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#Fußball Liveticker [Alles um den Sport #1]

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    Zitat von 1974
    Es ist 50+1, dass den deutschen Fußball einzigartig werden lässt.
    Das Problem ist doch, dass man heutzutage ohne das Geld eines Dritten gar nicht mehr hochkommen kann.
    Während Vereine wie Bayern oder Dortmund immer reicher und reicher werden, gehen ebenso traditionsreiche Klubs wie Aachen oder Bielefeld (haben sich wieder aufgerappelt) zu Grunde (Natürlich sind die Vereine teils auch selbst daran schuld).

    Seitdem der Jugendwahn Halt gemacht hat, ist es für finanzschwache Vereine auch kaum möglich sich sportlich zu verbessern, da die besten Nachwuchstalente sofort weggekauft werden.

    Und da die Liga nach Platzierung bezahlt, wird sich das auch nicht ändern. Anders formuliert: Die Schere zwischen armen und reichen Vereinen wird immer größer ;)

    Nur so als kleiner Denkanstoß. Ist ein weites Feld.

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      das ist doch in der bundesliga noch am ausgeglichensten in ganz europa.
      dass man auch ohne viel geld sich oben halten kann zeigt doch zum beispiel freiburg gerade wieder.

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        Zitat von blem
        das ist doch in der bundesliga noch am ausgeglichensten in ganz europa.
        dass man auch ohne viel geld sich oben halten kann zeigt doch zum beispiel freiburg gerade wieder.
        Sag ja nicht, dass es hier am schlimmsten ist. Nur braucht man eben einen Geldgeber, wenn man wie Paris nach oben will.

        Freiburg zeigt sicherlich, dass man auch mit wenig Kohle was erreichen kann. Aber ernsthafte internationale Ambitionen sind noch weit weg.
        Hinzukommt, dass Spieler wie Kruse wohl kaum gehalten werden können, wenn sie so weiterspielen.

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          Zitat von blem
          das ist doch in der bundesliga noch am ausgeglichensten in ganz europa.
          dass man auch ohne viel geld sich oben halten kann zeigt doch zum beispiel freiburg gerade wieder.
          die dauer ist halt überschaubar. bleibt halt ein ewiger prozess bis man dort steht wo der fcb steht. der fcb kam ja auch nicht durch 1 meisterschaft und 1 double zu ihrem "wohlstand".

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            Zitat von mb
            FAZ Artikel über die Situation bei PSG/PFC

            Spoiler: 
            Wenn Öl-Scheichs unseren Sport kaputt machen..

            [...]

            Von CHARLOTTE SCHNEIDER, PARIS (FAZ)
            wenn ich hier mod wäre, würd ich asap den text rausnehmen und verlinken. sonst gibt's nämlich eins auf die finger.

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              Kind muss Einhalt geboten werden und 50+1 MUSS bleiben.

              Hoffentlich schafft dieser schwachmat niemals diese regel zu brechen.

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                "Die Reaktion der UEFA steht noch aus"

                Tja, was soll da schon groß als Reaktion kommen? Ich bezweifle (leider), dass die UEFA in der Lage sein wird, ihre hehren Ziele, die sie sich mit dem FFP gesetzt hat, in naher Zukunft zu erreichen.

                Ich empfehle in diesem Zusammenhang übrigens ein Interview mit mehreren Pariser Ultras aus der 11Freunde #133 unter der Überschrift "PSG verliert seine Identität".

                Kommentar


                  Zitat von mb
                  FAZ Artikel über die Situation bei PSG/PFC

                  Spoiler: 
                  Wenn Öl-Scheichs unseren Sport kaputt machen..

                  Paris Saint-Germain wird von Geld aus Qatar geflutet, ist „chic“ - aber frühere Anhänger wenden sich ab. Frauen in hohen Schuhen, die in der Halbzeit den Eingangsbereich der Damentoiletten blockieren, mag nicht jeder.

                  Adieu, PSG. Bonjour, PFC. Getreu dem Credo, dass Tradition nichts und Vermarktung alles ist, wagt sich die qatarische Klubführung von Paris Saint-Germain nach der sportlichen Rundumerneuerung an das mediale Feintuning. Um den Verein als Marke mit globalem Wiedererkennungswert zu etablieren, soll der Namenszusatz Saint-Germain auf dem Vereinsemblem getilgt und zum griffigeren Paris FC verschlankt werden.

                  Auch Lilie und Wiege, als royale Familieninsignien der Bourbonen seit 42 Jahren als Symbol der geographischen Geburtsstätte des Klubs auf dem Wappen abgebildet, sollen weichen. Neben dem Herrscherhaus von Doha ist kein Platz für alten Adel mehr.

                  Um den Prestigefaktor von PSG zu mehren, ist den Qatarern, die weltweit in Luxusgüter mit hoher Symbolkraft investieren, jedes Mittel recht. Ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen hat sich die Eignergesellschaft Qatar Sports Investment (QSI) den Verein so hemmungslos gründlich einverleibt, dass die eigenen Fans ihn nicht wiedererkennen.

                  Noch keine zwei Jahre ist es her, da dachte, wer über PSG sprach, an rassistische Ausschreitungen und Ultras, die sich lieber miteinander prügelten als mit denen des Gegners. PSG, das war die Rivalität der Kurven Boulogne und Auteuil und vor allem sportliches Mittelmaß. Jetzt ist Paris - Herbstmeister der Ligue 1 - „chic“ und bietet Fußball als Society-Erlebnis für die gehobene Pariser Klasse.

                  Wo sich früher rechtsgesinnte Bürgersöhne und Migranten aus der Banlieue grölend gegenüber standen, stehen jetzt Frauen in hohen Schuhen und edlen Jeans, die in der Halbzeit den Eingangsbereich der Damentoiletten blockieren, weil sie sich die Haare richten müssen. In Blocks, in denen einst die Stimmung überkochte, animieren nun professionelle Einheizer das träge Publikum zum Klatschen, während unten auf dem Rasen Cheerleader die Buchstaben des Vereinsnamens tanzen. Die QSI hat den Fußballklub im Schnellverfahren zu einem Lifestylezirkus umgewandelt, der den Fan nur noch als zahlenden Kunden duldet.

                  Es zählen nur mehr Erfolg und Publicity, und insofern liegt Paris auf Kurs. Als einziger französischer Teilnehmer zog der Gruppensieger ins Achtelfinale der Champions League ein und trifft dort auf den FC Valencia, erfüllte mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft am letzten Hinrundenspieltag auch national seine Pflicht und verfügt mit Zlatan Ibrahimovic über die unumstrittene Attraktion der Liga. In 16 Spielen erzielte der schwedische Liga-Liebling mehr als die Hälfte der Pariser Tore und lenkte mit seinen 18 Treffern die internationale Aufmerksamkeit nach Frankreich. Mit dem 40-Millionen-Euro-Brasilianer Lucas traf nun im Trainingslager in Doha ein weiterer „Wunderspieler“ bei der Mannschaft ein.

                  Doch das neue PSG materialisiert sich nicht nur in teuren ausländischen Stars, es visualisiert sich vor allem auf den Tribünen. Mit den „Bobos“, den bourgeoisen Bohemiens, haben die Schönlinge und Erfolgsfans den Fußball für sich entdeckt. In nagelneuen Vereinstrikots bevölkern sie, die dekorative Freundin im Schlepptau, das Stadion. Auf der Strecke geblieben sind der gemeine Fan und die Atmosphäre. Mit der Parole „Der Park ist tot“ rufen frühere Dauerkartenbesitzer seit Saisonbeginn zum Boykott der Heimspiele auf. Die Folge ist eine Stimmungsflaute und die Erkenntnis, dass sich eben nicht alles kaufen lässt. Dabei wurden vergangene Woche bereits neue Finanzmittel akquiriert.

                  Ein millionenschwerer Sponsoring-Vertrag mit der Tourismusbehörde von Qatar (QTA) erlaubt in dieser Winterpause weiterhin ungebremste Transferaktivität und verspricht dank eines gewieften Kniffs auch die Lösung für das Ungemach des Financial Fairplay (FFP). Da der europäische Fußballverband ( Uefa) künftig von allen Vereinen verantwortungsvolleres Wirtschaften fordert und unterbinden will, dass reiche Gönner Defizite ausgleichen, müssen sich auch bei PSG Ausgaben und Einnahmen fortan annähernd decken.

                  Insofern kommt gelegen, dass die QTA vier Jahre lang pro Saison zwischen 150 und 200 Millionen Euro für die Trikotwerbung zahlen will. Weil die Pariser Brust damit aber weit mehr wert wäre als die der Spieler von Barcelona, Madrid und Manchester United zusammen und sich selbst bei einer Dreingabe der Namensrechte am Stadion nicht von einem angemessenen Marktpreis sprechen ließe, hat sich die Klubführung etwas einfallen lassen, um dem Vorwurf der Unverhältnismäßigkeit vorzubeugen.

                  Paris fungiere von nun an als Botschafter des Emirats, als erster internationaler Repräsentant des Wüstenreichs, lautete die Erklärung der Qaterer - als sportliche Projektionsfläche des nahöstlichen Geltungsdrangs, lautet hingegen der Vorwurf der Kritiker. Die Reaktion der Uefa steht noch aus, die Anhänger allerdings haben bereits reagiert und den Vereinsslogan „Paris est magique“ vielsagend umgedeutet. Für sie heißt es jetzt: „Paris, c’est tragique.“

                  Von CHARLOTTE SCHNEIDER, PARIS (FAZ)
                  In der 11 Freunde Ausgabe vom November war auch ein super Artikel über die Scheichs beim PSG und die Meinung der FAns dazu...da erkennt man erstmal was die Scheichs alles verändern wollen und was die Fans dürfen und was sie nicht dürfen.


                  e:
                  flex war schneller damn

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                    Zitat von 1974
                    Hier mal eine kuttige Doku über die Südtribüne.




                    EDIT sagt: gerade zu Ende gesehen und wohl auf jede traditionelle Kurve übertragbar.
                    mega gute doku :P

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                      baem 1:0 everton

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                        guter beginn von chealski :}

                        /wieder pfosten von everton
                        //was everton da bisher spielt, richtig stark

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                          Everton spielt wirklich sehr stark bis jetzt.

                          /
                          Lille and Newcastle United have agreed a fee in the region of £5million for Mathieu Debuchy, Sky Sports sources understand.

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                            Chelski ohne Cech das wäre was.

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                              Zitat von Qesx
                              Zitat von blem
                              das ist doch in der bundesliga noch am ausgeglichensten in ganz europa.
                              dass man auch ohne viel geld sich oben halten kann zeigt doch zum beispiel freiburg gerade wieder.
                              Sag ja nicht, dass es hier am schlimmsten ist. Nur braucht man eben einen Geldgeber, wenn man wie Paris nach oben will.

                              Freiburg zeigt sicherlich, dass man auch mit wenig Kohle was erreichen kann. Aber ernsthafte internationale Ambitionen sind noch weit weg.
                              Hinzukommt, dass Spieler wie Kruse wohl kaum gehalten werden können, wenn sie so weiterspielen.
                              deine denkweise ist im ansatz sicher nicht schlecht, aber einfach nicht zuende gedacht..
                              freiburg ist wirtschaftlich einfach uninteressant im gegensatz z.b. zu hamburg..
                              hamburg "atm schlechter", aber für jeden objektiven und nicht regionalen investor 10x interessanter...
                              siehe einfach mal chelsea, manC, psg... fließen millionen rein und was haben sie damit erreicht? (kaum etwas).. chelsea letzes jahr CL Sieg geluckt.. ok.. City international noch NICHTS.. psg muss sich erst noch beweisen
                              warum steht bayern so gut da? ganz einfach weil sie gescheit wirtschaften!

                              und wie man bei freiburg sieht, kann man auch mit weniger geld zumindest national erfolgreich sein.. motivierte spieler, die etwas erreichen wollen.. und ein trainer der sie führen kann und auch nach einer niederlage aufbaut, finde freiburg ist momentan perfekt für junge spieler, die potential haben, können sich dort entwickeln und beweisen und schaffen evtl den sprung in einen finanziell besser gestellten club, um mehr € zu verdienen oder vllt sogar mal nen titel zu holen

                              ....bissl durcheinander was ich hier gerade schreibe, danke fieber, hoffe man raffts

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                                Bitter für Evderton, kaum unverdient der Ausgleich -.-

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