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    Kommt mMn. alles auf die Marketing-Strategie an. Wenn man es gut verkauft, dann werden sich viele die App downloaden.

    Aber so wie ich unseren konservativen Staat kenne, geht das in die Hose...

    Würde mir prinzipiell die App downloaden, auch wenn ich die Befürchtung habe, dass es nicht wirklich viel bringen wird..

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      Zitat von Monk Beitrag anzeigen
      Am Dienstag soll ja die Corona-App starten: https://www.tagesschau.de/inland/corona-app-123.html
      Wie sieht es hier mit der Bereitschaft aus, die App zu installieren und zu nutzen?


      Ich denke ich werde sie zumindest beim Einkaufen etc. immer aktiv haben, aber bei längeren Touren weiß ich nicht, wie das mit der Akkulaufzeit aussieht. Bluetooth hab ich sonst immer ausgeschaltet und auch wenn die Experten behaupten, die Akkulaufzeit würde nicht leiden, bin ich da doch eher skeptisch
      Ich werde sie nutzen und bin fast schon "begeistert" was dort auf die Beine gestellt wurde. Es wurde in meinen Augen viel richtig gemacht.
      Keine Angst vor der Akkulaufzeit. Google und Apple haben das schon gut gelöst.

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        Ich denke ich warte eine Woche bevor ich mir die App installiere. Grundsätzlich sieht alles gut aus, aber ich warte lieber wie sie sich in der Realität schlägt, ob es zu einer Hysteriewelle kommt oder es Sicherheitslücken gibt. Auf jeden Fall eine gute Sache.

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          Zitat von DerKiLLa Beitrag anzeigen
          Werde sie nicht nutzen. Nicht wegen Bedenken bezüglich Akku oder Datenschutz, dass scheint alle sehr gut umgesetzt, sondern einfach weil das Ding fehleranfällig wie sonst was ist. Allein an der Arbeit dürfte das Ding jeden Tag wahrscheinlich locker 50 Personen melden, die sich x Minuten in meiner Nähe befunden haben. In Realität (und mit Wänden) sind es maximal 10.
          Siehst du wirklich in den falsch-positiv Meldungen ein Problem? Im Zweifel ist doch ein überflüssiger Test besser, als ein Test zu wenig

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            Zitat von Monk Beitrag anzeigen
            Siehst du wirklich in den falsch-positiv Meldungen ein Problem? Im Zweifel ist doch ein überflüssiger Test besser, als ein Test zu wenig
            Hm ... das ist die Frage. Was passiert denn, wenn jemand detektiert wird, der "Kontakt" mit einem Infizierten hatte? Wird der getestet? Oder muss er in Quarantäne?

            Soweit ich weiß, ist dieses "getestet-werden" immer noch sehr unterschiedlich von Kreis zu Kreis. Selbst Leute, die Kontakt hatten mit Leuten, werden doch nicht immer getestet. Und wenn ich bei jeder false-positive Nachricht in Quarantäne soll, seh ich schwarz für die komplette App. Noch mehr, als so schon.

            Oder was passiert, wenn ich weiß, dass die Meldung offensichtlich falsch ist?

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              Dass die Meldung offensichtlich falsch ist, kann man doch eigentlich nie wissen, weil alles anonym abläuft? Also man kennt denjenigen ja gar nicht, der infiziert war.

              Aber ok, wenn man wirklich ohne Test in Quarantäne müsste, wäre das in jedem Fall ein Grund die App nicht zu verwenden.

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                Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                Dass die Meldung offensichtlich falsch ist, kann man doch eigentlich nie wissen, weil alles anonym abläuft? Also man kennt denjenigen ja gar nicht, der infiziert war.
                Hm ... guter Punkt. Aber wenn der erste Fall hier in der Firma bekannt werden würde und der wäre ein Stockwerk über mir, würde meine App ganz sicher anzeigen, dass ich Kontakt hatte. Natürlich kann ich dann nicht ausschließen, dass die Meldung doch von Hans aus dem Supermarkt kam.

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                  Nette fake News unterwegs. Die App rät nur zum Test bzw. zum aufsuchen eines Arztes. Die App allein kann nicht verlangen, in Quarantäne zu gehen...es kann ja auch nicht jeder einfach ein Haken bei "ich bin corona-positiv setzen", wie es bei anderen Apps der Fall ist.

                  Es kann ja auch niemand dich auffordern in Quarantäne zu gehen, wenn keiner weiß, ob du die App hast? Quarantäne wäre höchstens eine Schutzmaßnahme, die du in Absprache mit deinem Hausarzt und ggf. deinem Gesundheitsamt triffst.

                  Für Hypochonder bzw. Leute die unbedingt einen Grund brauchen um getestet/nicht arbeiten wollen toll.

                  Für einen potentiellen kontrollstaat bringt die App, laut Tests und berichten, nichts.

                  Weiß noch nicht, ob ich sie installiere und dann auch aktiv nutze...bisher gibts in meiner Region wenige bis keine aktiven Fälle, da es aber bald wieder Tourisaison ist, könnte sich das wieder ändern...

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                    Zitat von Meeep Beitrag anzeigen
                    es kann ja auch nicht jeder einfach ein Haken bei "ich bin corona-positiv setzen", wie es bei anderen Apps der Fall ist.
                    Äh, doch? Wie willst du sonst bei anonymen Daten andere informieren?

                    In regelmäßigen Abständen gleicht die App die gespeicherten Nummern mit einer Liste von IDs von Nutzern ab, die sich als infiziert gemeldet haben. Im Ernstfall schlägt die App Alarm – und liefert Handlungsempfehlungen dazu. Wie diese konkret aussehen, darüber sagt das Konzept wenig: „Hier kann zum Beispiel die Kontaktaufnahme mit ärztlichem Fachpersonal, mit dem zuständigen Gesundheitsamt und/oder die freiwillige häusliche Isolation empfohlen werden“, heißt es in der Veröffentlichung nur.

                    Wer selbst positiv getestet wird, hat die Möglichkeit, über die App andere zu informieren: Die zuletzt verwendeten anonymen IDs können Nutzer an den Server schicken, wo andere sie abgleichen können mit ihren eigenen Kontakten. Ob Infizierte das tatsächlich tun, bleibt ihnen überlassen.
                    Wenn also Hans sich positiv meldet, werden alle gespeicherten Kontakte informiert, dass jemand aus seinen Kontakten positiv ist.

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                      ich dachte das sollte mit QR-Codes auf testergebnissen gelöst werden, damit eben dies nicht möglich ist? Wenn da jeder nach eigenem Gefühl sich positiv setzen kann ists doch witzlos. Seh da schon die Verschwörer Armee reintrollen.

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                        Zitat von gestalt Beitrag anzeigen
                        ich dachte das sollte mit QR-Codes auf testergebnissen gelöst werden, damit eben dies nicht möglich ist? Wenn da jeder nach eigenem Gefühl sich positiv setzen kann ists doch witzlos. Seh da schon die Verschwörer Armee reintrollen.
                        Mit QR-Codes wäre es aber doch net anonym oder wie meinst du das? Das der Arzt dann den QR Code aus der App einscannt und dann sozusagen am Server den Haken auf "positiv" setzt?

                        Hab mein Zitat aus der Morgenpost.

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                          Ich hab gelesen, dass es drei Möglichkeiten gibt..einerseits diesen QR-Code den du selbstständig scannst. Eine TAN-Eingabe oder die Möglichkeit über eine Hotline. Also ein einfaches "ich bin Positiv, haha" gibt es nicht. Das gab es ja bei anderen.

                          Siehe SZ und andere.

                          Wie soll ein Missbrauch der App verhindert werden?

                          Um Fehlalarme zu minimieren, sollen sich nur Menschen als infiziert melden können, die tatsächlich das Virus in sich tragen. Im Idealfall läuft das über QR-Codes, die Testlabore im Fall einer positiven Diagnose aushändigen. Nutzer können den Code dann selbst einscannen und ihre Daten übertragen. Doch längst nicht alle Labore besitzen die dafür notwendige Technik. Deshalb müssen sich Nutzer telefonisch über eine Hotline verifizieren, um eine Tan zu erhalten. Psychologisch geschulte Mitarbeiter sollen mithilfe von Testfragen herausfinden, ob sie es mit einem Infizierten oder einem Troll zu tun haben, der das System missbrauchen will. Die Hotline breche an dieser Stelle mit dem Versprechen der Anonymität, sagt Anke Domscheit-Berg, netzpolitische Sprecherin der Linksfraktion. "Zum Versand einer Tan muss man fremden Mitarbeitern die eigene Handynummer mitteilen."
                          Direkt aus der Süddeutsche

                          Wie das beim BLE aussieht, kann ich nicht wirklich einschätzen... Der Kontakt muss ja, laut Angaben 15 Minuten bestehen und eine Entfernung von ~2 Metern eingehalten werden.

                          Ob dann, mit einem so "schwachem" Bluetooth-Signal, dass ja kaum die Batterie beeinflussen soll, durch dicke Wände oder Boden gehen soll, halt ich für eher schwach.

                          "Normales" Bluetooth schafft das ja schon kaum.
                          Zuletzt geändert von Meeep; 15.06.2020, 14:30.

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                            Auch gerade bei Verbraucherzentrale gelesen:

                            Nutzer der Corona-Warn-App können freiwillig angeben, wenn sie positiv auf COVID-19 getestet wurden. Um fehlerhafte und missbräuchliche Meldungen auszuschließen, werden die Schlüssel erst nach erfolgter Autorisierung auf die Server hochladen. Die Autorisierung kann z.B. über einen QR-Code erfolgen, den Sie vom Testlabor erhalten haben. Alternativ kann die Meldung einer Infektion mittels Eingabe einer TAN verifiziert werden, die Sie telefonisch erhalten.

                            Zwar ist die Angabe der Infektion freiwillig. Allerdings kann die Warn-App bei der Eindämmung der Corona-Pandemie nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn Nutzer über einen Kontakt mit einer infizierten Person informiert werden. Das setzt voraus, dass Infektionen auch in der App eingetragen werden und die Schlüssel der infizierten Person auf einem Server für andere Nutzer zum Abgleich bereitstehen.
                            Naja, wie gesagt. Ich halte von der Technik dahinter nichts, wodurch viel zu viele Leute gewarnt werden, die gar keinen Kontakt hatten. Muss man natürlich schauen, wie viele es überhaupt nutzen, aber kann schon lustig werden, wenn man alle 2 Tage ne Meldung bekommt.

                            Zitat von Meeep Beitrag anzeigen
                            Wie das beim BLE aussieht, kann ich nicht wirklich einschätzen... Der Kontakt muss ja, laut Angaben 15 Minuten bestehen und eine Entfernung von ~2 Metern eingehalten werden.

                            Ob dann, mit einem so "schwachem" Bluetooth-Signal, dass ja kaum die Batterie beeinflussen soll, durch dicke Wände oder Boden gehen soll, halt ich für eher schwach.
                            Hatte da mal diesen Leserbrief verlinkt.

                            BTLE Signale gehen problemlos durch Gipskarton, umgehen als Reflektion problemlos dickere Wände und pflanzen sich mittels Waveguiding auch gerne mal 50 m weit fort.
                            [...]
                            Kurz: Schon die technische Ausgangsbasis der meisten Tracing Apps (Distanzmessung über BTLE-Signalstärkemessung) kann nicht funktionieren. Grundlegende physikalische Effekte führen zu Lokalisierungsfehlern deren Größenordnung (!) bereits den Ansatz irrelevant macht. Das ist aber für Leute aus dem Funkbereich alles nichts Neues. Profis lokalisieren deshalb mit Signallaufzeit (z.B. TDOA) anstatt mit Signalstärke. Dafür sind aber die Uhren in Smartphones viel zu ungenau.

                            Zuletzt geändert von DerKiLLa; 15.06.2020, 14:34.

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                              Stimmt, erinnern mich an den Text... na dann kann es eigentlich nichts werden, wenn man es nicht noch anderweitig begrenzen kann durch weitere technische Maßnahmen...muss man wohl beobachten wie es im Praxistest nachdem release funktioniert.

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                                "gerne mal" is jetzt aber auch keine gute Quantifizierung. Wenn sowas nicht häufig genug vorkommt, sollte es passen. Denke, da melden sich auch einfach viele Schlaumeier, die gerne mal mit ihrer Expertise glänzen wollen und deshalb Dinge zerreden. Der Praxistest wird da interessant, "ich bin vom Fach und sage, das kann alles nicht funktionieren, ich bin übrigens vom Fach"-Nörgler ohne bessere Vorschläge gibt's immer.

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