Zitat von bratgeraeusche
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Sogar der BVB ist davon ausgegangen, dass man Juwel Jadon Sancho (20) nach drei Jahren nicht mehr halten kann. Würde ein Verein mindestens den aktuellen Marktwert des Engländers von 130 Mio Euro zahlen, hätte man ihn nach SPORT BILD-Informationen ziehen lassen. Doch wegen der Corona-Krise wird das immer unwahrscheinlicher.
Dortmund bleibt dabei: Interessenten müssen 130 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch legen – oder Sancho bleibt!
Der englische Nationalspieler hat noch Vertrag bis 2022. Sollte sich diesen Sommer kein Klub finden, der die aufgerufene Ablösesumme bezahlen möchte, kann der BVB auch noch nach Ende der nächsten Saison Ablöse kassieren.
Die Premier-League-Vereine Manchester United und Chelsea wollen Sancho. Um die BVB-Forderung erfüllen zu können, sind die Klubs besonders auf die TV-Einnahmen angewiesen. Von deren Erhalt hängen die Investitionsmöglichkeiten für die neue Saison ab. Auch deshalb will die Premier League – wie die Bundesliga – die laufende Spielzeit unbedingt beenden. Notfalls erst nach dem 30. Juni.
BVB-Manager Michael Zorc (57): „Die momentane Situation ist sehr unsicher und die weitere Entwicklung aktuell schwer vorhersehbar. Wir wissen weder mit Sicherheit, wann der Spielbetrieb fortgesetzt werden kann, noch wann wir wieder vor Zuschauern in den Stadien spielen werden. Deshalb empfinde ich es als sehr schwierig, gerade verlässliche Prognosen abzugeben – das betrifft auch die nächste Transferperiode.“
Sancho ist mit Abstand der wertvollste Spieler der Bundesliga. Auf Rang zwei folgen Kai Havertz (20/Leverkusen) und Serge Gnabry (24/Bayern) mit jeweils 90 Mio. Euro Marktwert
Mit Sancho sind die Chancen für den BVB auf den Titel 2020/21 deutlich höher als ohne ihn. Vergangenes Jahr war er bereits Borussias Topscorer (12 Tore/18 Assists), in dieser Saison ist er sogar bester Scorer der Liga (14 Tore/16 Assists).
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