Ausgerechnet die Uhr hat in der nach Zahlen und Zeiten verrückten Welt des Marathons das Ergebnis des Berlin-Marathons ruiniert, womöglich sogar den neunten Weltrekord bei diesem Rennen verhindert. Mehr als die Hälfte der Strecke, bis Kilometer 25, zeigte am Sonntag die elektronische Uhr auf dem Begleitfahrzeug der Spitzengruppe um den Kenianer Geoffrey Mutai falsche Zwischenzeiten an. Dieser, bei idealen Bedingungen gestartet, glaubte deshalb, seine Tempomacher und er brächten Kilometer um Kilometer in 2:50 Minuten hinter sich. In Wirklichkeit wurde ihr Rückstand auf die Marschtabelle gen Bestzeit größer und größer. Oh, so langsam! realisierte Mutai, wie er erzählte, als er seine Durchgangszeit von 62,12 Minuten auf halber Strecke sah. Bis dahin sei er, trotz der Zurufe von Renndirektor Mark Milde, beruhigt und entspannt gewesen.
Vll. wär ja ein neuer WR drin gewesen, trotzdem starke Leistung
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