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    Zitat von Nsch Beitrag anzeigen
    Warum stoppt man eigentlich bei Wohnungen? Stromerzeuger, Telefonanbieter, Lebensmittelerzeuger und Einzelhandel, was man nicht alles enteignen könnte. Denn wenn man eins sicher weiß, unter staatlicher Verwaltung läuft es 100% besser.
    Und das absolute Gegenteil ist genauso wenig besser. Wenn die bisherigen staatlichen Interventionen nichts gebracht haben, muss man einen Schritt weitergehen. Enteignung halte ich auch für den falschen Ansatz. Etwas muss sich jedenfalls so oder so tun, wenn man schon die Bauziele nicht erreicht.

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      Enteignung kann natürlich auch Jahrzehnte dauern und es werden Milliarden für die Entschädigung fällig.

      Innenentwicklung sollte immer das erste Ziel sein, in den meisten Großstädten könnte man so riesige Bauflächen aus Brachflächen und Baulücken mobilisieren.

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        hier wird von einigen fast so getan, als hätten wir eine funktionierende marktwirtschaft, in der diese immobilienfirmen für ihr unternehmerisches risiko mit einer angemessenen rendite entlohnt werden, lol.

        ist ja nicht so, dass die ezb staats- und unternehmensanleihen in billionen-höhe aufkauft, damit diese unternehmen das kapital für all diese wohnungen und renovierungen für einen spottpreis am markt aufnehmen können. das unternehmerische risiko hält sich dann doch sehr in grenzen, wenn man geld zu einem zins ungefähr auf inflationshöhe aufnehmen kann.

        das ist eine perverse art von sozialismus, in der unternehmerische risiken sozialisiert und gewinne privatisiert werden.


        um noch etwas rant loszuwerden:
        wenn es um ein paar wohnungen für ein paar milliarden geht, ruft man bei den konservativ-liberalen plötzlich das rote schreckgespenst des sozialismus hervor.

        wenn die ezb als staatliche institution 2.6billionen euro an unternehmen und anleger (lies: die reichsten menschen der welt) verschenkt, nennt sich das freier markt...
        Zuletzt geändert von BoLo; 10.04.2019, 17:35.

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          Unternehmerische Risiken sozialisiert und Gewinne privatisiert ist doch nur ein linkes Hirngespinst. Der Markt regelt das.

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            Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
            hier wird von einigen fast so getan, als hätten wir eine funktionierende marktwirtschaft, in der diese immobilienfirmen für ihr unternehmerisches risiko mit einer angemessenen rendite entlohnt werden, lol.

            ist ja nicht so, dass die ezb staats- und unternehmensanleihen in billionen-höhe aufkauft, damit diese unternehmen das kapital für all diese wohnungen und renovierungen für einen spottpreis am markt aufnehmen können. das unternehmerische risiko hält sich dann doch sehr in grenzen, wenn man geld zu einem zins ungefähr auf inflationshöhe aufnehmen kann.

            das ist eine perverse art von sozialismus, in der unternehmerische risiken sozialisiert und gewinne privatisiert werden.
            Warum nimmt dann die Stadt Berlin eigentlich kein Kapital auf, zu einen Zins auf Inflationshöhe, und baut von diesem neue Wohnungen, die dann vermietet werden. Von den Einnahmen können sie den Kredit abzahlen. Wohnraum wird geschaffen und die Stadt Berlin verdient sogar noch Geld dabei.

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              Zitat von ralfprktschz Beitrag anzeigen

              Warum nimmt dann die Stadt Berlin eigentlich kein Kapital auf, zu einen Zins auf Inflationshöhe, und baut von diesem neue Wohnungen, die dann vermietet werden. Von den Einnahmen können sie den Kredit abzahlen. Wohnraum wird geschaffen und die Stadt Berlin verdient sogar noch Geld dabei.
              bist du wahnsinnig? das wär ja sozialismus! sowas kann nur der markt regeln!

              ernsthafte antwort: offensichtlich wäre das eine lösung.
              nachdem man uns jetzt aber 30-40 jahre von der unfähigkeit des staates und die letzten 4-5 jahre von der wichtigkeit der schwarzen null erzählt hat, wird das wohl politisch nur schwer durchzusetzen sein.
              Zuletzt geändert von BoLo; 10.04.2019, 17:56.

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                Zitat von elbo Beitrag anzeigen
                Enteignung kann natürlich auch Jahrzehnte dauern und es werden Milliarden für die Entschädigung fällig.

                Innenentwicklung sollte immer das erste Ziel sein, in den meisten Großstädten könnte man so riesige Bauflächen aus Brachflächen und Baulücken mobilisieren.
                Findet sich immer irgendein Molch oder sonstiges Getier, das verhindert dann über X Jahre das dort was passiert. Alternativ versauen die neuen Wohnungen das Sichtfeld für die Anwohner ("Ja, wir brauchen mehr Wohnungen, aber doch bitte nicht auf unserer tollen Wiese") oder das Gelände gehört schlicht nicht der Stadt. Es wird in jeder Stadt viele Beispiele über Bauten geben die total runtergekommen sind und einem Investor gehören der dieses Objekt in irgendeinem Bundle gekauft hat. Weiterentwicklung interessiert da nicht, sondern nur das immer weiter liegen zu lassen bis der Preis für den Verkauf hoch genug ist.
                Dazu ist die Baubranche anscheinend total am Limit. Wird also eher teurer als billiger gebaut wenn man nun noch X Milliarden mehr reinpumpt wenn es um Neubauten geht.

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                  Zitat von Greed Beitrag anzeigen

                  Findet sich immer irgendein Molch oder sonstiges Getier, das verhindert dann über X Jahre das dort was passiert. Alternativ versauen die neuen Wohnungen das Sichtfeld für die Anwohner ("Ja, wir brauchen mehr Wohnungen, aber doch bitte nicht auf unserer tollen Wiese") oder das Gelände gehört schlicht nicht der Stadt. Es wird in jeder Stadt viele Beispiele über Bauten geben die total runtergekommen sind und einem Investor gehören der dieses Objekt in irgendeinem Bundle gekauft hat. Weiterentwicklung interessiert da nicht, sondern nur das immer weiter liegen zu lassen bis der Preis für den Verkauf hoch genug ist.
                  Dazu ist die Baubranche anscheinend total am Limit. Wird also eher teurer als billiger gebaut wenn man nun noch X Milliarden mehr reinpumpt wenn es um Neubauten geht.
                  natürlich gibt es die aber die gibt es auch bei der Neuausweisung von Baugebieten. Ob es jetzt Bodenbevorratung durch Private, spekulativer Grundstückshandel, fehlendes Interesse oder fehlende Akzeptanz ist, ist im Grunde ja auch egal. Auch da läuft es als ultima ratio auch wieder auf Enteignung raus, die Frage ist nur wie viele man vorher Mobilisieren könnte und welchen Leuchtturmeffekt das auf andere hätte.

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                    Hat ja lange gehalten. Einfach nur traurig, wie sich Deutschland immer wieder an Kriegen beteiligt.
                    Trotz der Beteiligung am Jemen-Krieg erhält Saudi-Arabien wieder deutsche Waffen. Daneben genehmigt der Bundessicherheitsrat weitere heikle Exporte.

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                      *acts surprised*

                      Aber vermutlich müssen wir Waffen exportieren, um den Frieden zu gewährleisten oder so.

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                        sonst gehen arbeitsplätze verloren, und das will ja nun wirklich niemand

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                          Zitat von Drunken_ Beitrag anzeigen
                          sonst gehen arbeitsplätze verloren, und das will ja nun wirklich niemand
                          ist immer das Gleiche. Die Leute finden was Neues. Aber das traut man ihnen nicht zu. Ist immer wieder traurig, wie verbissen man sich an alte Sachen klammert.

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                            Zitat von Torro Beitrag anzeigen
                            *acts surprised*

                            Aber vermutlich müssen wir Waffen exportieren, um den Frieden zu gewährleisten oder so.
                            Das ist alles für militärische Übungen. /s
                            Ansonsten schickt man einzelne Teile in das jeweilige Land oder lässt die zusammenbauen in ein Drittland und verschickt sie von dort.

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                              jo, wie bspw. mit Tochterfirmen in Südafrika, auf welche man dann keinen Einfluss mehr hat...

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                                der markt regelt es schon!

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