Zitat von ZOMBIE IQ 14,3
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F1 - Saison 2011
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Laut RTL-Text hat die FIA das Zwischengas auf 10% beschränkt und ist damit gegen den angeströmten Diffusor vorgegangen. Das soll ab Silverstone (übernächstes Rennen) gültig sein. Ab 2012 ist das Ganze dann komplett verboten.
Angeblich soll Red Bull da ja ein effektives System haben. Was meint ihr, deutliche Schwächung für Red Bull oder ist das Auto einfach auch ohne Zwischengas zu imba? Wichtige Frage: Hat Mercedes den angeströmten Diffusor inkl. Zwischengas und ist damit auch betroffen oder ist es vielleicht die Chance aufzuschließen?
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Naja, es sind halt imo alle Sachen verboten, wenn sie in die Aerodynamik eingreifen und nichts mit dem Fahrer zu tun haben...Zitat von MrPixelman sollte nicht zuviel regulieren. ich finde, dass teams, die eine gute arbeit leisten und immer wieder mit neuen ideen und verbesserungen kommen (auch wenn sie manchmal in der grauzone liegen), nicht für ihren einfallsreichtum bestraft werden sollten.
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Wenn ich das richtig verstehe wirkt sich das ja vor allem in den mittelschnellen und schnellen Kurven aus und das sind genau die Kurven, in denen Red Bull derzeit fast meilenweit vor der Konkurrenz ist.
Naja, mal abwarten, Valencia wird jetzt erstmal wieder easy Red Bull-Sieg und am Silverstone wird es dann ja spannend ;)
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Das haben sogut wie alle Teams, nur die Teams ganz hinten haben das nicht. Und ja, die schnellen / mittelschnellen Kurven sind das, wo Redbull so dominant ist. Aber durch das Reduzieren des Zwischengas leiden ja auch die anderen Teams, nur ka wieviel stärker das Auto von RB darauf ausgelegt ist.
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naja, es wird echt zuviel verboten.
ich find die entwicklung in der f1 eh immer beschissener.
zu DRS, Kers und den reifen hab ich ja schon genug geschrieben, aber darum gehts mir nichmal.
seit jahren werden die Motoren immer weiter begrenzt und kleiner gemacht. irgendwie wird versucht alle teams auf einen nenner zu bringen, dass es die unterschiede nur noch in der aerodynamik gibt, und wenn dann da ein team was hat was zuviel vorteil bringt, wirds verboten.
zuerst gabs die saugmotoren, dann die V12 Turbo. Sogar Turbinen gabs. Irgendwann wurde der Turbo verboten. dann kamen die kleinen V10, jetzt gibts nur noch V8. und bald solls dann 4-zylinder 1,6l Turbos geben. was isn die Königsklasse des Motorsports wenn man mit Motoren fährt, die kleiner sind als in Privatfahrzeugen? Zum Glück is das mittlerweile auch einigen leuten aufgefallen, die - wie luca di montezemolo - sagen das die f1, mit so kleinen motoren keinen reiz mehr hat, und man über einen ausstieg nachdenken muss. vllt weckt das die FIA mal auf, wieder bisschn was zu lockern.
-ist mir grad erst eingefallen- es gibt ja jetzt auch ein entwicklungsstop für f1 motoren. und das über mehrere Jahre glaub ich.
Als nächstes die Kosteneinsparungen. Man muss Motoren, und andere teile glaub ich, mehrere Rennen fahren. es gibt kein T Car mehr,beschränkte Reifenanzahl und was weiß ich was alles gemacht wurde um die Kosten der Teams kleinzuhalten. Toyota hatte 2008 ein budget von ~445 Mio $. (Q) und das nachdem schon einige der Sparmaßnahmen durchgeführt worden sind.
Zugegeben, mittlerweile leigen die Budgets weiter unten, ich glaub bei den topteams aber immernoch bei 300-350 Mio $. (zahlen hab ich im kopf, finde keine quelle dazu, nur ganz viele die unterscheidliche summen darstellen). Aber selbst wenns bei 200-250 liegen würde, wären die Unterschiede von Topteam zu Kleinem Privatteam doch noch riesig. Zu groß um ne chancengleichheit zu gewährleisten mmn. Und ich finds auch falsch das man dann ne Budgetobergrenze einführen will... Ich glaub 40 Mio wahren mal für die nächste Saison genannt worden. Das wäre grade mal ein 11tel des Toyota etats von 2008. Auch wenn ichs ok fänd das man die Budgets bisschn kürzt, finde ich das diese extremw Herabsetzung der Budgets nich richtig. Immerhin entscheiden die Teams selbst, was sie dafür ausgeben wollen.
Aber wie steht diese Eingrenzung der Teambudgets im vergleich zur generellen Entwicklung der F1?
In vielen Ländern mit Öl oder anderen Rohstoffvorkommen, werden mittlerweile neue Rennstrecken gebaut, die fast ausschließlich für die F1 gebaut werden. Zum Beispiel wurde in der Olympiastadt Sotchi für ~140 Mio Euro ne Rennstrecke gebaut, und direkt für 7 Jahre ein Vertag mit Bernie Ecclestone gemacht. Pro Jahr, in dem die F1 in Russland gastiert bezahlt Russland 30 Mio Euro, allein damit die F1 überhaupt erst nach Russland kommt, die ganzen Kosten die damit verbunden sind nicht mit eingerechnet.
Und Sotchi ist ja nich das einzige Land was sowas macht, es gibt ja mittlerweile haufenweise Beispiele dafür, Abu Dhabi, Bahrain, Südkorea, Vietnam oder auch die USA in Austin,Texas, um nur einige zu nennen.
Kein Wunder das bei dem andrang, gut zahlender neuer "Kunden" (von Ecclestone) traditionelle Rennstrecken wie Hockenheim, der Nürburgring oder auch Monza oder Silverstone nicht mehr mithalten können. Wie ich aus sehr Zuverlässigen Quellen weiß, schreibt der Nürburgring und auch der Hockenheimring seit jahren bei _JEDEM_ Formel1 GP, der ausgetragen wird tiefrote Zahlen, und es wird ernsthaft überlegt (von seiten der Nürburgring Automotive GmBH) der Formel1 den Rücken zu kehren und sich wieder mehr auf andere Rennveranstaltungen, bzw den Mehrwert der Nordschleife zu konzentrieren. Statt F1 könnte es demnächst also wieder 1000 KM Rennen im Zuge der ALMS auf dem Nürburgring geben. Nur so als Beispiel.
Desweiteren ist diese Austragungsgebühr ja nicht das einzige, wodurch der vermarkter der F1, also im Prinzip Bernieecclestone Geld macht. Eine weitere wichtige Geldquelle sind die TV Rechte.
Immerhin wird die F1 in weltweit über 140 Länder übertragen.
Wie ich grade gelesen hab, hat BBC für die TV Rechte der nächsten 5 jahre gut 240 Mio Euro hingelegt. Was RTL, die ja auch erst kürzlich den Vertrag verlängert haben, bezahlt hat, konnte ich jetzt nicht finden. Ich habe grade gelesen, das 2008, vor der Anfertigung des neuen Concorde Agreement Bernie Ecclestone gut 50% der TV Einnahmen in höhe von gut 800 Mio Euro selbst eingenommen hat. Die anderen 50% gingen an die Teams (die höhe wurde je nach platz inder Konstrukteurs WM geregelt).
Wie es im neuen Concorde Agreement, das von der FIA, der F1 Teams Association und der FOA (Formula One Administration, Besitzer: B. Ecclestone) gehandhabt ist weiß ich nicht.
Im Wikiartikel steht das die ersten Concorde Agreements knapp 100 Seiten umfasst haben, das neuste ( 6. Concorde Agreement) , von 2009 umfasst hingegen knapp 350 Seiten. Auf ungefähr 250 davon ist die Verteilung der Einnahmen geregelt.
Meiner Meinung nach is das bisschen heuchlerisch, die Teams dazuzuzwingen ihre Budgets auf ein Minimum einzugrenzen, selbst aber durch Vermarktung der Austragungsorte an Zahlungskräftige Länder das große Geld zu machen. Die FIA, die FOA, und alle andern an der F1 beteiligten Parteien sollten sich evlt mal gedanken machen, wie man die f1 wieder auf den richtigen Kurs bringt.
Soweit erstmal von mir. Ich hab während dem schreiben einige gedankensprünge gehabt, und bitte das, sowie die zahlreichen rechtschreibfehler, zu entschuldigen.
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