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    Zitat von dotic Beitrag anzeigen

    https://www.zdf.de/comedy/die-anstal...-2018-100.html

    Schaue ich immer in der ZDF Mediathek, da ich das bei Youtube nie finde. :D

    Vor allem, die Mietpreise steigen ins unermessliche und die Löhne/Gehälter stagnieren.
    War das nicht wieder diese SPD mit diesem Gazprom Schrödi der die kompletten Wohnungen verscherbelt hatte? Zumindest habe ich das vor paar Monaten irgendwo gelesen/gehört, oder unterstelle ich dies ihm gerade? :thinking:

    Die Demokratie ist einfach keine Demokratie mehr wie sie mal erfunden wurde - Herrschaft des Volkes. Wir wählen einmal alle vier Jahre den Bundestag und Politik wird dann wieder für andere gemacht.
    Wie sieht denn Deine Lösung aus?

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      Zitat von alltookeira Beitrag anzeigen
      mein vater meinte vor kurzem, dass die verkäufe bei uns in der kleinstadt vor rund 20 jahren begonnen haben. er könne sich noch gut daran erinnern. das wäre deckungsgleich mit kabinett schröder I.
      Steinbrück hat als Finanzminister die Rahmenbedingungen mit zu verantworten, ja. Die Entscheidungen zum Verkauf sind aber kommunale gewesen. Berlin hat damit halt seinen maroden Haushalt reparieren wollen
      Die SPD-Fraktion will den Verkauf von großen Wohnungspaketen durch die sechs kommunalen Wohnungsgesellschaften stoppen, bis ein Konzept für die Zukunft der städtischen Wohnungsbestände vorliegt.

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        Zitat von LaMa Beitrag anzeigen
        Du kannst die komplette Anstalt, ohne Werbung und unfreiwiliige Unterbrechungen, in der Mediathek gucken - wo ist das Problem?
        Ja, bis zu ein Jahr in die Vergangenheit und der Player ist nicht annähernd so gut wie Youtube.

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          Warum stoppt man eigentlich bei Wohnungen? Stromerzeuger, Telefonanbieter, Lebensmittelerzeuger und Einzelhandel, was man nicht alles enteignen könnte. Denn wenn man eins sicher weiß, unter staatlicher Verwaltung läuft es 100% besser.

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            Zitat von Nsch Beitrag anzeigen
            Warum stoppt man eigentlich bei Wohnungen? Stromerzeuger, Telefonanbieter, Lebensmittelerzeuger und Einzelhandel, was man nicht alles enteignen könnte. Denn wenn man eins sicher weiß, unter staatlicher Verwaltung läuft es 100% besser.
            Dieses, aber unironisch. Ich finde es immer lustig wenn über staatliche Kontrolle / Verwaltung negativ gesprochen wird, aber handelt es sich dabei um eine (zumindest indirekte) demokratische Kontrolle? Ist es besser, wenn im Namen von Anlegern Wohnungen solange verrotten bis keiner mehr darin wohnen kann oder bis jemand Luxus-Apartments daraus macht? Wie wäre es, wenn die Mieter und/oder die Kommune über die Entwicklung unseres Wohnraums entscheidet?

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              man kann auch demokratische teilhabe fordern und bekommen, ohne direkt alles und jeden zu enteignen. aber man kann ja auch noch weitere 50 jahre aus direkter demokratie rauscucken.

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                Zitat von ra-hoch3 Beitrag anzeigen

                Dieses, aber unironisch. Ich finde es immer lustig wenn über staatliche Kontrolle / Verwaltung negativ gesprochen wird, aber handelt es sich dabei um eine (zumindest indirekte) demokratische Kontrolle? Ist es besser, wenn im Namen von Anlegern Wohnungen solange verrotten bis keiner mehr darin wohnen kann oder bis jemand Luxus-Apartments daraus macht? Wie wäre es, wenn die Mieter und/oder die Kommune über die Entwicklung unseres Wohnraums entscheidet?
                Ich habe nichts gegen Kontrolle. Unser Mietrecht ermöglicht es Mietern auch ihre Rechte durchzusetzen. Ich habe auch nichts gegen sozialen Wohnbau. Da gibt es viele Möglichkeiten, wie man das umsetzt. Staatliches Bauen, Quoten usw.. Und über Raumplanung entscheiden auch die Kommunen. Ich sehe nur nicht, wieso man dazu auch nur eine Wohnung enteignen müsste.
                Ich mache niemandem einen Vorwurf, dass wir aktuell einen knappen Wohnungsmarkt haben. Keiner konnte vorhersehen, dass wir seit 2015 plötzlich Wohnraum für 2 Millionen Menschen mehr brauchen. Man könnte aber die Marktlage verbessern, indem man Verdichtung zulässt oder schneller Baugebiete genehmigt. Das lustige ist, dass gerade in Berlin so eine "not in my backyard" Attitüde dazu herrscht, quasi Mehr Wohnraum! aber nicht hier! Der Wunsch dieser Demonstranten ist polemisch gesprochen: in einer staatlich subventionierten Wohnung unter Marktwert zu wohnen, damit auch ja kein Zentimeter mehr Schatten auf ihre Wohnung fällt und ihr "Kiez" auch ja so bleibt, wie er schon immer war.

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                  Zitat von Nsch Beitrag anzeigen
                  Warum stoppt man eigentlich bei Wohnungen?
                  Ich will jetzt gar nicht primär über das Thema Enteignung sprechen, da hier schon das Kind in den Brunnen gefallen ist.
                  Aber nenn mir doch mal große Bereiche/Branchen, die in den letzten 30 Jahren privatisiert wurden und dadurch für den Durchschnittsbürger einen Vorteil brachten.

                  Mir würde da keine einzige einfallen. Hingegen mehrere, bei denen das Gegenteil der Fall war.
                  1. Deutsche Bahn. (auch hierzu gibt es eine gut recherchierte Anstalt-Folge)
                  2. Telefonnetz und Post -> Postreform. Hierzu gibt es etliche Studien. Bei der Post sind zum Beispiel die Arbeitnehmerverhältnisse massiv schlechter geworden, inklusive Subunternehmer mit Billiglöhnen etc. Der Telekom wurde das Netz überlassen, eigentlich um Fortschritt voranzutreiben. Nun kann man geteilter Meinung sein, wie erfolgreich das war, aber die Tatsache, dass die Telekom sich immer wieder weigerte und weigert den Netzausbau voranzutreiben, gleichzeitig aber die eigene, privilegierte Position nutzt, um Mitanbietern und Kunden hohe Preise abzuverlangen ... mag wohl kaum bestritten werden.
                  3. Straßenbau, -Instandhaltung, insbesondere Autobahnen. Privatisierte Autobahnen sind teurer in der Erhaltung ... wer hätte es gedacht - irgendwer will Profit machen.
                  4. Gefängnisse. Auch hier sind die privaten teurer, Arbeitnehmerverhältnisse schlechter. Wo genau ist dann der Vorteil?
                  5. Abfallentsorgung und Reinigung von staatlichen Einrichtungen. Es zeigt sich: privatisiert ist teurer und schwer zu kontrollieren -> es fallen ggf. weitere Kosten an.

                  Man könnte die Liste noch sehr lang machen.
                  Auf der "Gegenliste" stehen sicherlich Einzelhandel, unterschiedliche Dienstleistungsbranchen usw. Aber es ist eben hochindividuell und ein pauschales "privatisieren ist immer gut" oder "immer schlecht" macht keinen Sinn.

                  Nach bereits existierender Privatisierung wiederum zu "enteignen" stellt aber sicher auch nicht die ideale Lösung dar und auch hier müssten langfristige Pläne für ein Danach bestehen.

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                    Zitat von Nsch Beitrag anzeigen
                    Warum stoppt man eigentlich bei Wohnungen? Stromerzeuger, Telefonanbieter, Lebensmittelerzeuger und Einzelhandel, was man nicht alles enteignen könnte. Denn wenn man eins sicher weiß, unter staatlicher Verwaltung läuft es 100% besser.
                    Und das absolute Gegenteil ist genauso wenig besser. Wenn die bisherigen staatlichen Interventionen nichts gebracht haben, muss man einen Schritt weitergehen. Enteignung halte ich auch für den falschen Ansatz. Etwas muss sich jedenfalls so oder so tun, wenn man schon die Bauziele nicht erreicht.

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                      Enteignung kann natürlich auch Jahrzehnte dauern und es werden Milliarden für die Entschädigung fällig.

                      Innenentwicklung sollte immer das erste Ziel sein, in den meisten Großstädten könnte man so riesige Bauflächen aus Brachflächen und Baulücken mobilisieren.

                      Kommentar


                        hier wird von einigen fast so getan, als hätten wir eine funktionierende marktwirtschaft, in der diese immobilienfirmen für ihr unternehmerisches risiko mit einer angemessenen rendite entlohnt werden, lol.

                        ist ja nicht so, dass die ezb staats- und unternehmensanleihen in billionen-höhe aufkauft, damit diese unternehmen das kapital für all diese wohnungen und renovierungen für einen spottpreis am markt aufnehmen können. das unternehmerische risiko hält sich dann doch sehr in grenzen, wenn man geld zu einem zins ungefähr auf inflationshöhe aufnehmen kann.

                        das ist eine perverse art von sozialismus, in der unternehmerische risiken sozialisiert und gewinne privatisiert werden.


                        um noch etwas rant loszuwerden:
                        wenn es um ein paar wohnungen für ein paar milliarden geht, ruft man bei den konservativ-liberalen plötzlich das rote schreckgespenst des sozialismus hervor.

                        wenn die ezb als staatliche institution 2.6billionen euro an unternehmen und anleger (lies: die reichsten menschen der welt) verschenkt, nennt sich das freier markt...
                        Zuletzt geändert von BoLo; 10.04.2019, 16:35.

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                          Unternehmerische Risiken sozialisiert und Gewinne privatisiert ist doch nur ein linkes Hirngespinst. Der Markt regelt das.

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                            Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                            hier wird von einigen fast so getan, als hätten wir eine funktionierende marktwirtschaft, in der diese immobilienfirmen für ihr unternehmerisches risiko mit einer angemessenen rendite entlohnt werden, lol.

                            ist ja nicht so, dass die ezb staats- und unternehmensanleihen in billionen-höhe aufkauft, damit diese unternehmen das kapital für all diese wohnungen und renovierungen für einen spottpreis am markt aufnehmen können. das unternehmerische risiko hält sich dann doch sehr in grenzen, wenn man geld zu einem zins ungefähr auf inflationshöhe aufnehmen kann.

                            das ist eine perverse art von sozialismus, in der unternehmerische risiken sozialisiert und gewinne privatisiert werden.
                            Warum nimmt dann die Stadt Berlin eigentlich kein Kapital auf, zu einen Zins auf Inflationshöhe, und baut von diesem neue Wohnungen, die dann vermietet werden. Von den Einnahmen können sie den Kredit abzahlen. Wohnraum wird geschaffen und die Stadt Berlin verdient sogar noch Geld dabei.

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                              Zitat von ralfprktschz Beitrag anzeigen

                              Warum nimmt dann die Stadt Berlin eigentlich kein Kapital auf, zu einen Zins auf Inflationshöhe, und baut von diesem neue Wohnungen, die dann vermietet werden. Von den Einnahmen können sie den Kredit abzahlen. Wohnraum wird geschaffen und die Stadt Berlin verdient sogar noch Geld dabei.
                              bist du wahnsinnig? das wär ja sozialismus! sowas kann nur der markt regeln!

                              ernsthafte antwort: offensichtlich wäre das eine lösung.
                              nachdem man uns jetzt aber 30-40 jahre von der unfähigkeit des staates und die letzten 4-5 jahre von der wichtigkeit der schwarzen null erzählt hat, wird das wohl politisch nur schwer durchzusetzen sein.
                              Zuletzt geändert von BoLo; 10.04.2019, 16:56.

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                                Zitat von elbo Beitrag anzeigen
                                Enteignung kann natürlich auch Jahrzehnte dauern und es werden Milliarden für die Entschädigung fällig.

                                Innenentwicklung sollte immer das erste Ziel sein, in den meisten Großstädten könnte man so riesige Bauflächen aus Brachflächen und Baulücken mobilisieren.
                                Findet sich immer irgendein Molch oder sonstiges Getier, das verhindert dann über X Jahre das dort was passiert. Alternativ versauen die neuen Wohnungen das Sichtfeld für die Anwohner ("Ja, wir brauchen mehr Wohnungen, aber doch bitte nicht auf unserer tollen Wiese") oder das Gelände gehört schlicht nicht der Stadt. Es wird in jeder Stadt viele Beispiele über Bauten geben die total runtergekommen sind und einem Investor gehören der dieses Objekt in irgendeinem Bundle gekauft hat. Weiterentwicklung interessiert da nicht, sondern nur das immer weiter liegen zu lassen bis der Preis für den Verkauf hoch genug ist.
                                Dazu ist die Baubranche anscheinend total am Limit. Wird also eher teurer als billiger gebaut wenn man nun noch X Milliarden mehr reinpumpt wenn es um Neubauten geht.

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