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Gibt es hier eigentlich einige, die mehr oder weniger aktiv spielen und bock hätten mir ein wenig zu zeigen?
Spiele seit 1-2 Monaten immer mal wieder auf chess.com, aber habe irgendwie nicht das Gefühl wirklich besser zu werden. Versuche mir zwar so viel wie möglich mithilfe von Büchern, YT Videos, Streams und Puzzles beizubringen, aber irgendwie trete ich etwas auf der Stelle :D
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Was ist denn dein aktuelles Rating und was sind deine momentanen Schwächen? Verbesserungen geschehen eigentlich recht organisch durch vieles Spielen von (langen) Partien.Zitat von chrisS0r91 Beitrag anzeigenGibt es hier eigentlich einige, die mehr oder weniger aktiv spielen und bock hätten mir ein wenig zu zeigen?
Spiele seit 1-2 Monaten immer mal wieder auf chess.com, aber habe irgendwie nicht das Gefühl wirklich besser zu werden. Versuche mir zwar so viel wie möglich mithilfe von Büchern, YT Videos, Streams und Puzzles beizubringen, aber irgendwie trete ich etwas auf der Stelle :D
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hm also schwanke derzeit immer zwischen 700 und 800, aber habe auch bei 400 angefangen. Spiele ab und an mal gegen 1200-1300 Spieler und die wirken jetzt auch nicht wirklich besser.Zitat von highkickharald Beitrag anzeigen
Was ist denn dein aktuelles Rating und was sind deine momentanen Schwächen? Verbesserungen geschehen eigentlich recht organisch durch vieles Spielen von (langen) Partien.
Spiele derzeit fast nur Italienisch und Caro-Kann.. eigentlich immer ganz solide, wie ich finde. Habe oft 80 bis 99% Genauigkeit. Habe auch gar nicht so das Gefühl wirklich schlecht zu spielen, aber habe halt sehr häufig Spiele dazwischen wo ich von irgendwelchen Gambits, die ich nicht kenne, weggelamed werde.
Außerdem: Keine Ahnung wie stark Chess.com gegen Cheater vorgeht bzw. wie leicht sich Cheater erkennen lassen. Will auch nicht rumheulen, aber gerade im Lategame habe ich das Gefühl, dass nicht wenige eine Engine anschmeißen und mich einfach rasieren Habe schon so viele Spiele gehabt, die ich total dominiert habe und plötzlich verliere ich in 5 Zügen oder jemand spielt bis ins Endspiel nur Grütze und setzt mich dann 1 Minute später Matt. Aber vielleicht bin ich auch einfach kacke :D
Was ich aber merke: Das Spiel ist halt schon krass anstrengend für den Kopf. Wenn ich wach und fit bin, habe ich eig oft Phasen wo ich 25/30 Gewinne und schnell im Rating steige. Wenn ich allerdings abends etwas Müde ein paar Runden daddel, verliere ich auch gerne mal 100 Elo in einer Stunde.
Finde es total schwer zu beschreiben wo meine Schwächen sind.. Das größte Problem sehe ich eigentlich in der Erfahrung. Wenn die Gegner irgendwas ungewohntes Spielen, was ich nicht kenne, blunder ich halt gerne mal dumm rein. In Puzzles bin ich glaub ich auch nicht so schlecht. Habe bei den Taktikaufgaben sowohl bei Chess.com als auch Lichess ein Rating zwischen 1,7 und 2k Elo, aber keine Ahnung wie aussagekräftig das wirklich ist.Zuletzt geändert von chrisS0r91; 24.04.2021, 17:59.
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Chris, wenn du magst schick mir mal in ner Nachricht deinen Account bei Chess.com, aus deinem Post kann man leider schwer was rauslesen. Klingt ein wenig so, als könntest du dich selbst schlecht einschätzen.
Jeder Spieler außer den Profis hat überall Schwächen, die Frage ist eher, wo man im Verhältnis zu seinem Rating schwach ist, denn daran sollte man dann am ehesten mal arbeiten.
Viel spielen hilft auf jeden Fall, man sollte sich aber zu jedem Spiel zumindest eine kurze Analyse anschauen, da man aus seinen Fehlern sonst nicht lernt (es sei denn sie sind sehr offensichtlich und man merkt es eben auch so, selbst dann kann der Rest des Spiels aber auch interessant sein).
Im Schach sollte man jetzt auch nicht erwarten innerhalb weniger Monate große Fortschritte zu machen. Ist natürlich immer von der Zeit abhängig, die man investiert und wie man diese investiert.. aber grundsätzlich ist das Spiel eben sehr komplex und es dauert Jahre um besser zu werden. Die besten Spieler der Welt brauchen über 5 Jahre, in denen sie sich sehr viel mit Schach beschäftigen, um GM zu werden. Und viele die sich viel mit dem Spiel beschäftigen, werden auch gar kein GM, egal wie viel Zeit sie rein investieren. Also da kann ich nur empfehlen nicht zu schnell zu viel zu erwarten, man braucht Geduld :)Zuletzt geändert von Niplip; 28.04.2021, 12:22.
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Seit langem mal wieder 'nen Kumpel getroffen und direkt paar Partien Blitz am Brett gezockt. Das macht so Bock :D Leider sind das nicht so wirklich super geniale Spiele, sondern einfach heftiges Gerumpel, wo dann mal ein Matt oder so offen liegt, aber es macht Laune. Überleg mir auch in ferner Zukunft ein Brett zuzulegen, wo man die Züge digital aufnehmen kann. Ist mir momentan aber noch zu teuer dafür, dass wir so selten IRL spielen.
Für jeden 1000er-Spieler empfehl ich einfach alle Spiele von Paul Morphy anzugucken und Puzzles zu suchten. Dann hat man die meisten simplen Tricks eigentlich drinne. Vor allem für Blitz imo nützlich. Für tiefere Ideen empfehle ich lange Spiele (15+10). Die geben mir persönlich einen größeren Lerneffekt. Dürfte aber jeder anders handhaben. Chesstempo hat zudem paar Puzzles, wo man keine Taktiken finden muss, sondern eher "gute" Züge, die deine langfristige Position verbessern. Fand ich auch gut.Zuletzt geändert von highkickharald; 14.05.2021, 21:49.
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hey, habe die Antwort erst jetzt gelesen. Das mach ich sehr gerne.Zitat von Niplip Beitrag anzeigenChris, wenn du magst schick mir mal in ner Nachricht deinen Account bei Chess.com, aus deinem Post kann man leider schwer was rauslesen. Klingt ein wenig so, als könntest du dich selbst schlecht einschätzen.
Jeder Spieler außer den Profis hat überall Schwächen, die Frage ist eher, wo man im Verhältnis zu seinem Rating schwach ist, denn daran sollte man dann am ehesten mal arbeiten.
Viel spielen hilft auf jeden Fall, man sollte sich aber zu jedem Spiel zumindest eine kurze Analyse anschauen, da man aus seinen Fehlern sonst nicht lernt (es sei denn sie sind sehr offensichtlich und man merkt es eben auch so, selbst dann kann der Rest des Spiels aber auch interessant sein).
Im Schach sollte man jetzt auch nicht erwarten innerhalb weniger Monate große Fortschritte zu machen. Ist natürlich immer von der Zeit abhängig, die man investiert und wie man diese investiert.. aber grundsätzlich ist das Spiel eben sehr komplex und es dauert Jahre um besser zu werden. Die besten Spieler der Welt brauchen über 5 Jahre, in denen sie sich sehr viel mit Schach beschäftigen, um GM zu werden. Und viele die sich viel mit dem Spiel beschäftigen, werden auch gar kein GM, egal wie viel Zeit sie rein investieren. Also da kann ich nur empfehlen nicht zu schnell zu viel zu erwarten, man braucht Geduld :)
Ja, ich habe tatsächlich Probleme mich selbst einzuschätzen. Erwarte jetzt auch nicht innerhalb von einem Jahr auf 2k Elo zu spielen, dafür fehlt mir auch schlicht die Zeit mich damit zu beschäftigen, aber irgendwie habe ich schon das Gefühl, dass ich schon etwas besser sein könnte :D
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Geht morgen wieder los, WM-Finale Carlsen-Nepo. Denke mit Nepo wird das eine spannendere Sache als die letzten beiden Male. Wie siehts die Elite?

https://chess24.com/en/read/news/ian...ess-conference
https://www.chess.com/news/view/2021...ening-ceremony
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