tl dr
outsch
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Spoiler:
Was bei mir die Probleme auslöst, ist die Außenrotation des rechten Beines. Daraus sind zahlreiche Probleme entstanden.
Ich probiere es wirklich mal komplett zu beschreiben, beobachte das jetzt seit 3 Jahren, wird vll ein wenig ausführlicher:
1. Die Außenrotation tut immer weh. Leichte Schmerzen in der Leiste, auch wenn ich normal sitze und mein Knie nach außen drehe. An eine echte Verletzung kann ich mich nicht erinnern, seitdem ich den Sport betreibe, habe ich das Problem. Ich tippe darauf, dass ich das schon immer habe, ich denke nicht, dass es durch eine schlechte Technik oder so etwas ausgelöst wurde.
2. Die Außenrotation bewirkt einen schiefen Stand. Selbst bei leichtem Beuge, ja sogar bei air Squats, merke ich, dass ich mein rechter Fuss sich außen abhebt. Ich stehe also auf der Innenseite, sobald ich mittelmäßig belaste. Allgemein ist mein rechtes Bein deutlich schwächer.
3. Nach mittlerer Belastung (ca 80kg KB/KH) fühle ich stundenlang danach noch, dass ich irgendwie schief laufe/stehe. Das strahlt aus. Der bekannte Schmerz rechts über der Pobacke entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem Schmerz in der kompletten Rückenmuskulatur (so ca 1-2 Stunden später). Nach mittlerer Belastung beim Training (das kann auch ca 180 kg Beinpresse schon auslösen) ist langes Stehen/Laufen unangenehm. Fühle mich dann immer so als ob ich einen Rucksack mit 50kg Gewicht herum trage. Gesamte Rückenmuskulatur bis zum Nacken sehr verspannt. Liegen ist die einzige Lösung, sitzen auch nicht optimal. Mehr als 2 Stunden am Stück durch die Gegend laufen ist quasi nicht möglich.
4. Schwere Belastung. Die ganzen anderen Punkte würde ich ignorieren, wenn es diese Problem nicht gebe. Ab 90-100kg Kreuzheben tut sich irgendwas in der Hüfte. An der bekannten Position rechts über der Arschbacke verklemmt sich ein Nerv oder so. Auf jeden Fall kann es nach schweren Belastungen passieren, dass es an dieser Stelle ein schneller, zuckender Schmerz vorkommt, es fühlt sich wirklich wie ein eingeklemmter Nerv an. Ich zucke dann quasi komplett zusammen und es kann mich auch komplett umhauen. Sehr schmerzhaft und sehr weittragende Folgen. Wenn es nämlich einmal passiert ist, kann es auch ohne schwere Belastung wieder auftreten. Immer wenn man spezielle Bewegungen mit der Hüfte macht. Kreisende Bewegungen zB, die Hüfte nach vorne schieben etc. Dies kann sehr lange anhalten und der Schmerz kann überall hin ausstrahlen!
Meine schlimmstes Erlebnis war der Sommer 2008, ich konnte in diesem Zeitraum einmal einen Monat nicht laufen (kam immer bei Belastung des rechten Beins) und im Anschluss daran 2 Wochen maximal 20min am Stück. Liegen hilft nur bedingt. Auch Schmerz in der Nacht. Seitdem kam es immer mal wieder vor. Mal 5 Tage nachdem ich den Hüftbeuger dehnen wollte, mal Hoden- und Wadenschmerzen nach dem KH.
5. Was die Ärzte sagen.
"Das sollte eigentlich nicht weh tun", "Stärken sie ihre Bauch und Rückenmuskulatur", "Dehnen". Toll. All diese Vorschläge mache ich ja sowieso, sie lösen das Problem aber mit aus. Wirbelsäule wurde geröngt, nichts zu sehen. ISG Blockade wurde einmal gelöst, ist aber wohl nur Symptom und kein Auslöser. Konnte danach aber etwas mehr Heben.
6. Das Einzige was wirklich vorbeugt, ist die Beine nicht zu trainieren. Halte mich mit Swings, Beinpresse (leicht), Hyperextensions und bulgarischen KB über Wasser. Ein wenig Hypertrophie gibt es so auch. Nach all der Zeit habe ich aber keine Lust mehr da Risiken einzigehen. Selbst LH-Rudern habe ich erstmal gestrichen.
7. Kleinigkeiten die mir aufgefallen sind:
Wenn ich beim Beinheben zu schnell mit den Knien wieder runterschwinge, fühlt es sich manchmal an, als ob mein linkes Bein sich irgendwie auskugeln würde. Deswegen denke ich, dass da was in der Hüfte allgemein nicht stimmt. Zudem bin ich der unbeweglichste Mensch der Welt. Mit durchgestreckten Beinen nach vorne beugen? Bei mir ist bei 110-120° Schluss, von 90° kann ich nur träumen.
Hüftprobleme wegen verkürzten Beinmuskeln inklusive Nerven eingeklemmt... So wäre ungefähr meine Laiendiagnose ;)
Ich probiere es wirklich mal komplett zu beschreiben, beobachte das jetzt seit 3 Jahren, wird vll ein wenig ausführlicher:
1. Die Außenrotation tut immer weh. Leichte Schmerzen in der Leiste, auch wenn ich normal sitze und mein Knie nach außen drehe. An eine echte Verletzung kann ich mich nicht erinnern, seitdem ich den Sport betreibe, habe ich das Problem. Ich tippe darauf, dass ich das schon immer habe, ich denke nicht, dass es durch eine schlechte Technik oder so etwas ausgelöst wurde.
2. Die Außenrotation bewirkt einen schiefen Stand. Selbst bei leichtem Beuge, ja sogar bei air Squats, merke ich, dass ich mein rechter Fuss sich außen abhebt. Ich stehe also auf der Innenseite, sobald ich mittelmäßig belaste. Allgemein ist mein rechtes Bein deutlich schwächer.
3. Nach mittlerer Belastung (ca 80kg KB/KH) fühle ich stundenlang danach noch, dass ich irgendwie schief laufe/stehe. Das strahlt aus. Der bekannte Schmerz rechts über der Pobacke entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem Schmerz in der kompletten Rückenmuskulatur (so ca 1-2 Stunden später). Nach mittlerer Belastung beim Training (das kann auch ca 180 kg Beinpresse schon auslösen) ist langes Stehen/Laufen unangenehm. Fühle mich dann immer so als ob ich einen Rucksack mit 50kg Gewicht herum trage. Gesamte Rückenmuskulatur bis zum Nacken sehr verspannt. Liegen ist die einzige Lösung, sitzen auch nicht optimal. Mehr als 2 Stunden am Stück durch die Gegend laufen ist quasi nicht möglich.
4. Schwere Belastung. Die ganzen anderen Punkte würde ich ignorieren, wenn es diese Problem nicht gebe. Ab 90-100kg Kreuzheben tut sich irgendwas in der Hüfte. An der bekannten Position rechts über der Arschbacke verklemmt sich ein Nerv oder so. Auf jeden Fall kann es nach schweren Belastungen passieren, dass es an dieser Stelle ein schneller, zuckender Schmerz vorkommt, es fühlt sich wirklich wie ein eingeklemmter Nerv an. Ich zucke dann quasi komplett zusammen und es kann mich auch komplett umhauen. Sehr schmerzhaft und sehr weittragende Folgen. Wenn es nämlich einmal passiert ist, kann es auch ohne schwere Belastung wieder auftreten. Immer wenn man spezielle Bewegungen mit der Hüfte macht. Kreisende Bewegungen zB, die Hüfte nach vorne schieben etc. Dies kann sehr lange anhalten und der Schmerz kann überall hin ausstrahlen!
Meine schlimmstes Erlebnis war der Sommer 2008, ich konnte in diesem Zeitraum einmal einen Monat nicht laufen (kam immer bei Belastung des rechten Beins) und im Anschluss daran 2 Wochen maximal 20min am Stück. Liegen hilft nur bedingt. Auch Schmerz in der Nacht. Seitdem kam es immer mal wieder vor. Mal 5 Tage nachdem ich den Hüftbeuger dehnen wollte, mal Hoden- und Wadenschmerzen nach dem KH.
5. Was die Ärzte sagen.
"Das sollte eigentlich nicht weh tun", "Stärken sie ihre Bauch und Rückenmuskulatur", "Dehnen". Toll. All diese Vorschläge mache ich ja sowieso, sie lösen das Problem aber mit aus. Wirbelsäule wurde geröngt, nichts zu sehen. ISG Blockade wurde einmal gelöst, ist aber wohl nur Symptom und kein Auslöser. Konnte danach aber etwas mehr Heben.
6. Das Einzige was wirklich vorbeugt, ist die Beine nicht zu trainieren. Halte mich mit Swings, Beinpresse (leicht), Hyperextensions und bulgarischen KB über Wasser. Ein wenig Hypertrophie gibt es so auch. Nach all der Zeit habe ich aber keine Lust mehr da Risiken einzigehen. Selbst LH-Rudern habe ich erstmal gestrichen.
7. Kleinigkeiten die mir aufgefallen sind:
Wenn ich beim Beinheben zu schnell mit den Knien wieder runterschwinge, fühlt es sich manchmal an, als ob mein linkes Bein sich irgendwie auskugeln würde. Deswegen denke ich, dass da was in der Hüfte allgemein nicht stimmt. Zudem bin ich der unbeweglichste Mensch der Welt. Mit durchgestreckten Beinen nach vorne beugen? Bei mir ist bei 110-120° Schluss, von 90° kann ich nur träumen.
Hüftprobleme wegen verkürzten Beinmuskeln inklusive Nerven eingeklemmt... So wäre ungefähr meine Laiendiagnose ;)
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