Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

#Fußball Liveticker [Alles um den Sport #1]

Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Gux[KimK
    ]
    Zitat von fAbiAn
    http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/n24failuvfwtilnkx.jpg
    N24 mit ihrer ganz eigenen Finalpaarung (:
    sehe da nirgends das datum von heute...
    das ist n screen aus der sendung vorm cl hinspiel
    nein, weil ich ihn heut morgen gemacht hab (: ja seh grad, dass da kein Datum ist, nicht drauf geachtet :<
    €: bzw evt einfach falsche einspielung (da der titel sicherlich auch damals vorm rückspiel verwendet wurde)

    Kommentar


      Initial Van Persie talks end in deadlock

      Kommentar



        Ich kann mir weiterhin nichtmal ansatzweise vorstellen, dass er zu Shitty geht.
        Das sprengt meine Fantasie...

        Kommentar


          Zitat von fAbiAn
          Zitat von Gux[KimK
          ]
          Zitat von fAbiAn
          http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/n24failuvfwtilnkx.jpg
          N24 mit ihrer ganz eigenen Finalpaarung (:
          sehe da nirgends das datum von heute...
          das ist n screen aus der sendung vorm cl hinspiel
          nein, weil ich ihn heut morgen gemacht hab (: ja seh grad, dass da kein Datum ist, nicht drauf geachtet :<
          €: bzw evt einfach falsche einspielung (da der titel sicherlich auch damals vorm rückspiel verwendet wurde)
          aktienkurs meiner stichprobe stimmt ;)

          ...

          Kommentar


            Zitat von tak`

            Ich kann mir weiterhin nichtmal ansatzweise vorstellen, dass er zu Shitty geht.
            Das sprengt meine Fantasie...
            ich eigentlich auch nicht, aber denke es wird passieren :(

            Kommentar


              Eine hochgeschriebene Horrornacht

              Eine Schande für den Fußball, eine Katastrophe, die Horrornacht von Düsseldorf - die meisten Medien überschlagen sich mit Superlativen, um die Ereignisse beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC zu beschreiben, besser: hochzuschreiben.

              Spoiler: 
              Denn nüchtern betrachtet fällt die Bilanz weit weniger dramatisch aus. Da wäre der Polizeibericht, demnach es "weder vor, während noch nach dem Spiel zu gravierenden körperlichen Auseinandersetzungen oder Gewalt" kam. Klingt eigentlich nicht nach einer Horrornacht.

              Auch die Bilder von tanzenden Kindern auf dem Rasen wollen so gar nicht zur medialen Hysterie passen. Kein Wunder, denn der Platzsturm in der 97. Spielminute war kein geplantes Werk von irgendwelchen Gewalttätern, sondern eine spontane Dummheit, die eine eigene Dynamik entwickelte, so wie es bei Massenereignissen, die für viele Menschen einen hohen emotionalen Wert haben, passieren kann. Das ist bedauerlich, vor allem zunächst für die Hertha, die möglicherweise bei einem regulären Verlauf noch das 3:2 erzielt hätte - und bedauerlich besonders auch für die Fortuna, die wahrscheinlich erneut gegen die Berliner antreten muss - gerechterweise.

              Bedauerlich aber auch für die Deutsche Fußball Liga (DFL), denn die hatte die Relegationsspiele erst vor wenigen Jahren wieder eingeführt. Warum wurde die Regelung überhaupt abgeschafft? Weil viele Entscheidungsspiele schlicht zu einem Getrete um den letzten Platz in der Bundesliga wurden - für Clubs und deren Fans oft eine geradezu existentielle Angelegenheit.

              2009 führte die DFL die Spiele wieder ein, um noch mehr Spannung und Emotionen zu erzeugen. Das ist gelungen, man stelle sich nur vor, die Partie hätte Fortuna Düsseldorf gegen 1. FC Köln geheißen, auch FC St. Pauli gegen HSV war über Wochen eine realistische Option. Kurzum: Wer Emotionen schürt, um ein paar weitere Live-Spiele verkaufen zu können, muss sich nicht wundern, diese Emotionen auch zu bekommen.

              Und auch das gehört zu diesem medialen Ereignis: Mitnichten ist es, wie heute immer wieder behauptet wird, das erste Mal, dass feiernde (!) Fans kurz vor Spielende den Platz stürmten. Das ist bereits mehrfach passiert, in Köln, St. Pauli und Duisburg beispielsweise. In keinem dieser Fälle, allesamt aus den 1990er Jahren, war danach von einer Schande die Rede, angenehm unaufgeregt reagierten die Kommentatoren damals. Davon kann heute keine Rede sein.

              Und auch die maximale Präsenz, die man den Ultras mit ihrem Feuerwerk einräumt, dürfte wohl eher kontraproduktiv sein, denn die Pyros haben eine Eigenschaft, die sie unter anderem so attraktiv machen: Mit minimalen Aufwand (einer Signalkerze) lässt sich ein ganzes Stadion einnebeln – und somit ein maximaler Effekt erzielen. Wenn nun solche Aktionen noch medial dermaßen aufgeblasen werden, potenziert sich die Wirkung ins Unermessliche.

              Etwas mehr Gelassenheit und Realitätssinn täte allen Beteiligten gut: Wir haben gestern keine Orgie der Gewalt erlebt, sondern Fans, die sich zu einer Dummheit hinreißen ließen. Das ist etwas vollkommen anderes als brutale Schlägereien, Überfälle, bei denen Menschen schwer verletzt werden, wie zuletzt in Bremen und Bielefeld. Wer dies alles in einen Topf wirft, der macht den Fußball langfristig kaputt, denn dann werden die Arenen endgültig zu Hochsicherheitstrakten ausgebaut. Doch immer mehr Repression ist keine Lösung, auch nicht beim Fußball. [x]
              top beitrag.frage mich sowieso wieso keiner rafft,dass der platz nicht mit absicht gestürmt wurde,sondern die einfach dachten das spiel ist aus.

              btw lambertz nach dem spiel auf dem rasen mit nem bengalo in der hand,schiri wurde von herthanern (spieler) in der kabine ins gesicht geschlagen.

              Kommentar


                Eine hochgeschriebene Horrornacht

                Von Patrick Gensing, tagesschau.de

                Eine Schande für den Fußball, eine Katastrophe, die Horrornacht von Düsseldorf - die meisten Medien überschlagen sich mit Superlativen, um die Ereignisse beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC zu beschreiben, besser: hochzuschreiben.

                Denn nüchtern betrachtet fällt die Bilanz weit weniger dramatisch aus. Da wäre der Polizeibericht, demnach es "weder vor, während noch nach dem Spiel zu gravierenden körperlichen Auseinandersetzungen oder Gewalt" kam. Klingt eigentlich nicht nach einer Horrornacht.

                Auch die Bilder von tanzenden Kindern auf dem Rasen wollen so gar nicht zur medialen Hysterie passen. Kein Wunder, denn der Platzsturm in der 97. Spielminute war kein geplantes Werk von irgendwelchen Gewalttätern, sondern eine spontane Dummheit, die eine eigene Dynamik entwickelte, so wie es bei Massenereignissen, die für viele Menschen einen hohen emotionalen Wert haben, passieren kann. Das ist bedauerlich, vor allem zunächst für die Hertha, die möglicherweise bei einem regulären Verlauf noch das 3:2 erzielt hätte - und bedauerlich besonders auch für die Fortuna, die wahrscheinlich erneut gegen die Berliner antreten muss - gerechterweise.

                Bedauerlich aber auch für die Deutsche Fußball Liga (DFL), denn die hatte die Relegationsspiele erst vor wenigen Jahren wieder eingeführt. Warum wurde die Regelung überhaupt abgeschafft? Weil viele Entscheidungsspiele schlicht zu einem Getrete um den letzten Platz in der Bundesliga wurden - für Clubs und deren Fans oft eine geradezu existentielle Angelegenheit.

                2009 führte die DFL die Spiele wieder ein, um noch mehr Spannung und Emotionen zu erzeugen. Das ist gelungen, man stelle sich nur vor, die Partie hätte Fortuna Düsseldorf gegen 1. FC Köln geheißen, auch FC St. Pauli gegen HSV war über Wochen eine realistische Option. Kurzum: Wer Emotionen schürt, um ein paar weitere Live-Spiele verkaufen zu können, muss sich nicht wundern, diese Emotionen auch zu bekommen.

                Und auch das gehört zu diesem medialen Ereignis: Mitnichten ist es, wie heute immer wieder behauptet wird, das erste Mal, dass feiernde (!) Fans kurz vor Spielende den Platz stürmten. Das ist bereits mehrfach passiert, in Köln, St. Pauli und Duisburg beispielsweise. In keinem dieser Fälle, allesamt aus den 1990er Jahren, war danach von einer Schande die Rede, angenehm unaufgeregt reagierten die Kommentatoren damals. Davon kann heute keine Rede sein.

                Und auch die maximale Präsenz, die man den Ultras mit ihrem Feuerwerk einräumt, dürfte wohl eher kontraproduktiv sein, denn die Pyros haben eine Eigenschaft, die sie unter anderem so attraktiv machen: Mit minimalen Aufwand (einer Signalkerze) lässt sich ein ganzes Stadion einnebeln – und somit ein maximaler Effekt erzielen. Wenn nun solche Aktionen noch medial dermaßen aufgeblasen werden, potenziert sich die Wirkung ins Unermessliche.

                Etwas mehr Gelassenheit und Realitätssinn täte allen Beteiligten gut: Wir haben gestern keine Orgie der Gewalt erlebt, sondern Fans, die sich zu einer Dummheit hinreißen ließen. Das ist etwas vollkommen anderes als brutale Schlägereien, Überfälle, bei denen Menschen schwer verletzt werden, wie zuletzt in Bremen und Bielefeld. Wer dies alles in einen Topf wirft, der macht den Fußball langfristig kaputt, denn dann werden die Arenen endgültig zu Hochsicherheitstrakten ausgebaut. Doch immer mehr Repression ist keine Lösung, auch nicht beim Fußball.
                lest euch bitte das durch danke

                Kommentar


                  Zitat von sp-eeeeeuuuuhh-nk
                  ach übrigens, deshalb bin ich Schalke04-Fan http://www.youtube.com/watch?v=P7220xyQdGM&list#t=2m51s

                  scheiß hat9r :)
                  cool, die können hüpfen, ich glaub jetzt werd ich auch schalke fan...

                  Kommentar


                    Schieber wird / soll heute bis 2016 verlängern.

                    /etwas krass zu lesen wie didavi mit 22 schon ganz schön im eimer ist,vorallem nach der verletzung jetzt.

                    Spoiler: 
                    Nun ja, ich spreche hier nicht als Arzt, aber zumindest als selbst schwer Kniegeschädigter und somit mit einer soliden Halbbildung: Er hatte zu Beginn der Saison einen Meniskusschaden - das war der Ausfall in Nürnberg - Je nach Größe des Schadens ist das schon eine von ihren langfristigen Folgen schwere Verletzung. Im Normalfall kann man jedoch sagen, dass diese für Fußballerkarrieren nicht unbedingt dramatisch sein müssen, die Arthrose kommt im Normalfall erst nach der Karriere ... Geht man jetzt allerdings davon aus, dass der Knorpelschaden im selben Knie ist, was so in Zeitungen stand, ist die Perspektive doch ein wenig verändert: Der Meniskus schützt im Normalfall Gelenkfläche (und somit auch den Knorpel) wenn davon allerdings nicht mehr sonderlich viel das ist (so wird es bei Didavi wohl sein) kann es direkt zu einem Knorpelschaden kommen. Dieser Knorpelschaden ist nicht "reparabel", auch wenn sie jetzt angesichts der OP ("6 Monate") so tun. Das Einzige was man macht, ist diesen Bereich zu glätten und danach die Muskulatur aufzutrainieren. An der Grundtatsache, dass in diesem Knie nicht mehr viel Dämpfungsmasse übrig ist, ändert das gar nichts und diese Grundtatsache wird früher oder später (eher früher) wieder Ärger machen!

                    Kommentar


                      Zitat von Roberrrrrrt
                      Zitat von sp-eeeeeuuuuhh-nk
                      ach übrigens, deshalb bin ich Schalke04-Fan http://www.youtube.com/watch?v=P7220xyQdGM&list#t=2m51s

                      scheiß hat9r :)
                      cool, die können hüpfen, ich glaub jetzt werd ich auch schalke fan...
                      "allein durch die mannschaft und deren spielerischem können kann man auch kein fan werden/sein. ganz deustchland fragt sich, wie vereine wie s05 fans finden können, nur ein kleines loch im herzen deutschlands versorgt den verein mit nachwuchs. gelsenlochsen! die folgen von gewaltdurchdringendem inzest tragen zum rest bei."

                      :D

                      Kommentar


                        Luhukay neuer Hertha-Trainer!

                        Jos Luhukay wird nach BILD-Informationen neuer Trainer bei Hertha BSC. Der ehemalige Augsburg-Coach ist heute in Berlin, um seinen Vertrag (gültig für Bundesliga und 2. Liga) zu unterschreiben.

                        Kommentar


                          lol lol lol

                          Kommentar


                            Zitat von Aziz Shavershian
                            Eine hochgeschriebene Horrornacht

                            Von Patrick Gensing, tagesschau.de

                            Eine Schande für den Fußball, eine Katastrophe, die Horrornacht von Düsseldorf - die meisten Medien überschlagen sich mit Superlativen, um die Ereignisse beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC zu beschreiben, besser: hochzuschreiben.

                            Denn nüchtern betrachtet fällt die Bilanz weit weniger dramatisch aus. Da wäre der Polizeibericht, demnach es "weder vor, während noch nach dem Spiel zu gravierenden körperlichen Auseinandersetzungen oder Gewalt" kam. Klingt eigentlich nicht nach einer Horrornacht.

                            Auch die Bilder von tanzenden Kindern auf dem Rasen wollen so gar nicht zur medialen Hysterie passen. Kein Wunder, denn der Platzsturm in der 97. Spielminute war kein geplantes Werk von irgendwelchen Gewalttätern, sondern eine spontane Dummheit, die eine eigene Dynamik entwickelte, so wie es bei Massenereignissen, die für viele Menschen einen hohen emotionalen Wert haben, passieren kann. Das ist bedauerlich, vor allem zunächst für die Hertha, die möglicherweise bei einem regulären Verlauf noch das 3:2 erzielt hätte - und bedauerlich besonders auch für die Fortuna, die wahrscheinlich erneut gegen die Berliner antreten muss - gerechterweise.

                            Bedauerlich aber auch für die Deutsche Fußball Liga (DFL), denn die hatte die Relegationsspiele erst vor wenigen Jahren wieder eingeführt. Warum wurde die Regelung überhaupt abgeschafft? Weil viele Entscheidungsspiele schlicht zu einem Getrete um den letzten Platz in der Bundesliga wurden - für Clubs und deren Fans oft eine geradezu existentielle Angelegenheit.

                            2009 führte die DFL die Spiele wieder ein, um noch mehr Spannung und Emotionen zu erzeugen. Das ist gelungen, man stelle sich nur vor, die Partie hätte Fortuna Düsseldorf gegen 1. FC Köln geheißen, auch FC St. Pauli gegen HSV war über Wochen eine realistische Option. Kurzum: Wer Emotionen schürt, um ein paar weitere Live-Spiele verkaufen zu können, muss sich nicht wundern, diese Emotionen auch zu bekommen.

                            Und auch das gehört zu diesem medialen Ereignis: Mitnichten ist es, wie heute immer wieder behauptet wird, das erste Mal, dass feiernde (!) Fans kurz vor Spielende den Platz stürmten. Das ist bereits mehrfach passiert, in Köln, St. Pauli und Duisburg beispielsweise. In keinem dieser Fälle, allesamt aus den 1990er Jahren, war danach von einer Schande die Rede, angenehm unaufgeregt reagierten die Kommentatoren damals. Davon kann heute keine Rede sein.

                            Und auch die maximale Präsenz, die man den Ultras mit ihrem Feuerwerk einräumt, dürfte wohl eher kontraproduktiv sein, denn die Pyros haben eine Eigenschaft, die sie unter anderem so attraktiv machen: Mit minimalen Aufwand (einer Signalkerze) lässt sich ein ganzes Stadion einnebeln – und somit ein maximaler Effekt erzielen. Wenn nun solche Aktionen noch medial dermaßen aufgeblasen werden, potenziert sich die Wirkung ins Unermessliche.

                            Etwas mehr Gelassenheit und Realitätssinn täte allen Beteiligten gut: Wir haben gestern keine Orgie der Gewalt erlebt, sondern Fans, die sich zu einer Dummheit hinreißen ließen. Das ist etwas vollkommen anderes als brutale Schlägereien, Überfälle, bei denen Menschen schwer verletzt werden, wie zuletzt in Bremen und Bielefeld. Wer dies alles in einen Topf wirft, der macht den Fußball langfristig kaputt, denn dann werden die Arenen endgültig zu Hochsicherheitstrakten ausgebaut. Doch immer mehr Repression ist keine Lösung, auch nicht beim Fußball.
                            lest euch bitte das durch danke
                            quelle
                            Spoiler: 
                            Nun übernehmen die Anwälte den Fall von Düsseldorf. Sie haben sich schon eingeschossen und werden die Fronten verhärten. Wenn doch Berliner Spieler angeblich Todesangst gehabt haben sollen bei ihrem Auftritt in den letzten Sekunden der zweiten Relegationspartie gegen Düsseldorf. So wirkte ihr Spiel nicht. Und dagegen spricht auch die Klage der Hertha-Profis über den Schiedsrichter nach dem Schlusspfiff. Sie hätten gerne die volle Nachspielzeit genutzt. In Todesangst?

                            Der Kampf um Recht oder Unrecht, um den Versuch, je nach Interesse eine Neuansetzung des Spiels oder die Akzeptanz des Ergebnisses zu erreichen, wird dem eigentlichen Problem nicht gerecht werden. Denn am Dienstag offenbarte sich im Stadion nicht allein die Schwäche von einigen wenigen Fans, die mit Störfeuern der übelsten Art Zuschauer und Spieler gefährdeten, weil sie ihren Frust nicht geregelt bekamen oder in die Show eingreifen wollten.

                            Überraschender als dieses kriminelle Verhalten war die Gedankenlosigkeit von Tausenden, als sie im Glauben, das Spiel sei abgepfiffen, den Platz stürmten. Sie rissen Rasenstücke aus dem Spielfeld, zerschnitten die Tornetze, verbogen das Torgestänge und brachen es auseinander – vor lauter Freude.

                            Die Gründe für Sachbeschädigung sind letztlich zweitrangig. Die Fakten bleiben, nämlich Respektlosigkeiten am laufenden Band: Tausende haben die Ordner im Innenraum des Stadions ignoriert, sie haben die Bitten des Stadionsprechers überhört, das Eigentumsrecht missachtet und insgesamt die Grundregeln des Zusammenlebens außer Kraft gesetzt.

                            Diese Menschen waren keine brutalen Hooligans, keine sportpolitisch motivierten Ultras, es waren Hinz und Kunz, Väter mit teils minderjährigen Söhnen, die mittendrin sein wollten, nicht nur dabei. Dieses Verhalten ist nicht allein ein Phänomen des Fußballs. Dort fällt es nur schneller auf, weil ständig Kameras Grenzübertritte hautnah dokumentieren.

                            Verrohung der Sitten
                            Die Bereitschaft, Regeln zu brechen ist überall im Lande und quer durch die Gesellschaft zu erkennen. Demonstranten halten sich nicht an Verfügungen von Verwaltungsgerichten, große Unternehmen unterlaufen wie selbstverständlich Steuergesetze, selbst der einst höchste Mann im Staat wusste sich nicht zu benehmen. Mit der Verstärkung von Polizeieinheiten (in Stadien) oder mit einer härteren Bestrafung lässt sich dagegen auf Dauer nicht ankämpfen.

                            Denn die Verrohung der Sitten sind das Ergebnis einer Entwicklung, die Lehrer schon seit Jahren beobachten, Unterrichtsstörungen, groteske Beleidigungen, ja Bedrohungen. Wer das ändern will, muss bei den Kleinsten anfangen, mit der Anerkennung von Grundwerten in der Familie. Im Stadion ist es zu spät.


                            so kann mans halt auch sehen und das halte ich für wichtiger als eine "ist ja nichts passiert" analyse

                            Kommentar


                              @Beitrag:

                              1. Die Fans sind schon Minuten vorher über die Banden geklettert. Sowas geht nicht. Die standen minutenlang neben der Auslinie. Da hätte der Schiri schon abpfeifen können, denn das ist eine Gefährdung für Spieler und Fans. Der Schiri kann wohl kaum wissen, ob es sich da um harmlose Fans handelt oder aggressive. Weiterhin steht in dem Beitrag ja auch "Massendynamik". In wie vielen Fällen ist Massendynamik bitte etwas positives? Ob nun Massenpanik oder Massenfreude, es sind MASSEN, die sich unkontrolliert bewegen. Das ist nunmal lebensgefährlich, wenn einer hinfällt, stürmen tausende nach. Sowas ist höchstgradig gefährlich, ganz egal, welchen Charakter die Fans haben.

                              2. Pyrotechnik: Wo genau liegt die Attraktivität einen Block oder gar das Spielfeld zu vernebeln? Ich versteh das nicht. Es gibt so viele endlos geile Choreographien, mit Papieren, Schälen, Gehüpfe oder Gesängen. Was ist an vereinzelt gezündeten Feuerwerken (keine Symmetrie? Nichts?), die hunderte, wenn nicht tausende Menschen die Sicht nehmen, attraktiv? Ich verstehe es ums Verrecken nicht. Dann werden die Dinger im Extremfall auch noch geworfen. Banden beginnen zu brennen. Wenn ein Ding daneben geht, landet es in einer anderen Tribüne und Menschen sind gefährdet. Wo bitte liegt der unbedingt tiefere Sinn der Pyrotechnik? Wozu brauch man Pyrotechnik, was man nicht mit anderen Mitteln (s.o.) ausdrücken kann? Wenn man die eigene Mannschaft provozieren will (Spielfeld vernebeln = Provokation?), dann kann man doch mal geschlossen den eigenen Block verlassen. Man kann schwarze Papiere hochhalten, sodass dem Unmut Luft gemacht wird, etc. Wenn man die gegnerische Mannschaft oder deren Fans provozieren will, hüpft man geschlossen (dass das einen Heidenlärm macht, wissen wir) oder macht ebenfalls eine Choreographie mit Papieren.

                              3. Ja, das in Düsseldorf war gegen Ende größtenteils Dummheit und es war Glück, dass nicht mehr passiert ist. Das ist ein Unterschied, gegenüber gewaltbereiten Fans, aber war nichtsdestotrotz eine große Gefährdung für fast alle. Ein Verein muss für die Sicherheit der Menschen in seinem Stadion einstehen und dort waren sehr viele Menschen nicht sicher, darunter größtenteils die eigenen Fans, aber auch die gegnerische Mannschaft. Auch die Gästefans haben zur Gefährdung von Spielern und Zuschauern beigetragen, aber auch dafür ist doch der Heim-Verein verantwortlich? Das Mitbringen von Pyrotechnik muss am Stadioneingang verhindert werden und das wurde es nicht.

                              Und ich weiß, das gibt jetzt 1000mal hate für mich. Ich hätte aber gerne eine ehrliche Antwort, gerade auf das Pyrotechnikding. Ich höre ständig, dass es "schön" ist. Was ist
                              Spoiler: 
                              [image]http://www.spox.com/de/sport/fussball/1205/Bilder/pyrotechnik-stadion-514.jpg[/image]
                              [image]http://www.ran.de/de/fussball/mehr/1110/Bilder/485/401311b06657e88e4eb1af14f1f1ee9a231-bundesbereitschaftspolizei-gegen-pyrotechnik_485x364.jpg[/image]
                              [image]http://www.reviersport.de/include/images/articles/wide/000/139/388.jpeg[/image]

                              daran schöner, als
                              Spoiler: 
                              [image]http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00459/hsv_HA_Hamburg_Hamb_459590c.jpg[/image]
                              [image]http://h13.abload.de/img/choreotd11.jpg[/image]
                              [image]http://www.tornadosrapid.at/bilder/matches/2005_03_08_Milan_ManU_2.jpg[/image]

                              das? Warum brauch man Pyrotechnik, wenn es so schöne, allein auf Papier basierende Choreographien gibt?

                              Ich weiß, dass ich behindert, hässlich, nervig und sauscheisse bin. Alles schon gehört. Ich hätte gerne das erste Mal eine ernsthafte Antwort auf meine Pyrotechnik-Fragen. Der Standpunkt für pro-Pyrotechnik erschließt sich mir nämlich nicht, weil ich noch nicht einmal eine vernünftige Diskussion darüber hatte. Alles was ich höre, ist "Ist nicht gefährlich" (??), meistens, weil sie selbst bisher keine negativen Erfahrungen damit hatten und "Sieht schön aus und ist für die Choreographie wichtig" (siehe oben). Also ich bin offen für ernsthafte Argumente, die ich noch nicht gehört habe.

                              Kommentar


                                Ist generell lächerlich was für nen Radau immer wegen bischen Pyro gemacht wird... Wenn man sich dann anhören muss wie die Kommentatoren wärend des spiels drauf reagieren könnt ich persönlich nur kotzen weils so scheinheilig ist.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X