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zu viel geld im fußball?

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    #16
    Idealistisch betrachtet verdienen Fußballer sicherlich zu viel Geld im Vergleich zum Feuerwehrmann, der wöchentlich Omis aus der brennenden Küche zieht - wirtschaftlich betrachtet nein, da es sich für einige Vereine ja doch zu lohnen scheint und der Markt es ermöglicht.


    Das schlimmste an allem ist aber der daraus entstehende Neid vom Volk. Das erlebe ich woanders nie so schlimm wie hier in Deutschland.

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      #17
      Rafft doch mal endlich, dass das Gehalt mit der Nachfrage zu tun hat und nicht mit dem Wert der Leistung. Menschen, die dieses Prinzip abschaffen wollen, nennt man Kommunisten.

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        #18
        Zitat von 3Green
        Rafft doch mal endlich, dass das Gehalt mit der Nachfrage zu tun hat und nicht mit dem Wert der Leistung. Menschen, die dieses Prinzip abschaffen wollen, nennt man Kommunisten.
        Bisschen simpel, Altenpfleger werden händeringend gesucht, und die verdienen trotzdem kein Geld.

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          #19
          Zitat von highkickharald
          Idealistisch betrachtet verdienen Fußballer sicherlich zu viel Geld im Vergleich zum Feuerwehrmann, der wöchentlich Omis aus der brennenden Küche zieht - wirtschaftlich betrachtet nein, da es sich für einige Vereine ja doch zu lohnen scheint und der Markt es ermöglicht.
          #
          Alle anderen Argumente alias "haben so ne schwere Kindheit/Jugend", "gibt nur wenige Stellen" usw., sind quatsch. Der Markt zahlt die Gehälter, also ist es aus der Sicht okay. Dass es bei einer idealistischen Betrachtung völlig außerhalb jeden Verhältnisses ist, ist auch wahr.

          Mich persönlich stört es null, solange sie ihre Steuern bezahlen und ich es nicht finanzieren muss. Dass ich es durch GEZ quer finanziere, ist das einzige was mich wirklich ankotzt. Ansonsten können sie meinetwegen auch 100 Mio. pro Jahr verdienen.

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            #20
            Zitat von Mark Renton
            Zitat von 3Green
            Rafft doch mal endlich, dass das Gehalt mit der Nachfrage zu tun hat und nicht mit dem Wert der Leistung. Menschen, die dieses Prinzip abschaffen wollen, nennt man Kommunisten.
            Bisschen simpel, Altenpfleger werden händeringend gesucht, und die verdienen trotzdem kein Geld.
            weil sie eine gruppe von leuten unterhalten, die, in den meisten fällen, kein geld haben.

            fußball ist unterhaltung von massen, weltweit. stadien werden gefüllt mit durchschnittlich 40.000 Menschen, jedes Wochenende, für ~120 Minuten, in 9 städten in deutschland. das da natürlich mehr geld fließt sollte jedem bewusst sein, vor allem, da es sich in dieser sparte um geringverdiener bis hin zu milliardären handelt handelt.

            kurz um gerechnet (für das altenpfleger beispiel):

            Einen Monat im Heim (höchste Pflegestufe) ~3900 Euro

            Auf die knapp 2 Stunden gerechnet: 10.85 Euro

            Günstigste Fußballticket:

            ~20 Euro für 2 Stunden

            man kann doch hier schon erkennen, wie sehr es sich verändert und wo das geld und die prioritäten der gesellschaft.

            mir ist bewusst, dass es sich nur um eine milchmädchenrechnung handelt, aber den vergleich trifft is imho schon.

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              #21
              Zitat von Dray
              Zitat von highkickharald
              Idealistisch betrachtet verdienen Fußballer sicherlich zu viel Geld im Vergleich zum Feuerwehrmann, der wöchentlich Omis aus der brennenden Küche zieht - wirtschaftlich betrachtet nein, da es sich für einige Vereine ja doch zu lohnen scheint und der Markt es ermöglicht.
              #
              Alle anderen Argumente alias "haben so ne schwere Kindheit/Jugend", "gibt nur wenige Stellen" usw., sind quatsch. Der Markt zahlt die Gehälter, also ist es aus der Sicht okay. Dass es bei einer idealistischen Betrachtung völlig außerhalb jeden Verhältnisses ist, ist auch wahr.

              Mich persönlich stört es null, solange sie ihre Steuern bezahlen und ich es nicht finanzieren muss. Dass ich es durch GEZ quer finanziere, ist das einzige was mich wirklich ankotzt. Ansonsten können sie meinetwegen auch 100 Mio. pro Jahr verdienen.
              Das ist der nächste Punkt. Deshalb sollten die Steuern erhöht werden. Das hat auch nichts mit Neid zu tun, sondern mit volkswirtschaftlicher Logik. Ich persönlich will keinen Cent von ihnen abbekommen.

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                #22
                Man zahlt für Unterhaltung 1:30h in einem Film, 1:30h bei einem fuba spiel ect. Weil(oder falls) es breite Massen anspricht summieren sich große Summen

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                  #23
                  Wie schon erwähnt werden die Spieler nach dem bezahlt was der Markt hergibt und das ist aktuell nun einmal sehr viel. Ich glaube am härtesten ist es für die Spieler, die so 3.-5. Liga spielen, die min. 5 mal die Woche Training haben, eher mehr. Klar kann man da nebenher arbeiten, aber ich will mir nicht vorstellen wie mein Studium ausgesehen hätte, wenn ich 5 Mal die Woche vormittags trainiert hätte und jedes Wochenende hätte spielen müssen. Diese bekommen in der Regel auch nicht wahnsinnig viel Gehalt und von ihnen ist auch nicht jeder in der Lage zu studieren. Diese arbeiten dann (halbtags?), kommen im Job kaum weiter und stehen womöglich mit 25 am Scheideweg.

                  Die Thread-Frage ist ja, ob im Fußball generell zu viel Geld steckt: Dies ist sehr schwer zu beantworten, aber ich glaube, dass der Fußball sich in den letzten Jahren krass verändert hat (v.a. in England). Ich bin früher (heute auch noch, aber dezenter) wegen des Erlebnisses und der Stimmung ins Stadion gegangen. Irgendwelche Pop-Songs in der Halbzeit (oder was heute das "Event Stadionbesuch" ist) kann ich mir auch zuhause geben. Als 7-8jähriger in England würde mich aktuell wenig ins Stadion ziehen. Aber ich glaube, dass dies nur einen Bruchteil betrifft und die Faszination Fußball immer mehr steigen wird.

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                    #24
                    Ich sehe das Hauptproblem in der Bezahlmethode. Sport ist leistungsbezogen, jedoch wird im Fußball gefühlt kein Arsch nach Leistung gezahlt. Ich als HSV Fan konnte die letzten Spielzeiten toll beobachten, wie sich die Spieler einfach demontieren lassen und auch kein Kampf, kein Wille, keine Körperhaltung etc. da ist. Für diese nicht erbrachte Leistung bekommen die Spieler trotzdem Ihre Millionen. Nach dem Leistungsprinzip müssten die Spieler somit ein Bruchteil davon bekommen, was sie verdienen. Das find ich eigentlich am lächerlichsten. Wenn man bei seinem normalen 40h Job keine Leistung bringt, wird man auch direkt entlassen oder nach der Probezeit nach hause geschickt.

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                      #25
                      Zitat von keiz
                      Ich sehe das Hauptproblem in der Bezahlmethode. Sport ist leistungsbezogen, jedoch wird im Fußball gefühlt kein Arsch nach Leistung gezahlt. Ich als HSV Fan konnte die letzten Spielzeiten toll beobachten, wie sich die Spieler einfach demontieren lassen und auch kein Kampf, kein Wille, keine Körperhaltung etc. da ist. Für diese nicht erbrachte Leistung bekommen die Spieler trotzdem Ihre Millionen. Nach dem Leistungsprinzip müssten die Spieler somit ein Bruchteil davon bekommen, was sie verdienen. Das find ich eigentlich am lächerlichsten. Wenn man bei seinem normalen 40h Job keine Leistung bringt, wird man auch direkt entlassen oder nach der Probezeit nach hause geschickt.
                      Die Spieler haben aber ein grundpotential was vorhanden ist und nachweisbar. Zur Verdeutlichung, sie haben woanders Leistung gezeigt.
                      Und Einnahmen bekommt der Verein trotzdem auch durch die Spieler, also kann man Erfolg nicht nur durch spielerischen Erfolg in Form von Siegen(usw) messen. Und wenn die Spieler nicht an dem Geld beteiligt werden, was durch Einnahmen (Tickets, Übertragung ect) gemacht wird, ist die Verteilung ungerecht. Zur Maschinerie gehört eben, dass auch Spieler ihre Leistung bringen, indem sie nicht Siegen und zu knappen Ergebnissen führen oder abgeschossen werden und eben dadurch ihren Teil beitragen. Für die Unterhaltung, das Gerede, den Spott der entsteht und alles.
                      "Schlechtere Spieler bekommen weniger Gehalt, werden auch aussortiert - brauchen aber auch eine gewisse Garantie, dass sie Lohn bekommen".

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                        #26
                        Vermutung: Viele die sich darüber aufregen haben a) Cash in das System gesteckt durch Tickets oder Trikots, b) stecken indirekt Geld in das System weil sie mit zig anderen Millionen (!) Leuten den Sendern Traumquoten bringen oder c) finanzieren durch ihr Verhalten andere Sportarten in ähnlichem Maße, Schauspieler durch Kinokarten für den neuen Blockbuster usw.
                        Die Gruppe die all nicht unter einen der drei Punkte fällt mag es sicher geben. Sie ist aber so verschwindend gering das man sagen kann: Egal.

                        Kein Krankenpfleger würde einen Cent mehr bekommen nur weil deutscher Fußballstar X nun 2 anstatt 4 Mio verdient.

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                          #27
                          Solange es funktioniert ist es nie genug Geld. Dass viel verloren geht, wenn man nur noch damit um sich wirft, sieht man mmn an der EM. Im Clubfußball würden kleine Teams gar nicht die Chance bekommen Geschichten wie Island zu schreiben.

                          Deswegen sollten echte Romantiker dem Clubfußball langsam den Rücken kehren.

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                            #28
                            Zitat von Greed
                            Vermutung: Viele die sich darüber aufregen haben a) Cash in das System gesteckt durch Tickets oder Trikots, b) stecken indirekt Geld in das System weil sie mit zig anderen Millionen (!) Leuten den Sendern Traumquoten bringen oder c) finanzieren durch ihr Verhalten andere Sportarten in ähnlichem Maße, Schauspieler durch Kinokarten für den neuen Blockbuster usw.
                            Die Gruppe die all nicht unter einen der drei Punkte fällt mag es sicher geben. Sie ist aber so verschwindend gering das man sagen kann: Egal.

                            Kein Krankenpfleger würde einen Cent mehr bekommen nur weil deutscher Fußballstar X nun 2 anstatt 4 Mio verdient.
                            These: nichts davon sagt irgendetwas über die Angemessenheit der Bezahlung aus. Es ist allenfalls ein ad hominem in Bezug auf den Diskussionspartner, allerdings in keiner Weise eine sachliche Begründung für die Bezahlung. Jeder hier geht auch einkaufen. Trotzdem ist der Einfluss auf die Bezahlung der Verkäufer vernachlässigbar und quasi null und man kann für einen höheren Mindestlohn sein.

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                              #29
                              Zitat von Greed
                              Vermutung: Viele die sich darüber aufregen haben a) Cash in das System gesteckt durch Tickets oder Trikots, b) stecken indirekt Geld in das System weil sie mit zig anderen Millionen (!) Leuten den Sendern Traumquoten bringen oder c) finanzieren durch ihr Verhalten andere Sportarten in ähnlichem Maße, Schauspieler durch Kinokarten für den neuen Blockbuster usw.
                              Die Gruppe die all nicht unter einen der drei Punkte fällt mag es sicher geben. Sie ist aber so verschwindend gering das man sagen kann: Egal.

                              Kein Krankenpfleger würde einen Cent mehr bekommen nur weil deutscher Fußballstar X nun 2 anstatt 4 Mio verdient.
                              Hast mich an den Eiern. Mein Konsum, und sei es nur im Supermarkt, finanziert die Werbung, die Werbung finanziert den Fußball.

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                                #30
                                die gehälter sind angemessen, weil die verantwortlichen sie zahlen und legitimieren. was soll mich das jucken?

                                viel schlimmer sind die gehälter der tagesschaumoderatoren etc.
                                die bezahlen WIR und die bekommen viel mehr als eine merkel.
                                oder wer bei der sparkasse ist, sollte sich mal fragen, warum son xy hannes chef von gebiet xyz das zehnfache bekommt von der kanzlerin.

                                hier kann ich mich aufregen, weil es offensichtlich nicht angemessen ist und WIR es zahlen. GEZWUNGEN.

                                wenn verein A spieler B drölfmillion zahlt, dann zahlt das verein A. und am ende hat verein A sogar einen gewinn, also aus seiner sicht sogar angemessen bezahlt. die frage nach einer angemessenen bezahlung stellt sich MIR also gar nciht. der eigentümer muss sie sich stellen.

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