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Bodybuilding/Fitness/Ernährung Sammelthread #9
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krafttraining ist für einen eishockey- bzw. footballspieler oder kampfsportler halt nur GPP, deshalb ist die zeit die man investieren kann/sollte sehr beschränkt und muss so effizient wie möglich genutzt werden.
wieso sich also mit den sehr anspruchsvollen technischen aspekten eines völlig anderen sportes über einen langen zeitraum auseinandersetzen, wenn es mehr als genug trainingsmöglichkeiten gibt die wesentlich einfacher zu lernen und trotzdem (zumindest nahezu) ebenso effektiv sind?
kniebeugen und kreuzheben gehen da gerade noch klar (erfordern aber auch zeit), das richtige starting strength programm ist bei geichzeitigem intensiven training der primären sportart aber nur schwer durchzuziehen.
abwandlungen von olympischen übungen, also 'power'-varianten oder der gebrauch von kurz- statt langhanteln könnten alternativen darstellen. ohne vorerfahrung und hilfe wird er wahrscheinlich aber auch keine annähernd vernünftigen DB cleans und snatches etc. hinkriegen.
ich glaube ross enamait hat dazu auch was in infinite intensity geschrieben, ich finde die pdf nur gerade nicht :(
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Gibt viele Vids, wo ich Kampfsportler/Footballspieler beim Umsetzen seh. Finde auch nicht, dass das jetzt sooooo anspruchsvoll ist.
Ist mit nem kompetenten Trainer und ausreichend Eigeniniative in 2-3 Wochen gut machbar.
Ich hab ihm ja auch durchaus zu nem KDK/Gewichtheberverein geraten, da ist er auch bezüglich der anderen Übungen besser aufgehoben als im McHomo.
BTW:
Die Technik muss auch nicht für Olympia reichen, verletzungsfrei trainieren reicht völlig. Natürlich lässt sich Technik ewig lang verbessern und trainieren, aber über einen gewissen Punkt raus ist es gerade für GPP (general physical preparedness) nicht mehr sonderlich wichtig.
Kraft wird ja nicht nur durch bewegtes Gewicht gemessen. Bin ich wirklich stärker geworden, wenn ich durch einen technischen Kniff 15kg mehr bewege?
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da kommt einem aber auch die wurst bei so nem Gewicht!Zitat von toRnso, hab heut kh auch bei den 180 gefailt
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Zitat von cr8Gerade unschlüssig ob ich mit einem WKM Plan trainieren soll...
Trainiere seit ca 6-7 Monaten nicht mehr anständig bzw eine komplett Pause von 2 Monaten. Die 4 Monate davor nur sporadisch... Davor jedoch schon 1,5-2 Jahre trainiert... Bin nun am überlegen, ob ich wieder mit meinem zweier Split einsteigen soll a la:
Mo: Te1
Di: Laufen
Mi: Te2
Do: Laufen
Fr: Te1
Mo: Te2
Oder 2 mal die Woche den WKM-Plan mache + 2 mal Laufen...
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sorry, aber cleans sind weder "nicht so anspruchsvoll" noch "in 2-3 wochen gut machbar", schon gar nicht für einen blutigen anfänger. umsetzen ist eine der technisch anspruchsvollsten übungen überhaupt und anstatt eine menge zeit in das lernen der technik dieser übung zu investieren wäre es für den athleten WESENTLICH sinnvoller stattdessen diese zeit zu nutzen um die technik seines jabs oder seiner trips zu verbessern und in der limitierten zeit die ihm fürs krafttraining bleibt für wirklich zu trainieren.
umsetzen ist keine übung die schnell erlernbar ist, ihr unterschätzt das maßlos. wenn nicht-gewichtheber umsetzen fehlt meistens jegliche dynamik und der großteil der anstrengung kommt aus den armen, das wird bei ihm nicht anders sein, auch nicht nach 4 oder 5 wochen. ist doch sinnlos ihn das machen zu lassen
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Dann guckt euch doch mal was Rippetoe dazu meint.
http://startingstrength.com/resources/forum/showthread.php?t=15977&page=1
Ich selbst habs bei nem Gewichthebertrainer gelernt, der damals auf Europaniveau angetreten ist.
Gibt aber wirklich viele Trainer die PowerCleans trainieren lassen, vor allem im Football Bereich.
Bei den Kraftwerten der Spieler hört man neben Bank und Beuge Umsetzen häufiger als Kreuzheben und Frontdrücken.
Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass du mit deiner Meinung sicher nicht alleine dastehst.
Mehrseitige Sherdog Diskussion drüber
sehr viele Quellen, aber wer Lust hat. Geht auf den Artikel aus dem 1. Link ein. Trapbar Jumps vs (Hang) Cleans usw.
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Cleans lernt man nicht in 2-3 Wochen in Perfektion, das ist schon klar. Ich mache Cleans jetzt seit 6 Monaten und würde mich immer noch als Anfänger einschätzen, trotzdem ich ab und zu zum Technikcheck in einen Gewichtheber-Verein fahre. So schlecht war meine Techik als ich beim ersten mal hinkam schon nicht, da ich schon Kettlebell-Swings, KB-Cleans und KB-Snatches gemacht habe und auch schon paar Monate Hangcleans geübt habe. Ist halt die Frage ob man die Zeit investieren will, um den Nutzen zu bekommen.
Meine persönliche Meinung ist, dass egal in welcher Sportart, die unterstützenden Einheiten, viel zu wenig genutzt werden. In diesem Fall gehts ja um Gewichtheber-Übungen, Powercleans werden in den USA seit Jahrzehnten von jeden Kuhkaff-Football Team trainiert. Warum nur, wenn der Nutzen so gering ist?
Und ein guter Jab kommt eben nicht nur davon die ganze Trainingseinheit mit dem Üben von Jabs zu verbringen. Ich boxe auch und mache noch eine traditionelle asiatische Kampfsportart und die Cleans bringen mir einiges für Hüft- bzw. Core-Power. Das überträgt sich auch auf den Jab. Vielleicht boxt du ja noch nicht so lange, dann mag das sein, dass dir Technik-Training mehr bringt als Explosivkraftsteigerung. Ausserdem kann man nicht jeden Tag boxen, Eishockey spielen etc. An den anderen Tagen kann man sich durchaus nach oder vor einer Krafttrainingseinheit oder was auch immer paar Minuten damit auseinander setzten eine Technik wie Powercleans zu lernen.
Wie schon erwähnt, es ist immer die Frage was man investieren und erreichen will.
BTT:
Für den Buschmann ist es jetzt doch nicht so relevant, ob er als Anfänger Rudern oder Cleans lernt. Lernen muss er sowieso, warum dann nicht direkt von jemand kompetentes Cleans lernen. Persönlich würde ich ihm sowieso eher zum Gewichtheben als zum Krafttraining raten, weil er eben explizit die Explosiv- bzw. Schnellkraft angesprochen hat. Ich weiss aber natürlich, dass es da eine Hemmschwelle gibt.
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