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    Das faszinierende ist, dass für ihn argumentiert wird er würde aus der Wirtschaft kommen, aber eigentlich war er Politiker, hat dann seine guten Verbindungen versilbert und kommt jetzt zurück.
    Für mich kommt er damit nicht aus der normalen Wirtschaft - der musste sich dort eben nicht nach Oben arbeiten, sondern ist direkt dort eingestiegen, als Ex-Politiker.

    Zur Einstiegsfrage : Ich mochte ihn nie besonders. Für mich war er früher so etwas wie die Personifizierung von Neo-Liberalismus und da hat sich augenscheinlich auch nichts geändert.

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      Das sind hier aber auch wieder so steile Thesen gepaart mit persönlicher Abneigung gegen Merz. Lese ausschließlich Vermutungen und Anklagen und kein einziges konkretes Vergehen. Alle wollen einen fairen Diskurs und geben den Menschen nicht nur keine Chance, sondern formulieren wirre Unterstellungen, die sich nicht bestätigen lassen.

      Warum sollten Wirtschaftsunternehmen nicht bekannt dafür sein moralisch zu handeln? Was genau sind Wirtschaftsunternehmen? Im Grunde ist jedes Unternehmen ein Teil der Wirtschaft. Vor allem große Unternehmen haben ein deutlich stärkeres Bedürfnis nach Einhaltung von hohen Standards als kleinere Buden, bei denen nicht einmal die einfachsten Arbeitzeitschutzgesetze eingehalten werden. Compliance spielt bei Konzernen eine sehr wichtige Rolle. Die Bankenbranche ist eine der am stärksten regulierten und und und.

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        Zitat von cena_
        Die Bankenbranche ist eine der am stärksten regulierten und und und.
        und wie läuft das so?

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          Er würde das Land scheinbar auf jeden Fall nochmal mehr politisieren, als AKK oder Merkel :D

          Warum Leute lieber einen Kevin Kühnert mit Langzeitfernunistudium in Hagen als Kanzler hätten, als einen Merz werde ich zwar nie verstehen. Aber nun ja

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            weil Kühnert den swamp wirklich drainen würde

            wäre außerdem mal kein alter weißer mann

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              Zitat von Marsy
              weil Kühnert den swamp wirklich drainen würde

              wäre außerdem mal kein alter weißer mann
              *angelomerte-face*

              ________________

              Muss ein Kanzler überhaupt studiert haben? Und wenn ja? Wäre Harvard oder Yale besser? Oder doch lieber Cambridge? Oxford? Und ist ein Dr. in BWL von der Bremer Uni besser, als ein Gender-Studies Doctor in Harvard?

              Wäre Bill Gates zB nicht geeignet, immerhin hat der Mann sein Studium nach nur 2 Jahren abgebrochen, also lieber Prof. Dr. Jörg Meuthen?

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                Zitat von Marsy
                weil Kühnert den swamp wirklich drainen würde

                wäre außerdem mal kein alter weißer mann

                Zitat von ramses

                sind wir hier im trash oder weltgeschehen?




                Edit: Will es mal so formulieren. Nein ein Kanzler muss nicht studiert haben und auch nicht reich sein. Finde es nur äußerst bemerkenswert, wenn man sich inzwischen für Lebenserfolg (Bildung, Reichtum, Karriere) rechtfertigen muss und das offenbar von vielen als Malus statt als Bonus gesehen wird. Ist auch tendenziell so nen deutsches Ding aka Neidgesellschaft.

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                  Zitat von BoLo
                  Zitat von cena_
                  Die Bankenbranche ist eine der am stärksten regulierten und und und.
                  und wie läuft das so?

                  Cool, du kannst an Beispielen darlegen, dass Menschen gegen Gesetze verstoßen haben.

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                    @elpresidente trollt, hoffe ich. :D

                    Zitat von cena
                    Alle wollen einen fairen Diskurs und geben den Menschen nicht nur keine Chance, sondern formulieren wirre Unterstellungen, die sich nicht bestätigen lassen.
                    was genau lässt sich nicht bestätigen? dass wirtschaftsunternehmen ihren aktionären/dem gewinn gegenüber verantwortlich sind? dass unternehmen bei regulierungen in aller regelmäßigkeit mit drohungen (arbeitsplatzabbau etc) glänzen oder produktionen ins ausland verlagern? die bankenkrise? cum cum/cum ex-geschäfte? merz eigene biographie? den vw/bmw/mercedes-skandal inklusive des umgangs damit? die ganzen steuervermeidungsstrategien großer konzerne oder unternehmen? der lobbyismus? was denkst du, warum merz sich als ordoliberal und eben nicht neoliberal versucht zu beschreiben?

                    Spoiler: 
                    merz verhalten gegenüber der moderatorin und anderen diskussionsteilnehmern war im übrigen auch nicht nett @anne will und trotzdem wurde er inhaltlich auseinandergenommen.


                    ich verstehe deinen punkt und finde ihn auch richtig, jedoch sollte die personalie merz !mmn! mit etwas anderem als liberaler romantik betrachtet werden. die frage, was ihm zum fähigen mann macht, ist noch nicht beantwortet und die frage nach seinen inhalten ebenso. was ich eben vergessen hatte und ihm zu gute halten will: er engagiert sich in seiner heimatstadt. ich sehe die personalie weitaus weniger negativ (eher als chance für andere und als große chance die afd klein zu halten), als ich es hier versuche darzustellen aber diese gespielte objektivität ist einfach nur heuchlerisch (va dann, wenn man gleichzeitig versucht andere schlecht zu machen).

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                      Dein "Argument" - "eine der am stärksten regulierten Branchen".
                      Atomwaffen gehören zu den am stärksten regulierten Waffen der Welt.

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                        Zitat von cena_
                        Das sind hier aber auch wieder so steile Thesen gepaart mit persönlicher Abneigung gegen Merz. Lese ausschließlich Vermutungen und Anklagen und kein einziges konkretes Vergehen. Alle wollen einen fairen Diskurs und geben den Menschen nicht nur keine Chance, sondern formulieren wirre Unterstellungen, die sich nicht bestätigen lassen.
                        Niemand bezeichnet es als Verbrechen. Aber die meisten seiner Qualitäten, die in affes Post gefeiert werden sind absurd, beginnend schon bei dieser Self-Made-Millionörs-Logik und dem Glauben, er bringe aufgrund seiner Aufsichtsrat-Erfahrungen volks- oder auch nur betriebswissenschaftliche Kenntnisse mit.
                        Er kann trotzdem ein netter Mensch und eventuell auch ein fähiger Politiker sein. Aber die Argumente, die bisher für ihn aufgefahren werden, legen das zumindest nicht nahe.

                        Warum sollten Wirtschaftsunternehmen nicht bekannt dafür sein moralisch zu handeln? Was genau sind Wirtschaftsunternehmen? Im Grunde ist jedes Unternehmen ein Teil der Wirtschaft. Vor allem große Unternehmen haben ein deutlich stärkeres Bedürfnis nach Einhaltung von hohen Standards als kleinere Buden, bei denen nicht einmal die einfachsten Arbeitzeitschutzgesetze eingehalten werden. Compliance spielt bei Konzernen eine sehr wichtige Rolle. Die Bankenbranche ist eine der am stärksten regulierten und und und.
                        Grundsätzlich handeln große Wirtschaftsunternehmen betriebswirtschaftsorientiert und nicht moralisch. Das gilt gerade bei AG, wo sich Geschäftsführer vor den Shareholdern erklären müssen müssen. Daneben haben Wirtschaftsunternehmen kein Interesse an Wettbewerb, sondern an Markteintrittsbarrieren und Monopolen, um damit Renten abschöpfen zu können. Das Schlimme ist, gerade die großen das auch schaffen können: Sie investieren ihr Geld nicht mehr in die Verbesserung ihrer Produkte, sondern in die Errichtung dieser Barrieren. Sei es durch aggressives Marketing oder auch durch fokussierte Lobbyarbeit. Ein Weg hier ist natürlich, Regelungen zu erreichen, die Mitbewerber aus dem Markt kegelt. Und genau hier kommt nun auch März' bisherige Rolle in der Wirtschaft ins Spiel. Man könnte ihm sogar mit nur wenig Fantasie unterstellen, dass er nur mal wieder in die Politik geht, um seinen Marktwert als Lobbyist (und damit Gegner des Wettbewerbs) zu veredeln. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, macht sein Hintergrund zumindest kein Vertrauen.

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                          Zitat von Marsy
                          weil Kühnert den swamp wirklich drainen würde

                          wäre außerdem mal kein alter weißer mann
                          Hauptsache nochmal fix die Hautfarbe mit rein gebracht

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                            Zitat von cena_
                            Der Wahrheit verpflichtet und vollkommen objektiv ist die Politik doch ohnehin nicht, was sind Parteien anderes als organisierte Vertretung gewisser Gruppen der Bevölkerung? Er bewirbt sich erstmal um den CDU-Vorsitz, dass er in dieser Position in erster Linie bei konservativen und wirtschaftsliberalen um seine Gunst trommelt, ist doch selbstredend. Das was du beschreibst klingt eher wie eine Ausschreibung für die Leitung eines Wirtschaftsinstituts?

                            Dass jeder durch seinen Werdegang geprägt ist und nicht nicht per Knopfdruck wie neu in ein anderes Amt schlüpfen kann, ist freilich richtig. Allerdings kommt dieser Einwand immer bei Wirtschaftsbereichen oder Berufen, die in Deutschland ohnehin berüchtigt sind. Wenn bei den Grünen zwischen Solarbranche und Spitzenämtern gewechselt wird, kräht kein Hahn danach. Ich denke, dass wir uns als Gesellschaft keinen Gefallen tun, wenn wir guten Leuten den Weg aus der Wirtschaft in die Politik verbauen, weil wir glauben, dass sie nicht fähig sind Ämter vernünftig und aufrichtig auszufüllen. Ich glaube, dass dies auch der Punkt ist, warum Merz herumgedruckst hat beim Thema Geld. Es wäre für ihn deutlich einfacher, wenn er weniger Geld verdient hätte und das kann es am Ende des Tages eigentlich nicht sein.

                            Also zusammengefasst, Lobbyismus sollten wir bekämpfen und ich bin auch bei dir, dass es darum geht eine Sensibilität dafür zu schaffen, dass Menschen, die wechseln nicht von heut auf morgen ihr altes Leben zu 100% ablegen können. Aber wir sollten allen zumindest die Chance geben, dies anzustreben.
                            Partikularinteressen vertreten und Wahrheiten zu ignorieren sind zwei dezidiert unterschiedliche Dinge (für mich). Beispiel: Vor 15 Jahren konnten unterschiedliche Partikularinteressen über den Mindestlohn diskutieren, weil damals die Sachlage wirklich nicht eindeutig war. Heutzutage ist es eindeutig, dem muss sich die Politik beugen um nicht an Legitimität und ökonomischer Effizienz zu verlieren (tut sie in dem Fall ja auch, u.A. der INSM hat vor 5 Jahren noch stark gegen den Mindestlohn argumentiert, heutzutage akzepiert auch ein Merz diesen).
                            Ist ja genau ein Grund was PR-Unternehmen wie der INSM versuchen: Möglichst viele Fragen im Graubereich des Werteurteils zu halten damit keine Wahrheit/Konsens etabliert werden kann.

                            Liest sich für mich so als ob du es legitim findest wenn Politiker gegen Fakten handeln, solange sie eben die Partikularinteressen die hinter Ihnen stehen ordentlich vertreten (Trump lässt grüßen). Das ist nicht mein Verständnis von Politik, aber gut, deswegen schrieb ich ja dass diese Diskussion für mich interessanter sei, vielleicht denken ja viele so wie du (oder ich verstehe dich falsch).

                            Zu dem zweiten Absatz: Das hat ja auch einen Grund warum die Skepsis gerade bei Leuten aus der Finanzbranche besonders groß ist (s. z.B. die Links oben). Das ist nunmal ein Wirtschaftsbereich der im besonderen Maße von guten politischen Verbindungen abhängig ist und demzufolge auch besonders hohe Anreize hat hier mit unfairen Mitteln zu spielen. Wenn du Beispiele nennen kannst wo Vertreter der Solarbranche ähnliche gesellschaftliche Folgen wie ein Rubin z.B. (teil-)verursacht haben, dann stimme ich dir zu, dann wäre die unterschiedliche Behandlung der Branchen in der Tat nicht rechtfertigbar. Da ich hier aber signifikante Unterschiede in den Folgen des Interessenskonfliktes sehe verstehe ich auch die unterschiedliche Behandlung.

                            Finds ja schön wenn du allen eine Chance geben willst, aber irgendwann muss man aus den Erfahrungen der Vergangenheit ja auch Konsequenzen ziehen, oder?
                            Also eine saftige Karenzzeit zwischen den Übergängen gerade von der Finanzbranche zur Politik fände ich schon angemessen.

                            Zitat von cena_
                            Warum sollten Wirtschaftsunternehmen nicht bekannt dafür sein moralisch zu handeln? Was genau sind Wirtschaftsunternehmen? Im Grunde ist jedes Unternehmen ein Teil der Wirtschaft. Vor allem große Unternehmen haben ein deutlich stärkeres Bedürfnis nach Einhaltung von hohen Standards als kleinere Buden, bei denen nicht einmal die einfachsten Arbeitzeitschutzgesetze eingehalten werden. Compliance spielt bei Konzernen eine sehr wichtige Rolle. Die Bankenbranche ist eine der am stärksten regulierten und und und.
                            Und warum ist sie denn so reguliert? :>
                            Ich bin sicher so kriminelle Kollaborationen zwischen versch. Unternehmen innerhalb einer Branche um die Allgemeinheit abzuzocken wie z.B. beim Libor-Skandal findest du z.B. auch in der Solarbranche? Und in Letzterer ist es natürlich auch üblich einen signifikanten Teil des jährlichen Budgets auf Gerichts- und Vergleichskosten zu allokieren?
                            Also die Finanzbranche ist schon etwas sehr spezielles, das kann man anerkennen auch ohne direkt alles zu verteufeln.

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                              Zitat von deso
                              Zitat von Marsy
                              weil Kühnert den swamp wirklich drainen würde

                              wäre außerdem mal kein alter weißer mann
                              Hauptsache nochmal fix die Hautfarbe mit rein gebracht
                              Deine letzten Posts hier sind leider nur nörgelige Einzeiler. Wenn du wirklich was loswerden willst, kannst du das gerne etwas mehr ausführen.

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                                Zitat von michi
                                was genau lässt sich nicht bestätigen? dass wirtschaftsunternehmen ihren aktionären/dem gewinn gegenüber verantwortlich sind? dass unternehmen bei regulierungen in aller regelmäßigkeit mit drohungen (arbeitsplatzabbau etc) glänzen oder produktionen ins ausland verlagern? die bankenkrise? cum cum/cum ex-geschäfte? merz eigene biographie? den vw/bmw/mercedes-skandal inklusive des umgangs damit? die ganzen steuervermeidungsstrategien großer konzerne oder unternehmen? der lobbyismus? was denkst du, warum merz sich als ordoliberal und eben nicht neoliberal versucht zu beschreiben?
                                All die Kritik ggü. Merz basiert auf Annahmen, er auf Grund seiner früheren Tätigkeiten gar kein integere Politik betreiben. Dazu hätte ich gerne klarere Fakten. Bisher basiert viel auf persönlichen Abneigungen, das ist mir zu dünn. Jedes Unternehmen will Gewinn machen, was habt ihr denn jetzt auf einmal alle mit "Wirtschaftsunternehmen"?
                                Ich habe nie behauptet, alle Unternehmen würden stets moralisch handeln. Umgekehrt wird doch ein Schuh draus, wenn hier einige unterstellen, dass Unternehmen per se unmoralisch handeln müssten, da sie ja gewinnorientiert sind. Verstehe ich absolut nicht. Hieße in meinen Augen, dass die komplette Wirtschaft und jedes Streben nach Mehr automatisch verwerflich sei.
                                Die Autokonzerne haben betrogen, große Banken haben betrogen, widerspricht überhaupt niemand und habe ich mit keiner Silbe bestritten.

                                Zitat von OrdentlichUndFromm
                                Grundsätzlich handeln große Wirtschaftsunternehmen betriebswirtschaftsorientiert und nicht moralisch. Das gilt gerade bei AG, wo sich Geschäftsführer vor den Shareholdern erklären müssen müssen. Daneben haben Wirtschaftsunternehmen kein Interesse an Wettbewerb, sondern an Markteintrittsbarrieren und Monopolen, um damit Renten abschöpfen zu können. Das Schlimme ist, gerade die großen das auch schaffen können: Sie investieren ihr Geld nicht mehr in die Verbesserung ihrer Produkte, sondern in die Errichtung dieser Barrieren. Sei es durch aggressives Marketing oder auch durch fokussierte Lobbyarbeit. Ein Weg hier ist natürlich, Regelungen zu erreichen, die Mitbewerber aus dem Markt kegelt. Und genau hier kommt nun auch März' bisherige Rolle in der Wirtschaft ins Spiel. Man könnte ihm sogar mit nur wenig Fantasie unterstellen, dass er nur mal wieder in die Politik geht, um seinen Marktwert als Lobbyist (und damit Gegner des Wettbewerbs) zu veredeln. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, macht sein Hintergrund zumindest kein Vertrauen.
                                Und kleine Unternehmen handeln fürs Gemeinwohl, oder wie? Ich verstehe nicht woher du diesen Widerspruch zur Moral herzauberst. Den gedanklichen Sprung bin ich nicht bereit mitzugehen. Oder ich verstehe nicht was du mit "nicht moralisch" meinst. Solange ich als Unternehmen ehrlich und fair handele und trotzdem Gewinne mache, einfach weil mein Produkt oder meine Dienstleistung gut ist, dann sehe ich darin überhaupt gar kein Problem.
                                Zu den anderen Punkten: Ja, Rent-Seeking ist bekannt und aus individueller Sicht auch nachvollziehbar, ist doch aber ein generelles Problem in allen Bereichen. Ich würde behaupten, dass alle die in irgendeiner Form Macht haben, geneigt sind, diese auszubauen/auszunutzen. Dass es größeres Unternehmen einfacher fällt, geschenkt. Dass man sein Kerngeschäft vernachlässigt, weil man nur noch darauf aus ist anderen das Leben schwer zu machen, würde ich eher als Übertreibung einstufen. Aber für das von dir beschriebene Marktversagen haben wir ja ordoliberale Kontrollen des Staates, und in dieser Tradition sieht sich Merz ja augenscheinlich selbst.
                                Zu der Lobby-Rolle: Könnte sein, wie soll man das denn rausfinden? Wäre es nicht klüger, Menschen ggü. offen eingestellt zu sein und die Möglichkeiten der Einflussnahme zu beschränken und seien es höhere Sperrfristen oder andere kluge Überlegungen. Bin da ehrlich gesagt nicht gut genug informiert. Was ich sagen will: Du beschreibst normales Verhalten eines Wirtschaftssubjektes und die dazugehörige Regulierungstheorie, der vermutlich letzten 100 Jahre. Das trifft auf so ziemlich alle Unternehmen zu. Muss man bei Großkonzernen besonders vorsichtig sein? Ja, mit Sicherheit? Darf ein Merz deshalb überhaupt nicht mehr Politiker werden? Nö, sehe ich nicht so.

                                @myc: Antworte dir morgen, muss jetzt leider los.

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