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Sport, Vorbilder und Straftäter

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    Sport, Vorbilder und Straftäter

    Guten Abend liebe Leute,

    da der Thread warscheinlich im Fussballthread untergehen würde, erstelle ich ihn seperat davon. Ich möchte zum Anlass der Diskussion die Freilassung von Ched Evans nehmen. Er ist nicht der einzige verurteilte Straftäter der wieder seinem Sport nachgeht.
    (Infos zu seiner Story: http://www.11freunde.de/artikel/darf-der-vergewaltiger-ched-evans-wieder-profi-werden [achtung sehr parteiisch], http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/crime/11226209/Ched-Evans-Sorry-but-all-rapes-are-not-the-same.html [sehr parteiisch zur anderen Seite] - Ich habe leider keine ausgewogene Quelle auf die Schnelle gefunden)

    Was haltet ihr davon? Wie wichtig ist es euch, dass ein Mensch in der Öffentlichkeit unbescholten ist? Ist es korrekt Straftäter wieder ihren alten Job ausüben zu lassen, oder müssen manche Jobs wegen Prestige, Geld oder aus anderen Gründen davon ausgeschlossen werden?

    (Vermeidet bitte die Ulli H. Diskussion, zumindestens insofern es um die Sinnhaftigkeit seiner Strafe geht!)

    #2
    Sollten alle gleich behandelt werden, aber wäre das wirklich so würden JR Smith und Ray Lewis heute im Knast hocken.

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      #3
      Das Problem für mich bei dem Thema ist nicht ob jemand eine 2. Chance bekommen darf sondern wie die Opfer von Sportlern als Täter dargestellt werden bzw. ihre Straftaten oft von der öffentlichen Meinung bagatellisiert werden.
      Evans zB, sein Opfer hat im Endeffekt mehr verloren als er, sowas kann einfach nicht wahr sein.
      Bei Uli wird ernsthaft darüber gesprochen ob jemand der doch sonst so viel spendet sich nicht die Steuern einfach mal komplett sparen darf usw.

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        #4
        Solang der Arbeitgeber damit d'accord geht hats den rest nen scheiß anzugehen

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          #5
          Zitat von mars
          Solang der Arbeitgeber damit d'accord geht hats den rest nen scheiß anzugehen

          Sowieso #shitstorm inc, wenn er wieder spielt.

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            #6
            bei evans ist doch das problem, dass er die tat weiterhin leugnet und keine reue zeigt. egal ob zu recht oder zu unrecht verurteilt, man kann dem opfer sein mitgefühl ausdrücken und um vergebung bitten. mmn würde dann auch evans eine chance bekommen bzw. hätte sie verdient. so würde ich es als fan auch nicht einsehen in "meinem" verein so einen spieler zu dulden bzw. ihn in "meinen" vereinfarben zu sehen.
            bei uli oder reus ist das zwar auch zu diskutieren, entspricht aber nicht der stufe der evans-debatte.

            Zitat von mars
            Solang der Arbeitgeber damit d'accord geht hats den rest nen scheiß anzugehen
            eben nicht. der verein ist zwar arbeitgeber aber trotzdem kannst du das nicht mit einem normalen arbeitsverhältnis beschreiben. jeder verein besteht aus mehr als nur aus chefs und spielern.

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              #7
              Naja, vergewaltigung ist ein sehr sehr heikles thema und jetzt wirds haarig: schwer zu bewerten.

              ich kann schon verstehen, dass man das nicht zugeben will, wenn man sich seiner sache sicher ist.

              betrunkenes fahren, vllt sogar mit todesfolge, da ist die sache klar und natürlich zeigt man reue. aber er sieht es eben nicht so und sieht nur seine mehr als angeknockte karriere

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                #8
                verstehen kann ich das auch aber wenn man in der öffentlichkeit steht, sollte man zumindest etwas respekt der anderen seite gegenüber aufbringen und verständnis dafür zeigen (gerade wenn alkohol geflossen ist). niemand fordert von ihm, dass er sich schuldig bekennt.

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                  #9
                  Passend dazu Phil Taylor.

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