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Hab irgendwo gelesen, dass er nicht kämpfen "darf", weil er nicht zu Pressekonferenz nach Las Vegas fliegen wollte und lieber in Island weiter trainiert.
Gängige Theorie: Conor wollte mehr Geld, hat gepokert und ist "zurückgetreten", damit er mehr Power in den Verhandlungen hat. Mal sehen wie es endet.
Der sollte wenigstens EINMAL seinen Titel verteidigen, bevor er jammert...
In meinen Augen sollte die UFC hart bleiben. Ich würde mich über eine ernstzunehmende Liga für Kämpfer freuen und nicht über einen chaotischen Jahrmarktszirkus, in dem jeder Sportler macht was er will und einzeln verhandeln muss.
Es sollte einfach jeder Kämpfer nach seinem kämpferischen Erfolg bezahlt werden und sonst nichts. Private Sponsoren darf sich der Kämpfer dann ja gerne noch woanders holen.
Wenn ich Dana wäre, würde ich stattdessen PR-Agenturen engagieren, die langweiligen Kämpfern Training im Umgang mit den Medien und Fans geben. Wieso kriegt es jemand wie RDA nicht gebacken Stimmung aufzubauen? Mit etwas Hilfe (und von mir aus einem gespielten Charakter und Emotionen) müsste man das doch mehr Kämpfern beibringen können. Und dann wäre man auch nicht auf Leute wie Conor angewiesen.
Bei Aldo vs Edgar geht es dann auch direkt um den richtigen Titel, oder wie?
Wenn Conor "wieder neu" in die UFC einsteigt, darf er dann ja gerne wieder einen Shot kriegen ;)
Gängige Theorie: Conor wollte mehr Geld, hat gepokert und ist "zurückgetreten", damit er mehr Power in den Verhandlungen hat. Mal sehen wie es endet.
Der sollte wenigstens EINMAL seinen Titel verteidigen, bevor er jammert...
Hat doch nichts mit "jammern" zu tun. Conor ist ein Sport Megastar und will dementsprechend wie andere Megastars aus der NBA, NFL, MLB, usw. bezahlt werden. Das würde ich genauso verlangen, hätte ich eine solche Reichweite und Marktmacht wie Conor. Er hat sich jetzt halt verpokert, aber Conor wird schnell wieder zurück sein auf der UFC Bildfläche.
In meinen Augen sollte die UFC hart bleiben. Ich würde mich über eine ernstzunehmende Liga für Kämpfer freuen und nicht über einen chaotischen Jahrmarktszirkus, in dem jeder Sportler macht was er will und einzeln verhandeln muss.
Es sollte einfach jeder Kämpfer nach seinem kämpferischen Erfolg bezahlt werden und sonst nichts. Private Sponsoren darf sich der Kämpfer dann ja gerne noch woanders holen.
Du verallgemeinerst hier. Ausser Conor gibt es noch Ronda und GSP, die eine große Verhandlungsmacht in der UFC haben. Der Rest der Kämpfer muss alles über sich ergehen lassen, was die UFC vorgibt. Da von einem Jahrmarktszirkus zu sprechen, ist übertrieben.
Wenn ich Dana wäre, würde ich stattdessen PR-Agenturen engagieren, die langweiligen Kämpfern Training im Umgang mit den Medien und Fans geben. Wieso kriegt es jemand wie RDA nicht gebacken Stimmung aufzubauen? Mit etwas Hilfe (und von mir aus einem gespielten Charakter und Emotionen) müsste man das doch mehr Kämpfern beibringen können. Und dann wäre man auch nicht auf Leute wie Conor angewiesen.
Abgesehen von den sportlichen Leistungen, mögen wir doch genau die Kämpfer, die aus der Menge hervorstechen, weil sie anders sind. Das funktioniert aber nur, wenn es authentisch rüberkommt. Sonst hast du solche Farce Charaktere wie beim Wrestling. Man hat doch gesehen, wie krampfhaft das ganze war als Jose Aldo oder RDA mit dem Trashtalk angefangen haben. Du wirst die Leute niemals so trainieren können, dass sie die gleiche Wirkung wie Conor oder zB. Chael generieren.
ich glaube, du hattest da noch nicht lange genug überlegt, bevor du das geschrieben hast. @pommes
wenn ich den löwenanteil der leute anziehe, die den ppv kaufen, dann möchte ich auch dementsprechend bezahlt werden. spielt auch keine rolle, was die anderen fighter verdienen. das geld muss in relation zu dem stimmen, was zuffa/ufc an einem verdient.
wenn andere fighter sich über den tisch ziehen lassen bzw. wenig leverage haben, bitte.
Nichts für Ungut, Katemoss, aber dein Avatar lässt eine neutrale Sichtweise nicht wirklich zu. Ich teile deine Meinung zwar, aber wenn ich einen Vertrag unterzeichne (was er hat, oder?), dann steht der und dann kann ich nicht n paar Monate vorher sagen "Hey, ich möchte jetzt plötzlich mehr Geld *mimimimi*!"...
Du hast Recht und ich stimme dir zu, er hat das Recht das zu verlangen, aber wenn die Tinte trocken ist, dann hat er verdammt nochmal seinen knochigen Hintern in den Cage zu werfen und um sein Leben zu fighten!!!! Bin mega pissed auf ihn und hoffe noch auf nen Turn & Troll - aber irgendwie glaube ich da nicht so recht dran.
natürlich hat er einen vertrag unterschrieben. die verträge beinhalten in der regel auch, dass man sich via rücktritt aus dem geschäft zurückziehen kann und damit offensichtlich nicht mehr an den vertrag gebunden ist. wenn man sich nicht fair behandelt fühlt, dann zieht man auch solche optionen. andersherum wäre das nicht anders. die verträge werden nicht für einen bestimmten zeitraum aufgesetzt, sondern anzahl an fights.
sofern keine einigung gefunden werden kann, wird die ufc das sicher auch in den nächsten tagen offiziell machen und damit ist dann auch conors belt weg. dann labern die ganzen jupps wenigstens nicht mehr, dass conor den gürtel hostage halte. derzeit wurde conor ja nur von 200 abgezogen.
letztlich wissen wir nur, conor wird wohlmöglich bei 200 nicht dabei sein und laut twitter ist er derzeit im ruhestand. l0l. der rest bleibt spekulation.
ich glaube, du hattest da noch nicht lange genug überlegt, bevor du das geschrieben hast. @pommes
wenn ich den löwenanteil der leute anziehe, die den ppv kaufen, dann möchte ich auch dementsprechend bezahlt werden. spielt auch keine rolle, was die anderen fighter verdienen. das geld muss in relation zu dem stimmen, was zuffa/ufc an einem verdient.
Schau dir mal andere professionelle Sportarten an. Sei das Fußball, Basketball oder auch Tennis. Dort gibt es für Mannschaften zwei Möglichkeiten für Einnahmen:
- Einnahmen durch sportlichen Erfolg
- Einnahmen durch private Sponsoren
Im Fußball bekommt kein Verein mehr Geld von der Liga nur weil er mehr Aufmerksamkeit bringt. Bayern bekommt mehr Geld, weil sie erfolgreicher sind. Sollte Bayern plötzlich schlechter werden, so sinken auch die Prämien und die Gelder. Egal wer die Championsleague gewinnt, der Gewinner würde die gleiche Summe ausgezahlt bekommen.
Bayern kann der Championsleague auch nicht vorschreiben, dass sie jetzt gerne gegen Real Madrid spielen würden, weils ja so viel Fernsehgelder geben würde... In Fußballwettbewerben geht es darum, wer die beste Mannschaft ist. Nicht wer den unterhaltsamsten Fußball spielt. Das ist ein professionelles und faires System.
Ein Nadal bekommt nicht mehr Geld, wenn er ein Tennisturnier gewinnt als wenn das ein Unbekannter tun würde. Hier geht es darum, wer der beste Tennisspieler ist. Das ist professionell.
Auf einem Jahrmarkt hingegen bekommt derjenige das meiste Geld, der am meisten Zuschauer zieht. Hier geht es nicht darum, wer der beste Künstler ist. Das ist kein professionelles System um zB den besten Jongleur zu finden, sondern den lustigsten/charismatischsten etc. Jongleur.
Und wo ist jetzt die UFC? Irgendwo dazwischen. In der UFC haben unterhaltsame Kämpfer Sonderrechte. Sie bekommen früher Titleshots, haben mehr Mitspracherecht und bekommen mehr Geld. Das ist kein gutes System um den besten Kämpfer zu finden. Das ist ein bisschen Jahrmarkt. Und das ist einem richtigen Sport schlicht nicht würdig. Einem Sport, der Ernst genommen werden will, dem tut sowas nicht gut.
Dann gibt es noch den anderen Aspekt: Private Sponsoren.
Da muss jeder schauen was er bekommt und hier darf der charismatische auch mehr bekommen. Fertig.
Dachte bei Conor immer, dass er sich komplett unerwartet von einem Tag auf den anderen zurückzieht. "get in, get rich, get out" hat er ja mal gesagt. Als die McGregor vs RDA und McGregor vs Lawler Hypetrain noch am Start war, hätte ich mir gut vorstellen können, dass er nach dem UFC 200 Kampf einfach als GOAT zurücktritt. Kam dann ja doch anders :D
Will ohne Infos nicht zu viel spekulieren, aber dass es einfach um Geld ging ist am wahrscheinlichsten. Evtl auch, dass Conor langsam zu groß für die UFC wurde, Dana's Ego ist ja nicht gerade klein.
e: Am schönsten wäre es natürlich, ihn 2016 noch im Octagon zu sehen, aber zu einem Podcast über Dana und die UFC ala CM Punk über die WWE würde ich auch nicht nein sagen :>
pommes, deine vergleiche hinken und hinken, die fallen schon. im fußball ist eine halbwegs gerechte verteilung schon deswegen notwendig, damit die jeweiligen vereine überhaupt wettbewerbsfähig bleiben können. selbst dort findet es nicht wirklich statt. außerdem vergleichst du hier einzelsportler mit fußballvereinen. du würdest dich in die richtige richtgung bewegen, wenn du fußballer mit fightern verglichest. weiter vergleichst du turniere im tennis mit der ufc, die ein völlig anderes system verfolgen. im tennis und der champions league wird im vorfeld das preisgeld für das turnier festgelegt, nicht ausgehandelt und wer es schafft, sich durch den turnierbaum zu spielen, ka$$iert. da muss ich jetzt auch nicht weiter drauf eingehen, siehst du hoffentlich ein, dass du hier granny smith mit williams christ vergleichst. darüber hinaus verolgt der fußball z.b. ein klares punktesystem, was auch nur gescheit durchzusetzen ist, wenn ein verein(!) regelmäßig antreten kann -- ob ein verein zig verletzte spieler hat, ist dem organisator des turniers erst einmal egal, solange genug spielberechtigt sind.
wenn man in der ufc wieder mit einem turnierbaum eingefahren käme, würde man da auch im vorfeld das preisgeld festlegen und dann könnte sich u.u. auch ein no name durch den baum prügeln und dick patte absahnen.
Zitat von Pommes
Auf einem Jahrmarkt hingegen bekommt derjenige das meiste Geld, der am meisten Zuschauer zieht. Hier geht es nicht darum, wer der beste Künstler ist. Das ist kein professionelles System um zB den besten Jongleur zu finden, sondern den lustigsten/charismatischsten etc. Jongleur.
Und wo ist jetzt die UFC? Irgendwo dazwischen. In der UFC haben unterhaltsame Kämpfer Sonderrechte. Sie bekommen früher Titleshots, haben mehr Mitspracherecht und bekommen mehr Geld. Das ist kein gutes System um den besten Kämpfer zu finden. Das ist ein bisschen Jahrmarkt. Und das ist einem richtigen Sport schlicht nicht würdig. Einem Sport, der Ernst genommen werden will, dem tut sowas nicht gut.
ganz großes bullshit bingo. conor z.b. war bis zuletzt einfach über jeden drübergefahren, außer holloway hat niemand mehr als zwei runden gesehen. die tatsache, dass er viele ausgänge korrekt vorhergesagt hatte, machte ihn nur NOCH interessanter als er ohnehin schon war. wenn du in den top 10 alles wegklatschst, dann bist du interessant -- unabhängig davon, ob du ein schlagfertiges mundwerk hast. gewinnen und zuschauer anziehen gehen hand in hand. wenn man durchweg mit seinen vorhersagen falsch liegt, kommt keiner, da kann die delivery noch so witzig sein.
wenn man in so einem geschäft finanziell ganz oben mitspielen möchte, dann muss man der beste und unterhaltsamste akteur sein. bringt man nur einen teil davon mit, muss man mit abstrichen im hinblick auf beliebtheit und vor allem auch in finanzieller hinsicht rechnen.
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