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Zitat von Stellungnahme zu den Vorkommnissen vor und während des Spiels Hamburger SV FC Bayern München
Vor dem Spiel des Hamburger SV gegen den FC Bayern kam es zu 25 Ingewahrsamnahmen gegen Mitglieder der HSV-Fanszene, die für uns teilweise absolut nicht nachvollziehbar waren und mit unnötiger Brutalität durch die Polizei durchgeführt wurden.
Um hiergegen zu protestieren, entschieden sich die Gruppen Poptown Hamburg und Chosen Few Hamburg dafür, zwei Spruchbänder mit der Aufschrift ACAB (All Cops are Bastards) vor ihren jeweiligen Standorten im Stadion aufzuhängen. Nun mag man darüber streiten, ob der Wortlaut angebracht war, strafrechtlich relevant ist er jedenfalls laut eines Urteils des Landgerichtes Karlsruhe vom 8. Dezember 2011 (Aktenzeichen 11 Ns 410 Js 5815/11) nicht. Der Aufforderung, das Spruchband zu entfernen, kamen beide Gruppen nicht nach. Die Begründung ist einfach. Der Protest mittels Spruchband war und ist die einzige Möglichkeit, um gegen Willkürmaßnahmen der Staatsmacht zu protestieren. Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden verlaufen in diesem Staat in aller Regel im Sand, schlimmer noch: wer Anzeige gegen Beamte erstattet, muss fest davon ausgehen, dass ihn eine Gegenanzeige erwartet.
Während im Block 25a, dem Standort von Poptown, keine Einsatzkräfte einmarschierten, geschah genau dies kurz vor dem Ende der Halbzeitpause im Bock 22c, wo die Chosen Few beheimatet ist. Fanbetreuung und Leitung des Ordnungsdienstes hatten im Vorwege dringend davon abgeraten, den Block zu stürmen. Dies hat die Einsatzleitung der Polizei konsequent ignoriert. Wir fragen uns: Wer hat hier eigentlich das Hausrecht und wer eigentlich einen solchen Wahnsinnseinsatz veranlasst? Gibt es ein Veto-Recht des HSV, und wenn ja warum wurde davon nicht Gebrauch gemacht?
Von einem direkten Angriff auf die Polizisten, wie von der Pressestelle der Hamburger Polizei behauptet, kann gar keine Rede sein. Vielmehr berichten Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner einhellig davon, wie sich die eingesetzten Beamten voller Vorfreude hinter dem Block 22c aufwärmten, als ginge es gleich in einen (un-)sportlichen Wettkampf.
Der Angriff auf Block 22c wurde sofort mit Knüppel und Pfefferspray durchgeführt. Parallelen zum Spiel Schalke 04 PAOK Saloniki sind deutlich zu erkennen. Allerdings hätten wir nicht gedacht, dass nach dieser desaströsen Fehlleistung der Polizei Gelsenkirchen so etwas auch in Hamburg möglich ist. Erneut offenbart sich hier die nicht vorhandene Kritik- und Lernfähigkeit der Polizei.
Neben der Tatsache, dass unter dem Einsatz massiver Gewalt auch vor Familien mit Kindern wurde nicht Halt gemacht unseren Schätzungen nach etwa 150 bis 200 Verletzte zu beklagen sind, wurde zudem deutlich über das Einsatzziel hinausgeschossen. So entwendete die Polizei nicht nur das besagte Transparent, sondern zerstörte außerdem vorsätzlich die Zaunfahne der Chosen Few. An zwei Stellen zerrissen Beamte diese. Eine reine Provokation, die nebenbei noch den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllt.
Über die Konsequenzen dieses Einsatzes, der für die aktive Fanszene des HSV einer Kriegserklärung der Polizei gleichkommt, wird nachzudenken sein. 150 bis 200 Verletzte und Dutzende Personen, die hinter den Blöcken liegen und sich übergeben sowie ärztlich behandelt werden müssen, sprechen eine klare Sprache und sind der Beweis dafür, dass ein ACAB-Transparent, um das es am Ende lediglich ging (nicht um Gefahr im Verzug, eine Horde brandschatzender Gewalttäter, etc.) mehr als angebracht war und ist.
Am Ende bleibt uns nur noch "Danke" zu sagen. An die zahlreichen freiwilligen Helfer, den Block 22c für die Unterstützung, an den Ordnungsdienst, der im Gegensatz zur Polizei den gesamten Tag über Fingerspitzengefühl zeigte, an die Mitarbeiter von Aramark, die unbürokratisch und wie selbstverständlich mit Bechern und Wasser ausgeholfen haben, an die Fanbetreuung, das Fanprojekt und den SC, die Schlimmeres verhindert und klare Worte gefunden haben und last but not least an die Schickeria München, die sich trotz aller Rivalität solidarisiert hat, anstatt unnötige Schmähgesänge anzustimmen.
Kein Dank gebührt all jenen Medienvertretern, die ohne Befragung der Fanvertretung Halbwahrheiten verbreiten. Aber damit sind sie ja mit unserem unfähigen Vorstandsvorsitzenden in guter Gesellschaft, der monatelang gar nicht in Erscheinung tritt und dann natürlich ohne Befragung seiner eigenen Mitarbeiter noch mehr Öl ins Feuer gießt.
Chosen Few Hamburg am 4. Mai 2014
Wie immer halt die Ultras stellen sich wieder als Opfer dar.
Am besten hat mir ja die markierte stelle gefallen :)
Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner haben sicherlich größtes Interesse daran Unwahrheiten zu verbreiten.
Augenzeugen kann jeder sein
Fanbetreuer ist damit der offizielle Fanbeauftrage vom Verein gemeint oder ist damit irgend ein "oberultra" gemint?
Und das Ordner nicht gerade die schlausten sind und gerne mal mit den Ultragruppen relativ dicke sind ist auch kein Geheimniss.
Obv. hat natprlich die Polizei daran Interesse sich voller Freude auf einen "Fankrieg" vorzubereiten
Zitat von Stellungnahme zu den Vorkommnissen vor und während des Spiels Hamburger SV FC Bayern München
Vor dem Spiel des Hamburger SV gegen den FC Bayern kam es zu 25 Ingewahrsamnahmen gegen Mitglieder der HSV-Fanszene, die für uns teilweise absolut nicht nachvollziehbar waren und mit unnötiger Brutalität durch die Polizei durchgeführt wurden.
Um hiergegen zu protestieren, entschieden sich die Gruppen Poptown Hamburg und Chosen Few Hamburg dafür, zwei Spruchbänder mit der Aufschrift ACAB (All Cops are Bastards) vor ihren jeweiligen Standorten im Stadion aufzuhängen. Nun mag man darüber streiten, ob der Wortlaut angebracht war, strafrechtlich relevant ist er jedenfalls laut eines Urteils des Landgerichtes Karlsruhe vom 8. Dezember 2011 (Aktenzeichen 11 Ns 410 Js 5815/11) nicht. Der Aufforderung, das Spruchband zu entfernen, kamen beide Gruppen nicht nach. Die Begründung ist einfach. Der Protest mittels Spruchband war und ist die einzige Möglichkeit, um gegen Willkürmaßnahmen der Staatsmacht zu protestieren. Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden verlaufen in diesem Staat in aller Regel im Sand, schlimmer noch: wer Anzeige gegen Beamte erstattet, muss fest davon ausgehen, dass ihn eine Gegenanzeige erwartet.
Während im Block 25a, dem Standort von Poptown, keine Einsatzkräfte einmarschierten, geschah genau dies kurz vor dem Ende der Halbzeitpause im Bock 22c, wo die Chosen Few beheimatet ist. Fanbetreuung und Leitung des Ordnungsdienstes hatten im Vorwege dringend davon abgeraten, den Block zu stürmen. Dies hat die Einsatzleitung der Polizei konsequent ignoriert. Wir fragen uns: Wer hat hier eigentlich das Hausrecht und wer eigentlich einen solchen Wahnsinnseinsatz veranlasst? Gibt es ein Veto-Recht des HSV, und wenn ja warum wurde davon nicht Gebrauch gemacht?
Von einem direkten Angriff auf die Polizisten, wie von der Pressestelle der Hamburger Polizei behauptet, kann gar keine Rede sein. Vielmehr berichten Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner einhellig davon, wie sich die eingesetzten Beamten voller Vorfreude hinter dem Block 22c aufwärmten, als ginge es gleich in einen (un-)sportlichen Wettkampf.
Der Angriff auf Block 22c wurde sofort mit Knüppel und Pfefferspray durchgeführt. Parallelen zum Spiel Schalke 04 PAOK Saloniki sind deutlich zu erkennen. Allerdings hätten wir nicht gedacht, dass nach dieser desaströsen Fehlleistung der Polizei Gelsenkirchen so etwas auch in Hamburg möglich ist. Erneut offenbart sich hier die nicht vorhandene Kritik- und Lernfähigkeit der Polizei.
Neben der Tatsache, dass unter dem Einsatz massiver Gewalt auch vor Familien mit Kindern wurde nicht Halt gemacht unseren Schätzungen nach etwa 150 bis 200 Verletzte zu beklagen sind, wurde zudem deutlich über das Einsatzziel hinausgeschossen. So entwendete die Polizei nicht nur das besagte Transparent, sondern zerstörte außerdem vorsätzlich die Zaunfahne der Chosen Few. An zwei Stellen zerrissen Beamte diese. Eine reine Provokation, die nebenbei noch den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllt.
Über die Konsequenzen dieses Einsatzes, der für die aktive Fanszene des HSV einer Kriegserklärung der Polizei gleichkommt, wird nachzudenken sein. 150 bis 200 Verletzte und Dutzende Personen, die hinter den Blöcken liegen und sich übergeben sowie ärztlich behandelt werden müssen, sprechen eine klare Sprache und sind der Beweis dafür, dass ein ACAB-Transparent, um das es am Ende lediglich ging (nicht um Gefahr im Verzug, eine Horde brandschatzender Gewalttäter, etc.) mehr als angebracht war und ist.
Am Ende bleibt uns nur noch "Danke" zu sagen. An die zahlreichen freiwilligen Helfer, den Block 22c für die Unterstützung, an den Ordnungsdienst, der im Gegensatz zur Polizei den gesamten Tag über Fingerspitzengefühl zeigte, an die Mitarbeiter von Aramark, die unbürokratisch und wie selbstverständlich mit Bechern und Wasser ausgeholfen haben, an die Fanbetreuung, das Fanprojekt und den SC, die Schlimmeres verhindert und klare Worte gefunden haben und last but not least an die Schickeria München, die sich trotz aller Rivalität solidarisiert hat, anstatt unnötige Schmähgesänge anzustimmen.
Kein Dank gebührt all jenen Medienvertretern, die ohne Befragung der Fanvertretung Halbwahrheiten verbreiten. Aber damit sind sie ja mit unserem unfähigen Vorstandsvorsitzenden in guter Gesellschaft, der monatelang gar nicht in Erscheinung tritt und dann natürlich ohne Befragung seiner eigenen Mitarbeiter noch mehr Öl ins Feuer gießt.
Chosen Few Hamburg am 4. Mai 2014
Wie immer halt die Ultras stellen sich wieder als Opfer dar.
Am besten hat mir ja die markierte stelle gefallen :)
Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner haben sicherlich größtes Interesse daran Unwahrheiten zu verbreiten.
Augenzeugen kann jeder sein
Fanbetreuer ist damit der offizielle Fanbeauftrage vom Verein gemeint oder ist damit irgend ein "oberultra" gemint?
Und das Ordner nicht gerade die schlausten sind und gerne mal mit den Ultragruppen relativ dicke sind ist auch kein Geheimniss.
Obv. hat natprlich die Polizei daran Interesse sich voller Freude auf einen "Fankrieg" vorzubereiten
Fanbetreuer sind aller Regel nach Angestellte des Vereins.
Zitat von Stellungnahme zu den Vorkommnissen vor und während des Spiels Hamburger SV FC Bayern München
Vor dem Spiel des Hamburger SV gegen den FC Bayern kam es zu 25 Ingewahrsamnahmen gegen Mitglieder der HSV-Fanszene, die für uns teilweise absolut nicht nachvollziehbar waren und mit unnötiger Brutalität durch die Polizei durchgeführt wurden.
Um hiergegen zu protestieren, entschieden sich die Gruppen Poptown Hamburg und Chosen Few Hamburg dafür, zwei Spruchbänder mit der Aufschrift ACAB (All Cops are Bastards) vor ihren jeweiligen Standorten im Stadion aufzuhängen. Nun mag man darüber streiten, ob der Wortlaut angebracht war, strafrechtlich relevant ist er jedenfalls laut eines Urteils des Landgerichtes Karlsruhe vom 8. Dezember 2011 (Aktenzeichen 11 Ns 410 Js 5815/11) nicht. Der Aufforderung, das Spruchband zu entfernen, kamen beide Gruppen nicht nach. Die Begründung ist einfach. Der Protest mittels Spruchband war und ist die einzige Möglichkeit, um gegen Willkürmaßnahmen der Staatsmacht zu protestieren. Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden verlaufen in diesem Staat in aller Regel im Sand, schlimmer noch: wer Anzeige gegen Beamte erstattet, muss fest davon ausgehen, dass ihn eine Gegenanzeige erwartet.
Während im Block 25a, dem Standort von Poptown, keine Einsatzkräfte einmarschierten, geschah genau dies kurz vor dem Ende der Halbzeitpause im Bock 22c, wo die Chosen Few beheimatet ist. Fanbetreuung und Leitung des Ordnungsdienstes hatten im Vorwege dringend davon abgeraten, den Block zu stürmen. Dies hat die Einsatzleitung der Polizei konsequent ignoriert. Wir fragen uns: Wer hat hier eigentlich das Hausrecht und wer eigentlich einen solchen Wahnsinnseinsatz veranlasst? Gibt es ein Veto-Recht des HSV, und wenn ja warum wurde davon nicht Gebrauch gemacht?
Von einem direkten Angriff auf die Polizisten, wie von der Pressestelle der Hamburger Polizei behauptet, kann gar keine Rede sein. Vielmehr berichten Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner einhellig davon, wie sich die eingesetzten Beamten voller Vorfreude hinter dem Block 22c aufwärmten, als ginge es gleich in einen (un-)sportlichen Wettkampf.
Der Angriff auf Block 22c wurde sofort mit Knüppel und Pfefferspray durchgeführt. Parallelen zum Spiel Schalke 04 PAOK Saloniki sind deutlich zu erkennen. Allerdings hätten wir nicht gedacht, dass nach dieser desaströsen Fehlleistung der Polizei Gelsenkirchen so etwas auch in Hamburg möglich ist. Erneut offenbart sich hier die nicht vorhandene Kritik- und Lernfähigkeit der Polizei.
Neben der Tatsache, dass unter dem Einsatz massiver Gewalt auch vor Familien mit Kindern wurde nicht Halt gemacht unseren Schätzungen nach etwa 150 bis 200 Verletzte zu beklagen sind, wurde zudem deutlich über das Einsatzziel hinausgeschossen. So entwendete die Polizei nicht nur das besagte Transparent, sondern zerstörte außerdem vorsätzlich die Zaunfahne der Chosen Few. An zwei Stellen zerrissen Beamte diese. Eine reine Provokation, die nebenbei noch den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllt.
Über die Konsequenzen dieses Einsatzes, der für die aktive Fanszene des HSV einer Kriegserklärung der Polizei gleichkommt, wird nachzudenken sein. 150 bis 200 Verletzte und Dutzende Personen, die hinter den Blöcken liegen und sich übergeben sowie ärztlich behandelt werden müssen, sprechen eine klare Sprache und sind der Beweis dafür, dass ein ACAB-Transparent, um das es am Ende lediglich ging (nicht um Gefahr im Verzug, eine Horde brandschatzender Gewalttäter, etc.) mehr als angebracht war und ist.
Am Ende bleibt uns nur noch "Danke" zu sagen. An die zahlreichen freiwilligen Helfer, den Block 22c für die Unterstützung, an den Ordnungsdienst, der im Gegensatz zur Polizei den gesamten Tag über Fingerspitzengefühl zeigte, an die Mitarbeiter von Aramark, die unbürokratisch und wie selbstverständlich mit Bechern und Wasser ausgeholfen haben, an die Fanbetreuung, das Fanprojekt und den SC, die Schlimmeres verhindert und klare Worte gefunden haben und last but not least an die Schickeria München, die sich trotz aller Rivalität solidarisiert hat, anstatt unnötige Schmähgesänge anzustimmen.
Kein Dank gebührt all jenen Medienvertretern, die ohne Befragung der Fanvertretung Halbwahrheiten verbreiten. Aber damit sind sie ja mit unserem unfähigen Vorstandsvorsitzenden in guter Gesellschaft, der monatelang gar nicht in Erscheinung tritt und dann natürlich ohne Befragung seiner eigenen Mitarbeiter noch mehr Öl ins Feuer gießt.
Chosen Few Hamburg am 4. Mai 2014
Wie immer halt die Ultras stellen sich wieder als Opfer dar.
Am besten hat mir ja die markierte stelle gefallen :)
Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner haben sicherlich größtes Interesse daran Unwahrheiten zu verbreiten.
Zitat von Stellungnahme zu den Vorkommnissen vor und während des Spiels Hamburger SV FC Bayern München
Vor dem Spiel des Hamburger SV gegen den FC Bayern kam es zu 25 Ingewahrsamnahmen gegen Mitglieder der HSV-Fanszene, die für uns teilweise absolut nicht nachvollziehbar waren und mit unnötiger Brutalität durch die Polizei durchgeführt wurden.
Um hiergegen zu protestieren, entschieden sich die Gruppen Poptown Hamburg und Chosen Few Hamburg dafür, zwei Spruchbänder mit der Aufschrift ACAB (All Cops are Bastards) vor ihren jeweiligen Standorten im Stadion aufzuhängen. Nun mag man darüber streiten, ob der Wortlaut angebracht war, strafrechtlich relevant ist er jedenfalls laut eines Urteils des Landgerichtes Karlsruhe vom 8. Dezember 2011 (Aktenzeichen 11 Ns 410 Js 5815/11) nicht. Der Aufforderung, das Spruchband zu entfernen, kamen beide Gruppen nicht nach. Die Begründung ist einfach. Der Protest mittels Spruchband war und ist die einzige Möglichkeit, um gegen Willkürmaßnahmen der Staatsmacht zu protestieren. Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden verlaufen in diesem Staat in aller Regel im Sand, schlimmer noch: wer Anzeige gegen Beamte erstattet, muss fest davon ausgehen, dass ihn eine Gegenanzeige erwartet.
Während im Block 25a, dem Standort von Poptown, keine Einsatzkräfte einmarschierten, geschah genau dies kurz vor dem Ende der Halbzeitpause im Bock 22c, wo die Chosen Few beheimatet ist. Fanbetreuung und Leitung des Ordnungsdienstes hatten im Vorwege dringend davon abgeraten, den Block zu stürmen. Dies hat die Einsatzleitung der Polizei konsequent ignoriert. Wir fragen uns: Wer hat hier eigentlich das Hausrecht und wer eigentlich einen solchen Wahnsinnseinsatz veranlasst? Gibt es ein Veto-Recht des HSV, und wenn ja warum wurde davon nicht Gebrauch gemacht?
Von einem direkten Angriff auf die Polizisten, wie von der Pressestelle der Hamburger Polizei behauptet, kann gar keine Rede sein. Vielmehr berichten Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner einhellig davon, wie sich die eingesetzten Beamten voller Vorfreude hinter dem Block 22c aufwärmten, als ginge es gleich in einen (un-)sportlichen Wettkampf.
Der Angriff auf Block 22c wurde sofort mit Knüppel und Pfefferspray durchgeführt. Parallelen zum Spiel Schalke 04 PAOK Saloniki sind deutlich zu erkennen. Allerdings hätten wir nicht gedacht, dass nach dieser desaströsen Fehlleistung der Polizei Gelsenkirchen so etwas auch in Hamburg möglich ist. Erneut offenbart sich hier die nicht vorhandene Kritik- und Lernfähigkeit der Polizei.
Neben der Tatsache, dass unter dem Einsatz massiver Gewalt auch vor Familien mit Kindern wurde nicht Halt gemacht unseren Schätzungen nach etwa 150 bis 200 Verletzte zu beklagen sind, wurde zudem deutlich über das Einsatzziel hinausgeschossen. So entwendete die Polizei nicht nur das besagte Transparent, sondern zerstörte außerdem vorsätzlich die Zaunfahne der Chosen Few. An zwei Stellen zerrissen Beamte diese. Eine reine Provokation, die nebenbei noch den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllt.
Über die Konsequenzen dieses Einsatzes, der für die aktive Fanszene des HSV einer Kriegserklärung der Polizei gleichkommt, wird nachzudenken sein. 150 bis 200 Verletzte und Dutzende Personen, die hinter den Blöcken liegen und sich übergeben sowie ärztlich behandelt werden müssen, sprechen eine klare Sprache und sind der Beweis dafür, dass ein ACAB-Transparent, um das es am Ende lediglich ging (nicht um Gefahr im Verzug, eine Horde brandschatzender Gewalttäter, etc.) mehr als angebracht war und ist.
Am Ende bleibt uns nur noch "Danke" zu sagen. An die zahlreichen freiwilligen Helfer, den Block 22c für die Unterstützung, an den Ordnungsdienst, der im Gegensatz zur Polizei den gesamten Tag über Fingerspitzengefühl zeigte, an die Mitarbeiter von Aramark, die unbürokratisch und wie selbstverständlich mit Bechern und Wasser ausgeholfen haben, an die Fanbetreuung, das Fanprojekt und den SC, die Schlimmeres verhindert und klare Worte gefunden haben und last but not least an die Schickeria München, die sich trotz aller Rivalität solidarisiert hat, anstatt unnötige Schmähgesänge anzustimmen.
Kein Dank gebührt all jenen Medienvertretern, die ohne Befragung der Fanvertretung Halbwahrheiten verbreiten. Aber damit sind sie ja mit unserem unfähigen Vorstandsvorsitzenden in guter Gesellschaft, der monatelang gar nicht in Erscheinung tritt und dann natürlich ohne Befragung seiner eigenen Mitarbeiter noch mehr Öl ins Feuer gießt.
Chosen Few Hamburg am 4. Mai 2014
Wie immer halt die Ultras stellen sich wieder als Opfer dar.
Am besten hat mir ja die markierte stelle gefallen :)
Augenzeugen, Fanbetreuer und Ordner haben sicherlich größtes Interesse daran Unwahrheiten zu verbreiten.
Quelle: CFHH
Keine Ahnung was du mir damit sagen willst. Falls du mehr Kontakt zu denen hast als ich (nämlich gar keinen) kannst du mich ja eventuell aufklären. Ich finde die haben jetzt auch nicht unbedingt den Ruf besonders radikal zu sein.
Zitat von Kaer
Zitat von tecn0
Wie immer halt die Ultras stellen sich wieder als Opfer dar.
Am besten hat mir ja die markierte stelle gefallen :)
cfhh kannste alle in einen sack stecken und draufknüppeln. trifft immer den richtigen.
also gj hamburger polizei!
Traf aber nicht nur die bösen Ultras sondern auch den ein oder anderen Unbeteiligten. Aber mein Gott - es ging ja auch wieder um einen Banner. In Gelsenkirchen war es ja auch Volksverhetzung XD
der springende punkt ist doch, dass acab eben kein protest gegen die willkür ist (was vielleicht sogar angebracht gewesen wäre?) sondern eine reine beleidigung. warum schaffen es ultras nicht, "normale" protestplakate zu erstellen?
und wenn es "abgelehnt" wurde das plakat zu entfernen, fällt auch die ausrede weg, dass es eine einzelaktion gewesen war und sooo viele unschuldige betroffen waren.
Traf aber nicht nur die bösen Ultras sondern auch den ein oder anderen Unbeteiligten. Aber mein Gott - es ging ja auch wieder um einen Banner.
Das ist doch reines Kalkül seitens der Ultras.
Hauptsache Scheisse bauen und wenn es dann nach hinten los geht einen auf "und wer denkt an die unschuldigen hilflosen Frauen und Kinder?" machen.
der springende punkt ist doch, dass acab eben kein protest gegen die willkür ist (was vielleicht sogar angebracht gewesen wäre?) sondern eine reine beleidigung. warum schaffen es ultras nicht, "normale" protestplakate zu erstellen?
und wenn es "abgelehnt" wurde das plakat zu entfernen, fällt auch die ausrede weg, dass es eine einzelaktion gewesen war und sooo viele unschuldige betroffen waren.
Es ist eine reine Provokation auf die Sachverhalte die vor dem Stadion passiert sind. Ich glaube da braucht man sich auch gar nicht drüber streiten. Auch gibt es nicht nur ein Urteil zu ACAB - wie von CFHH geschildert.
Aber nochmal: rechtfertigt so eine Provokation das Einmarschieren im Block und den massiven Einsatz von Pfefferspray auch gegen Unbeteiligte? Trotz vorheriger Warnung seitens Ordnungskräften und Fanbeauftragten? War es das Wert? Mal wieder gezeigt wer der Stärkere ist - was interessieren mich da die paar unbeteiligten Verletzten?
Ich finde nicht das so ein Banner diesen Einsatz rechtfertigt. Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.
der springende punkt ist doch, dass acab eben kein protest gegen die willkür ist (was vielleicht sogar angebracht gewesen wäre?) sondern eine reine beleidigung. warum schaffen es ultras nicht, "normale" protestplakate zu erstellen?
und wenn es "abgelehnt" wurde das plakat zu entfernen, fällt auch die ausrede weg, dass es eine einzelaktion gewesen war und sooo viele unschuldige betroffen waren.
und wieso rastet die polizei komplett aus bei einer provokation/beleidigung? sollte sie genau DAS nicht tun? ging es hier um eine machtdemonstration?
da sieht man mal wieder schön wer schonmal in einem stadion war und wer nicht.
lächerlich wie hier wie immer versucht wird die aktionen der polizei gutzuheißen weil es ja gegen die bösen bösen ultras geht (ohne die es garkeine stimmung gäbe, scheinen die meisten ja gerne zu vergessen) und die restlichen unschuldig betroffenen haben dann da einfach ma pech gehabt wa
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