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    Zitat von GeoSCH Beitrag anzeigen
    Er hat BMW ja nur ausgesucht, weil hier die Familie Quandt jedes Jahr 1 Milliarde an Dividen rausholt.

    Und die interne Belegschaft zum Teil davon profitiert, die 50% Gewerk oder Leiharbeit sieht am Erfolg von BMW 0 €
    BMW kam von der Zeit als Beispiel. Er hat das nur aufgegriffen.

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      Zitat von mehL Beitrag anzeigen

      BMW kam von der Zeit als Beispiel. Er hat das nur aufgegriffen.
      oh, dachte er hätte es zu erst erwähnt und die zeit nach nur nachgehackt , muss das Interview dann nochmal nachlesen

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        wie kann man sich von einem Juso triggern lassen? Andrea Nahles war auch mal rebellische Jusovorsitzende und Schröder auch. Ein JU-Vorsitzender hat mal sowas in der Art wie doppeltes Stimmrecht für Einkommensteuerzahler gefordert. who cares?

        das wird er aber trotzdem noch 200 Jahre aufs Brot geschmiert bekommen, wie die Grünen den Veggieday.

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          JU Vorsitzende sind halt rechts, da wäre der Shitstorm niemals so groß.

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            Zitat von Berguin Beitrag anzeigen
            Mal so halb Off-Topic: Ich gehe mit seiner Enteignungs- und Entkapitalisierungsschiene in der Form überhaupt nicht d'accord, muss den Typen aber einfach feiern, weil er kein Blatt vor den Mund nimmt und das sagt, was er für richtig hält.

            In einer Zeit wo sich Politiker auf eine einfache Frage eine halbe Stunde den Mund fusselig reden, weil sie nicht wollen, dass Ihnen die Worte im Mund umgedreht werden oder sich nicht sicher sind, ob sie Ihre Fraktion um Kopf und Kragen reden ist Kühnert erfrischend anders.
            Um mehr geht es doch auch nicht. Ist ein SPD-internes Machtspielchen.
            1. Man profiliert sich, als weniger Establishment und weiter links, als die Parteispitze - sehr kurz vor einer Wahl.
            2. Parteispitze wird sich distanzieren, weil sie sich keine Vernünftige Diskussion kurz vor der Wahl leisten kann.
            3. Die Europawahl wird nichts, man gibt der Parteispitze die Schuld an dem schlechten Abschneiden.
            4. Profit (ja so kapitalistisch ist das).


            Sieht man ja schon in diesem Thread wie perfekt das aufgeht. Hätte ich dem kleinen Kevin nicht zugetraut ein so kalkuliertes, kaltblütiges Machtspielchen auf Kosten der Partei - aber vielleicht glaubt er ja selbst es wäre für das "Greater Good".
            Zuletzt geändert von LaMa; 03.05.2019, 17:15.

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              find witzig wie unsouverän die spd selber mit kühnert umgeht, man schaue nur den twitter dialog zwischen ihm und johannes kahrs an. kahrs gestern gut geranted, dass man sowas nicht unabgesprochen im wahlkampf raushauen kann

              und dass der juso vorsitzende links der spd granden steht sollte nun wirklich keinen verwundern.

              epischer aufschrei weil er sagt man soll bmws gewinne kollektivieren, aber dritter widerstand marschiert in plauen cared kaum ne sau und polizei sachsen verteidigt das ganze noch als "alle auflagen eingehalten".
              Zuletzt geändert von Ehrenmars; 04.05.2019, 14:59.

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                Feier ich hart wie zu den absolut nichtssagenden SPD-Plakaten nun noch so ein Eigentor im Wahlkampf passiert. #Profis

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                  Ich feier kühnert. Wie er auch Kritiker auf Twitter gerne mal zerstört haha

                  https://www.google.com/amp/s/mobil.s...r-8692306.html

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                    Also ich hätte ernsthaft überlegt mal SPD zu wählen jetzt, aber bei den Reaktionen...

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                      Jan Techau bei FB:
                      Das Problem des Kevin Kühnert ist nicht in erster Linie seine kindliche Vorstellung von Ökonomie. Das Problem ist seine gestörte Haltung zur Freiheit.

                      Wer nicht begreift, dass die Garantie des Eigentums zentral ist für die Wahrung politischer Freiheit (was man seit der Magna Carta wissen kann, spätestens aber seit der französischen und der amerikanischen Revolution), der hat die elementaren Grundlagen freier, offener Gesellschaften nicht verstanden.

                      Der Wesenskern des Redens vom Wegnehmen und Enteignen ist die Gewalt. Kleiden tut sie sich wie immer in das Gewand der Gerechtigkeit. Für die Umverteilung der tendenziell ungleichen Gewinne im Kapitalismus haben wir ein komplexes Steuersystem und einen noch komplexeren Sozialstaat erfunden (und übrigens auch so kluge Dinge wie die betriebliche Mitbestimmung), alles im demokratischen Widerstreit.

                      Dass Kühnert wie ein Revolutionär von Zerschlagung, Kollektivierung und Enteignung spricht, zeigt, dass ihm der freiheitliche Kern dieses demokratischen Streits fremd ist. Das zerstörte Verhältnis zur Freiheit aber ist der fruchtbare Schoß für Gängelung und Gewalt. Darf man im Auge behalten.

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                        Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
                        Jan Techau bei FB:

                        "[...] spätestens aber seit der französischen und der amerikanischen Revolution[...]"
                        wie war das da eigentlich mit der garantie des eigentums des französischen und englischen königs?

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                          Zitat von MarsderEchte Beitrag anzeigen
                          find witzig wie unsouverän die spd selber mit kühnert umgeht, man schaue nur den twitter dialog zwischen ihm und johannes kahrs an. kahrs gestern gut geranted, dass man sowas nicht unabgesprochen im wahlkampf raushauen kann

                          und dass der juso vorsitzende links der spd granden steht sollte nun wirklich keinen verwundern.

                          epischer aufschrei weil er sagt man soll bmws gewinne kollektivieren, aber dritter widerstand marschiert in plauen cared kaum ne sau und polizei sachen verteidigt das ganze noch als "alle auflagen eingehalten".
                          Moment. Du willst mir jetzt sagen Da gehen Menschen auf die Straße, Was übrigends ihr gutes Recht ist und halten sich an Auflagen und man macht trotzdem ein Drama draus ?


                          Ich hab echt mehr Angst vor Menschen wie dir als den paar wenigen Radikalen Idioten

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                            Uniformiert, mit Trommeln, Nazi-Lieder singend. Ja, da funktioniert der Rechtsstaat.

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                              Zitat von cena_ Beitrag anzeigen
                              Jan Techau bei FB:

                              Das Problem des Kevin Kühnert ist nicht in erster Linie seine kindliche Vorstellung von Ökonomie. Das Problem ist seine gestörte Haltung zur Freiheit.

                              Wer nicht begreift, dass die Garantie des Eigentums zentral ist für die Wahrung politischer Freiheit (was man seit der Magna Carta wissen kann, spätestens aber seit der französischen und der amerikanischen Revolution), der hat die elementaren Grundlagen freier, offener Gesellschaften nicht verstanden.

                              Der Wesenskern des Redens vom Wegnehmen und Enteignen ist die Gewalt. Kleiden tut sie sich wie immer in das Gewand der Gerechtigkeit. Für die Umverteilung der tendenziell ungleichen Gewinne im Kapitalismus haben wir ein komplexes Steuersystem und einen noch komplexeren Sozialstaat erfunden (und übrigens auch so kluge Dinge wie die betriebliche Mitbestimmung), alles im demokratischen Widerstreit.

                              Dass Kühnert wie ein Revolutionär von Zerschlagung, Kollektivierung und Enteignung spricht, zeigt, dass ihm der freiheitliche Kern dieses demokratischen Streits fremd ist. Das zerstörte Verhältnis zur Freiheit aber ist der fruchtbare Schoß für Gängelung und Gewalt. Darf man im Auge behalten.
                              Komisch und ich dachte immer das Demokratie mehr Freiheit bietet als eine strikt autokratische Hierarchie.
                              Zuletzt geändert von ra-hoch3; 03.05.2019, 19:38.

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                                demokratie steht dem neoliberalismus nur im weg.
                                das wusste schon hayek.

                                deswegen werden die wichtigen posten in zentralbanken, dem iwf oder der eu-komission wohl auch nicht direkt gewählt.

                                /ein kommentar unter dem artikel hat eine ganz nette umschreibung wie ich finde. es gibt nicht die eine weltformel, weder neoliberalismus, noch sozialismus, noch etwas anderes.

                                wir haben uns jetzt 40-50 jahre in die eine richtung bewegt.
                                wenn man sich aktuelle politische und wirtschaftliche entwicklungen (trump, brexit, afd, kansas-experiment, umlaufgeschwindigkeit "unseres" geldes, einkommensentwicklung) ansieht, wird es höchste zeit, mal ein paar schritte in die andere richtung zu tun.
                                Zuletzt geändert von BoLo; 03.05.2019, 20:15.

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