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Landtagswahl Thüringen (25.04.2021)

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    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    wir hatten hier gerade erst 2 umfragen, in denen die grünen bei 6 & 7 prozent lagen.
    Wo wir dank ra wissen dass diese Umfragen je nach Methodik eine Differenz von 1-3% haben könnte. Und ich glaube wirklich nicht, dass es Leute in Thüringen gibt, die aufeinmal als alte FDP/CDU-Wähler nun die Grünen wählen. Wenn dann geht das eher ins rechte Spektrum.

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      Wobei man bedenken muss dass viele heutige AfD Wähler früher die Linke gewählt haben, die könnten sich ja jetzt evtl wieder umentscheiden.
      Dann hätte man eine Wanderung von CDU/FDP zur AfD und von dort wieder zu den Linken dann könnten die Prognosen hinkommen

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        Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

        Wo wir dank ra wissen dass diese Umfragen je nach Methodik eine Differenz von 1-3% haben könnte. Und ich glaube wirklich nicht, dass es Leute in Thüringen gibt, die aufeinmal als alte FDP/CDU-Wähler nun die Grünen wählen. Wenn dann geht das eher ins rechte Spektrum.
        das sind knapp 2000 stimmen, die man in ein paar monaten verlieren müsste, ohne, dass die partei irgendeinen skandal oder ähnliches hatte und in allen umfragen konstant oder mit zugewinn dasteht.

        sollte sich vor einer neuwahl abzeichnen, dass rrg sehr wahrscheinlich eine mehrheit bekommen wird und es nur an den grünen scheitern könnte, ist es wohl eher wahrscheinlich, dass ein paar linke oder spd wähler den guten alten cdu-fdp-zweitstimmen-trick "ausgraben" und die grünen wählen.

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          die oberpfeife darf bleiben weil man sonst keinen hat
          Der Bundesvorstand der Liberalen vertraut FDP-Chef Christian Lindner auch nach dem Wahl-Eklat im Thüringer Landtag.

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            Zitat von BoLo Beitrag anzeigen

            das sind knapp 2000 stimmen, die man in ein paar monaten verlieren müsste, ohne, dass die partei irgendeinen skandal oder ähnliches hatte und in allen umfragen konstant oder mit zugewinn dasteht.

            sollte sich vor einer neuwahl abzeichnen, dass rrg sehr wahrscheinlich eine mehrheit bekommen wird und es nur an den grünen scheitern könnte, ist es wohl eher wahrscheinlich, dass ein paar linke oder spd wähler den guten alten cdu-fdp-zweitstimmen-trick "ausgraben" und die grünen wählen.
            Fände es auch sehr schade, da ich selber die Politik der Grünen mag. Aber bin was das angeht sehr pessimistisch. Hoffe du behältst recht.

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              Zitat von PqqMo Beitrag anzeigen
              Wobei man bedenken muss dass viele heutige AfD Wähler früher die Linke gewählt haben, die könnten sich ja jetzt evtl wieder umentscheiden.
              Dann hätte man eine Wanderung von CDU/FDP zur AfD und von dort wieder zu den Linken dann könnten die Prognosen hinkommen
              Denke nicht, dass der normale FDP Wähler jemals die AFD wählen würde - selbige gilt für grün und links. Das ergibt nun wirklich keinen Sinn. Da ginge man eher zur CDU/SPD.

              Denke, FDP Wähler sind idr Recht reflektiert und lassen sich nicht von so einem Zirkus der AFD beirren. Wer FDP wählt, macht es primär politischer aus Überzeugung. Vllt gibt's noch dazu ein paar ex SPD oder CDU Wähler, die von "ihren" Parteien enttäuscht sind, weshalb die FDP paar mehr % als gewöhnlich

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                Zitat von Hubschrauber Beitrag anzeigen
                Denke, FDP Wähler sind idr Recht reflektiert und lassen sich nicht von so einem Zirkus der AFD beirren. Wer FDP wählt, macht es primär politischer aus Überzeugung. Vllt gibt's noch dazu ein paar ex SPD oder CDU Wähler, die von "ihren" Parteien enttäuscht sind, weshalb die FDP paar mehr % als gewöhnlich
                sehr reflektiert
                ja auf jeden fall

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                  Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                  weiß ehrlich gesagt nicht, was man sich von schwarz-gelb hier erhofft, wenn man aus ideologischen oder was weiß ich welchen gründen auf einen anderen ministerpräsidenten pocht.

                  ramelow ist enorm beliebt, selbst bei schwarz-gelben wählern mit 70%+ zustimmung...

                  tendenziell schadet man sich selbst wohl eher.
                  verzicht auf zusammenarbeit mit den linken ist der union und fdp halt wichtig...
                  Spoiler: 
                  (...-er als sich von der afd vorführen lassen)


                  dabei ist Ramelow ein überaus gemäßigter Linker. dazu kommt halt, dass die bundesparteispitzen in weiten teilen westdeutsche sind, die kein verständnis für die stärke der linken in den ostländern haben und lieber (potentielle) 31% der wählenden verprellen als evtl davon zu profitieren als juniorpartner hier regierungsverantwortung zu übernehmen

                  es gibt unzähliges material zu wählerwanderungen. klar wandert man eher von der #1 zu seiner #2 partei, die größte schnittmenge liegt aber nicht immer bei der partei die overall der #1 am nähesten steht. das ist viel subjektiver, weil menschen eben gewisse dinge anders gewichten.

                  deshalb gibts ja auch zwischen afd und linken bewegung.

                  als beispiel hier grafiken zur BTW 2017 https://www.shz.de/deutschland-welt/...html?nojs=true
                  und zur LTW Thüringen 2019 https://www.zeit.de/politik/deutschl...ahl-ergebnisse
                  Zuletzt geändert von Ehrenmars; 07.02.2020, 15:43.

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                    Zitat von Ehrenmars Beitrag anzeigen
                    dabei ist Ramelow ein überaus gemäßigter Linker. dazu kommt halt, dass die bundesparteispitzen in weiten teilen westdeutsche sind, die kein verständnis für die stärke der linken in den ostländern haben und lieber (potentielle) 31% der wählenden verprellen als evtl davon zu profitieren als juniorpartner hier regierungsverantwortung zu übernehmen
                    Schwachsinn. Es hat noch nie jemand davon profitiert, als Juniorpartner an der Regierung zu sein. Und insbesondere die CDU bräuchte doch dann bei der nächsten Wahl gar nicht mehr antreten. Die einzigen Parteien, die eine Koalition mit den Linken ausschließen würden, wären die AFD und FDP. Spoiler: Es würde nicht die FDP gewinnen...

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                      Zitat von Hubschrauber Beitrag anzeigen

                      Denke nicht, dass der normale FDP Wähler jemals die AFD wählen würde - selbige gilt für grün und links. Das ergibt nun wirklich keinen Sinn. Da ginge man eher zur CDU/SPD.

                      Denke, FDP Wähler sind idr Recht reflektiert und lassen sich nicht von so einem Zirkus der AFD beirren. Wer FDP wählt, macht es primär politischer aus Überzeugung. Vllt gibt's noch dazu ein paar ex SPD oder CDU Wähler, die von "ihren" Parteien enttäuscht sind, weshalb die FDP paar mehr % als gewöhnlich
                      Da wäre ich mir nicht sicher. Rein politisch gibt es zwischen dem neoliberalen Teil der AfD (den verkörpert Thüringen nicht) und der FDP schon Schnittmengen. Was aber relevant sein könnte: Kemmerich hat einen Wahlkampf geführt, der gar nicht so weit weg war von der AfD. Wir werden sehen.

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                        Zitat von Monk Beitrag anzeigen

                        Schwachsinn. Es hat noch nie jemand davon profitiert, als Juniorpartner an der Regierung zu sein. Und insbesondere die CDU bräuchte doch dann bei der nächsten Wahl gar nicht mehr antreten. Die einzigen Parteien, die eine Koalition mit den Linken ausschließen würden, wären die AFD und FDP. Spoiler: Es würde nicht die FDP gewinnen...
                        mohrings thüringen cdu hat doch eine koalition mit der linken bislang ausgeschlossen, oder nicht?
                        Gut 24 Stunden ließ es der Thüringer CDU-Chef Mike Mohring so aussehen, als sei eine Koalition mit den Linken möglich. Die Kritik war heftig - und doch könnte der Testballon ihn gerettet haben.

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                          Zitat von Ehrenmars Beitrag anzeigen

                          mohrings thüringen cdu hat doch eine koalition mit der linken bislang ausgeschlossen, oder nicht?
                          Du musst schon deinen eigenen Text lesen. Du schlägst vor, dass die CDU (oder FDP) die 31% Wähler nicht verprellt sondern als Juniorpartner unter den Linken Regierungsverantwortung übernimmt. Meine Aussage war eine Reaktion darauf, was in diesem Fall passieren würde (deswegen der Konjunktiv).

                          Ich meine ohne jede Frage darf man sich nicht von der AFD tolerieren oder gar wählen lassen, insbesondere nicht von Höcke. Aber wenn die CDU Ramelow wählt, bekommt die AFD doch noch mehr Wähler, weil eben sehr viele die Linke für die nicht wählbar halten. Egal wie gemäßigt oder beliebt Ramelow auch ist.

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                            cdu hätte ramelow auch überhaupt gar nicht wählen müssen(hat auch keiner verlangt), sondern sich einfach nur enthalten können. hoffe das ist dir klar?!

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                              das wäre ja dann aber auch genau das potential was ua auch die cdu abschöpfen könnte. wobei ich das für eine ziemlich westdeutsche sicht auf thüringen halte. die linke erfährt dort nicht umsonst deutschlandweit den größten zuspruch.

                              zum rest: kP was die aussage "außer afd und cdu würde niemand eine koalition mit den linken ausschließen" mir dann sagen soll. these war, dass sowohl schwarz als auch gelb die zusammenarbeit mit der linke nicht kategorisch ausschließen sollten, wenn sie denn als konstruktive partei punkten wollen. es gilt wohl aber ein mal mehr lieber nicht regieren als was riskieren. quittung bekommen ja gerade beide landesparteien, wenn auch die ursache nur zum teil in dieser verweigerungshaltung zu suchen ist

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                                Wenn die CDU eine Koalition nicht ausschließt und sogar als Juniorpartner der Linke regiert, wird doch zu 100% die AFD in jedem (!) zukünftigen Wahlkampf damit werben, dass sie die einzige Partei ist, welche eine "linke" Regierung verhindert und damit massig (konservative) Wähler gewinnen, denen genau das wichtig ist.
                                Ich sehe da weder einen Vorteil für die CDU noch für die Parteienlandschaft insgesamt.

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