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Ich kanns nur nochmal betonen: Wenn der Ausrichter einer WM auch von dieser profitieren würde, sähe die Argmunentation auch wieder ganz anders aus. Da aber die "non Profit" Organisation FIFA die einzige ist, die Einnahmen bei den Weltmeisterschaften hat, gehen die einzelnen Länder mit recht hohem Minus aus der Geschichte raus.
Sehe schon, du hast überragende volkswirtschaftliche Kenntnisse.
Kommen ja auch keine Menschen in das Land, konsumieren nichts, nehmen keine Dienstleistung in Anspruch und es gibt auch keinerlei Langzeiteffekte durch verbesserte Infrastruktur und Image.
Mal abgesehen davon ist es nicht Aufgabe des Staates jede Investition lukrativ zu gestalten.
Aber das versteht bestimmt wieder keiner und ich bin der Troll.
Ich weiß, dass ich mich jetzt auf dünnes Eis begebe, aber vielleicht solltest Du bei deiner Rechnung auch die Kosten berücksichtigen.
Zwar etwas late, aber ich fand den Lienen gestern beim Lanz extrem gut. Neben Effe (mit Abstrichen) der mit großem Abstand beste in der Runde. Den sollte sich ARD/ZDF asap als Experten holen. Töpperwien dagegen war die personifizierte Zumutung. Den sollten sie zusammen mit KMH irgendwo wegsperren und den Schlüssel wegwerfen. Nicht zu fassen.
Bezahlen ohne gefragt zu werden? Ist das Highlight eines jeden Steuerzahlers die WM im eignen Land miterleben zu dürfen. Die ganze Kohle die in die Stadien/Infrastruktur etc. investiert bekommt man doch auch locker wieder raus. Heisst übrigens auch Solidaritätsprinzip und nicht Bezahlen ohne gefragt zu werden.
Willst du uns verarschen? Willst du ernsthaft behaupten, dass Brasilien die Ausgaben wieder reinbekommt + die immensen Folgekosten in den nächsten Jahren? Kannst mir gerne erklären, wie Warschau die 10mio wieder reinbekommt, die alleine jährlich für die Arena drauf gehen. Auch dort hat man damals schöne Präsentation gezeigt, wie rentabel die Stadien sein werden, etc ...
Du willst ehrlich sagen, dass die WM in Brasilien das Highlight der Steuerzahler sind? Das sind diejenigen, die sich die Karten net leisten können und die teilweise ihre "Häuser" wegen der WM verloren haben.
15 Milliarden Kosten, zwei Milliarden zahlt die Fifa
Im aktuellen Geschäftszyklus von 2011 bis 2014 wird der Weltverband wahrscheinlich 5,2 Milliarden Dollar einnehmen.
Im Gegensatz dazu wird das nicht-operationelle Budget mit allen Infrastrukturmaßnahmen fast vollständig aus Steuermitteln beglichen. Es beträgt den jüngsten Fifa-Angaben zufolge demnach 13 Milliarden Dollar. Niemand habe Brasilien gezwungen, zwölf Stadien nagelneu zu errichten oder aufwendig zu renovieren, sagt die Fifa.
Bin mir recht sicher, dass Brasilien locker das Geld wieder einnehmen wird. Südafrika ist ja auch seit der WM der Touristenort schlechthin und haben sicher die Milliarden locker wieder eingenommen.
Allen voran das spektakuläre Stadion in Kapstadt, dessen Bau mit 340 Millionen Euro der teuerste war. Den jährlichen Einnahmen von 1,03 Millionen Euro stehen dort Kosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro gegenüber. Die Rechnung bezahlen die Kommunen, die ohnehin kein Geld haben.
4,5 Milliarden Euro investierte der Staat in Stadien und Infrastruktur wie Telekommunikation und Verkehr, also mehr als das jährliche Staatsbudget vieler afrikanischer Länder. Der weitgehend steuerbefreite Fußballweltverband Fifa überwies im Gegenzug gerade einmal 386 Millionen Euro seines beachtlichen Gewinns (1,8 Milliarden Euro) an Südafrika.
Glaub ich leider ganz und gar nicht. Costa Rica hat bisher davon gelebt, als absoluter Aussenseiter ins Spiel zu gehen, mit stabiler 5er-Kette in der Defensive zu stehen und dann zu kontern. Gegen Griechenland werden sie aber das Spiel machen müssen und selbst darauf achten, keine Konter zu fangen. Glaub das wird ein richtig ekelhat anzuguckendes Spiel :/
Spoiler:
Werds natürlich trotzdem in voller Länge konsumieren
WM Brudi, WM \o/
Wer der Meinung ist, dass der Gastgeber einer WM, gerade Länder die massiv in Infrastruktur und Stadien investieren müssen, mit plus nach xx Jahren aus ner WM rausgeht, der ist offensichtlich auch der Meinung, dass die FIFA eine non Profit Organisation ist. Mit über 1 Milliarde aufm Festgeldkonto als Rücklage für schwere Zeiten.
früher haben die staaten kriege angefangen um die fails in der innenpolitik zu vertuschen, jetzt richten sie halt ne WM aus, das kauft ihnen fast 10 Jahre, wenn man bedenkt, dass es noch ein paar Jahre dauert bis es richtig knallt, kann man nur sagen, chapeau. die können sich Jahre in der Regierung halten, kassieren dick Schmiergelder für die 1000e Bauaufträge und wenn dann jemand die Suppe auslöffeln muss, sind die schon längst über alle Berge und #yolbieren, war doch dasselbe 2006 bei uns # Kaiserslautern, weisste bescheid, nech
ist mir so aber fast noch lieber, als die geschichten im nahen osten. die hätten auch lieber die WM ausgerichtet, als sich mit irgendwelchen Isis-Knechten rumzuschlagen
Bezieht ihr bei euren Berechnungen eigentlich einen Zeitraum von 2 oder 3 Tagen ein?
Nur damit wir auf einem Nenner sind
Nein, aber ich würde behaupten, dass Warschau nichtmal die reinen Unterhaltungskosten im Jahr durch Mehreinnahmen aus Tourismus (der WM geschuldet), etc decken kann.
Glaub ich leider ganz und gar nicht. Costa Rica hat bisher davon gelebt, als absoluter Aussenseiter ins Spiel zu gehen, mit stabiler 5er-Kette in der Defensive zu stehen und dann zu kontern. Gegen Griechenland werden sie aber das Spiel machen müssen und selbst darauf achten, keine Konter zu fangen. Glaub das wird ein richtig ekelhat anzuguckendes Spiel :/
Spoiler:
Werds natürlich trotzdem in voller Länge konsumieren
WM Brudi, WM \o/
no shit sherlock.
Die ganzen Proteste gab es ja nicht ohne Grund.
Nur weil irgendwer gegen irgendwas protestiert heißt das noch lange nicht, dass die Proteste ein Fundament haben. Bei einer WM Ausrichtung aber von einem positiven Wirtschaftseffekt zu sprechen ist klar weltfremd. Nicht zuletzt, weil man sich als Ausrichter einer FIFA Weltmeisterschaft zur Erfüllung einer Vielzahl von Auflagen verpflichtet, welche einen Großteil der Einnahmen in die Richtung von Sponsoren schiebt, die nichts mit der lokalen Wirtschaft zu tun haben.
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