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Landtagswahl Thüringen (25.04.2021)

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    Zitat von Emil_Sinclair
    Ich finde nichts an der Wahl war undemokratisch oder unparlamentarisch. Es war ein Vorgang, wie er in einer parlamentarischen Demokratie vorgesehen ist. Als Thüringer, Liberaler und Gegner der AFD sehe ich die Vorgänge nach der Wahl und die Äußerungen Lindners skeptisch, da diese nur dazu führen werden, dass noch mehr (national)liberale und (national)konservative zur AFD abwandern werden.
    Das wurde hier bereits diskutiert. Niemand hat die Rechtmäßigkeit der Wahl bezweilfelt.

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      Schreib ra bitte eine PN. Wir können das nicht an dieser Stelle diskutieren. Ich hab den Post btw. gelesen und hätte den auch nicht stehen lassen, falls es euch hilft.
      Bitte zurück zum Thema

      /Info von ra-hoch3: Ich habe hier einige Beiträge gelöscht
      Zuletzt geändert von ra-hoch3; 09.02.2020, 18:38.

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        die konservativen und neoliberalen kuscheln mit dem faschismus und die spd soll sich überlegen, wie sie das geschichtsvergessen staatsmännisch formuliert, weil der politische kompass am erodieren ist.
        die diskussion ist genau das, worauf höcke gewartet hat: die faschisten werden hofiert, während sich die demokraten selbst zerfleischen. das leben als opportunist muss wirklich hart sein.

        Spoiler: 
        wenn man sich überlegt, welche gründe sonst zu politischen rücktritten führten, ist die kritik an der forderung nach personellen konsequenzen in thüringen schlicht und ergreifend: lol. #strohhalm
        Zuletzt geändert von michi; 09.02.2020, 18:41.

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          Politische Rücktritte sind doch soooo 2014. Frag mal Ursula, Alex oder Andy. lol. #ihrmüsstmichschonrauswerfen #freiwilliggehichnichct

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            ...aber Alle Trends kommen offensichtlich irgendwann wieder.

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              Finde es schon witzig, dass die Politik es immer wieder schafft sich die ganze Zeit mit sich selbst zu beschäftigen, statt mal den Staat bzw. das Land voran zu bringen. Parteipolitische Scheiße wird über das Volk gestellt und irgendwelche Machtkämpfe lähmen alles.

              Als ob es nicht genug Themen gibt die relevanter sind, die Wahl ist doch in dem Fall komplett korrekt abgelaufen, verstehe nicht warum da jetzt überhaupt Leute zurück treten und angezweifelt werden. Der Gauland hat das schon richtig gesagt, wenn die AfD jetzt geschlossen für den Ramelow gestimmt hätten; wäre er dann auch zurück getreten? Kompletter schwachsinn und scheinheilig hoch 10.

              Ich bin FDP-Wähler und würde nie im Leben die AfD wählen, finde Linke aber mindestens genau so schlimm und die SPD ist da inzwischen auch mit dabei. Deshalb ist es für mich komplett unverständlich warum es da jetzt so einen Aufschrei gibt. Ein Ministerpräsident der FDP ist mir deshalb natürlich viel lieber als von den Linken. Da spielt es erstmal keine Rolle ob die AfD mitgeholfen hat oder nicht, wenn man sich anschaut was die Alternative ist.

              Die ganze Nazi-Debatte ist ja auch nur ein Vorwand für alles...

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                Zitat von DeVo Beitrag anzeigen
                Finde es schon witzig, dass die Politik es immer wieder schafft sich die ganze Zeit mit sich selbst zu beschäftigen, statt mal den Staat bzw. das Land voran zu bringen. Parteipolitische Scheiße wird über das Volk gestellt und irgendwelche Machtkämpfe lähmen alles.

                Als ob es nicht genug Themen gibt die relevanter sind, die Wahl ist doch in dem Fall komplett korrekt abgelaufen, verstehe nicht warum da jetzt überhaupt Leute zurück treten und angezweifelt werden. Der Gauland hat das schon richtig gesagt, wenn die AfD jetzt geschlossen für den Ramelow gestimmt hätten; wäre er dann auch zurück getreten? Kompletter schwachsinn und scheinheilig hoch 10.

                Ich bin FDP-Wähler und würde nie im Leben die AfD wählen, finde Linke aber mindestens genau so schlimm und die SPD ist da inzwischen auch mit dabei. Deshalb ist es für mich komplett unverständlich warum es da jetzt so einen Aufschrei gibt. Ein Ministerpräsident der FDP ist mir deshalb natürlich viel lieber als von den Linken. Da spielt es erstmal keine Rolle ob die AfD mitgeholfen hat oder nicht, wenn man sich anschaut was die Alternative ist.

                Die ganze Nazi-Debatte ist ja auch nur ein Vorwand für alles...
                Quintessenz: Ich würde nie die AfD wählen, aber wenn meine Partei mit der AfD kooperiert spielt das keine Rolle.

                Fast schon witziger als, "Ich bin kein Rassist, aber..."

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                  als jemand, der sich hier seit gefühlt einem jahrzehnt über die "liberale" fdp lustig macht, empfinde ich durch die ereignisse der letzten woche und die rechtfertigungen in diesem tread genugtuung und bestätigung.

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                    Zitat von DeVo Beitrag anzeigen
                    Finde es schon witzig, dass die Politik es immer wieder schafft sich die ganze Zeit mit sich selbst zu beschäftigen, statt mal den Staat bzw. das Land voran zu bringen. Parteipolitische Scheiße wird über das Volk gestellt und irgendwelche Machtkämpfe lähmen alles.

                    Als ob es nicht genug Themen gibt die relevanter sind, die Wahl ist doch in dem Fall komplett korrekt abgelaufen, verstehe nicht warum da jetzt überhaupt Leute zurück treten und angezweifelt werden. Der Gauland hat das schon richtig gesagt, wenn die AfD jetzt geschlossen für den Ramelow gestimmt hätten; wäre er dann auch zurück getreten? Kompletter schwachsinn und scheinheilig hoch 10.

                    Ich bin FDP-Wähler und würde nie im Leben die AfD wählen, finde Linke aber mindestens genau so schlimm und die SPD ist da inzwischen auch mit dabei. Deshalb ist es für mich komplett unverständlich warum es da jetzt so einen Aufschrei gibt. Ein Ministerpräsident der FDP ist mir deshalb natürlich viel lieber als von den Linken. Da spielt es erstmal keine Rolle ob die AfD mitgeholfen hat oder nicht, wenn man sich anschaut was die Alternative ist.

                    Die ganze Nazi-Debatte ist ja auch nur ein Vorwand für alles...
                    Du hast leider auch das Problem nicht ganz verstanden. Problem ist erst mal nicht, dass es einen FDP-Ministerpräsident gibt. Es geht auch nicht um machtpolitische Kämpfe. Es geht darum, dass es bisher einen 70-jährigen Konsens gab, mit Antidemokraten zusammenzuarbeiten, und das wurde von der FDP aufgekündigt. Das hätte nie passieren sollen. Genau diese Abgrenzung ist es eben, die "unser Land nach vorne bringt". Nun hat man eine höchst destruktiv auftretende AfD mit echter Macht und eine CDU, die gerade sehr instabil ist.

                    Auch Gauland interpretierst du falsch: er sagt das nicht "richtig", sondern zeigt, dass es seiner Partei nur um destruktives Verhalten und nicht um demokratische Arbeit geht.

                    Wenn Du Die Linke als gleichwertig oder sogar noch schlimmer als die Höcke-AfD findest, kann ich dir nur empfehlen, dich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Genau diese Gleichsetzung hat uns in die Situation gebracht, in der wir nur sind. Platt gesagt: Das Gegenteil von kostenlosen Kindergärten und sozialem Wohnungsbau ist nicht der Faschismus, den Höcke propagiert.

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                      Zitat von gestalt Beitrag anzeigen

                      Quintessenz: Ich würde nie die AfD wählen, aber wenn meine Partei mit der AfD kooperiert spielt das keine Rolle.

                      Fast schon witziger als, "Ich bin kein Rassist, aber..."
                      kooperieren=!wählen lassen.

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                        Zitat von Jnyy Beitrag anzeigen

                        kooperieren=!wählen lassen.
                        Wortklauberei... Es war sicher nicht kooperieren und in keinem Fall nur "wählen lassen."
                        Irgendwo dazwischen werden wir sicher fündig.

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                          Zitat von noobhans Beitrag anzeigen
                          Wenn Du Die Linke als gleichwertig oder sogar noch schlimmer als die Höcke-AfD findest, kann ich dir nur empfehlen, dich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Genau diese Gleichsetzung hat uns in die Situation gebracht, in der wir nur sind. Platt gesagt: Das Gegenteil von kostenlosen Kindergärten und sozialem Wohnungsbau ist nicht der Faschismus, den Höcke propagiert.
                          Es stimmt dass die Höcke-AfD das Übel aller Übel ist. Trotzdem wirst du nie einem konservativen Wähler verkaufen können, dass die CDU mit der Linken kooperiert. Die meisten CDU-Wähler sind konservative Gutverdiener, die verständlicherweise nicht wollen, dass sie eventuell noch mehr Steuern zahlen müssen, die die Meinung vertreten, dass die Leute in der Stadt halt nur wohnen sollten wenn sie auch genug dafür verdienen und denen es auch meist egal ist, ob die Billigjobs jetzt mehr Kohle verdienen. Diese Meinung vertritt mMn ein Großteil der CDU-Wähler und deswegen kannst du keinem CDU-Wähler verkaufen, dass die CDU nun die Linken unterstützt. Das wäre nach dem Stick in den Rücken wegen der Zusammenarbeit mit der AfD in Thüringen, der nächste Messerstich der fast zum Tode führen würde.

                          Und das finde ich doch auch okay, man sollte keine Hufeisen-Diskussion führen. weil man die Linke nicht mit den Faschos der AfD vergleichen kann. Aber muss akzeptieren, das aus gewissen Gründen die CDU auch nicht die Linken unterstützen kann.

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                            Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

                            Es stimmt dass die Höcke-AfD das Übel aller Übel ist. Trotzdem wirst du nie einem konservativen Wähler verkaufen können, dass die CDU mit der Linken kooperiert. Die meisten CDU-Wähler sind konservative Gutverdiener, die verständlicherweise nicht wollen, dass sie eventuell noch mehr Steuern zahlen müssen, die die Meinung vertreten, dass die Leute in der Stadt halt nur wohnen sollten wenn sie auch genug dafür verdienen und denen es auch meist egal ist, ob die Billigjobs jetzt mehr Kohle verdienen. Diese Meinung vertritt mMn ein Großteil der CDU-Wähler und deswegen kannst du keinem CDU-Wähler verkaufen, dass die CDU nun die Linken unterstützt. Das wäre nach dem Stick in den Rücken wegen der Zusammenarbeit mit der AfD in Thüringen, der nächste Messerstich der fast zum Tode führen würde.

                            Und das finde ich doch auch okay, man sollte keine Hufeisen-Diskussion führen. weil man die Linke nicht mit den Faschos der AfD vergleichen kann. Aber muss akzeptieren, das aus gewissen Gründen die CDU auch nicht die Linken unterstützen kann.
                            ein anfang wäre schonmal die linke nicht grundsätzlich als kommunistisches schreckgespenst zu verkaufen und sie nicht ständig als linkes gegenstück zur afd hinzustellen.

                            ja meinetwegen ist es schwierig dem normalen cdu wähler klar zu machen wieso man mit der linken zusammenarbeitet, aber zusammenarbeit heißt nicht, dass man alle positionen der linken übernimmt sondern versucht einen gemeinsamen konsens zu finden.
                            utopie, ich weiß. vorsicht persönliche meinung: konservative politik muss sich verändern um aktuelle probleme (klimawandel, wohnungsbau, sozialpolitik generell) lösen zu können und da würde eine zusammenarbeit mit sicherheit nicht schaden.

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                              Das Problem ist: Konservative Politik zeichnet sich gerade dadurch aus, nichts verändern zu wollen. Es soll im Status Quo bleiben. Und die Welt wandelt sich in letzter Zeit halt rasend schnell.

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                                Zitat von mehL Beitrag anzeigen
                                Das Problem ist: Konservative Politik zeichnet sich gerade dadurch aus, nichts verändern zu wollen. Es soll im Status Quo bleiben. Und die Welt wandelt sich in letzter Zeit halt rasend schnell.
                                das ist mir bewusst. funktioniert halt nicht mehr bzw. muss angepasst werden.

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