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Nachhaltige olympische Spiele möglich?

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    Nachhaltige olympische Spiele möglich?

    Es wurde desöfteren in dem Olympia-Thread schon diskutiert, aber denke das ein neuer Thread durchaus lohnenswert ist. Was meint ihr, hat die deutsche Bevölkerung zu recht die olympischen Spiele abgelehnt, weil diese in ihrer momentanen Form einfach unökologisch sowie unökonomisch sind. Muss man sich überlegen Olympia vielleicht in den immer gleichen Städten stattfinden zu lassen, weil die Infrastruktur schon vorhanden ist? Oder ist das Modell momentan vollkommen in Ordnung?

    Als kleiner Denkansatz noch ein schöner und anregender Bericht von Sport Inside (WDR) zum Thema nachhaltige olympische Spiele.

    Schlaraffenland gesucht - Olympia und Nachhaltigkeit

    #2
    kannst du genau so auf jede EM und WP übertragen - die länder die das austragen gehen da doch reihenweise dran kaputt (südafrika und brasilien war ja wohl n schlechter scherz - werden in den brasilianischen regenwald stadien mittlerweile ziegen gehalten? irgendwas in die richtung ).

    solche internationalen sport großereignisse sollten nur in den ländern stattfinden wo die infrastruktur gegeben ist bzw. wo zmd. die hunderte millionen die dafür ausgegeben werden nicht woanders im land bitter nötig gebraucht würden... wird aber bei diesen (vermutlich) korrupten "auswahlprozessen" (zmd. bei EM und WM kann mir keiner sagen dass da zum wohle des Sports oder der Menschen in den Ländern entschieden wird) niemals soweit kommen.

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      #3
      Zitat von Cooki
      Es wurde desöfteren in dem Olympia-Thread schon diskutiert, aber denke das ein neuer Thread durchaus lohnenswert ist. Was meint ihr, hat die deutsche Bevölkerung zu recht die olympischen Spiele abgelehnt, weil diese in ihrer momentanen Form einfach unökologisch sowie unökonomisch sind. Muss man sich überlegen Olympia vielleicht in den immer gleichen Städten stattfinden zu lassen, weil die Infrastruktur schon vorhanden ist? Oder ist das Modell momentan vollkommen in Ordnung?

      Als kleiner Denkansatz noch ein schöner und anregender Bericht von Sport Inside (WDR) zum Thema nachhaltige olympische Spiele.

      Schlaraffenland gesucht - Olympia und Nachhaltigkeit
      wenn man weiter solche großereignisse im sport haben will, dann geht nur das. aber auch da sollte man die steuerzahler befragen, ob sie den kram überhaupt wollen.

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        #4
        Habe letztens noch eine Bilderreihe gesehen wie viele ehemaligen Olympia-Stätten heute aussehen, auch in Deutschland. Das sind zum Großteil Ruinen. Der Ansatz mit einer festen Rotation wäre wohl der einzige heute mögliche ohne die Spiele vollkommen zu ändern. Allerdings sollte das vielen Funktionären gegen den Strich gehen da keine Koffer mehr für Stimmen den Besitzer wechseln werden.
        Aber es ist kein spezifisches Olympia Problem, die Fußball WM hinterlässt auch gerne mal Bauwerke die danach nie wieder auch nur im Ansatz ausgelastet werden oder eben auch ganz verfallen.

        Daher finde ich die Ablehnung der Bevölkerung sich für das Geld so einen Zirkus in die Stadt zu holen absolut richtig. Nach den paar Wochen hat man dann Sportstätten die nie wieder genutzt werden weil der Betrieb dieser, für den ansässigen Sport, deutlich zu teuer ist. Also die nächsten Ruinen, mit den Geldern kann man deutlich sinnvolleres bewegen.

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          #5
          Zitat von D.Way
          Habe letztens noch eine Bilderreihe gesehen wie viele ehemaligen Olympia-Stätten heute aussehen, auch in Deutschland. Das sind zum Großteil Ruinen.
          Seh ich nicht ganz so. War gerade in München. Der Olympiapark war voll. Schwimmbad wird auch genutzt. Arena wurde jahrelang für Fussball usw. genutzt. Heute noch für Konzerte.
          Olypmiastadion in Berlin wird noch heute genutzt.

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            #6
            man muss einfach weg von der größer größer größer mentalität.
            gibts halt mal eine eröffnungsfeier mit nur 10k zuschauern in einem bereits bestehenden stadium.

            die infrastruktur für kleinere spiele wären in vielen staaten vorhanden. natürlich müssten ein paar sachen renoviert werden, aber das kann anschließend ja für nachwuchs/weltcups verwendet werden.

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              #7
              Meines Erachtens braucht's Olympia eh nicht. Sinnlose Verschwendung an eigentlich allem. Und selbst das Völkerverständigungsargument ist eine einzige Lebenlüge.

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                #8
                Zitat von OrdentlichUndFromm
                Meines Erachtens braucht's Olympia eh nicht. Sinnlose Verschwendung an eigentlich allem. Und selbst das Völkerverständigungsargument ist eine einzige Lebenlüge.
                Diskutabel

                ..

                Ich würde mich nicht grundsätzlich gegen die Geschichte stemmen, aber es müsste ein sauberer Plan im Kontext Nachhaltigkeit erstellt werden und die Auflagen des IOC wären interessant und sind potentiell ja leider ein Showstopper.

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                  #9
                  Zitat von OrdentlichUndFromm
                  Meines Erachtens braucht's Olympia eh nicht. Sinnlose Verschwendung an eigentlich allem. Und selbst das Völkerverständigungsargument ist eine einzige Lebenlüge.
                  Warum siehst du sowas als Lebenslüge?

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                    #10
                    Ein erster Schritt wäre von den Bewerbern ein Nachhaltigkeitskonzept zu verlangen und beweisen zu müssen, in wie weit die neu gebauten Anlagen weiterverwendet werden. Zum Beispiel macht es keinen Sinn, olympische Winterspiele in Ländern auszutragen, die mit Wintersport nichts am Hut haben.

                    In Korea war das eher 50:50. Teilweise sind die genutzten Anlagen schon älter (Skisprung Arena, Biathlon Center, etc.), nur Temporär (Stadion für die Eröffnungszeremonie) oder stehen quasi wieder vor dem Abriss, weil sich keine Nutzer finden, da der Sport einfach nicht beliebt in dem Land ist. Das Gangneung Hockey Centre wurde für 90 mio Dollar gebaut und bald wohl wieder abgerissen. Sowas darf einfach nicht passieren.

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                      #11
                      Zitat von kid
                      Zitat von OrdentlichUndFromm
                      Meines Erachtens braucht's Olympia eh nicht. Sinnlose Verschwendung an eigentlich allem. Und selbst das Völkerverständigungsargument ist eine einzige Lebenlüge.
                      Warum siehst du sowas als Lebenslüge?
                      Weil keine Völkerverständigung statt findet, wenn man "seinen" Vertretern vor der Glotze zujubelt. Ich gönn jedem, bei der WM für Deutschland zu sein. Aber so zu tun, als würde durch internationale Sportevents interkultureller Austausch stattfinden oder gar Ressentiment abgebaut, ist einfach hohl und scheinheilig.

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                        #12
                        Zitat von OrdentlichUndFromm
                        Zitat von kid
                        Zitat von OrdentlichUndFromm
                        Meines Erachtens braucht's Olympia eh nicht. Sinnlose Verschwendung an eigentlich allem. Und selbst das Völkerverständigungsargument ist eine einzige Lebenlüge.
                        Warum siehst du sowas als Lebenslüge?
                        Weil keine Völkerverständigung statt findet, wenn man "seinen" Vertretern vor der Glotze zujubelt. Ich gönn jedem, bei der WM für Deutschland zu sein. Aber so zu tun, als würde durch internationale Sportevents interkultureller Austausch stattfinden oder gar Ressentiment abgebaut, ist einfach hohl und scheinheilig.
                        Es geht doch gar nicht um die Menschen vor dem TV. Es geht um die Menschen die Olympische Spiele besuchen. Und das sind nicht wenige

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                          #13
                          Sind Nord- und Südkorea nicht gemeinsam einmarschiert?

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                            #14
                            Zitat von iamjimbob
                            Sind Nord- und Südkorea nicht gemeinsam einmarschiert?
                            sind sogar gemeinsam als korea angetreten (mit gemischtem frauen icehockey team).

                            und jetzt gabs btw sogar die einladung von nordkorea an südkorea zu einem politischen treffen. hatte also durchaus positive effekte.

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                              #15
                              Unter Thomas Bach werden die Spiele sicher nicht revolutioniert werden, wird die nächsten Jahr/Jahrzehnte halt in totalitären Ländern ausgetragen werden. Zur Not nochmal bei seinem Buddy Putin

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