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Bodybuilding/Fitness/Ernährung Sammelthread #10

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    Zitat von oBAEMa
    Im Prinzip ist es egal ob für Kampf- oder sonstige Sportler. Benötigt man für den Sport Ausdauer, also BB fällt schonmal raus, muss man erst mal, das steckt schon im Wort, eine Grundlage schaffen auf der sich der Rest aufbauen lässt.

    Zitat von coug4r
    Eben das bezweifel ich. Zumindest in der Form von Grundlagentraining = LSD. Der Sport selbst sorgt schon für eine angemessene Grundlage.
    Damit meine ich nicht, dass ein Training der aeroben Ausdauerfähigkeit per se sinnlos ist, ganz im Gegenteil.
    Jein. Der Sport selbst bringt dir die Grundlage, jedoch lange nicht so schnell und effektiv, wie es ein vorhergehendes Grundlagentraining bringen würde. Denn je höher die Intensität umso langsamer gehen die von mir angesprochenen Veränderungen vor sich. Zumindest ist das die gängige Lehrmeinung in der Sportwissenschaft, die mir bekannt ist. Mein Studium ist zwar lange her, aber ich denke, dass ich in Physiologie die Zusammenhänge noch ganz gut verstehe. Hingegen bei der Trainingslehre bin ich nur ein etwas besser informierter Laie, durch Trainerscheine und Fortbildungen.
    Ich habe schon verstanden, dass du deine aerobe Leistungsfähigkeit nur nicht durch die Dauermethode trainieren willst. Du sagst allerdings nicht wie, aber ich nehme an durch extensive und intensive Intervalle, wobei die aerobe Leistungsfähigkeit besser durch extensive trainiert werden kann.
    Spoiler: 

    Zitat von oBAEMa
    Und im Körper werden bei regelmäßigem Grundlagentraining mehr Mitochondrien gebildet, es tritt Kapillarisierung ein, der Herzmuskel vergrößert sich wodurch das Herz-Kreislaufsystem effektiver arbeitet, etc pp. All das passiert, da gebe ich dir Recht, auch bei anderen Trainingsarten. Bei der Effektivität irrst du dich aber meiner Meinung nach, denn bei anderen Trainingsmethoden passieren vornehmlich andere Dinge im Körper. Vor allem bei Anfängern gibt’s erst mal keine Alternative zum Grundlagentraining. Bei Fortgeschrittenen ist der Sachverhalt ein anderer, aber die besitzen mit Sicherheit eine Grundlage und diese Veränderungen in den Muskelzellen sind längst eingetreten da kann man mit extensiven Intervallen sicherlich viel machen.

    Zitat von coug4r
    Ich denke du irrst dich, was die Effektivität angeht.
    Die Vorteile vom Training des aeroben Systems (insbesondere von furchtbar langsamen Dauerläufen) sind (allgemein und erst Recht im Kampfsport: Boxen ist laut Ross 80% anaerob) weniger bedeutsam als du annimmst, und die Nachteile davon sind stärker als du denkst. Das ist jedenfalls meine Meinung, und ich glaub wir müssen uns drauf einigen, uns hier nicht einig zu werden ;)

    Ausdauer ist verhältnismäßig leicht und vor allem schnell trainierbar, und genauso schnell verloren wie sie trainiert wurde. Und auch die durch "Grundlagentraining" aufgebaute Ausdauer hält nur unwesentlich länger an - und das auch nur, weil der Erlangungszeitraum bei vielen Leuten einfach ein längerer war; man kann auch die anaerobe Energiegewinnung über längere Zeit trainieren - einfach da es sich nur um chemische Anpassungen der Zelle handelt (im Gegensatz zu strukturellen Anpassungen durch Krafttraining).
    Nein wir werden uns wohl nicht einigen, trotzdem können wir uns gerne darüber unterhalten. Ich bin froh was dazu zu lernen, nur warst du in deiner Argumentation oft schwammig. Du hast z.B. immer nur andere Methoden geschrieben, nicht welche.
    Erklär mir bitte, warum andere Methoden besser sind. Wie oben geschrieben, umso höher die Intensität umso mehr laufen auch andere Prozesse im Körper ab. Bei der Dauermethode hast du nicht nur chemische Anpassungen der Zelle, sondern anatomische, morphologische und physiologische Veränderungen, wie z.B. Kapillarisierung, die Vergrößerung des Herzvolumens (dadurch niedrigerer Puls, höhere Blutmenge), höhere maximale O2 Aufnahme durch erhöhte Erythrozyten und erhöhter Kapillarduchmesser und in der Muskelzelle die Bildung von mehr Mitochodrien und dadurch erhöhte Verfügbarkeit von ATP sowie Vergrößerung der Glykogenspeicher. Ich sehe da erst mal keine Nachteile, auch wenn die sportspezifische Belastung eher anaerob ist. Im Gegenteil, diese profitiert von den aufgezählten Faktoren. Wo ich dir zustimme ist, dass eine Umwandlung der Muskelzellen in Typ-I natürlich für einen Kampfsportler kontraproduktiv wäre, aber wenn man genug sportspezifische Einheiten im Training hat passiert das nicht. Einige dieser Effekte sind natürlich schnell wieder verloren, wenn man nicht mehr trainiert, jedoch kann man die ganz gut auch mit anderen Trainingsmethoden erhalten, einige der Veränderungen entstehen durchaus auch bei extensiven oder intensiven Intervallen z.B. Herzvergrößerung, Kapillarisierung. Aber es passieren bei Intervallen auch ganz andere Dinge wie Verbesserung des Glykogenstoffwechsels, Verbesserung des Laktatstoffwechsels etc. daher sind einige Effekte, die bei beiden Trainingsmethoden auftreten bei der Intervallmethode eben weniger Effizient. Ich würde daher niemals die langsamen Läufe ganz aus dem Training streichen.
    Spoiler: 

    Zitat von oBAEMa
    Das wäre dann wohl eher die Frage der Periodisierung. Direkt vor einem Kampf kann man sicher besseres machen als viele langsame Einheiten, eben um die Kondition hochzuhalten und die (Schnell-)Kraft zu konservieren. Aber in anderen Trainingsperioden kommt man meiner Meinung nach nicht drum herum.
    Es gibt auch MMA-Kämpfer, die für die Ausdauer nur Crossfit Metcons machen. Aber auch die und alle die du aufzählst haben mit Sicherheit eine Grundlage gehabt auf der sie aufgebaut haben. Erhalten kann man ja die Veränderungen im Körper ja auch mit anderen Methoden, trotzdem ist es meiner Meinung nach ein Muss auch die Grundlagenausdauereinheiten im Training drin zu haben.


    Zitat von coug4r
    Was wäre für dich denn ein angemessenes Level für Grundlagenausdauer/aerobe Leistungsfähigkeit? Und vor allem, wie misst man das? Coopertest? 5k? VO2max?
    Wie lange profitiert ein Athlet von trainierter Grundlagenausdauer? Das bezieht sich vor allem auf die Athleten, die dafür gar nichts mehr machen, und LSD Einheiten vollständig rausgeschmissen haben.
    Auch hier, wenn es um aerobe Leistungsfähigkeit geht, gibts imho bessere/zeiteffizientere/geschicktere Methoden, auch für Anfänger. Muss nichtmal HIIT Kotztraining für 5 min sein.
    Da gibt’s doch keinen Richtwert, jeder ist verschieden. Aber ja, ein Coopertest wird in der Sportwissenschaft durchaus als guter Test für die aerobe Leistungsfähigkeit gesehen (da etwa 75% der Energie aerob bereitgestellt wird), wenn man nur den Athleten mit sich selbst im Zeitablauf vergleicht. Ich glaube es reicht, wenn man im Trainingsplan die Einheiten schlau einsetzt. D.h. lange vor dem Kampf mehr, dafür kurz vor dem Kampf weniger Grundlageneinheiten. Und nein gerade für Anfänger finde ich das nicht.
    Spoiler: 

    Zitat von oBAEMa
    Schlimm wird es dann bei Leuten die niemals Grundlagentraining gehabt haben und schnell auf ein hohes Level wollen. Da endet das mit Sicherheit mit Verletzung oder ausbrennen, alleine schon, weil andere Methoden mit höherer Intensität arbeiten. Ähnlich wie Leute im mittleren Alter, die dann nach 20 Jahren Sportpause mit Programmen wie „in 8 Wochen zum Marathon“ oder so anfangen. Wenn man nicht die Grundlage gelegt hat, im Fall Marathon eben Knochen, Sehnen, Bänder auf die Belastung vorbereiten, was sehr viel länger dauert als Kondition aufbauen, landet man Ruckzuck beim Arzt.

    Zitat von coug4r
    Was Verletzungsprophylaxe angeht, halte ich da zusätzliches Krafttraining und Mobilisationsübungen für Pflicht und in diesem Sinne für wesentlich effektiver als Grundlagenausdauertraining.
    Sicher, es ist für einen total unsportlichen 150kg Schwabbel nicht drin, 3 mal die Woche schwere Bergsprints zu machen. Laufen und die Extremvariante Sprinten ist da eh ein Sonderfall, da es wirklich extrem auf die Gelenke geht. Und für diese Leute ist selbst spazierengehen anerobes Intervalltraining, da sie nach x Metern Pause brauchen.
    Was ausbrennen angeht, ist das mmn ein Zeichen von schlechter Trainingsplanung und zu krassem Ego. Das bitte nicht als Ausrede nehmen, einfach nicht hart zu trainieren, was viel öfter passiert als angebliches "Übertraining".
    Ja, Krafttraining und Mobilität sind natürlich unerlässlich zur Verletzungsprävention, aber kann meiner Meinung nach ein Grundlagenausdauertraining nicht ersetzen, einfach weil es verschiedene Baustellen sind. Kraft- und Mobilitätstraining gehen mehr in Richtung Verletzungsprävention des Stützapparates, die Grundlagenausdauer in Richtung Verletzungsprävention des Metabolismus. Es ist ja nicht nur so, dass ein zu krasser Einstieg ins Training Sehnen, Bänder etc. belastet, sondern auch das Herz-Kreislauf-System und die Organe und das muss jetzt nicht Übertraining sein, sondern kann auch andere Erkrankungen hervorrufen.

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      Nur damit du das nicht falsch verstehst, es führen mit Sicherheit viele Wege nach Rom, und es ist auch nicht so, dass alle unsere Kämpfer die Trainingseinheiten so einhalten. Es gibt da durchaus welche, die keine Lust haben auf Grundlagenausdauereinheiten. Andere laufen mehr und machen weniger Zirkeltraining. Wir haben in den letzten Jahren auch sehr stark umgestellt in Richtung Intervalle und das Grundlagentraining ist dadurch sehr zurückgefahren worden. Durch die Intervalle und Zirkeltrainings haben wir auch auch einen ziemlichen Leistungszuwachs gespürt. Genau wie die Einführung von Olys ins Training unseren Athleten mehr Power gebracht hat. Dennoch halten wir an der Grundlagenausdauer in gewissem Umfang fest, weil das aus unserer Sicht die Optimalform ist. Nur ganz wenige Kämpfer machen das was wir als optimal ansehen alles (Kraft-, Grundlagen-, Intervall- und Kampfsporttraining), dass sind logischerweise auch die Motiviertesten und Besten. Wie gut die nun wären, wenn sie nicht das ganze Training absolvieren würden, sondern das ein oder andere weglassen würden, kann man kaum sagen. Da man nur eine begrenzte Zeit hat das alles zu machen wird das natürlich periodisiert, z.B. vor einem Kampf wird kaum noch Kraft- und Grundlagenausdauertraining gemacht.

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        Zitat von oBAEMa

        Jein. Der Sport selbst bringt dir die Grundlage, jedoch lange nicht so schnell und effektiv, wie es ein vorhergehendes Grundlagentraining bringen würde. Denn je höher die Intensität umso langsamer gehen die von mir angesprochenen Veränderungen vor sich. Zumindest ist das die gängige Lehrmeinung in der Sportwissenschaft, die mir bekannt ist.
        Oberer Aussage stimm ich zu. Den Sport ansich ausführen ist nicht so zielführend wie spezielles Training. Das Gilt für Kraft stärker als für Ausdauereinheiten und nimmt mit fallender Belastung ab.
        Was ich anders sehe ist dass man für GPP Zwecke LSD braucht, um eine Grundlage zu schaffen, und MetCon Drills selbst schon für eine "ausreichende" aerobe Grundlage sorgen.
        Es ist wie beim Krafttraining - man braucht nicht erstmal ne gurkige Grundlage aus 3x20 an Maschinen, bevor man an das "richtige" geht. Einfach mit angemessenem Gewicht und 3x5 starten, die Lifts lernen und fertig. Ist btw auch sowas wo ich der lieben Wissenschaft widerspreche.

        Darüber hinaus gehen Veränderungen doch umso schneller, je höher die Intensität und je geringer der Leistungsstand ist. Ich dachte das wäre die gängige Lehrmeinung: Ich denke da stimmen mir selbst die "traditionellen" Sportwissenschaftler zu als nachgewiesen wurde, dass mit Intervalltraining schneller aerobe Leistungsfähigkeit trainiert wurde als mit dem, was allgemein unter Grundlagenausdauer verstanden wird. Der Einwand der da kommt ist doch meist, das Grundlagenausdauer bzw. die Effekte davon langfristiger wären - was mmn nach etwas mit dem Erlangungszeitraum zu tun hat, und nicht per se mit der Anpassung für sich.

        Mein Studium ist zwar lange her, aber ich denke, dass ich in Physiologie die Zusammenhänge noch ganz gut verstehe. Hingegen bei der Trainingslehre bin ich nur ein etwas besser informierter Laie, durch Trainerscheine und Fortbildungen.
        Ich habe schon verstanden, dass du deine aerobe Leistungsfähigkeit nur nicht durch die Dauermethode trainieren willst. Du sagst allerdings nicht wie, aber ich nehme an durch extensive und intensive Intervalle, wobei die aerobe Leistungsfähigkeit besser durch extensive trainiert werden kann.
        extensive Intervalle, intensive Intervalle, Tabatas, HIIT - alles ökonomischer und effizienter.
        Braucht mehr Regeneration, ja, aber das ist wieder ein anderes Thema.
        Eine gute Sammlung an beispielhaftem Traninig dazu gibts in Rooneys Buch "Training for Warriors".


        Zitat von oBAEMa
        Nein wir werden uns wohl nicht einigen, trotzdem können wir uns gerne darüber unterhalten. Ich bin froh was dazu zu lernen, nur warst du in deiner Argumentation oft schwammig. Du hast z.B. immer nur andere Methoden geschrieben, nicht welche.
        Erklär mir bitte, warum andere Methoden besser sind. Wie oben geschrieben, umso höher die Intensität umso mehr laufen auch andere Prozesse im Körper ab. Bei der Dauermethode hast du nicht nur chemische Anpassungen der Zelle, sondern anatomische, morphologische und physiologische Veränderungen, wie z.B. Kapillarisierung, die Vergrößerung des Herzvolumens (dadurch niedrigerer Puls, höhere Blutmenge), höhere maximale O2 Aufnahme durch erhöhte Erythrozyten und erhöhter Kapillarduchmesser und in der Muskelzelle die Bildung von mehr Mitochodrien und dadurch erhöhte Verfügbarkeit von ATP sowie Vergrößerung der Glykogenspeicher. Ich sehe da erst mal keine Nachteile, auch wenn die sportspezifische Belastung eher anaerob ist. Im Gegenteil, diese profitiert von den aufgezählten Faktoren. Wo ich dir zustimme ist, dass eine Umwandlung der Muskelzellen in Typ-I natürlich für einen Kampfsportler kontraproduktiv wäre, aber wenn man genug sportspezifische Einheiten im Training hat passiert das nicht. Einige dieser Effekte sind natürlich schnell wieder verloren, wenn man nicht mehr trainiert, jedoch kann man die ganz gut auch mit anderen Trainingsmethoden erhalten, einige der Veränderungen entstehen durchaus auch bei extensiven oder intensiven Intervallen z.B. Herzvergrößerung, Kapillarisierung. Aber es passieren bei Intervallen auch ganz andere Dinge wie Verbesserung des Glykogenstoffwechsels, Verbesserung des Laktatstoffwechsels etc. daher sind einige Effekte, die bei beiden Trainingsmethoden auftreten bei der Intervallmethode eben weniger Effizient. Ich würde daher niemals die langsamen Läufe ganz aus dem Training streichen.
        Die von mir oben aufgezeigten Methoden sorgen auch für diese Anpassungen. Zumindest bis zu einem bestimmten Level der m.A für einen Athleten, der vorrangig Kraft, Explosivität und Kraftausdauer braucht völlig ausreichend ist, und dieser besser damit beraten ist, eben diese Attribute zu steigern.
        Darüber hinaus dürfen wir nicht dazu verfallen, den Einfluss von GPP zu überdramatisieren. Skilltraining sollte Priorität haben.
        Sicher, auf der einen Seite gibts natürlich die Theoretiker (meist aus den Semi- und Leichtkontaktstilen), die noch nie mit richtiger Physis in Kontakt getreten sind. Als 50kg Wicht ist gegen einen 100kg Brocken der nicht seit vorgestern ringt nichts zu holen, da kann der doppelt und dreifach technisch besser sein.
        Josh Barnett hat dazu mal n super Interview gegeben, mal sehen ob ich das noch find. Seine Kernaussage war aber "Technique within Strength. If you're not strong enough to pull of a move, it ain't gonna work".
        Muss ich dir wahrscheinlich nicht erzählen, wollte nurmal klarstellen von welchem Standpunkt ich erzähle, dass GPP "zu vie"l Bedeutung geschenkt wird.

        Da gibt’s doch keinen Richtwert, jeder ist verschieden. Aber ja, ein Coopertest wird in der Sportwissenschaft durchaus als guter Test für die aerobe Leistungsfähigkeit gesehen (da etwa 75% der Energie aerob bereitgestellt wird), wenn man nur den Athleten mit sich selbst im Zeitablauf vergleicht. Ich glaube es reicht, wenn man im Trainingsplan die Einheiten schlau einsetzt. D.h. lange vor dem Kampf mehr, dafür kurz vor dem Kampf weniger Grundlageneinheiten. Und nein gerade für Anfänger finde ich das nicht.
        Evtl begebe ich mal auf die Bahn und mache nochmal einen Coopertest. Seit dem Sportabi habe ich nur einen mehr gemacht, und das war zu MMA Zeiten, in dene ich quasi nur Intervalle trainiert habe und schneller war als zu Schulzeiten (3100 bzw. 7,75Runden vs 2800m bzw. 7Runden).
        Selbst jetzt, mit knapp 100kg traue ich mir immer noch eine Weite zu die ganz ordentlich ist.


        Ja, Krafttraining und Mobilität sind natürlich unerlässlich zur Verletzungsprävention, aber kann meiner Meinung nach ein Grundlagenausdauertraining nicht ersetzen, einfach weil es verschiedene Baustellen sind. Kraft- und Mobilitätstraining gehen mehr in Richtung Verletzungsprävention des Stützapparates, die Grundlagenausdauer in Richtung Verletzungsprävention des Metabolismus. Es ist ja nicht nur so, dass ein zu krasser Einstieg ins Training Sehnen, Bänder etc. belastet, sondern auch das Herz-Kreislauf-System und die Organe und das muss jetzt nicht Übertraining sein, sondern kann auch andere Erkrankungen hervorrufen.
        Bezüglich Verletzungsprävention des Metabolismus. Dafür brauchts keine Grundlagenausdauer bzw nicht das Traing von eben jener ominöser Grundlage. Ein paar kurze, intensive Sessions tuns dafür genauso, zumindest für den Durchschnittsmenschen.

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          Zitat von Kanye East
          Welche Marken tragt ihr so bei T-Shirts/Polo-Shirts? Bin 179cm lang, Brustumfang 112cm.
          L ist mir meistens zu eng, XL ist dafür oft zu lang, weil ich einen eher kurzen Torso habe.

          Hab echt Probleme, passende Oberteile zu finden, Diesel und Joop passen in L, kosten aber auch...
          Bin größer und habe mehr Brustumfang und kann alles in L tragen...?

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            Ich sehe das so: Wenn ich beim Ausführen des Sports noch genug Puste haben will, muss ich vorher Grundlagenausdauer trainieren. Auch wenn dieser eigentlich ehr durch Zirkeleinheiten und sehr kurze Belastung/Erholungsphasen charakterisert ist. Eine Frage, die ihr zwar mal kurz aufgreift aber jetzt nicht näher behandelt: Ist es effektiver die Zeit, in der ich bspw. vorm Training die 10km laufe wegzulassen und den Sport ansich eine Std länger auszuführen?
            Std vorm Training laufen ist kein Problem, Training ne Stunde länger ist zu anstrengend. Andererseits abe ich auch keine große Dauerbelastung sondern wenn überhaupt 50m Sprints, schnelle Antritte usw gepaart mit kurzen Erholungszeiten.

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              Gelten für Joghurt die selben Verfeinerungs-Zutaten wie für Magerquark? Ich bekomm den Quark einfach nicht runter und wollte mir jetzt einfach n bissl Joghurt kaufen für den Snack für Zwischendurch. Hat jemand ein Spezialrezept für die Joghurt-Verfeinerung?

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                Zitat von Sekedow
                Zitat von Kanye East
                Welche Marken tragt ihr so bei T-Shirts/Polo-Shirts? Bin 179cm lang, Brustumfang 112cm.
                L ist mir meistens zu eng, XL ist dafür oft zu lang, weil ich einen eher kurzen Torso habe.

                Hab echt Probleme, passende Oberteile zu finden, Diesel und Joop passen in L, kosten aber auch...
                Bin größer und habe mehr Brustumfang und kann alles in L tragen...?
                Verstehe sein problem auch nicht , hab Auch mehr und bin größer, bei mir ist das problem eher mit den schultern, aber das sitzt dann schön eng und man sieht die nippel no homo

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                  Zitat von EinArmGuY
                  Gelten für Joghurt die selben Verfeinerungs-Zutaten wie für Magerquark? Ich bekomm den Quark einfach nicht runter und wollte mir jetzt einfach n bissl Joghurt kaufen für den Snack für Zwischendurch. Hat jemand ein Spezialrezept für die Joghurt-Verfeinerung?
                  Kannst MQ auch gut mit lauwarmen Wasser verdünnen. Geht besser runter als pur.

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                    Dass man beim Krafttraining direkt mit 5x5 starten kann sehe ich auch so, trotzdem kann und sollte man da am Anfang auch nicht die Gewichte bewegen, die man nur 5x schafft. Da schafft die Intensität dann wieder Verletzungsgefahr wenn man das nicht langsam steigert, auch weil die Form bei Anfängern schnell leidet. Allerdings mit der Einschränkung, dass der Trainierende vollkommen gesund ist. Das ist das Problem mit der Wissenschaft, die gehen meistens von allgemeinen Empfehlungen für Jedermann aus, d.h. halbwegs allgemeingültig für einen 20 jährigen vollkommen gesunden und 50 jährigen entsprechend unfitten und vielleicht gesundheitlich angeschlagenen Sportanfänger.
                    Es ist richtig, dass Anfänger mit der Intervallmethode schneller Kondition aufbauen. Das liegt aber meiner Meinung nach nicht daran, dass die Prozesse schneller von statten gehen. Im Gegenteil, es werden eben mehr Prozesse in Gang gebracht, unter anderem auch welche, die bei der Ausdauermethode passieren. Auch deswegen braucht der Körper die längere Regeneration. Einige gehen relativ schnell, andere wiederum nicht. Die Vorteile liegen unter anderem darin, dass durch die Dauermethode die anaerobe Schwelle nur bedingt oder langsam und nur bis zu einem gewissen Level steigt, durch Intervalle aber sehr viel schneller angehoben wird. Die Ergebnisse des Trainings sind also schneller sicht- und nachweisbar.
                    Mit dem Erlangungszeitraum hast du Recht, das ist die gängige Lehrmeinung, dass was lange dauert aufzubauen auch langfristiger bleibt. Auch ein Grund warum ich für Grundlageneinheiten bin. Wenn man z.B. im Winter und Frühling 2-3-mal die Woche Grundlagentraining gemacht hat, würde diese Grundlage ja eben diesen Zeitraum brauchen um zu verschwinden. Damit das nicht passiert schiebt man eben in der Hauptsaison Sommer und Herbst immer einmal die Woche eine Grundlageneinheit ein, wodurch man die Grundlage behält. Extensive Intervalle tun dann ihr Übriges dazu um die aerobe Ausdauerfähigkeit gut genug zu erhalten. Es gibt einige Langstreckler, die vorwiegend Crossfit machen und auch mit einer langsamen Einheit die Woche super Ergebnisse erzielen.
                    Rooney kenne ich jetzt nicht, aber ich habe Enamaits Underground Guide gelesen, und in dem Punkt, dass aerobe Fitness zu trainieren sinnlos ist für Kämpfer widerspreche ich ihm.
                    Ja, für einen Athleten der im Kampf Kraft, Explosivität und Kraftausdauer braucht ist es sicher wichtiger daran zu arbeiten, aber ich bin nunmal ein Verfechter davon, dass die Grundlage dafür stimmen sollte. Ich habe die Sachen von Lyle Macdonald noch nicht gelesen, die Tyson angesprochen hat, aber beim Überfliegen sieht es so aus, als ob er dem langsamen Ausdauereinheiten auch im Bezug auf Krafttraining nicht ganz abgeneigt ist.
                    Ich verlange nicht, dass jemand ein Halbmarathon Training absolviert um einen TKD-Kampf zu machen ;). Und GPP wird bei uns nicht überbewertet, hat aber doch seinen Stellenwert. Wir reden hier zwar viel über die Grundlage, aber wie schon geschrieben macht das zu gewissen Zeiten im Training (der Willigen) nur wenig aus im Vergleich zum sportspezifischen Training, was immer der Hauptfokus ist.
                    @phess
                    Das kommt drauf an, welchen Sport du machst und welchen Fokus das Training hat. Wenn man z.B. Schnellkraft trainiert, ist es weniger sinnvoll da nochmal ne Stunde dranzuhängen.

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                      Zitat von EinArmGuY
                      Gelten für Joghurt die selben Verfeinerungs-Zutaten wie für Magerquark? Ich bekomm den Quark einfach nicht runter und wollte mir jetzt einfach n bissl Joghurt kaufen für den Snack für Zwischendurch. Hat jemand ein Spezialrezept für die Joghurt-Verfeinerung?
                      "Magerquark" eig. ne Süßspeise bei mir.

                      Flüssig Süstoff und mit bisschen Wasser verdünnen.

                      Optional: Kokosraspel für Bounty , Zimt + Apfel, etc.

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                        Fokus ist fast immer alles. Spiele Handball. Ging mir nicht um Kraft- sondern um Konditionstraining. Krafttraining liegt bei uns im Training leider auf besonders schlechten Schienen weil der Trainer darüber halt weder Ahnung noch ausreichendes Equipment hat. Teraband+paar BWEs halt. Deshalb geh ich ja auhc noch ins Fitnesstudio. Aber wie gesagt, ging mir um Konditionstraining

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                          Auf eurosport läuft atm die Europameisterschaft im Gewichtheben, in der Klasse bis 56 kg.
                          Hut ab was die leisten.

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                            Hat wer von euch schon Erfahrung mit synephrin gemacht? ich lese davon in letzter Zeit ziemlich oft was und wird ja verglichen mit ephedrin. Ist ja inzwischen auch fast in jedem booster und fatburner.Allerdings angeblich wohl auch schon viel unfälle damit passiert. Würde mich mal interessieren.

                            Kommentar


                              @phess
                              In unserer Diskussion geht es doch auch um GPP. Coug4r ist der Meinung, dass dem zu viel Bedeutung beigemessen wird, ich nicht.
                              Ich würde halt in der Saison nicht öfter als 1 höchstens 2 mal die Woche 10km laufen. Lieber ein paar Sprinteinheiten einlegen. Dafür ausserhalb der Saison mehr Grundlage machen. Ähnlich wie ich das bei unseren Kampfsportlern geschrieben habe. [edit] Genau kann ich das so aber nicht sagen, da ich dein Trainingspensum ja nicht kenne. [/edit]
                              Die Diskussion um GPP wird aber im Moment in einigen Bereichen geführt. Andere haben keine Zweifel daran. Nur mal so als Beispiel, vor kurzem war am Olympiastützpunkt der Gewichtheber ein Seminar für Athletiktrainer und Betreuer von Athleten und Mannschaften, die sich auf Deutsche Meisterschaften, Europameisterschaften und die Olympiade vorbereiten, also Top-Niveau. Dozent war unter anderem ein Athletiktrainer der Handballer. Es waren Trainer aus dem Fußball, Handball, Volleyball, Beachvolleyball, Rudern, Snowboard, Skeleton, Bob, Judo, Baseball und Hockey da. Die haben da die Olys gelernt, bzw gelernt sie zu coachen, weil sie davon überzeugt sind, dass es einen Carryover für ihre Sportart gibt und ihnen das Vorteile für Training und Wettkampf gibt. Ich denke ich bin mit meiner Meinung zur GPP in ganz guter Gesellschaft.

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                                Zitat von EinArmGuY
                                Gelten für Joghurt die selben Verfeinerungs-Zutaten wie für Magerquark? Ich bekomm den Quark einfach nicht runter und wollte mir jetzt einfach n bissl Joghurt kaufen für den Snack für Zwischendurch. Hat jemand ein Spezialrezept für die Joghurt-Verfeinerung?
                                magerquark bei mir :

                                magerquark, milch, zwiebeln, pfeffer, salz = epic

                                schmeckt auch dann wie kräuterquark, machs zwar meistens für kartoffeln + quark, könnte mir aber tonnenweise reinhauen wenn ich nicht zu faul wäre, es immer zu machen :3

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