DerKiLLa: was soll ich denn dem Typen antworten? Offensichtlich hat er sich die Links nicht angeschaut, denn es ging um mehr als einfach nur OPs. Auch klar ist, dass Corona Priotität Nr.1 war/ist und die Leute dementsprechend mit ihren Behandlungen und Untersuchungen warten mussten (außer Notfälle) wie in den Quellen erwähnt wurde. Dass OPs stattgefunden haben ist auch selbstverständlich.
Zu deinen Spätfolgen: Ja mag sein, dass es Spätfolgen gibt. Mir fehlt bei der momentanen Strategie allerdings das langfristige Ziel. Effektives Medikament? Impfstoff? Aktuell hat (afaik) kein Medikament wirklich überzeugende Effekte gehabt. Bedeutet, es müsste ein neues Medikament gefunden werden, das aber auch erstmal getestet werden muss (dauert Jahre), um Nebeneffekte und auch Spätnebeneffekte zu erforschen. Das gilt auch für einen Impfstoff. Es wurde oft behauptet, dass ein Impstoff frühstens nach 1 - 1.5 Jahren verfügbar sein könnte. Auch hier wären dann keine Spätfolgen des Impfstoffes erforscht, aber das soll dann den Menschen verabreicht werden? Sehr paradox. Vor Corona-Spätfolgen will man schützen, aber ein Impfstoff soll so schnell wie möglich gemacht werden.
Und ich weiß nicht, wieso ruffy's Post gelöscht wurde, denn ich finde ein Punkt verdient da schon mehr Aufmerksamkeit. Wenn wir über die getroffenen Maßnahmen sprechen (keine großen Events, Schulen dicht, Geschäfte dicht) und aus den sinkenden Zahlen ablesen, dass diese Maßnahmen effektiv waren, dann sollte man auch die Entwicklung nach der Abschaffung dieser Maßnahmen beobachten. Offensichtlich scheint die Wiedereröffnung der Geschäfte/Restaurants etc. nicht wesentlich zu einer steigenden Rate beigetragen zu haben. War die Schließung dann also effektiv? Sollte man zumindest anmerken.
Auch die internationalen Unterschiede der Maskenhandhabung lässt keinen eindeutigen Trend erkennen. In Frankreich tragen die Menschen in den Supermärkten keine Masken und es ist keine nachteilige Entwicklung zu sehen. Ebenfalls nicht zu vergessen.
Auch wurde hier diese Arbeit ( https://science.sciencemag.org/conte.../6500/eabb9789 ) öfters erwähnt, in der beschrieben wird, dass die Maßnahmen effektiv waren. Der große Haken ist allerdings, dass man aus dem Bündel an Maßnahmen nicht erkennen kann, welche nun welchen Effekt hatte, da die Maßnahmen sehr rasch hintereinander kamen. Das wurde dann auch von Streeck kritisiert (habe ich hier bereits einmal gepostet: https://www.welt.de/wissenschaft/art...-Lockdown.html "Nach dem ersten Verbot von Großveranstaltungen im März seien die Infektionszahlen bereits gesunken. „Die weiteren Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen hätte ich dann vom tatsächlichen Verlauf abhängig gemacht, auch um zu sehen, wie die einzelnen Beschränkungen wirken und ob zusätzliche Schritte wirklich nötig sind“
Zu deinen Spätfolgen: Ja mag sein, dass es Spätfolgen gibt. Mir fehlt bei der momentanen Strategie allerdings das langfristige Ziel. Effektives Medikament? Impfstoff? Aktuell hat (afaik) kein Medikament wirklich überzeugende Effekte gehabt. Bedeutet, es müsste ein neues Medikament gefunden werden, das aber auch erstmal getestet werden muss (dauert Jahre), um Nebeneffekte und auch Spätnebeneffekte zu erforschen. Das gilt auch für einen Impfstoff. Es wurde oft behauptet, dass ein Impstoff frühstens nach 1 - 1.5 Jahren verfügbar sein könnte. Auch hier wären dann keine Spätfolgen des Impfstoffes erforscht, aber das soll dann den Menschen verabreicht werden? Sehr paradox. Vor Corona-Spätfolgen will man schützen, aber ein Impfstoff soll so schnell wie möglich gemacht werden.
Und ich weiß nicht, wieso ruffy's Post gelöscht wurde, denn ich finde ein Punkt verdient da schon mehr Aufmerksamkeit. Wenn wir über die getroffenen Maßnahmen sprechen (keine großen Events, Schulen dicht, Geschäfte dicht) und aus den sinkenden Zahlen ablesen, dass diese Maßnahmen effektiv waren, dann sollte man auch die Entwicklung nach der Abschaffung dieser Maßnahmen beobachten. Offensichtlich scheint die Wiedereröffnung der Geschäfte/Restaurants etc. nicht wesentlich zu einer steigenden Rate beigetragen zu haben. War die Schließung dann also effektiv? Sollte man zumindest anmerken.
Auch die internationalen Unterschiede der Maskenhandhabung lässt keinen eindeutigen Trend erkennen. In Frankreich tragen die Menschen in den Supermärkten keine Masken und es ist keine nachteilige Entwicklung zu sehen. Ebenfalls nicht zu vergessen.
Auch wurde hier diese Arbeit ( https://science.sciencemag.org/conte.../6500/eabb9789 ) öfters erwähnt, in der beschrieben wird, dass die Maßnahmen effektiv waren. Der große Haken ist allerdings, dass man aus dem Bündel an Maßnahmen nicht erkennen kann, welche nun welchen Effekt hatte, da die Maßnahmen sehr rasch hintereinander kamen. Das wurde dann auch von Streeck kritisiert (habe ich hier bereits einmal gepostet: https://www.welt.de/wissenschaft/art...-Lockdown.html "Nach dem ersten Verbot von Großveranstaltungen im März seien die Infektionszahlen bereits gesunken. „Die weiteren Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen hätte ich dann vom tatsächlichen Verlauf abhängig gemacht, auch um zu sehen, wie die einzelnen Beschränkungen wirken und ob zusätzliche Schritte wirklich nötig sind“

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