Es schien mir in einem anderen Thread so, als sei durchaus Interesse und ggf. auch die Notwendigkeit gegeben, dieses Thema zu besprechen.
Unter Philanthropie versteht man heutzutage meist die (insbesondere) finanzielle Unterstützung von Mitmenschen oder Gruppen, die schlechter gestellt sind. Bei Millionären und Milliardären geschieht dies meist durch Spenden oder eigene Stiftungen / Hilfsorganisationen, die für ausgewählte Zwecke sowohl Geld als auch Expertise zur Verfügung stellen. Ursprünglich bedeutet es Menschenliebe und der Einsatz für das Gemeinwohl.
Gleichzeitig wurde in den letzten Monaten vor allem in den USA oft diskutiert, ob es Milliardäre geben sollte.
Ist ein System, in welchem jemand einen solch immensen Reichtum erlangen kann, moralisch? Hierzu gerne folgendes Video.
Beantwortet man diese Frage mit nein, dann ist Milliardäre-Philanthropie ein Oxymoron.
Da insbesondere Bill Gates im anderen Thread vehement verteidigt wurde, möchte ich darauf hinweisen, dass das Thema Gates gerne auch explizit diskutiert werden soll, aber die allgemeine, philosophische Diskussion gewinnbringender ist. Für alle, die trotzdem noch konkret auf Gates eingehen wollen, habe ich kurze Lese-Empfehlung: https://twitter.com/anandwrites/stat...18814643089408 (der ganze Thread, bestehend aus 10-15 Tweets)
Wie ist eure Meinung? Ist ein System, in dem es Milliardäre gibt und gleichzeitig Millionen Menschen kurz vor dem Bankrott stehen oder gar aus Mangel an Ressourcen sterben, ein moralisches System? Wiegen wohltätige Stiftungen durch Milliardäre diese Umstände auf?
Unter Philanthropie versteht man heutzutage meist die (insbesondere) finanzielle Unterstützung von Mitmenschen oder Gruppen, die schlechter gestellt sind. Bei Millionären und Milliardären geschieht dies meist durch Spenden oder eigene Stiftungen / Hilfsorganisationen, die für ausgewählte Zwecke sowohl Geld als auch Expertise zur Verfügung stellen. Ursprünglich bedeutet es Menschenliebe und der Einsatz für das Gemeinwohl.
Gleichzeitig wurde in den letzten Monaten vor allem in den USA oft diskutiert, ob es Milliardäre geben sollte.
Ist ein System, in welchem jemand einen solch immensen Reichtum erlangen kann, moralisch? Hierzu gerne folgendes Video.
Beantwortet man diese Frage mit nein, dann ist Milliardäre-Philanthropie ein Oxymoron.
Da insbesondere Bill Gates im anderen Thread vehement verteidigt wurde, möchte ich darauf hinweisen, dass das Thema Gates gerne auch explizit diskutiert werden soll, aber die allgemeine, philosophische Diskussion gewinnbringender ist. Für alle, die trotzdem noch konkret auf Gates eingehen wollen, habe ich kurze Lese-Empfehlung: https://twitter.com/anandwrites/stat...18814643089408 (der ganze Thread, bestehend aus 10-15 Tweets)
Wie ist eure Meinung? Ist ein System, in dem es Milliardäre gibt und gleichzeitig Millionen Menschen kurz vor dem Bankrott stehen oder gar aus Mangel an Ressourcen sterben, ein moralisches System? Wiegen wohltätige Stiftungen durch Milliardäre diese Umstände auf?
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