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    Zitat von ak0r Beitrag anzeigen
    Dr. Wok Aus dem privaten Umfeld kann ich aber auch berichten, dass einiges im psychatrischen Bereich passiert. Richtig ist, dass Tageskliniken weitestgehend geschlossen sind und der Stationsbetrieb in der Klinik auf Notfall läuft, d.h. nicht gefährdete Personen wurden nach Hause geschickt. Akut gefährdete Patienten werden aber weiterhin aufgenommen und behandelt.

    Die Krankenkassen haben auch die Beschränkung von Videotherapien (vorher glaube ich maximal 20 % abrechenbar) aufgehoben und viele Therapeuten stellen in den privaten Praxen weitestgehend auf Videotherapie um.
    Richtig, will ich gar nicht entgegen reden. Die Psychiatrischen Einrichtungen tun gerade alles, um die Patienten so gut es geht aufzufangen. Videotherapie ist möglich sofern möglich mit den Patienten. Ob es den gleichen und guten Therapiezweck hat wird sich zeigen.

    Dennoch werden die Raten nach oben schießen, das wird sich wie gesagt in 2-3 Jahren erst zeigen.

    Zu DerKiLLa --> Wir haben aktuell im Durchschnitt 4000 Neuerkrankungen pro Tag, siehe Grafik im Text (https://www.swr.de/swraktuell/corona...alyse-100.html). Dies kann exponentiell ansteigen, geht allerdings eher Kurs auf Seitwärtskurve. Kein Mensch kann sagen, ob es 10.000 pro Tag werden oder es wieder auf 2.000 sinkt, wer behauptet er weis es, hat ne Glaskugel zu Hause. Auch "Experten" können nur mutmaßen. Deutschland hat 83 mio Einwohner, kannste dir selber ausrechnen bei ner Million ;>

    Zu den Unternehmen: Nochmal wie bereits geschrieben, ich finde die Handlungen der Bundesregierung erstmal positiv, es werden sofort Hilfen angeboten. Jedoch das großspurige Reden vieler hier, dass man ja so schlecht gewirtschaftet hat in den letzten Jahren erschreckt mich sehr. Entweder gucke ich durch meine regionale Brille oder viele haben einfach absolut 0 Peilung was ein Kleinunternehmen ausmacht. Du kannst als Schneiderin nicht auf Monate Gewinne voraus erwirtschaften, du kannst als Buchladen im immer stärkeren Konkurrenzbetrieb solche hohen Absätze haben, Reisebüros werden sowieso sterben. Viele Kleinunternehmen haben vielleicht Reserven für maximal 3 Monate, danach ist Schluss. In der IT mag das anders aussehen, da wird auch anders gerechnet. Klassisches Pendant zum Kleinunternehmen und soviel zum Thema wir sind auf Monate abgesichert (https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...0-8fb9472030b6). Es wird langsam losgehen und dann mit voller Wucht einschlagen.

    Ich bin wie gesagt kein Ökonom, würde mir dennoch nicht so strenge Regeln wünschen für die Läden. Sprich, der Buchladen sollte weiterhin geöffnet haben, die Schneiderin weiter nähen dürfen, der Kerzenladen sollte weiter Kerzen verkaufen. Alles wie im Supermarkt, begrenzte Anzahl von Leuten im Laden, reduzierter aber möglichst normaler Verkauf, Kundenstamm weiter aufrecht erhalten, WENNS denn sein muss mit dieser mir allzu sehr verhassten Schutzmaske, hauptsache die Wirtschaft und die Kaufkraft bleibt weiterhin bestehen. Sicherlich, die Prävention eines Virus hat Priorität, irgendwann ist die Wirtschaft nur im Arsch und das wird schneller gehen als den meisten hier lieb ist.

    PqqMo Absolut verständlich, Bayern trifft es mittlerweile mega hart. Hier hilft nur Einrichtung von Krankentransporte en mass in andere Bundesländer. Im Notfall ausfliegen, um Kapazitäten zu schaffen. Ihr habt sogar in einigen Landkreisen ein Top System, wo sich Krankenhäuser zusammentun und sie sich aufteilen: Sprich Ein Krankenhaus nur für Coronafälle, die anderen Krankenhäuser versuchen die anderen Sachen zu übernehmen. Wäre ein denkbares Konzept für alle Bundesländer.
    Zuletzt geändert von Dr. Wok; 01.04.2020, 12:09.

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      https://twitter.com/HKWORLDCITY/stat...65641448169474

      Alles rosarot im Staate China :-)

      Wirklich unfassbar, alle saugen Chinas Peepee.
      Zuletzt geändert von CrocodileDendi; 01.04.2020, 13:11.

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        Ich hab jetzt nur die letzten 2 seiten überflogen. Hab mich da am WE auch mal bisschen länger mit einem aus der Politik in Bielefeld unterhalten. Auch wenns dafür noch keine wirklichen Bestätigungen gibt kamen wir zu einem gemeinsamen Gedankengang - hier gehts speziell um die hier beschriebene Frage, warum Vorkehrungen in KH getroffen werden, obwohl da bisher rein gar nichts passiert ist.
        Vorweg: Sind Gedankengänge, aber meiner Ansicht nach gar nicht mal so verkehrt.
        1. Andere KH sind in Kürze ausgelastet, sodass weitere KH bereits jetzt darauf vorbereitet werden. Das sollte offensichtlich sein.
        2. Wirtschaft wird in wenigen Wochen hochfahren - Folge sind extrem steigende Zahlen von Neuinfektionen. Zudem wirds nach und nach auch mehr Risikogruppen erwischen (Drosten hat gut erklärt warum bisher so wenig Menschen bei uns verstorben sind - das wird sich in absehbarer Zeit verändern und die Zahlen werden steigen, sodass wir uns den anderen Nationen "annähern").
        - Darauf bereitet sich das Gesundheitssystem bereits jetzt vor, indem die Bereiche der Intensivbehandlung so stark wie möglich ausgebaut werden, um den meisten Menschen zu helfen.

        Ich halte Punkt 2 für mehr als realistisch. Jetzt so stark wie möglich Vorbereitungen treffen und Intensivstationen ausbauen, ab einem gewissen Punkt die Wirtschaft hochfahren. Diese Entscheidung wird wohl oder übel irgendwann getroffen. Glaube kaum das unsere Politik die Wirtschaft an die Wand fährt, um eine bestimmte Zahl von Menschen zu retten. Realistischer betrachte ich hier, dass man versucht, so viele wie möglich zu retten, aber eben auch einiges in Kauf nimmt, um am Ende den meisten Menschen zu helfen. Bringt ja auch keinem was wenn irgendwann niemand mehr Geld hat, weil keine Jobs mehr vorhanden wären usw. Aufgrund von Armut etc. sterben uns vermutlich mehr Leute weg am Ende - alles irgendwie scheiße zu entscheiden. Dauerhafte Rettungspakete seitens der Politik kanns halt auch nicht geben.

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          Fand Prof. Streeck gestern bei Lanz sehr interessant. Er war ja der erste bzw. der einzige der zB die Wohnungen der Infizierten in Heinsberg untersucht hat. An den Türgriffen, Handy, Toilette, usw. findet man zwar (totes) Erbgut der Viren aber eine Infektion ist nicht mehr möglich.
          Auch der Fall der Chinesin die in dem bayrischen Unternehmen Mitarbeiter infiziert hat, zeigt dass sich nur die Leute angesteckt haben die lange direkten Kontakt mit ihr hatten. Jedoch z.B. keiner im gleichen Flugzeug oder Hotel oder Restaurant. Einkaufen, Friseur, etc. daher laut ihm kein Risiko.
          Gibt auch reichlich Kritik am RKI, die keinerlei Studien ins Heinsberg gemacht haben und der Bundesregierung die scheinbar ausschließlich auf Drosten und das RKI hört, statt einen Expertentisch mit mehreren Virologen zu machen.
          Zuletzt geändert von dcv_; 01.04.2020, 13:03.

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            Zitat von JungevonOben_ Beitrag anzeigen

            Ja dann lass doch gut sein, aktzeptiere dass es in einer solidarischen Gesellschaft immer schwarze Schafe geben wird und widme deine Aufmerksamkeit wichtigeren Dingen, bzw hör auf hier wieder Stimmung gegen überaus sinnvolle Maßnahmen zu machen. Nervt einfach extrem und hilft keinem weiter, finde das einen überaus widerlichen Charakterzug
            Woher kommt denn jetzt dieser negative Ansatz? Verwechselst du mich vielleicht? ;)

            Ich habe doch nie Stimmung gegen die Maßnahmen gemacht. Im Gegenteil. Ich bin in der Familie selbst davon betroffen und daher überaus dankbar für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung. Daher weiß ich allerdings auch, dass viele, die wirklich darauf angewiesen sind, durch die Gier anderer Menschen früher oder später eventuell ihre eigenständige Tätigkeit aufgeben müssen. Nichts anderes habe ich angeprangert.

            Aber lassen wir das einfach. :)

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              Expertentisch mit mehreren Virologen. Das RKI ist glaube ich nicht eine Person ;)

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                Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
                Fand Prof. Streeck gestern bei Lanz sehr interessant. Er war ja der erste bzw. der einzige der zB die Wohnungen der Infizierten in Heinsberg untersucht hat. An den Türgriffen, Handy, Toilette, usw. findet man zwar (totes) Erbgut der Viren aber eine Infektion ist nicht mehr möglich.
                Auch der Fall der Chinesin die in dem bayrischen Unternehmen Mitarbeiter infiziert hat, zeigt dass sich nur die Leute angesteckt haben die lange direkten Kontakt mit ihr hatten. Jedoch z.B. keiner im gleichen Flugzeug oder Hotel oder Restaurant. Einkaufen, Friseur, etc. daher laut ihm kein Risiko.
                Gibt auch reichlich Kritik am RKI, die keinerlei Studien ins Heinsberg gemacht haben und der Bundesregierung die scheinbar ausschließlich auf Drosten und das RKI hört, statt einen Expertentisch mit mehreren Virologen zu machen.
                Muss ja nicht jeder seine eigene Studie machen. Dafür werden die ja veröffentlicht.

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                  Zitat von Billy Mays Beitrag anzeigen
                  Muss ja nicht jeder seine eigene Studie machen. Dafür werden die ja veröffentlicht.
                  Streeck hat die Studie nur angefangen nachdem er beim RKI deswegen angefragt hat und die keinerlei Aktivitäten dahingehend unternommen haben und auch keinerlei andere Daten hatten.

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                    Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
                    Auch der Fall der Chinesin die in dem bayrischen Unternehmen Mitarbeiter infiziert hat, zeigt dass sich nur die Leute angesteckt haben die lange direkten Kontakt mit ihr hatten. Jedoch z.B. keiner im gleichen Flugzeug oder Hotel oder Restaurant. Einkaufen, Friseur, etc. daher laut ihm kein Risiko.
                    dem einzelfall bei webasto widersprechen doch die tausenden fälle, die auf die skigebiete zurückgehen, wo sich die leute ja mehr oder weniger im hotel/restaurant/bar etc. angesteckt haben müssen.

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                      https://www.zdf.de/gesellschaft/mark...-2020-100.html

                      https://www.express.de/news/panorama...acht--36499798

                      Wer sich das zu Streeck nochmal anschauen bzw lesen will.

                      Zeigt doch ein wenig, dass die Kritik der "Spinner Wissenschaftler" nicht ganz ohne ist.
                      Wobei man natürlich aufpassen muss was da alles erzählt wird.

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                        Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                        dem einzelfall bei webasto widersprechen doch die tausenden fälle, die auf die skigebiete zurückgehen, wo sich die leute ja mehr oder weniger im hotel/restaurant/bar etc. angesteckt haben müssen.
                        Das ging vor allem auf Partys (Apres Ski) zurück, die erwähnt er auch als Hauptansteckungsgefahr.

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                          Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
                          Das ging vor allem auf Partys (Apres Ski) zurück, die erwähnt er auch als Hauptansteckungsgefahr.
                          1 Barkeeper hatte das Virus und so hatte es sich rasant ausgebreitet. Ich meine das das in Ischgl war.

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                            Zitat von Dr. Wok Beitrag anzeigen
                            Ich bin wie gesagt kein Ökonom, würde mir dennoch nicht so strenge Regeln wünschen für die Läden. Sprich, der Buchladen sollte weiterhin geöffnet haben, die Schneiderin weiter nähen dürfen, der Kerzenladen sollte weiter Kerzen verkaufen. Alles wie im Supermarkt, begrenzte Anzahl von Leuten im Laden, reduzierter aber möglichst normaler Verkauf, Kundenstamm weiter aufrecht erhalten, WENNS denn sein muss mit dieser mir allzu sehr verhassten Schutzmaske, hauptsache die Wirtschaft und die Kaufkraft bleibt weiterhin bestehen. Sicherlich, die Prävention eines Virus hat Priorität, irgendwann ist die Wirtschaft nur im Arsch und das wird schneller gehen als den meisten hier lieb ist.
                            Und wo ziehst dann die Grenze? Kerzenladen und Buchladen dürfen öffnen, Karstadt und Kaufhof aber nicht? Oder die auch? Du redest halt immer nur von der Wirtschaft, aber wenn wir dann 1mio Infizierte und 50k Tote haben, was dann?

                            Ist dir die Wirtschaft wichtiger als Todesopfer? Oder wo ist da die Grenze? Sind die 50.000 dann ein notwendiges übel, damit die Wirtschaft läuft? Oder sind dir die Wirtschaft 5.000 Tote locker wert?

                            Ja, Unternehmen werden pleite gehen. Wir befinden uns aber in einer Ausnahmesituation und da sollte die Gesundheit der Menschen an vorderster Stelle stehen.

                            Gerade Läden wie Buchladen oder Kerzenladen können problemlos auch Artikel ausliefern. Macht unser Blumenladen auch. Und unsere Gaststätte darf auch net mehr öffnen und macht nun 2 Tage am Wochenende Liefer- und Holdienst. Wird von der Gemeinschaft hier sehr gut genutzt und unterstützt.

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                              Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
                              Das ging vor allem auf Partys (Apres Ski) zurück, die erwähnt er auch als Hauptansteckungsgefahr.
                              das ist doch aber nie und nimmer zielführend. wo zieht man dann die grenze? willst du die entscheidung den besitzern zumuten?
                              in jeder eckkneipe oder bar, die dann irgendwie als restaurant durchginge, kann es doch am wochenende ähnlich zugehen, wie auf einer apres ski party.

                              Zitat von XepT_ Beitrag anzeigen

                              1 Barkeeper hatte das Virus und so hatte es sich rasant ausgebreitet. Ich meine das das in Ischgl war.
                              eben.
                              wenn dann der restaurantkoch oder die friseurmitarbeiter krank sind, wird sich das doch ähnlich entwickeln.
                              Zuletzt geändert von BoLo; 01.04.2020, 14:19.

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                                Der Streeck hat absolut geistigen Unfug gemurmelt.
                                Im Nachhinein mit dem Finger auf alles und jeden zeigen und behaupten man selbst wäre das Thema ganz anders angegangen ist halt keine wissenschaft.

                                Er selbst geht in einem Bioladen einkaufen; renn mal in Hannover am schwarzen Bär in den City Rewe. Wenn du da nicht angespuckt oder angehustet wurdest bist du ein glücklicher einzefall.

                                Außerdem sagt er, das die Ansteckungsgefahr beim intesiven feiern wesentlich höher ist als beim Einkaufen. What a genuis. Natürlich ist die Ansteckungsgefahr auch höher bei intesiveren Kontakt zwischen Menschen. Nette Erleuchtung.

                                Die Nachfrage mit den toten Viren an Türgriffen etc ist er ausgewichen; hat direkt erzählt wie toll die katze mitgeholfen hat indem sie auf dem Stäbchen rumgekaut hat. Der Typ ist schwachsinnig arrogant und war zur reinsten profilierung vor Ort.

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