das hat einfach etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun.
                  Ich wähle die Grünen auch schon seit Jahren nicht mehr, weil sie mir zu sehr Ablasspolitik für die Besserverdiener betreiben, als die eigentlichen Probleme anzugehen. Aber eine starke Grüne hat schon eine gewisse Symbolkraft. Wenn sich nun viele andere Parteien bemüßigt fühlen, mal was anderes als "Bedenken second" auf ihre Plakate zu schreiben, so ist das auch dem Erfolg der Grünen zu verdanken.
                  Zuletzt geändert von OrdentlichUndFromm; 25.06.2019, 20:11.

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                    Mir ist moralingetränkter Klimaschutz - falls er wirklich etwas bringt - lieber als gar keiner a la Groko, nicht falsch verstehen.

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                      was sollen das eigentlich für Argumente sein? Natürlich kann man Klimaaktivist sein, gegen Diesel, Kohlestrom und co sein und trotzdem nach Portugal in den Urlaub fliegen. auch als grüner Politiker.

                      Es muss ja nicht gleich in Extremen enden, nicht jeder muss ein Fundamentalist sein.

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                        Dann kann man aber nicht mehr so gut gegen "grün" hetzen und von Doppelmoral sprechen.

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                          Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
                          Ich kritisiere diese moralische Überhöhung durch Vertreter der Grünen und den sog. "Aktivisten", weil ich genau aus den Punkten wie oben beschrieben kein Geschwätz und keinen erhobenen Zeigefinger sehen will, sondern konkretes politisches Handeln. Ich für meinen Teil hab vermutlich einen Bruchteil des CO2-Footprints von den Leuten, die sich für die Klimaretter halten. Und das hat einfach etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun.
                          Das ist interessant, denn wie oben beschrieben hat der Moralismus schon lange die Seiten gewechselt. Den Zeigefinger halten Leute wie Du, oder der thread von Don Alphonso, hoch. Nicht mehr Die Grünen. Und diesen "Kampf" gewinnt man immer, weil es eben kein 100% richtiges Leben im Falschen gibt. Wir alle müssen in diesem System Kompromisse machen. Das bedeutet, auch mal zu fliegen und auch mal ne Adidasjacke zu tragen.

                          Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
                          Bzgl. des Regenwaldes sprach ich nicht von Aufforstung, sondern mir geht es um die Vermeidung des Abholzens.
                          Interessant, aber wie willst Du das angehen? Ein Großteil des Regenwalds wird für den Sojaabbau abgeholzt, welcher wiederum als Futtermittel für die Tierindustrie gilt. In Folge könnte das bedeuten, den Konsum von tierischen Produkten massiv einzuschränken, aber dagegen hast Du dich soweit ich mich erinnere immer vehement ausgesprochen?



                          von hier: https://www.abenteuer-regenwald.de/b...eisch-und-soja

                          Wenn ich mir die anderen Gefahren angucke:
                          - Tropenholz
                          - Palmöl
                          - Papier
                          - Aluminium
                          - Biodiesel

                          sind das doch auch typische Konsumprodukte der 1. Welt-Länder. Anstatt auf irgendeine Magie zu vertrauen, die dort für weniger Abholzung sorgt, muss es doch ganz klar um die Einschränkung des Konsums in z.B. Deutschland gehen. Nun beißt sich aber die Katze in den Schwanz, denn Menschen, die das probieren (politisch, privat) und daran scheiten (müssen), wirfst Du Doppelmoral vor?!

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                            https://www.coolearth.org

                            e:
                            Zitat von noobhans Beitrag anzeigen
                            In Folge könnte das bedeuten, den Konsum von tierischen Produkten massiv einzuschränken, aber dagegen hast Du dich soweit ich mich erinnere immer vehement ausgesprochen
                            Zuletzt geändert von cena_; 25.06.2019, 23:06.

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                              Ich kann Grüne nicht ernst nehmen, die elektrisches Licht benutzen, Fleisch essen und manchmal in den Urlaub fliegen.

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                                Kannst Du bitte in ganzen Sätzen posten? Wir sind nicht im trash :)

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