Die wichtigsten Fakten zu den FinCEN-Files
Nach den Panama Papers geht es munter weiter. Ich geh aber mal davon aus, dass am Ende wieder nicht viel passieren wird.
Das Daten-Leak zeigt, dass die größten Banken der Welt jedes Jahr Überweisungen im Gegenwert von Hunderten Milliarden Dollar abwickeln, obwohl sie selbst vermuten, dass sie dadurch das Geld von korrupten Oligarchen, Terrorgruppen oder anderen Kriminellen in Umlauf bringen. Dies geht aus vertraulichen Berichten des US-Finanzministeriums sowie aus Meldungen hervor, welche die Geldhäuser zwischen 2000 und 2017 an das Ministerium geschickt haben.
Diese Meldungen – im Bankenjargon Geldwäscheverdachtsmeldungen, auf englisch Suspicious Activity Report (SAR) – geben erstmals Einblick in ein teures, weitgehend geheimes, aber ineffizientes System . Solche Geldwäscheverdachtsmeldungen haben oftmals reinen Pro-forma-Charakter, da die mit der Prüfung betrauten Behörden chronisch unterbesetzt sind. Auch deutsche Banken transferieren regelmäßig Geld verdächtiger Kunden – offenbar nicht selten, ohne wirklich zu wissen, was der Zweck der Überweisung ist.
Diese Meldungen – im Bankenjargon Geldwäscheverdachtsmeldungen, auf englisch Suspicious Activity Report (SAR) – geben erstmals Einblick in ein teures, weitgehend geheimes, aber ineffizientes System . Solche Geldwäscheverdachtsmeldungen haben oftmals reinen Pro-forma-Charakter, da die mit der Prüfung betrauten Behörden chronisch unterbesetzt sind. Auch deutsche Banken transferieren regelmäßig Geld verdächtiger Kunden – offenbar nicht selten, ohne wirklich zu wissen, was der Zweck der Überweisung ist.
Kommentar