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    auch wenn in Berlin die Mieten prozentual mit am stärksten gestiegen sind, sind die Mieten immer noch im Verhältnis zu anderen Städten moderat. Verstehe das Problem nicht?

    Außerdem sieht das Volksbegehren ja vor, dass die Stadt (bzw. am Ende natürlich ganz Deutschland) für die Enteignung bezahlt, aber der Senat trotzdem nicht die Entscheidungsgewalt hat sondern ein Gremium aus Mietern - ganz Deutschland zahlt für die Wohnungen, ist voll in der Haftung aber über die Mieten entscheiden dürfen die Mieter selbst. Klar, als ein Bewohner der 240.000 Wohnungen wäre ich natürlich auch dafür. Deswegen sollten nicht nur die betroffenen Berliner darüber abstimmen dürfen..

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      Zitat von Monk Beitrag anzeigen
      auch wenn in Berlin die Mieten prozentual mit am stärksten gestiegen sind, sind die Mieten immer noch im Verhältnis zu anderen Städten moderat. Verstehe das Problem nicht?

      Außerdem sieht das Volksbegehren ja vor, dass die Stadt (bzw. am Ende natürlich ganz Deutschland) für die Enteignung bezahlt, aber der Senat trotzdem nicht die Entscheidungsgewalt hat sondern ein Gremium aus Mietern - ganz Deutschland zahlt für die Wohnungen, ist voll in der Haftung aber über die Mieten entscheiden dürfen die Mieter selbst. Klar, als ein Bewohner der 240.000 Wohnungen wäre ich natürlich auch dafür. Deswegen sollten nicht nur die betroffenen Berliner darüber abstimmen dürfen..
      Kenne viele jetzt auf die ADO bezogen, leben von hartz4, regen sich aber über die Betriebskosten auf, die sie ja eh nicht Zahlen, aber diese Leute sind halt dumm :D

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        Mieten ohne die entsprechenden Einkommen betrachten ist aber auch nicht zu Ende gedacht. Sieht man regelmäßig bei den "ja aber münchen ist noch teurer"-leuten

        Das ganze ist ja eh erstmal nur ne Petition ohne entsprechendes Gesetz. Erstmal bis zum Volksentscheid kommen, den dann auch noch gewinnen, erst dann ists ja ne konkrete Handlungsanweisung an den Senat.

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          Ich finde der Staat sollte die Preise für Mieten am besten gleich selbst festlegen. Wie gut das funktioniert kann man sich ja in Venezuela anschauen.

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            Zitat von Monk Beitrag anzeigen
            auch wenn in Berlin die Mieten prozentual mit am stärksten gestiegen sind, sind die Mieten immer noch im Verhältnis zu anderen Städten moderat. Verstehe das Problem nicht?

            Außerdem sieht das Volksbegehren ja vor, dass die Stadt (bzw. am Ende natürlich ganz Deutschland) für die Enteignung bezahlt, aber der Senat trotzdem nicht die Entscheidungsgewalt hat sondern ein Gremium aus Mietern - ganz Deutschland zahlt für die Wohnungen, ist voll in der Haftung aber über die Mieten entscheiden dürfen die Mieter selbst. Klar, als ein Bewohner der 240.000 Wohnungen wäre ich natürlich auch dafür. Deswegen sollten nicht nur die betroffenen Berliner darüber abstimmen dürfen..
            vielleicht verdienen die menschen in berlin nicht ganz so viel wie in anderen städten?

            in meinem plz kreis sind die mieten seit 2009 um 74% gestiegen. mein gehalt aber nicht. merkste hoffentlich selber
            Zuletzt geändert von kidi; 06.04.2019, 19:38.

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              Die Kaltmieten sind ja nicht mal das größte Problem, sondern die Nebenkosten die beinahe Ausmaße von Kaltmieten erreichen und dazu noch mal Heizkosten obendrauf und zum Schluss noch die Stromkosten. So kann eine 500€ Kaltmiete direkt mal 900€ Warmmiete kosten.

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                Bin kein Freund davon diese Konzerne zu enteignen. Würde letztlich bedeuten das mit Steuergeld Wohnungen der Leute billiger werden die zu dem Moment das "Glück" haben dort zu wohnen bzw. der Rest der Republik zahlt den Berlinern die X-tausend Wohnungen.
                Ist aber auch ein Thema wo ich nicht wirklich wüsste wie man das lösen soll. Eventuell weiter die mögliche Umlage von Modernisierungskosten begrenzen und Wohnungsbau schneller und billiger ermöglichen.
                Platz muss aber auch vorhanden sein. Das ist direkt ein nächstes großes Problem, denn der ist nicht einfach so verfügbar. Will man dann in die Höhe bauen kann man sich auch sicher sein das es irgendeine Initiative gibt die das verhindern will, könnte ja die Sicht verderben.

                Muss die Auswirkungen dieser hohen Wohnkosten momentan selber ertragen. Fahre pro Tag ~3 Stunden zur Arbeit, in Köln was bezahlbares zu finden was keine 30m² Bruchbude ist ist schwer. Geht es wieder in bezahlbarere Regionen schrumpft der Pendelweg nur auf vielleicht 1,5 Stunden pro Tag.

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                  In Berlin leben 18 Prozent der Bevölkerung von Mindestsicherung. Der Anteil der Sozialwohnungen liegt bei 13 Prozent.

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                    Zitat von L1ghtbringer Beitrag anzeigen
                    Ich finde der Staat sollte die Preise für Mieten am besten gleich selbst festlegen. Wie gut das funktioniert kann man sich ja in Venezuela anschauen.
                    So abwegig ist die Sache nicht mal, in der BRD gabs eine Mietpreisbindung bis in die 60iger oder 70iger Jahre und in West-Berlin bis zur Wende. Die Regionen waren ja jetzt nicht gerade für ihren Sozialismus bekannt... und selbst in vielen US Städten gibt es eine Mietpreisbindung (zusätzlich zu Mietpreisbremsen usw.) für Teile der Wohnungen noch heute.

                    Halte von enteignen nichts, erst verkauft man die ganzen Wohnungen und dann kauft man sie Jahre später für das X-fache wieder... Beliebt macht sich Berlin sicher auch nicht, da ein Großteil dann eh aus dem Länderfinanzausgleich kommt. ;D
                    Man könnte lieber mal die Verwaltung und Gesetzgebung für Neubauten anpassen. Hab selbst in Berlin bis vor einigen Jahren bei einer Wohnungsbaugenossenschaft gearbeitet und was man dort mitbekommt wundert es mich nicht im Ansatz, dass die Zahl der Neubauten sowie Anträge sogar zurück geht. Kenne die selbe Seite mittlerweile auch aus Brandenburg und da geht das ganze um Welten leichter und schneller und ist somit auch einfach rentabler. Zumal die Preise im Speckgürtel teils höher als in den Randbezirken sind.
                    Hinzu kommt, dass es ja jetzt quasi schon klar ist, dass man die angestrebten 30.000 Neuwohnungen bis 2021 nicht schaffen wird und die benötigten Sozialwohnungen nicht mal zu 3/4 des Bedarfs gebaut werden.

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                      Gibt doch ne witzige und traurige (wie eigentlich immer) Sendung von der Anstalt dazu.



                      Seit neustem lädt das ZDF das selbst hoch und als von der Gesellschaft finanzierter Sender ist ihre Prio natürlich ganz hoch, die Videos bei Youtube zu teilen, damit man es bloß nicht in einem durchgucken kann. Danke ZDF :>
                      Zuletzt geändert von VARMENDRION; 06.04.2019, 23:42.

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                        Hier auch noch was von der "heute Show"
                        ​​​​​​
                        https://m.youtube.com/watch?v=AuPpZMXOVUA

                        //edit: klappt ja super auf den mobilen Endgeräten.
                        Zuletzt geändert von dotic; 07.04.2019, 01:26.

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                          Wenn der Kram über Vonovia annähernd stimmt. Puh. Will da keiner eingreifen oder regelt der Markt sowas von alleine?

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                            Zitat von VARMENDRION Beitrag anzeigen
                            Gibt doch ne witzige und traurige (wie eigentlich immer) Sendung von der Anstalt dazu.



                            Seit neustem lädt das ZDF das selbst hoch und als von der Gesellschaft finanzierter Sender ist ihre Prio natürlich ganz hoch, die Videos bei Youtube zu teilen, damit man es bloß nicht in einem durchgucken kann. Danke ZDF :>
                            Du kannst die komplette Anstalt, ohne Werbung und unfreiwiliige Unterbrechungen, in der Mediathek gucken - wo ist das Problem?

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                              Zitat von LaMa Beitrag anzeigen
                              Du kannst die komplette Anstalt, ohne Werbung und unfreiwiliige Unterbrechungen, in der Mediathek gucken - wo ist das Problem?
                              https://www.zdf.de/comedy/die-anstal...-2018-100.html

                              Schaue ich immer in der ZDF Mediathek, da ich das bei Youtube nie finde. :D

                              Vor allem, die Mietpreise steigen ins unermessliche und die Löhne/Gehälter stagnieren.
                              War das nicht wieder diese SPD mit diesem Gazprom Schrödi der die kompletten Wohnungen verscherbelt hatte? Zumindest habe ich das vor paar Monaten irgendwo gelesen/gehört, oder unterstelle ich dies ihm gerade? :thinking:

                              Die Demokratie ist einfach keine Demokratie mehr wie sie mal erfunden wurde - Herrschaft des Volkes. Wir wählen einmal alle vier Jahre den Bundestag und Politik wird dann wieder für andere gemacht.

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                                mein vater meinte vor kurzem, dass die verkäufe bei uns in der kleinstadt vor rund 20 jahren begonnen haben. er könne sich noch gut daran erinnern. das wäre deckungsgleich mit kabinett schröder I.

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