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Bodybuilding/Fitness/Ernährung Sammelthread #10
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mars
methode?Zitat von BastiDiät geht voran... 7,5kg seit 26.2 runter :)
Weiß jemand wo ich Traingshirts bekomme die etwas weiter unter den Achseln ausgeschnitten sind als normale Tanktops/Unterhemden?
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Sorry für die späte Antwort, war übers WE auf ner Fortbildung.
Im Prinzip ist es egal ob für Kampf- oder sonstige Sportler. Benötigt man für den Sport Ausdauer, also BB fällt schonmal raus, muss man erst mal, das steckt schon im Wort, eine Grundlage schaffen auf der sich der Rest aufbauen lässt. Und im Körper werden bei regelmäßigem Grundlagentraining mehr Mitochondrien gebildet, es tritt Kapillarisierung ein, der Herzmuskel vergrößert sich wodurch das Herz-Kreislaufsystem effektiver arbeitet, etc pp. All das passiert, da gebe ich dir Recht, auch bei anderen Trainingsarten. Bei der Effektivität irrst du dich aber meiner Meinung nach, denn bei anderen Trainingsmethoden passieren vornehmlich andere Dinge im Körper. Vor allem bei Anfängern gibts erst mal keine Alternative zum Grundlagentraining. Bei Fortgeschrittenen ist der Sachverhalt ein anderer, aber die besitzen mit Sicherheit eine Grundlage und diese Veränderungen in den Muskelzellen sind längst eingetreten da kann man mit extensiven Intervallen sicherlich viel machen.Zitat von coug4rIch habe überhaupt gar nichts gegen Ausdauertraining, nur gegen Grundlagenausdauertraining (long slow distance) für Kampfsportler.
Sicher, es ist nicht schlecht, aber es gibt wesentlich effektivere Methoden als Kampfsportler zu einer guten Ausdauer zu gelangen.
Unter Grundlagenausdauer verstehe btw. lange und langsame Einheiten unter der (an)aeroben Schwelle.
Das wäre dann wohl eher die Frage der Periodisierung. Direkt vor einem Kampf kann man sicher besseres machen als viele langsame Einheiten, eben um die Kondition hochzuhalten und die (Schnell-)Kraft zu konservieren. Aber in anderen Trainingsperioden kommt man meiner Meinung nach nicht drum herum.Zitat von coug4rBraucht man einfacht nicht, und im Sinne der Trainingsökonomie ist das kontraproduktiv. Das sieht auch Ross Enamait so (trainiert mehrere Profiboxer) so, das sieht ein Martin Rooney (trainiert ua Frankie Edgar und Jim Miller) so und das sieht ein Jonathan Chaimberg (traniert GSP) so. Und auch andere Coaches wie Pavel, Steve Maxwell, Charles Staley, Rippetoe etc sehen das so und die arbeiten nicht nur mit Profisportlern.
Dazu gibt es etliche Kämpfer die nie oder nur ganz selten LSD (long slow distance) machen und gemacht haben und über gewaltige Ausdauer verfügen.
Es gibt auch MMA-Kämpfer, die für die Ausdauer nur Crossfit Metcons machen. Aber auch die und alle die du aufzählst haben mit Sicherheit eine Grundlage gehabt auf der sie aufgebaut haben. Erhalten kann man ja die Veränderungen im Körper ja auch mit anderen Methoden, trotzdem ist es meiner Meinung nach ein Muss auch die Grundlagenausdauereinheiten im Training drin zu haben.
Schlimm wird es dann bei Leuten die niemals Grundlagentraining gehabt haben und schnell auf ein hohes Level wollen. Da endet das mit Sicherheit mit Verletzung oder ausbrennen, alleine schon, weil andere Methoden mit höherer Intensität arbeiten. Ähnlich wie Leute im mittleren Alter, die dann nach 20 Jahren Sportpause mit Programmen wie in 8 Wochen zum Marathon oder so anfangen. Wenn man nicht die Grundlage gelegt hat, im Fall Marathon eben Knochen, Sehnen, Bänder auf die Belastung vorbereiten, was sehr viel länger dauert als Kondition aufbauen, landet man Ruckzuck beim Arzt.
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Eben das bezweifel ich. Zumindest in der Form von Grundlagentraining = LSD. Der Sport selbst sorgt schon für eine angemessene Grundlage.Zitat von oBAEMaIm Prinzip ist es egal ob für Kampf- oder sonstige Sportler. Benötigt man für den Sport Ausdauer, also BB fällt schonmal raus, muss man erst mal, das steckt schon im Wort, eine Grundlage schaffen auf der sich der Rest aufbauen lässt.
Damit meine ich nicht, dass ein Training der aeroben Ausdauerfähigkeit per se sinnlos ist, ganz im Gegenteil.
Ich denke du irrst dich, was die Effektivität angeht.Und im Körper werden bei regelmäßigem Grundlagentraining mehr Mitochondrien gebildet, es tritt Kapillarisierung ein, der Herzmuskel vergrößert sich wodurch das Herz-Kreislaufsystem effektiver arbeitet, etc pp. All das passiert, da gebe ich dir Recht, auch bei anderen Trainingsarten. Bei der Effektivität irrst du dich aber meiner Meinung nach, denn bei anderen Trainingsmethoden passieren vornehmlich andere Dinge im Körper. Vor allem bei Anfängern gibts erst mal keine Alternative zum Grundlagentraining. Bei Fortgeschrittenen ist der Sachverhalt ein anderer, aber die besitzen mit Sicherheit eine Grundlage und diese Veränderungen in den Muskelzellen sind längst eingetreten da kann man mit extensiven Intervallen sicherlich viel machen.
Die Vorteile vom Training des aeroben Systems (insbesondere von furchtbar langsamen Dauerläufen) sind (allgemein und erst Recht im Kampfsport: Boxen ist laut Ross 80% anaerob) weniger bedeutsam als du annimmst, und die Nachteile davon sind stärker als du denkst. Das ist jedenfalls meine Meinung, und ich glaub wir müssen uns drauf einigen, uns hier nicht einig zu werden ;)
Ausdauer ist verhältnismäßig leicht und vor allem schnell trainierbar, und genauso schnell verloren wie sie trainiert wurde. Und auch die durch "Grundlagentraining" aufgebaute Ausdauer hält nur unwesentlich länger an - und das auch nur, weil der Erlangungszeitraum bei vielen Leuten einfach ein längerer war; man kann auch die anaerobe Energiegewinnung über längere Zeit trainieren - einfach da es sich nur um chemische Anpassungen der Zelle handelt (im Gegensatz zu strukturellen Anpassungen durch Krafttraining).
Was wäre für dich denn ein angemessenes Level für Grundlagenausdauer/aerobe Leistungsfähigkeit? Und vor allem, wie misst man das? Coopertest? 5k? VO2max?Das wäre dann wohl eher die Frage der Periodisierung. Direkt vor einem Kampf kann man sicher besseres machen als viele langsame Einheiten, eben um die Kondition hochzuhalten und die (Schnell-)Kraft zu konservieren. Aber in anderen Trainingsperioden kommt man meiner Meinung nach nicht drum herum.
Es gibt auch MMA-Kämpfer, die für die Ausdauer nur Crossfit Metcons machen. Aber auch die und alle die du aufzählst haben mit Sicherheit eine Grundlage gehabt auf der sie aufgebaut haben. Erhalten kann man ja die Veränderungen im Körper ja auch mit anderen Methoden, trotzdem ist es meiner Meinung nach ein Muss auch die Grundlagenausdauereinheiten im Training drin zu haben.
Wie lange profitiert ein Athlet von trainierter Grundlagenausdauer? Das bezieht sich vor allem auf die Athleten, die dafür gar nichts mehr machen, und LSD Einheiten vollständig rausgeschmissen haben.
Auch hier, wenn es um aerobe Leistungsfähigkeit geht, gibts imho bessere/zeiteffizientere/geschicktere Methoden, auch für Anfänger. Muss nichtmal HIIT Kotztraining für 5 min sein.
Was Verletzungsprophylaxe angeht, halte ich da zusätzliches Krafttraining und Mobilisationsübungen für Pflicht und in diesem Sinne für wesentlich effektiver als Grundlagenausdauertraining.Schlimm wird es dann bei Leuten die niemals Grundlagentraining gehabt haben und schnell auf ein hohes Level wollen. Da endet das mit Sicherheit mit Verletzung oder ausbrennen, alleine schon, weil andere Methoden mit höherer Intensität arbeiten. Ähnlich wie Leute im mittleren Alter, die dann nach 20 Jahren Sportpause mit Programmen wie in 8 Wochen zum Marathon oder so anfangen. Wenn man nicht die Grundlage gelegt hat, im Fall Marathon eben Knochen, Sehnen, Bänder auf die Belastung vorbereiten, was sehr viel länger dauert als Kondition aufbauen, landet man Ruckzuck beim Arzt.
Sicher, es ist für einen total unsportlichen 150kg Schwabbel nicht drin, 3 mal die Woche schwere Bergsprints zu machen. Laufen und die Extremvariante Sprinten ist da eh ein Sonderfall, da es wirklich extrem auf die Gelenke geht. Und für diese Leute ist selbst spazierengehen anerobes Intervalltraining, da sie nach x Metern Pause brauchen.
Was ausbrennen angeht, ist das mmn ein Zeichen von schlechter Trainingsplanung und zu krassem Ego. Das bitte nicht als Ausrede nehmen, einfach nicht hart zu trainieren, was viel öfter passiert als angebliches "Übertraining".
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