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Kopfsache im Sport

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    Kopfsache im Sport

    Hi Sportsfreunde

    ich möcht ein Thread eröffnen über Kopfsache/Fokus/Konzentration im Sport.
    Egal, ob Fussball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball whatever!

    Kennt ihr das, wenn man zB vom 9h Arbeitsalltag nach hause kommt, kurz was futtert und 30min später schon in der Umkleide sitzt und sich aufs Training einstimmt? Dannn macht man sich warm, die ersten paar Übungen beginnen und man ist mit dem Kopf einfach nicht bei der Sache. Jeder Pass kommt ungenau, der Ball/Puck verspringt und bei XonX Situationen spielt man einfach den grössten Bullshit zusammen, spielt Fehlpässe, überlegt gar nichts dabei usw.

    Bei mir zB wars so, ich spiele schon jahrelang Eishockey beim örtlichen Club und rulte eigentlich immer ganz gut bis ins u18 Alter. Dann wollte ich eine neue Herausforderung und bin in die Nachbarstadt gewechselt, welche ziemlich weit oben mitspielen (Herren&u21). In den Vorbereitungsspielen verletzte ich mich jedoch und musste 6 Monate pausieren. Nun bin ich seit 1-2 Monaten wieder voll im Training doch der Spielfluss ist mir einfach völlig verloren gegangen und ich mach mir selbst Druck, zusätzlich kommen hohe Erwartungen vom Trainer, da ich ja "neu" im Team bin und mich durchsetzen muss. Die einfachsten Dinge klappen nicht mehr.

    Im Training merke ich, dass die Unsicherheit schon nach den ersten 1-2 klitzekleinen Fehlern bemerklich da ist und dann geht meistens nichts mehr. Das Talent und die Fähigkeiten hätte ich allemal, um auf diesen Niveau zu trainieren und auch zu spielen. Doch mit dem Kopf klappts einfach überhaupt nicht im Moment.

    Wie kommt ihr, sei es in einem Meisterschaftsspiel oder Training, wieder aus eurem "Mentalen Tief" heraus zB nach einem schlechten Einsatz/Spielzug? Wie motiviert ihr euch immer mit vollem Einsatz in die nächste Trainingseinheit zu starten? Wie bereitet ihr euch vor? Wie kommt ihr mit ALLEN Gedanken von Schule, Freundin, Arbeit weg und fokussiert euch nur auf den Sport den ihr liebt?

    Merci für die Antworten und ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der sich manchmal den Kopf darüber zerbricht!

    Vielleicht gibts die Situation ja manchmal auch bei CS wenn man einfach nichts hittet oder mal richtig bra1nless rumgurkt aufm server ;)

    #2

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      #3
      Musik, ganz klar. Welche Art ist natürlich bei jedem anders.

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        #4
        kenne das vom fußball. bin bei weitem nicht schlechter als meine mitspieler und behaupte mal dreist, dass ich mehr fußballintelligenz mitbringe, trotzdem bin ich im spiel z.t. wie gelähmt. trau mir nichts zu, spiel alibi bälle und geh kaum ins dribbling.

        ich glaube, es fehlen die erfolgserlebnisse. aber um da wieder hinzukommen, bräuchte ich die gleichen tipps wie du.

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          #5
          jo habs beim handball auch
          bei mir machen die ersten 5-10 minuten das ganze spiel aus, wenn sie gut laufen mache ich auch ein gutes spiel sonst hardere ich nur mit mir und denke viel zu viel nach
          das größte problem ist wirklich dieses nachdenken man muss einfach intuitiv spielen

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            #6
            Ich glaube das Wichtigste ist die Rückendeckung, also evtl. die Aussprache mit dem Trainer.
            Wenn du Schiss davor hast, dass du mit deinen Fehlern alles kaputt machst, häufen sich die Fehler nur noch und du baust noch mehr Mist.

            Wenn du allerdings weißt, dass der Trainer hinter dir steht oder was auch immer, dann kannst du die Fehler solange ohne Druck machen, bis es wieder funktioniert.

            Die Kopfsache kommt von der Angst vorm Versagen, die macht das Versagen nur präsenter.

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              #7
              kenne es vom fußball dass man sich im spiel motivieren sollte. meckern egal obs an das eigene oder gegnerische team gerichtet ist, lässt die konzentration sinken und macht mich z.b. eher aggressiv. aber wenn man sich gegenseitig aufbaut kann das einen richtig gut motivieren.

              achja und
              Zitat von YayOi
              Musik, ganz klar. Welche Art ist natürlich bei jedem anders.

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                #8
                Als ich im 3.-5. Semester für mein Studium 5 Tage die Woche 10-12 h am Tag aufbringen musste, sind auch meine Leistungen im Bowling stark gesunken.
                Ich konnte weniger trainieren, war im Kopf nicht zu 100 % dabei und hatte deshalb weniger Sicherheit und Selbstvertrauen.

                Ich habe mir das alles wieder aufgebaut als ich mehr Zeit hatte (6. und 7. Semester waren nicht mehr so zeitintensiv) und es läuft seit einem Jahr wieder richtig gut und ich steh vor dem Sprung in die 2. BL.

                Egal welchen Sport man macht... das Selbstvertrauen, also das Glauben an sich selbst, ist essentiell. Wenn ich nicht auf die Bahn gehe und glaube das der Wurf ein Strike wird, brauche ich gar nicht spielen...

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                  #9
                  a) entweder du bist echt zu schwach, bzw. kommst mit dem niveau und dem konkurrenzkampf nicht zurecht, dann ists pech

                  b) machst du dir einfach selber zu viel druck, was in den aller meisten fällen kontraproduktiv ist. nicht über etwaige einsätze oder eindrücke von sonst wem nachdenken, sondern einfach das machen, was normal sein sollte und war: der sport macht spaß, und man will spielen, nicht arbeiten. wenn man sich das klar macht, läuft alles um einiges leichter, selbstzweifel sind im seltensten falle angebracht, wenn es schon zweifel gibt, dann werden sie coach etc schon äußern und man kann immer noch darauf reagieren.

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                    #10
                    war bei mir in der lernphase vor den klausuren jetzt auch so

                    man sitzt 4-8 stunden am tag vorm schreibtisch und lernt und dann soll man abends plötzlich den schalter umlegen. war dann teilweise einfach unkonzentriert und unmotiviert.

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                      #11
                      puh also im Spiel geht das mit dem Abschalten eig relativ schnell.. hab kurz vor einem Spiel zwar immer eine gewisse leichte Anspannung, aber sobald der Ball erstmal rollt, verfliegt auch das ganz schnell und ich konzentriere mich nur noch auf das Spiel. Ansonsten auch nicht zu viel darüber nachdenken, warum jetzt gerade dieses oder jenes falsch gelaufen ist, sondern abhaken und weitermachen! Mehr als alles geben, kannst du sowieso nicht und jeder hat mal einen schlechten Tag, an dem einfach nichts läuft.
                      Generell ist es aber auch so, dass bei uns dann der Trainer/Mitspieler versuchen einen aufzubauen, wenn man mal Scheiße baut. Das einzige, was überhaupt nichts bringt, ist das Rummeckern (meiner Erfahrung nach auch fast immer von den Leuten, die selber am wenigsten leisten) solche Kommentare einfach ignorieren und weiter dein Ding durchziehen!

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