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    Keine einzige Wohnung würde dadurch entstehen. Völlig weltfremde Egoisten.

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      Die Linke kennt sich mit Enteignen ja gut aus, bin mal gespannt woher die alle das Geld nehmen wollen :D, das traurige ist ja das selbst die gute Frau Lompscher protestieren geht, die jeglichen neuen Wohnungsbau als Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen verhindert und behindert

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        Zitat von BVLGARI_- Beitrag anzeigen
        Die Linke kennt sich mit Enteignen ja gut aus, bin mal gespannt woher die alle das Geld nehmen wollen :D, das traurige ist ja das selbst die gute Frau Lompscher protestieren geht, die jeglichen neuen Wohnungsbau als Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen verhindert und behindert
        Träger des Volksbegehrens ist ein Netzwerk von 200 Mieterinitiativen. Organisator der Initiative ist der parteilose Volkswirt Rouzbeh Taheri, seit Jahren ein Aktivist der Berliner Mieterbewegung. Maßgeblich beteiligt war er schon 2015 an einem Volksbegehren für eine soziale Mietenpolitik, dessen Forderungen vom damals rot-schwarzen Senat in einem „Berliner Wohnraumversorgungsgesetz“ weitgehend übernommen wurden.

        Der Senat geht in seiner Kostenschätzung von einer Entschädigungssumme für 242.800 Wohnungen von 28,8 bis 36 Milliarden Euro aus. Hinzu kämen Nebenkosten für den Grunderwerb in Höhe von 180 Millionen Euro sowie Kosten des Vergesellschaftungsverfahrens in Höhe von 1,5 bis 2,9 Milliarden Euro. Dies müsste über 45 Jahre kreditfinanziert werden. Die zu gründende Anstalt öffentlichen Rechts soll 80 Prozent der Finanzierung stemmen. Am Ende der Rechnung stehen jährliche Finanzierungskosten im Berliner Haushalt von 100 bis 340 Millionen Euro. Die bundesrechtliche Schuldenbremse wäre nicht tangiert, möglicherweise aber das EU-Beihilferecht.

        Die Initiative geht dagegen von einer Entschädigung deutlich unter Verkehrswert in Höhe von 18,1 Milliarden zuzüglich Nebenkosten aus, die sich komplett aus den Mieteinnahmen der Anstalt öffentlichen Rechts finanzieren ließen. Dies wäre sogar möglich, wenn die Nettokaltmieten der vergesellschafteten Wohnungen um durchschnittlich 97 Cent pro Quadratmeter sinken. Für das Land Berlin wäre die Enteignung, so gerechnet, haushaltsneutral.

        @BVLGARI_-s AG btw. auf #3

        Zuletzt geändert von Ehrenmars; 06.04.2019, 17:34.

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          Zitat von MarsderEchte Beitrag anzeigen

          Träger des Volksbegehrens ist ein Netzwerk von 200 Mieterinitiativen. Organisator der Initiative ist der parteilose Volkswirt Rouzbeh Taheri, seit Jahren ein Aktivist der Berliner Mieterbewegung. Maßgeblich beteiligt war er schon 2015 an einem Volksbegehren für eine soziale Mietenpolitik, dessen Forderungen vom damals rot-schwarzen Senat in einem „Berliner Wohnraumversorgungsgesetz“ weitgehend übernommen wurden.

          Der Senat geht in seiner Kostenschätzung von einer Entschädigungssumme für 242.800 Wohnungen von 28,8 bis 36 Milliarden Euro aus. Hinzu kämen Nebenkosten für den Grunderwerb in Höhe von 180 Millionen Euro sowie Kosten des Vergesellschaftungsverfahrens in Höhe von 1,5 bis 2,9 Milliarden Euro. Dies müsste über 45 Jahre kreditfinanziert werden. Die zu gründende Anstalt öffentlichen Rechts soll 80 Prozent der Finanzierung stemmen. Am Ende der Rechnung stehen jährliche Finanzierungskosten im Berliner Haushalt von 100 bis 340 Millionen Euro. Die bundesrechtliche Schuldenbremse wäre nicht tangiert, möglicherweise aber das EU-Beihilferecht.

          Die Initiative geht dagegen von einer Entschädigung deutlich unter Verkehrswert in Höhe von 18,1 Milliarden zuzüglich Nebenkosten aus, die sich komplett aus den Mieteinnahmen der Anstalt öffentlichen Rechts finanzieren ließen. Dies wäre sogar möglich, wenn die Nettokaltmieten der vergesellschafteten Wohnungen um durchschnittlich 97 Cent pro Quadratmeter sinken. Für das Land Berlin wäre die Enteignung, so gerechnet, haushaltsneutral.

          @BVLGARI_-s AG btw. auf #3

          Jo, ADO würde mich direkt betroffen als Arbeitgeber

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            dann arbeitest du halt in zukunft für die BRD GmbH

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              97 Cent pro Quadratmeter, da macht wohnen ja endlich wieder Spaß! Bei mir hieße das eine geile Reduktion von fast 20€ bei 500€ Kaltmiete, klingt genial. Plötzlich ist alles viel erschwinglicher und das Leben wird super dufte. Und das klappt natürlich nur, wenn man enteignen ein bisschen ernster nimmt und weniger zahlt als die Wohnungen wert sind. Klingt super gut.

              Finde die Idee super, dass Bund, Land, Kommunen, w/e mehr Immobilien anbieten sollten zu faireren Preisen, aber für 97 Cent pro Quadratmeter würde ich niemanden enteignen. Den Wohngesellschaften wird ja wahrscheinlich nicht vorgeworfen, dass ihre Miete pro qm von 5€ so gigantisch hoch ist, sondern dass sie 24/7 "modernisieren" und alles schön Energie effizient machen - und da ist das dann eine Reduktion von irgendwo zwischen 5-10%, wobei mir 10% schon viel zu hoch scheint. Im Endeffekt können sich die, die sich die Wohnungen nicht leisten konnten, diese immer noch nicht leisten.

              E: Nur um es sicherzustellen -- das ist hauptsächlich auf Mars' letzten Absatz und diesen "Enteignen jetzt" Schriftzug, oder was genau da steht, bezogen. Wenn man die Wohnungen zu einem fairen Wert abkauft, finde ich das absolut in Ordnung.
              Zuletzt geändert von VARMENDRION; 06.04.2019, 17:55.

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                der plan ist: man enteignet nicht (nur) um die miete ggf sogar senken zu können sondern auch um zukünftigen übertriebenen erhöhungen vorzubeugen

                klar hat sich berlin das selbst zuzueignen mit der privatisierungswelle kommunaler wohnungen, interessant ist es dennoch.

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                  auch wenn in Berlin die Mieten prozentual mit am stärksten gestiegen sind, sind die Mieten immer noch im Verhältnis zu anderen Städten moderat. Verstehe das Problem nicht?

                  Außerdem sieht das Volksbegehren ja vor, dass die Stadt (bzw. am Ende natürlich ganz Deutschland) für die Enteignung bezahlt, aber der Senat trotzdem nicht die Entscheidungsgewalt hat sondern ein Gremium aus Mietern - ganz Deutschland zahlt für die Wohnungen, ist voll in der Haftung aber über die Mieten entscheiden dürfen die Mieter selbst. Klar, als ein Bewohner der 240.000 Wohnungen wäre ich natürlich auch dafür. Deswegen sollten nicht nur die betroffenen Berliner darüber abstimmen dürfen..

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                    Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                    auch wenn in Berlin die Mieten prozentual mit am stärksten gestiegen sind, sind die Mieten immer noch im Verhältnis zu anderen Städten moderat. Verstehe das Problem nicht?

                    Außerdem sieht das Volksbegehren ja vor, dass die Stadt (bzw. am Ende natürlich ganz Deutschland) für die Enteignung bezahlt, aber der Senat trotzdem nicht die Entscheidungsgewalt hat sondern ein Gremium aus Mietern - ganz Deutschland zahlt für die Wohnungen, ist voll in der Haftung aber über die Mieten entscheiden dürfen die Mieter selbst. Klar, als ein Bewohner der 240.000 Wohnungen wäre ich natürlich auch dafür. Deswegen sollten nicht nur die betroffenen Berliner darüber abstimmen dürfen..
                    Kenne viele jetzt auf die ADO bezogen, leben von hartz4, regen sich aber über die Betriebskosten auf, die sie ja eh nicht Zahlen, aber diese Leute sind halt dumm :D

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                      Mieten ohne die entsprechenden Einkommen betrachten ist aber auch nicht zu Ende gedacht. Sieht man regelmäßig bei den "ja aber münchen ist noch teurer"-leuten

                      Das ganze ist ja eh erstmal nur ne Petition ohne entsprechendes Gesetz. Erstmal bis zum Volksentscheid kommen, den dann auch noch gewinnen, erst dann ists ja ne konkrete Handlungsanweisung an den Senat.

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                        Ich finde der Staat sollte die Preise für Mieten am besten gleich selbst festlegen. Wie gut das funktioniert kann man sich ja in Venezuela anschauen.

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                          Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                          auch wenn in Berlin die Mieten prozentual mit am stärksten gestiegen sind, sind die Mieten immer noch im Verhältnis zu anderen Städten moderat. Verstehe das Problem nicht?

                          Außerdem sieht das Volksbegehren ja vor, dass die Stadt (bzw. am Ende natürlich ganz Deutschland) für die Enteignung bezahlt, aber der Senat trotzdem nicht die Entscheidungsgewalt hat sondern ein Gremium aus Mietern - ganz Deutschland zahlt für die Wohnungen, ist voll in der Haftung aber über die Mieten entscheiden dürfen die Mieter selbst. Klar, als ein Bewohner der 240.000 Wohnungen wäre ich natürlich auch dafür. Deswegen sollten nicht nur die betroffenen Berliner darüber abstimmen dürfen..
                          vielleicht verdienen die menschen in berlin nicht ganz so viel wie in anderen städten?

                          in meinem plz kreis sind die mieten seit 2009 um 74% gestiegen. mein gehalt aber nicht. merkste hoffentlich selber
                          Zuletzt geändert von kidi; 06.04.2019, 19:38.

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                            Die Kaltmieten sind ja nicht mal das größte Problem, sondern die Nebenkosten die beinahe Ausmaße von Kaltmieten erreichen und dazu noch mal Heizkosten obendrauf und zum Schluss noch die Stromkosten. So kann eine 500€ Kaltmiete direkt mal 900€ Warmmiete kosten.

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                              Bin kein Freund davon diese Konzerne zu enteignen. Würde letztlich bedeuten das mit Steuergeld Wohnungen der Leute billiger werden die zu dem Moment das "Glück" haben dort zu wohnen bzw. der Rest der Republik zahlt den Berlinern die X-tausend Wohnungen.
                              Ist aber auch ein Thema wo ich nicht wirklich wüsste wie man das lösen soll. Eventuell weiter die mögliche Umlage von Modernisierungskosten begrenzen und Wohnungsbau schneller und billiger ermöglichen.
                              Platz muss aber auch vorhanden sein. Das ist direkt ein nächstes großes Problem, denn der ist nicht einfach so verfügbar. Will man dann in die Höhe bauen kann man sich auch sicher sein das es irgendeine Initiative gibt die das verhindern will, könnte ja die Sicht verderben.

                              Muss die Auswirkungen dieser hohen Wohnkosten momentan selber ertragen. Fahre pro Tag ~3 Stunden zur Arbeit, in Köln was bezahlbares zu finden was keine 30m² Bruchbude ist ist schwer. Geht es wieder in bezahlbarere Regionen schrumpft der Pendelweg nur auf vielleicht 1,5 Stunden pro Tag.

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                                In Berlin leben 18 Prozent der Bevölkerung von Mindestsicherung. Der Anteil der Sozialwohnungen liegt bei 13 Prozent.

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