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    ich finde die frage nach gleichberechtigung an dieser stelle nicht sinnvoll. nicht alle menschen haben die gleichen vorraussetzungen / umstände. es gibt viele förderungen, die nur für bestimmte personengruppen gelten. der staat will familien mit kindern fördern, also gelten die maßnahmen nur für familien mit kindern. anderes beispiel: der staat will ärzte auf dem land fördern, also gibt es dort besondere anreize was studium / späteren beruf angeht, wenn man sich verpflichtet danach in gestimmten gebieten zu arbeiten.

    es ist sozusagen ein geben und nehmen zwischen familien mit kindern und dem staat.

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      Zitat von MaxGood
      Die Unterstützung von Menschen mit Kindern ist wenigstens begründbar und auch größtenteils nachvollziehbar (dieses Baukindergeld natürlich nicht.)

      Die eigentliche Ungerechtigkeit ist doch die Tatsache, dass Leute hier erheblich weniger Steuern zahlen, wenn sie beim Standesamt "Ja!" sagen und da einen Wisch unterschreiben - auch ohne Kinder. Das ist ja nun auch spätestens seit Sommer/Herbst letzten Jahres ad absurdum geführt.
      ist es das?

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        Zitat von Marsy
        Zitat von MaxGood
        Die Unterstützung von Menschen mit Kindern ist wenigstens begründbar und auch größtenteils nachvollziehbar (dieses Baukindergeld natürlich nicht.)

        Die eigentliche Ungerechtigkeit ist doch die Tatsache, dass Leute hier erheblich weniger Steuern zahlen, wenn sie beim Standesamt "Ja!" sagen und da einen Wisch unterschreiben - auch ohne Kinder. Das ist ja nun auch spätestens seit Sommer/Herbst letzten Jahres ad absurdum geführt.
        ist es das?
        Der Gedanke hier ist wohl, dass steuerliche Vergünstigungen früher für die Ehepartner im Rahmen der Gewährung des Fortgestands kreiert wurden. Wie korrekt das nun auf die aktuelle Eheschließung zutrifft und wie sehr die Homoehe da reinfakturiert ist wohl reine Spekulation.

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          zur Einkommensgrenze: 75k Haushaltseinkommen mag aug den ersten Blick als nicht viel erscheinen, wenns um Immobilienkauf geht, und natürlich sind 12k ein Witz, wenn man in München eine Immobilie kaufen will. Aber: mit 75k Haushaltseinkommen gehört man zu den reichsten ca. 15% in Deutschland, wenn an die Einkommen betrachtet. Das natürlich bei Immobilien das Vermögen mindestems genauso wichtig ist, ist mir klar, nichtsdestotrotz muss an schon überlegen, ob an mit so einem Zuschuss wirklich die "Reichem" fördern will bzw. sollte. Zumal gemau das, nämlich dass die Reichen auch Anspruch auf solche Förderung haben, durchaus kritisch gesehen wird (zumindest in meiner Filterblase :D)

          Quelle 1

          Quelle 2

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            Am Freitag in der Tagesschau gesehen.
            http://www.tagesschau.de/inland/bildungsbericht-109.html

            Geht um den Bildungsstand in Deutschland. Ich bin ja seit geraumer Zeit Befürworter von verpflichtender Kita-Zeit (mind ab 5). Darin eingeschlossen natürlich mit entsprechenden Investitionen der Politik in Personal und Strukturen. Aber so wie ich die Politik kennengelernt habe, wird das kein Thema sein, bis der Baum lichterloh brennt. Schade, so hat man eine weitere Konstante die soziale Probleme unterstützt.

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              Zitat von Hanni
              Zitat von BennyQ
              das argument "selber schuld wenn man kinder bekommt", finde ich total daneben. es beschert sich ja gerade niemand über die mehrkosten, die man durch seine kinder hat. (auch wenn manche zurecht etwas frustriert wegen der kita kosten sind) unabhängig davon ob man kinder möchte oder nicht, hat der staat ein interesse daran, dass es familien mit kindern gibt. (gerade da die zahlen immer weiter zurückgehen) deshalb versuchen sie mit solchen geldern anreize zu geben. da geht es nicht darum alle gleich zu unterstützen. (aus der sicht vom statt)

              edit: anstatt auf geosch recht aggressive post einzugehen, darfst du gerne auch auf meine posts bezug nehmen, die ich versuche möglichst konstruktiv zu formulieren^^
              ich betone es nochmal: das ist nicht meine sicht der dinge, cih habe gestern bei einer Veranstaltung eine Diskussion mitbekommen und spiegel nur die Argumentation wieder die ich gehört habe. mich interessiert einfach was ihr dazu sagt. ihr braucht mich deswegen also nicht shitstormen ;)

              indem man immer wieder auf die Mehrkosten zurück kommt, beschwert man sich doch darüber?

              die Argumentation des staates ist klar, da gibt es nix dran zu rütteln. aber nochmal die frage: was ist hier mit der Gleichberechtigung? sie bekommen doch schon Steuererleichterung und Kindergeld.

              natürlich soll jeder kinder bkeommen können, aber soll das die Allgemeinheit bezahlen?
              Kinder sichern den Fortbestand unserer Gesellschaft und sind damit das wichtigste Gut, welches es zu fördern und zu beschützen gibt. Und natürlich zieht das Argument der Mehrkosten für Kinder. Warum auch nicht? Wenn ich Kinder in die Welt setze tue ich aktiv etwas für unsere zukünftige Gesellschaft, man erschafft damit praktisch die Zukunft des Staates. Die Förderung ist also mehr als Fair. Ein Adoptivkind wird gleich behandelt, wie ein leibliches Kind, also können Schwule, lesbische und auch unfruchtbare paare dennoch das Recht eines Kindes wahrnehmen. Ein Kind verursacht dennoch absolute Mehrkosten, welche definitiv davon abhalten sich Eigentum schaffen zu können. Ich empfinde das Baukindergeld also als fair(Die aktuelle Grundlage der Beschränkungen kann man natürlich noch kritisieren), da Familien mit Kindern eben die Zukunft des Staates sichern und eben die wichtigste Ressource des Landes liefern.

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                btw: lt. statistischem Bundesamt kostet ein Kind bis zum 18 Lebensjahr im Schnitt ca 130k. Darin sind aber Erstausstattung (Möbel, Kleidung) und Betreuung (Kita) noch nicht drinne. Staatliche Leistungen können dem natürlich entgegenwirken.

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                  Zitat von BennyQ
                  ich finde die frage nach gleichberechtigung an dieser stelle nicht sinnvoll. nicht alle menschen haben die gleichen vorraussetzungen / umstände. es gibt viele förderungen, die nur für bestimmte personengruppen gelten. der staat will familien mit kindern fördern, also gelten die maßnahmen nur für familien mit kindern. anderes beispiel: der staat will ärzte auf dem land fördern, also gibt es dort besondere anreize was studium / späteren beruf angeht, wenn man sich verpflichtet danach in gestimmten gebieten zu arbeiten.

                  es ist sozusagen ein geben und nehmen zwischen familien mit kindern und dem staat.
                  aber wir reden doch immer von Gleichberechtigung, jeder ist vor dem gesetz gleich. wieso ist es dann hier ok?


                  Zitat von Leroyal
                  Zitat von Hanni
                  Zitat von GeoSCH
                  Zitat von Hanni
                  Zitat von GeoSCH
                  Ist das dein Ernst????

                  Du weißt schon wenn du Kinder hast, fehlt dir mal ein komplettes Einkommen, und das oft über mehrere Jahre hinweg vor allem ist die Karriere Leiter der Frau auch ins Stocken geraten.

                  Eine Paar ohne Kinder hat zwei volle Gehälter zur Verfügung und keine Ausgaben die ein Kind verursacht.
                  und weiter? die finanziellen Konsequenzen sollten jedem paar vorher klar sein bevor es kinder bekommt. sag mir mal bitte warum zb. paare die keine kinder bekommen können oder es besser nicht machen (zb. medizinische gründe) deswegen benachteiligt werden sollen?

                  bitte nicht falsch verstehen, ich finde ich die Unterstützung der Familien gut und notwendig, jedoch sollte man das auch mal etwas kritisch betrachten aus sicht der gleichberechtigung. ich vertrete jetzt hier einfach mal die kontra seite
                  Und wo sind die benachteiligt? sie haben doch viel mehr Geld übrig?? Wenn sie Kinder adoptieren dürfen sie es auch nutzen.

                  Kannst ja auch gleich kommen, wieso dürfen es nur Familie mit unter 75k haben, die mit mehr Geld werden ja nicht gleich behandelt
                  in dem sie keine geldspritze des staates bekommen?

                  lass doch bitte mal das Argument: "sie haben mehr Geld zur verfügung" weg. das ist jedem sein eigenes Problem und das weiss man vorher

                  betrachte es mal bitte komplett neutral aus sicht der gleichberechtigung
                  Das is einfach kurzsichtig.

                  Neben der Tatsache, dass bestimmt ein Großteil der Eltern Kinder aus einem persönlichen Glücksbedürfnis heraus zeugen ist Nachwuchs einfach elementar wichtig für den Fortbestand des Staates. Wenn jetzt potentielle Eltern sagen müssen "Jo, Kinder wären zwar ne coole Geschichte, aber da meine Frau nur im Supermarkt an der Kasse sitzt und ich als Leiharbeiter im VW-Werk leider nicht so viel Geld verdiene, lassen wir das ma lieber"
                  Das is natürlich ein Stretch vom Gedankengang, aber Geld sollte in der Zeugung der Kinder keine Rolle spielen.

                  Ich hab mich jetzt nicht mega ausgiebig mit dem Baukindergeld befasst, aber die Zahlen die ich gelesen habe sind zwar eine Hilfe, aber kein entscheidender Faktor für den Erwerb von Eigentum.

                  Das fühlt sich bei Immobilienpreisen von 250k+ ( Im Niemandsland ) als Tropfen auf den heißen Stein an.

                  Wir könnten, egal ob mit oder ohne Baukindergeld, nicht bauen.
                  das der betrag im grunde eine Farce ist, darüber brauchen wir nicht diskutieren. hier bekommste für 15k die Grundfläche der gästetoilette aber ohne Interieur. ich garantiere dir, es gibt genügend leute die keine kinder wollen rein aus finanziellen Aspekten. natürlich greift es zu kurz, gerade unsere Nation (hi @ rasta) braucht nachwuchs, die zahl der deutschen (ich meine damit alle die einen pass haben, egal ob grün, lila, schwarz, gelb, braun, weiss oder sonstiges) nimmt kontinuierlich ab, dementsprechend muss man Familien fördern. unser rentensystem steht eh schon vor dem Kollaps, ich will nicht wissen wie es in 25-30 aussieht...

                  und nein, damit meine ich nur unseren demographischen wandel der uns vor ernstzunehmende Probleme stellt. die worte Nation und deutsche sind hier vollkommen wertfrei gewählt. nicht das linksmore wieder ausrastet

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                    Zitat von Hanni
                    Zitat von BennyQ
                    ich finde die frage nach gleichberechtigung an dieser stelle nicht sinnvoll. nicht alle menschen haben die gleichen vorraussetzungen / umstände. es gibt viele förderungen, die nur für bestimmte personengruppen gelten. der staat will familien mit kindern fördern, also gelten die maßnahmen nur für familien mit kindern. anderes beispiel: der staat will ärzte auf dem land fördern, also gibt es dort besondere anreize was studium / späteren beruf angeht, wenn man sich verpflichtet danach in gestimmten gebieten zu arbeiten.

                    es ist sozusagen ein geben und nehmen zwischen familien mit kindern und dem staat.
                    aber wir reden doch immer von Gleichberechtigung, jeder ist vor dem gesetz gleich. wieso ist es dann hier ok?
                    Also schaffen wir den Sozialstaat ab und lassen alle im Rahmen des Gesetzes mit ihren besten Möglichkeiten leben? Finde ich gut.

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                      Das Argument mit "jeder ist vor dem Gesetz gleich" ist Blödsinn Hanni.... das Gesetz sagt nämlich, dass Familien mit Kindern dies und das erhalten. Der Staat hält sich also an seine Gesetze. Das Argument macht in dem Zusammenhang also keinen Sinn. Vor dem Gesetz gleich bedeutet, dass das Gesetz auf jeden gleich angewandt wird. Zwar ist dies auch nicht immer der Fall, aber das trägt ja erst mal nichts zur Sache :_D

                      Wie Panda schon sagte: Wir leben in einem Sozialstaat, in welchem auch die aktuelle, persönliche Lage jeder Person bzw. Familie beachtet wird. Und das ist auch gut so!!

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                        Zitat von Hanni
                        Zitat von BennyQ
                        ich finde die frage nach gleichberechtigung an dieser stelle nicht sinnvoll. nicht alle menschen haben die gleichen vorraussetzungen / umstände. es gibt viele förderungen, die nur für bestimmte personengruppen gelten. der staat will familien mit kindern fördern, also gelten die maßnahmen nur für familien mit kindern. anderes beispiel: der staat will ärzte auf dem land fördern, also gibt es dort besondere anreize was studium / späteren beruf angeht, wenn man sich verpflichtet danach in gestimmten gebieten zu arbeiten.

                        es ist sozusagen ein geben und nehmen zwischen familien mit kindern und dem staat.
                        aber wir reden doch immer von Gleichberechtigung, jeder ist vor dem gesetz gleich. wieso ist es dann hier ok?
                        nochmal, die frage nach gleichberechtigung ist hier nicht sinnvoll.
                        du kannst in der schule auch nicht einsen für alle fordern und das mit gleichberechtigung begründen.
                        ganz simpel ausgedrückt geht es um leistung -> belohnung.
                        kinder erzeugt -> kindergeld / baukindergeld

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                          Baukindergeld klingt für mich nach einem dämlichen Bürokratieklotz. Der Wirkungsgrad ist vermutlich super gering. Wie wäre es mit höheren Steuer Freibeträgen für Familien? Das Wort Steuersenkung wurde leider aus dem deutschen Vokabular gestrichen.

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                            Das Baukindergeld ist nicht ohne Grund zweckgebunden. Mit einer Steuersenkung würde man eben nicht diesen Effekt erziehlen.

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                              Viel problematischer ist doch, dass ein kinderloses, verheiratetes Paare besser dran ist steuerlich als zB ein unverheiratetes Paar mit Kind.

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                                Zitat von LaMa
                                Viel problematischer ist doch, dass ein kinderloses, verheiratetes Paare besser dran ist steuerlich als zB ein unverheiratetes Paar mit Kind.
                                Naja. Wenn man den gleichen steuerlichen Vorteil haben möchte, dann sollte man sich halt in den Status der Ehe begeben. Das sehe ich jetzt nicht besonders kritisch.
                                Was gibts denn für logische Gründe, sich als Paar mit Kind nicht zu verheiraten?

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