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    Der Steuerzahler MUSS nicht einspringen. Die Politik ENTSCHEIDET. Der Kapitalismus, Neoliberalismus, Marktwirtschaft sehen solche Eingriffe eher nicht vor. Es ist gerade diese enge Verzahnung durch aktive Industriepolitik und auch der Wunsch der Politik nach großen Unternehmen, siehe Altmaiers Papier zur Industriestrategie 2030.

    Deshalb ist es auch ein Witz, dass die Liberalen oder die Mainstreamökonomen auch wieder für Dinge in Haftung genommen werden, für die sie gerade nicht einstehen. Freunde der Marktwirtschaft wollen gerade keine nationalen Champions, Freunde der Marktwirtschaft wollen, dass Autokonzerne auf eigene Kosten nachrüsten, dass die Deutsche Bank gerade nicht wieder too big too fail wird, wollen gerade den Versandhandel für Apotheken öffnen etc.

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      Freunde der Marktwirtschaft wollen es auch nur, wenn sie selber nicht regieren. Denn wenn zu viele Arbeitsplätze verloren gehen, oder das Auto plötzlich nicht mehr fahren darf, dann ist nicht der Konzern verantwortlich sondern Politiker und davor haben Politiker, durchaus zu Recht, Angst. Zusätzlich sind Arbeitslose eben auch teuer für den Staat, usw. Das ist doch eine Milchmädchenrechnung - und das wissen die Konzerne eben auch.
      Wer bekommt denn zB - auch von der FDP, die ja so gerne Nachrüstung möchten, Stress wegen der Fahrverbote? Zu allererst der politische Gegner. Wird politisch schön ausgeschlachtet, anstatt sich da ehrlich zu machen und zu sagen "Nicht die Fahrverbote und Grenzwerte sind das Problem, sondern die Autokonzerne, die euch betrogen haben."

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        Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
        Der Steuerzahler MUSS nicht einspringen. Die Politik ENTSCHEIDET. Der Kapitalismus, Neoliberalismus, Marktwirtschaft sehen solche Eingriffe eher nicht vor. Es ist gerade diese enge Verzahnung durch aktive Industriepolitik und auch der Wunsch der Politik nach großen Unternehmen, siehe Altmaiers Papier zur Industriestrategie 2030.

        Deshalb ist es auch ein Witz, dass die Liberalen oder die Mainstreamökonomen auch wieder für Dinge in Haftung genommen werden, für die sie gerade nicht einstehen. Freunde der Marktwirtschaft wollen gerade keine nationalen Champions, Freunde der Marktwirtschaft wollen, dass Autokonzerne auf eigene Kosten nachrüsten, dass die Deutsche Bank gerade nicht wieder too big too fail wird, wollen gerade den Versandhandel für Apotheken öffnen etc.
        ist das die gleiche "freie" marktwirtschaft die nur mit regulierungen durch die politik/den staat funktioniert?

        Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
        Stimmt, wir leben in keiner sozialen Marktwirtschaft. Hier gibt es keine Gelder für Bedürftige, keine Umverteilung, keinen Sozialstaat, keine Absicherung, keine Grundversorgung. Alle sehen sich komplett dem Raubtierkapitalismus ausgesetzt. lol
        Danke für dein Sachargument

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          1) Die Positionierung wurde doch klar kommuniziert pro Nachrüstung und Haftung der Konzerne als Verursacher, ein klares marktwirtschaftliches Prinzip.
          2) Eine gute Marktwirtschaft funktioniert nur durch die Einbettung in einen klaren Ordnungsrahmen (durch den Staat). Darüber hinaus steuernde Industriepolitik, die Großkonzerne schützt (nationale Champions) ist aber politisch getrieben. Sehe nicht wo der Widerspruch liegen sollte. Ich will, dass Banken reguliert werden, ich will aber nicht, dass der Finanzminister eine Großbank heranzüchtet, die uns in der nächsten Krise um die Ohren fliegt.

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            Ja, genau und dann wird in jede Kamera gewettert, dass die Politik Fahrverbote macht und die armen Verbraucher.
            Glaubwürdig.

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              Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
              Der Steuerzahler MUSS nicht einspringen. Die Politik ENTSCHEIDET. Der Kapitalismus, Neoliberalismus, Marktwirtschaft sehen solche Eingriffe eher nicht vor. Es ist gerade diese enge Verzahnung durch aktive Industriepolitik und auch der Wunsch der Politik nach großen Unternehmen, siehe Altmaiers Papier zur Industriestrategie 2030.
              [...]
              cool.
              und wenn die union nach der nächsten wahl wieder anklopft (und nicht gerade ein paar grüne im weg stehen), steht man bei den liberalen wieder brav bei fuß.
              Zuletzt geändert von BoLo; 06.05.2019, 01:07.

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                Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
                Der Steuerzahler MUSS nicht einspringen. Die Politik ENTSCHEIDET. Der Kapitalismus, Neoliberalismus, Marktwirtschaft sehen solche Eingriffe eher nicht vor. Es ist gerade diese enge Verzahnung durch aktive Industriepolitik und auch der Wunsch der Politik nach großen Unternehmen, siehe Altmaiers Papier zur Industriestrategie 2030.

                Deshalb ist es auch ein Witz, dass die Liberalen oder die Mainstreamökonomen auch wieder für Dinge in Haftung genommen werden, für die sie gerade nicht einstehen. Freunde der Marktwirtschaft wollen gerade keine nationalen Champions, Freunde der Marktwirtschaft wollen, dass Autokonzerne auf eigene Kosten nachrüsten, dass die Deutsche Bank gerade nicht wieder too big too fail wird, wollen gerade den Versandhandel für Apotheken öffnen etc.
                Naja, too big to fail werden Banken und Unternehmen auch von alleine. Politik sollte das ggf. aktiv verhindern. Es ist immer dieser Spagat, einerseits auf dem Weltmarkt als Big Player bestehen zu wollen, andererseits aber für das Land entbehrlich zu bleiben müssen, der nicht gelingt.
                Dazu kommt, dass Unternehmen auch aktiv auf politische und steuerliche Vorteile hinarbeiten. Lobbyarbeit lohnt sich in gewissen Fällen mehr als Investitionen in die Produktverbesserung. Unternehmen haben kein Interesse am Wettbewerb, sondern am Monopol. Ich weiß nicht, wer als "Freund der Marktwirtschaft" zählt, aber meistens sind es Leute aus der Industrie, die als solche auftreten.
                Zu Enteignungen: In meinen Augen sind viele Produzenten öffentlicher Güter in den letzten Jahren fälschlich privatisiert worden. Das muss wieder rückabgebwickelt werden. Wenn es das Vertrauen von Investoren in derartige Sektoren schmälert, empfände ich das nicht mal als Nachteil. Der Staat muss nur eine klare Linie fahren und kommunizieren, wann er wo und warum enteignet.

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                  Hier im Forum, dachte das wird klar.

                  Zitat von OrdentlichUndFromm Beitrag anzeigen

                  Zu Enteignungen: In meinen Augen sind viele Produzenten öffentlicher Güter in den letzten Jahren fälschlich privatisiert worden. Das muss wieder rückabgebwickelt werden. Wenn es das Vertrauen von Investoren in derartige Sektoren schmälert, empfände ich das nicht mal als Nachteil. Der Staat muss nur eine klare Linie fahren und kommunizieren, wann er wo und warum enteignet.
                  Fände ich nicht schlecht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das in der Bahn selbst (als Beispiel) auch viele gut fänden. Keine Ahnung, was man sich dabei gedacht hat.
                  Zuletzt geändert von VARMENDRIONderECHTE; 06.05.2019, 10:22.

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                    "neuer" riesiger steuerbetrug in europa:
                    https://correctiv.org/top-stories/20...-theft-europe/

                    erster gedanke (eigentlich mehr aus spaß): wenn da nicht mal wieder die "leistungsträger" der deutschen bank mitten drin stecken.

                    nach dem ersten überfliegen:
                    Spoiler: 

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                      https://www.tagesschau.de/inland/gor...leyen-101.html

                      Die kalkulierten Kosten lagen bei 9,6 Millionen Euro. Mittlerweile liegen sie bei 135 Millionen Euro.
                      kannste dir nicht ausdenken...

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                        1970: Am 8.Mai gedenkt mit Willy Brandt zum ersten Mal eine Bundesregierung dem Kriegsende. Die CDU/CSU-Fraktion hatte den Auftritt des Kanzlers zu verhindern versucht. Zitat: "Niederlagen feiert man nicht."

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                          Zitat von northerncardinalbird Beitrag anzeigen
                          dafür kann man die 10 Mal neu bauen

                          Kommentar


                            Zitat von PqqMo Beitrag anzeigen

                            dafür kann man die 10 Mal neu bauen
                            nein

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                              das Geld in rm 5.0 brudis. OOOOOFFFFFF

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                                Zitat von gestalt Beitrag anzeigen
                                das Geld in rm 5.0 brudis. OOOOOFFFFFF
                                mit den selben devs? kannst auch ne milliarde reinpumpen und es wird schrott

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