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    Zitat von DerEchteVARMENDRION Beitrag anzeigen

    Erstmal: Ich habe keine Kinder, ich kann mich also nicht richtig in Kinder hineinversetzen und vertrete bei solchen Themen gerne die unpopular/edgy opinion, auch auf die Gefahr hin, dass sie einfach nur dumm ist :D

    Wahrscheinlich ist es ein Pain für dich und deine Frau, wenn die Tochter zuhause richtig miese Laune schiebt. Das wünsche ich keinem. Aber offen gesagt ist es mir scheißegal, was deine Tochter davon hält - die zwei Wochen werden ihr Leben voraussichtlich nicht nachhaltig ändern. Natürlich ist das mega uncool und teilweise eine entbehrungsreiche Zeit, aber: Was sind 2 Wochen gegen Millionen von Kranken, am besten gleichzeitig? Viele tun so als wären 2 Wochen Quarantäne der Weltuntergang oder nahe daran - ich habe Angst davor, wenn hier nicht mehr 1.000 Leute am Tag erkranken, sondern 100.000. Dann sieht die Welt scheiße aus, nicht jetzt. Da finde ich, sind zwei Wochen schlechte Laune und ggf verlorene Lebenszeit ein Preis, den man für die Gesellschaft zahlen kann.

    Wegen des Arbeitgebers: Du musst dann ja auch in Quarantäne, oder? Ist natürlich dumm für den AG, aber was will man machen. Kommt jetzt ja auch nicht alle 6 Wochen vor. Und wenn es da noch keine staatlichen Entlastungen gibt für den AG, sollte es diese vllt geben, damit AGs nicht ihre Mitarbeiter drängen, trotz Ansteckungsgefahr in der Familie zur Arbeit zu gehen.
    Du hast mit jedem Wort recht. Ich finde das auch nicht "unpopular/edgy opinion" - das ist normaler Menschenverstand.

    Ich habe es bereits im Beitrag über deinem geschrieben: Ich will nur, dass die ihre verfickte Analytik anständig durchziehen.

    Nebenbei: Solche Meldungen wie von der NYT sind doch Wasser auf die Mühlen der ganzen Corona-Masken/Maßnahmen-Kritiker (keine Ahnung wie man diese Spastis zusammenfasst).

    Edit: Meine Tochter war nicht positiv getestet, jedoch Kinder aus der Gruppe. Da wird dann großflächig die Quarantäne verteilt. Bei der zweiten Zusatzpause nach der großen "Corona-Welle für alle" war die Laune bei uns so mittel. Insgesamt natürlich alles richtig - aber bitte auf Basis aussagekräftiger Analysen.
    Zuletzt geändert von Schmetterling; 23.09.2020, 11:05.

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      Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen
      Das ist für mich selbstverständlich. Dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) erwarte ich eine valide Analytik und einen angemessenen Umgang mit den ermittelten Ergebnissen. PCR ist kein Hexenwerk.
      Was meinst du genau mit "kein Hexenwerk"? Laut Experten muss allein schon der Abstrich genau gemacht werden (einheitlich), damit die Werte überhaupt vergleichbar sind. Und Drosten sagt auch, dass die Ergebnisse sogar von Labor zu Labor unterschiedlich sind, bei der gleichen Probe.

      Ganz so einfach scheint das alles nicht zu sein. Und bei deiner Tochter: Was hätte der Ct-Wert geändert? Das Vorgehen wäre das gleiche gewesen, völlig egal welchen Wert der PCR-Test anzeigt. Ob der nun 17 oder 37 ist.

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        DerEchteVARMENDRION klingt krass, ist aber wirklich der Realtalk. Ich hoffe wirklich das meine Tochter und ich von Corona verschont bleiben. Sie ist so gerne draußen und wird es nicht verstehen warum man 2 Wochen zuhause bleiben muss (sie ist 3 1/2)

        Dazu müssen sich aber auch alle im klaren sein wie wichtig die Hygiene Regeln sind. Gerade hier in Ostdeutschland ist das gar nicht so einfach den Leuten das begrifflich zu machen.
        Gestern im Einkaufszentrum wieder einige ohne Maske rumgelaufen. Ich könnte jedes Mal brechen wenn ich solche Leute sehe, vorallem, sind es oft auch ältere Menschen.

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          Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigen
          Was meinst du genau mit "kein Hexenwerk"? Laut Experten muss allein schon der Abstrich genau gemacht werden (einheitlich), damit die Werte überhaupt vergleichbar sind. Und Drosten sagt auch, dass die Ergebnisse sogar von Labor zu Labor unterschiedlich sind, bei der gleichen Probe.

          Ganz so einfach scheint das alles nicht zu sein. Und bei deiner Tochter: Was hätte der Ct-Wert geändert? Das Vorgehen wäre das gleiche gewesen, völlig egal welchen Wert der PCR-Test anzeigt. Ob der nun 17 oder 37 ist.
          Wie man einen anständigen Abstrich macht, weiß ich nicht. Vermutlich muss der Personal nach einem einheitlichen Vorgehen geschult werden. Kann ich nicht einschätzen.

          Das "kein Hexenwerk" bezieht sich nur auf die analytische Methode. Die ist tausendfach erprobt. Da braucht es nur zwei Sachen. 1. Refernzmaterial gg das deutschlandweit geprüft wird, um zumindest national einen Ansatz für vergleichbare Analysenergebnisse zu haben und 2. eine gescheite einheitliche Methodenvalidierung bspw. gemäß ICH M10 (wobei medizinischen Labore dafür bestimmt etwas "eigenes" haben).


          edit: Bei einer Tochter hätte das nichts geändert. Die war negativ. Mir geht es um falsch positive Ergebnisse - und die Scheiße die daraus resultiert.
          Zuletzt geändert von Schmetterling; 23.09.2020, 12:15.

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            Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen
            edit: Bei einer Tochter hätte das nichts geändert. Die war negativ. Mir geht es um falsch positive Ergebnisse - und die Scheiße die daraus resultiert.
            Moment ... wer spricht denn davon? Darum geht es doch in dieser Diskussion gar nicht?

            Es ging hier doch nur darum, dass Infizierte Personen keine Viren mehr im Körper haben, die sich vermehren können. Infiziert ist die Person dennoch. Es ist also kein falsch-positiv. Es ist ein positiv-aber-nicht-mehr-ansteckend bei einem Ct-Wert von 40.
            Zuletzt geändert von DerKiLLa; 23.09.2020, 12:27.

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              Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigen
              Moment ... wer spricht denn davon? Darum geht es doch in dieser Diskussion gar nicht?

              Es ging hier doch nur darum, dass Infizierte Personen keine Viren mehr im Körper haben, die sich vermehren können. Infiziert ist die Person dennoch. Es ist also kein falsch-positiv. Es ist ein positiv-aber-nicht-mehr-ansteckend bei einem Ct-Wert von 40.
              Du hast recht; es ist kein "falsch positiv". Wenn Du so willst, muss ich meinen Einstieg in die Diskusison von gestern wie folgt korrigieren:

              Wenn meine Tochter positiv-aber-nicht-mehr-ansteckend ist, dann kann sie [trotzdem] nicht in den Kindergarten, nicht auf den Spielplatz und nicht mit ihren Freunden spielen. Für zwei Wochen. Findest du vielleicht lächerlich. Sie nicht. Ich kann dann übringens zwei Wochen nicht arbeiten. Das ist scheiße. Findet auch mein Arbeitgeber.

              --> Fazit (nach wie vor): Wir brauchen eine anständige Analytik.

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                Was will sie denn zurück im Kindergarten, wenn die anderen Kinder/Erzieher auch erstmal alle in Quarantäne müssen und getestet werden müssen? Oder die Freunde? Es ist ja nicht so, dass du bei positiv-aber-nicht-mehr-ansteckend niemals ansteckend warst.

                Ich gebe dir ja vollkommen Recht, dass man das ganze optimieren kann und auch muss. Aber bei solchen Beispielen ändert es fast nichts am Ergebnis.

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                  Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigen
                  Was will sie denn zurück im Kindergarten, wenn die anderen Kinder/Erzieher auch erstmal alle in Quarantäne müssen und getestet werden müssen? Oder die Freunde? Es ist ja nicht so, dass du bei positiv-aber-nicht-mehr-ansteckend niemals ansteckend warst.

                  Ich gebe dir ja vollkommen Recht, dass man das ganze optimieren kann und auch muss. Aber bei solchen Beispielen ändert es fast nichts am Ergebnis.
                  Ein Kind das nachweislich nicht (mehr) ansteckend ist, sollte in den Kindergarten gehen, auf den Spielplatz gehen und am Wochenende zu Freunden/Familie fahren können. Das würde das Leben der betroffenen Eltern enorm erleichtern und hätte zeitgleich keinen (= Null) Einfluss auf die Umgebung/"Gesellschaft".

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                    Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen
                    Ein Kind das nachweislich nicht (mehr) ansteckend ist, sollte in den Kindergarten gehen, auf den Spielplatz gehen und am Wochenende zu Freunden/Familie fahren können. Das würde das Leben der betroffenen Eltern enorm erleichtern und hätte zeitgleich keinen (= Null) Einfluss auf die Umgebung/"Gesellschaft".
                    Geb ich dir Recht. Bezieht sich aber nicht auf meinen Einwand, da sämtliche Kontaktpersonen der letzten Tage getestet werden müssten, bevor diese widerum Kontakt zu deiner Tochter oder anderen Personen hat.

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                      Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen

                      Wie man einen anständigen Abstrich macht, weiß ich nicht. Vermutlich muss der Personal nach einem einheitlichen Vorgehen geschult werden. Kann ich nicht einschätzen.

                      Das "kein Hexenwerk" bezieht sich nur auf die analytische Methode. Die ist tausendfach erprobt. Da braucht es nur zwei Sachen. 1. Refernzmaterial gg das deutschlandweit geprüft wird, um zumindest national einen Ansatz für vergleichbare Analysenergebnisse zu haben und 2. eine gescheite einheitliche Methodenvalidierung bspw. gemäß ICH M10 (wobei medizinischen Labore dafür bestimmt etwas "eigenes" haben).


                      edit: Bei einer Tochter hätte das nichts geändert. Die war negativ. Mir geht es um falsch positive Ergebnisse - und die Scheiße die daraus resultiert.
                      Das Problem ist nicht die Methode, sondern ich denke eher die Gerätschaften. Da das hier eine RT-qPCR ist, wird im Endeffekt ein Fluoreszenzsignal gemessen, welches proportional zur Viren-RNA bzw. Virenlast ist. Das Problem bei solchen Emissionsmessungen (oder allgemein solcher Lichtmessungen), ist das die Detektoren und die Geräte allgemein teilweise unterschiedlich aufgebaut sind und die Fluoreszenzsignale unterschiedlicher Geräte nicht miteinander verglichen werden dürftn bzw. übertragbar sind. Natürlich werden die jetzt wahrscheinlich nicht meilenweit auseinander lieger, aber sie werden auseinander liegen.
                      Selbst Signale aus der selben Baureihe dürften streng genommen nicht miteinander verglichen werden.
                      Ob dieser Unterschied jetzt ausschlaggebend ist, ist eine andere Sache.

                      Ach ja, und auch die Reagenzien können einen großen Einfluss auf den Ct-Wert haben. Wenn deutschlandweit jetzt alle nur noch bei einem Hersteller die Reagenzien bestellen, wobei es auch hier bestimmt zu chargenabhängigen Unterschieden kommen wird, kann es auch da zu Lieferschwierigkeiten kommen (das mit den Lieferschwierigkeiten ist reine Spekulation).
                      Zuletzt geändert von Hathsin; 23.09.2020, 14:10.

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                        Zitat von Hathsin Beitrag anzeigen

                        Das Problem ist nicht die Methode, sondern ich denke eher die Gerätschaften. Da das hier eine RT-qPCR ist, wird im Endeffekt ein Fluoreszenzsignal gemessen, welches proportional zur Viren-RNA bzw. Virenlast ist. Das Problem bei solchen Emissionsmessungen (oder allgemein solcher Lichtmessungen), ist das die Detektoren und die Geräte allgemein teilweise unterschiedlich aufgebaut sind und die Fluoreszenzsignale unterschiedlicher Geräte nicht miteinander verglichen werden dürftn bzw. übertragbar sind. Natürlich werden die jetzt wahrscheinlich nicht meilenweit auseinander lieger, aber sie werden auseinander liegen.
                        Selbst Signale aus der selben Baureihe dürften streng genommen nicht miteinander verglichen werden.
                        Ob dieser Unterschied jetzt ausschlaggebend ist, ist eine andere Sache.

                        Ach ja, und auch die Reagenzien können einen großen Einfluss auf den Ct-Wert haben. Wenn deutschlandweit jetzt alle nur noch bei einem Hersteller die Reagenzien bestellen, wobei es auch hier bestimmt zu chargenabhängigen Unterschieden kommen wird, kann es auch da zu Lieferschwierigkeiten kommen (das mit den Lieferschwierigkeiten ist reine Spekulation).
                        Verstehe deinen Punkt; danke! Kann man eine relative Emission bestimmen? Also Normierung durch Messwert/Refernzwert?

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                          Zitat von Schmetterling Beitrag anzeigen

                          Verstehe deinen Punkt; danke! Kann man eine relative Emission bestimmen? Also Normierung durch Messwert/Refernzwert?
                          Ob das in diesem Fall möglich, weiß ich leider nicht. So gut kenn ich mich damit jetzt leider nicht aus. Korrelationen mit anderen, geräteunabhängigen, Variablen werden aber i.d.R. bei solchen Verfahren gemacht (also da wo die Messwerte an sich nicht direkt vergleichbar sind).

                          Aber wie gesagt, ob das hier möglich ist, weiß ich nicht.

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                            https://www.spiegel.de/wissenschaft/...2-71ddb8bfc666

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                              Zitat von Schmetterling
                              Nebenbei: Solche Meldungen wie von der NYT sind doch Wasser auf die Mühlen der ganzen Corona-Masken/Maßnahmen-Kritiker (keine Ahnung wie man diese Spastis zusammenfasst).
                              keine ahnung, wieso du mit beleidigungen um dich werfen musst, aber kritik äußern ist jeden fall angebracht. da gibt es mittlerweile in mehreren ländern auch statements von ärztebunden/kammern. sind das auch "spastis"?

                              1) deutschland
                              https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroe...ungen/covid-19

                              "Es gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz, weder zu COVID-19 selbst noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen, aber es ist nicht auszuschließen, dass die trotz weitgehend fehlender Evidenz ergriffenen Maßnahmen inzwischen größeren Schaden anrichten könnten als das Virus selbst."

                              2)österreich

                              https://www.meinbezirk.at/niederoest...ahmen_a4249095

                              "Eingefordert wird ein faktenbasierter, sachlicher und konstruktiver Diskurs über die Corona-Maßnahmen. Auf keinen Fall bestehe angesichts steigender Zahlen Grund zur Panik – im Gegenteil: Es gäbe keine zweite Welle, sondern einen „technischen Labor-Tsunami

                              Spoiler: 


                              3) Belgien

                              https://docs4opendebate.be/en/open-letter/

                              "We, Belgian doctors and health professionals, wish to express our serious concern about the evolution of the situation in the recent months surrounding the outbreak of the SARS-CoV-2 virus. We call on politicians to be independently and critically informed in the decision-making process and in the compulsory implementation of corona-measures. We ask for an open debate, where all experts are represented without any form of censorship. After the initial panic surrounding covid-19, the objective facts now show a completely different picture – there is no medical justification for any emergency policy anymore."

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                                Süß dieser "Peter F. Meyer". Ist das der "faktenbasierte, kritische Journalismus"? Ganz zufällig auch ein Rubikon Portrait der Herr.

                                "Inzwischen gibt es für diejenigen, die schwere Krankheitssymptome zeigen, eine erschwingliche, sichere und wirksame Therapie in Form von HCQ (Hydroxychloroquin), Zink und AZT (Azithromycin). Rasch angewendet führt es zur Heilung und verhindert oft einen Krankenhausaufenthalt. Kaum jemand muss jetzt noch sterben." Alles wird gut!
                                Zuletzt geändert von AKAI47; 24.09.2020, 18:41.

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