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    #31
    was wollt ihr dabei testen? wie unser wahlrecht funkioniert und mandate verteilt werden?
    dann bitte alle bürger jeden alters testen.da werdet die schüler noch mit der höchsten quote rausmarschieren...

    Kommentar


      #32
      Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
      was wollt ihr dabei testen? wie unser wahlrecht funkioniert und mandate verteilt werden?
      dann bitte alle bürger jeden alters testen.da werdet die schüler noch mit der höchsten quote rausmarschieren...
      Wahlprogramme der 3-5 größten Parteien im Groben, Auswirkungen auf das BIP, die Verteilung von Vermögen etc. pp. Volkswirtschaftliche Grundlagen vllt.
      Da fällt einem sicherlich etwas ein.

      Wäre für dich ein freiwilliges Schulfach (schulübergreifend) eine Option?

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        #33
        Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
        Mit diesem Transfer könntest du sowohl das Wahlrecht für Babys legitimisieren als auch das Wahlrecht für jedwedes Alter abschaffen. Chapeau.

        Zwischen 14 und 16 passiert entwicklungsperspektivisch einiges und die kognitiven Fähigkeiten ermöglichen einem langsam, mehr als nur deutlich klare Zusammenhänge war zu nehmen und Wissen zu transferieren. Das ist ein Übungsprozess, so dass manche Menschen diesen auch mit 18 noch nicht vollumfänglich abgeschlossen haben und manche ihn nie abschließen.
        Es gibt mit Sicherheit einige 14-jährige, die in politischer Hinsicht mehr verstehen, als so mancher 18- bis 21-jähriger, aber das Wahlrecht spielt auf die Masse an Wählern an.
        Einige scheinen die Reife von 16-jährigen deutlich zu unterschätzen, wie mir scheint (dies fußt auf der subjektiven Wahrnehmung von 16-jährigen meinerseits, ist also ebenfalls biased).

        Um einen weiteren Denkanstoß zu geben:
        Frühzeitiges Wählen unter der Bedingung des Ablegens einer Prüfung für Menschen unter 18 erlauben?
        Was habt ihr (nicht nur du) eigentlich für ein Demokratieverständnis, wenn ihr ernsthaft "Prüfungen" für junge oder alte Menschen diskutiert? Das widerspricht doch jeder freien und gleichen Wahl?

        Ansonsten kann ich deine Argumente 1:1 nehmen und die 16 durch eine 18 ersetzen. Ich denke der Großteil der Jugendlichen macht zwischen 16 und 18 eine große Entwicklung durch, grade auch was Verantwortung angeht. Nicht umsonst ist bei uns die Volljährigkeit erst mit 18.

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          #34
          Zitat von bOng_h3ad Beitrag anzeigen

          Fände ich gut.
          Immerhin absolvieren nur die einen Test, die auch gewillt sind sich wirklich mit Politik zu beschäftigen.

          Kann mir kaum vorstellen, dass sich 16 jährige hinstellen und einen Test absolvieren, nur um Mist zu wählen und zu trollen (Einzelfälle ausgenommmen).
          Fände problematisch, dass dieser Test bzw. seine Ausgestaltung Spielball für Politik würde. Seehofer würde einen verstärkten Fokus auf Sitte, Brauchtum und christlich-abendländische Wurzeln fordern. Die AfD würde soweiso gegen den Gesinnungsterror wettern und fordern, dass die ganzen Gutmenschenindoktrinierungen aus den Tests herausgenommen würden. Und iwann könnte sie das als Koalitionspartner einer verzweifelten CDU sogar umsetzen oder den Test braun färben.
          Zuletzt geändert von Nichtuntertoetet; 03.08.2020, 10:45.

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            #35
            Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
            Wahlprogramme der 3-5 größten Parteien im Groben, Auswirkungen auf das BIP, die Verteilung von Vermögen etc. pp. Volkswirtschaftliche Grundlagen vllt.
            Da fällt einem sicherlich etwas ein.

            Wäre für dich ein freiwilliges Schulfach (schulübergreifend) eine Option?
            ich glaube, der durchschnittliche schüler, der zum ersten mal wählen dürfte, hat mehr ahnung von all diesen dingen, als der durchschnittliche 60-jährige, der seit 40 jahren sein kreuz bei der gleichen partei macht.

            am wochenende liefen zehntausende, äußerlich sehr erwachsene menschen, durch berlin, weil sie angst haben, dass bill gates ihnen einen chip implantiert etc.

            und wir diskutieren darüber, wie reif man von 16 bis 18 wird und ob das zu verantworten wäre.
            xD

            die führenden politiker in den anderen ländern, die gerade eindrucksvoll versagen (trump, bolsonaro, bj), wurden nicht von den jungen wählern gewählt...
            Zuletzt geändert von BoLo; 03.08.2020, 10:51.

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              #36
              Zitat von BoLo Beitrag anzeigen

              ich glaube, der durchschnittliche schüler, der zum ersten mal wählen dürfte, hat mehr ahnung von all diesen dingen, als der durchschnittliche 60-jährige, der seit 40 jahren sein kreuz bei der gleichen partei macht.

              am wochenende liefen zehntausende, äußerlich sehr erwachsene menschen, durch berlin, weil sie angst haben, dass bill gates ihnen einen chip implantiert etc.

              und wir diskutieren darüber, wie reif man von 16 bis 18 wird und ob das zu verantworten wäre.
              xD
              nee der durchschnittliche Schüler hat davon so gut wie gar keine Ahnung.
              In bayrischen Gymnasien lernen sie mit 16 laut Lehrplan Klasse 10 erst überhaupt erstmal, was die Verfassungsorgane sind, welche Parteien es gibt und wie der Bundestag ein Gesetz verabschiedet. Da ist für gewöhnlich kaum Vorwissen vorhanden. Und das ist jetzt ein Beispiel von einem bildungsstarken Bundesland und der höchsten Schulform. Will gar nicht wissen, wie es da im Vergleich bei Hauptschule Wuppertal aussieht.

              18 ist imo ein solides Alter für eine Wahlberechtigung und Herstellung von Mündigkeit. Funktioniert bei anderen ja Dingen auch einigermaßen.

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                #37
                Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                ich glaube, der durchschnittliche schüler, der zum ersten mal wählen dürfte, hat mehr ahnung von all diesen dingen, als der durchschnittliche 60-jährige, der seit 40 jahren sein kreuz bei der gleichen partei macht.
                Zitat von Alex- Beitrag anzeigen
                nee der durchschnittliche Schüler hat davon so gut wie gar keine Ahnung.
                ^
                das schließt sich beides nicht aus.

                ist doch perfekt.
                wenn zeitgleich zum 10. schuljahr zufällig gerade gewählt wird, könnte das thema für den unterricht ja quasi nicht aktueller und der erstwähler kaum besser vorbereitet sein.

                welcher wähler nimmt sich schon sonst die zeit, sich über mehrere wochen 2 (4?) wochenstunden (+ hausaufgaben!1) damit zu befassen?
                Zuletzt geändert von BoLo; 03.08.2020, 11:15.

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                  #38
                  Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                  Was habt ihr (nicht nur du) eigentlich für ein Demokratieverständnis, wenn ihr ernsthaft "Prüfungen" für junge oder alte Menschen diskutiert? Das widerspricht doch jeder freien und gleichen Wahl?
                  Habe einen Denkanstoß gegeben um Wahlrecht mit 16 mit dem Argument der Gegenseite, sie seien nicht reif genug, zu vereinen.
                  Ein Mindestalter widerspricht doch auch einer freien und gleichen Wahl?

                  Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                  Ansonsten kann ich deine Argumente 1:1 nehmen und die 16 durch eine 18 ersetzen. Ich denke der Großteil der Jugendlichen macht zwischen 16 und 18 eine große Entwicklung durch, grade auch was Verantwortung angeht. Nicht umsonst ist bei uns die Volljährigkeit erst mit 18.
                  Das ist richtig. Du kannst das Argument nutzen. Mit 16 darf man sich entscheiden, sich nicht tot zu saufen, Kinder zu bekommen, wohin die Reise arbeits-/ausbildungsperspektivisch geht, aber zu entscheiden, wohin sich das Land perspektivisch entwickelt kann man noch nicht umreißen..

                  Finde die Frage schwierig und sehe Vor- und Nachteile in beiden Positionen, habe mir kein abschließendes Urteil gebildet. Bemängle nur die Diskussionskultur.
                  Zuletzt geändert von panda yo; 03.08.2020, 11:40.

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                    #39
                    Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
                    Wahlprogramme der 3-5 größten Parteien im Groben, Auswirkungen auf das BIP, die Verteilung von Vermögen etc. pp. Volkswirtschaftliche Grundlagen vllt.
                    Da fällt einem sicherlich etwas ein.

                    Wäre für dich ein freiwilliges Schulfach (schulübergreifend) eine Option?
                    halte ich für fragwürdig. würde halt der großteil der über 18 jährigen (auch) nicht bestehen.

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                      #40
                      warum nicht eine stimme ab geburt?

                      andere grundrechte gelten auch ab geburt (oder früher) und in anderen fragen traut man den eltern auch zu, entscheidungen im sinne ihrer kinder zu treffen.

                      das sind millionen menschen im land, die überhaupt nicht politisch repräsentiert werden.
                      Zuletzt geändert von BoLo; 03.08.2020, 12:00.

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                        #41
                        Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
                        Habe einen Denkanstoß gegeben um Wahlrecht mit 16 mit dem Argument der Gegenseite, sie seien nicht reif genug, zu vereinen.
                        Ein Mindestalter widerspricht doch auch einer freien und gleichen Wahl?
                        Dir fehlen offensichtlich Kenntnisse über Grundsätze der Wahl. Wärst Du damit einverstanden, nicht wählen zu dürfen, weil Du einen Test, der das abfragen würde, nicht bestehen würdest?

                        Ein Test, egal ob für Jugendliche oder Ältere, würde keine allgemeine und gleiche Wahl mehr erlauben ("frei" könnte sie durchaus noch sein). Ein Mindestalter widerspricht dem nicht, weil es eben für alle gleich gilt.

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                          #42
                          Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                          Dir fehlen offensichtlich Kenntnisse über Grundsätze der Wahl. Wärst Du damit einverstanden, nicht wählen zu dürfen, weil Du einen Test, der das abfragen würde, nicht bestehen würdest?

                          Ein Test, egal ob für Jugendliche oder Ältere, würde keine allgemeine und gleiche Wahl mehr erlauben ("frei" könnte sie durchaus noch sein). Ein Mindestalter widerspricht dem nicht, weil es eben für alle gleich gilt.
                          Scheinbar dürfte ich dann nicht wählen, ja, damit wäre ich einverstanden und ggf. gewillt, etwas daran zu ändern :>

                          Verstehe den Unterschied nicht. Ist das Problem, dass das Mindestalter eben alle erreichen, die es erreichen? Wenn ich das jetzt auf 45 hochsetze, wird das dann ein Problem, weil sich die Politik auf Menschen mit einer Lebenserwartung von 45+ einstellen würde? Also das ist eine Ernst gemeinte Frage.

                          Und auf meinen Vorschlag zurück zu kommen: Ist die Wahl dann nicht mehr gleich, weil man über ein Opt-In-Verfahren freiwillig zwei Jahre früher wählen darf?

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                            #43
                            Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
                            Scheinbar dürfte ich dann nicht wählen, ja, damit wäre ich einverstanden und ggf. gewillt, etwas daran zu ändern :>

                            Verstehe den Unterschied nicht. Ist das Problem, dass das Mindestalter eben alle erreichen, die es erreichen? Wenn ich das jetzt auf 45 hochsetze, wird das dann ein Problem, weil sich die Politik auf Menschen mit einer Lebenserwartung von 45+ einstellen würde? Also das ist eine Ernst gemeinte Frage.

                            Und auf meinen Vorschlag zurück zu kommen: Ist die Wahl dann nicht mehr gleich, weil man über ein Opt-In-Verfahren freiwillig zwei Jahre früher wählen darf?
                            Wahlgleichheit ist hier btw. der falsche Begriff, der meint nämlich eher, dass jede Stimme gleich gewichtet ist.

                            Das hier diskutierte ist generell eine "Einschränkung des allgemeinen Wahlrechts" - Darunter fällt auch die Altersgrenze beim aktiven Wahlrecht.

                            Meiner Meinung nach würde jede Art von Einschränkung/Bevorzugung von Personen, die einen Test o.ä. durchgeführt haben zu einer unzulässigen Einschränkung des Wahlrechts führen, was man auf jeden Fall vermeiden sollte. Sonst ist man in 1-2 Schritten bei amerikanischen Verhältnissen, wo verurteilte Straftäter ihr Wahlrecht verlieren.

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                              #44
                              Zitat von bumbumquietsch Beitrag anzeigen

                              Wahlgleichheit ist hier btw. der falsche Begriff, der meint nämlich eher, dass jede Stimme gleich gewichtet ist.

                              Das hier diskutierte ist generell eine "Einschränkung des allgemeinen Wahlrechts" - Darunter fällt auch die Altersgrenze beim aktiven Wahlrecht.

                              Meiner Meinung nach würde jede Art von Einschränkung/Bevorzugung von Personen, die einen Test o.ä. durchgeführt haben zu einer unzulässigen Einschränkung des Wahlrechts führen, was man auf jeden Fall vermeiden sollte. Sonst ist man in 1-2 Schritten bei amerikanischen Verhältnissen, wo verurteilte Straftäter ihr Wahlrecht verlieren.
                              Also wäre die Anpassung des Mindestalters kein Problem, dadurch, dass wir aber Menschen bevorzugt zulassen, haben wir ein Problem, weil damit dann nicht mehr jeder uneingeschränkt wählen kann. Ich denke, ich verstehe. "Jeder" wird in diesem Fall auf Leute oberhalb des Mindestalters angewandt und daher gibt es kein Problem mit fixen Mindestaltern.

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                                #45
                                Zitat von BoLo Beitrag anzeigen


                                ^
                                das schließt sich beides nicht aus.

                                ist doch perfekt.
                                wenn zeitgleich zum 10. schuljahr zufällig gerade gewählt wird, könnte das thema für den unterricht ja quasi nicht aktueller und der erstwähler kaum besser vorbereitet sein.

                                welcher wähler nimmt sich schon sonst die zeit, sich über mehrere wochen 2 (4?) wochenstunden (+ hausaufgaben!1) damit zu befassen?
                                Viele Schüler gehen aber nach der neunten oder sind bereits 16.

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