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Olympia 2021 in Tokio

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    Zitat von s. angello Beitrag anzeigen

    er und Abdi sind ziemlich gute Freunde und daher wollte er ihn mit ziehen
    Sind auch beide in Somalia geboren, starten nur für andere Nationen. Glaube der Kommentator sagte Abdi kam mit 11 nach Belgien

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      Platz 9 am Ende im Medaillenspiegel ist schon hart. Jetzt gibt's wieder eine ernsthafte Ansage von Alfons Hörmann und keine Änderungen in der Sportförderung.

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        Mehrere Bänderrisse: Verletzter Karateka Horne muss operiert werden
        Karateka Jonathan Horne hat bei seinem Vorrunden-Aus bei den Olympischen Spielen in Tokio am Samstag mehrere Bänderrisse im rechten Ellenbogen erlitten. Das ergab eine MRT-Untersuchung in Tokio am Sonntag, wie der Sportdirektor des Deutschen Karate Verbandes, Christian Grüner, mitteilte.

        "Durch das Ausrenken des Ellenbogengelenks wurde der Bandapparat und auch der Muskelansatz Oberarm/Unterarm in Mitleidenschaft gezogen", berichtete Grüner. Horne müsse nach seiner Abreise aus Japan operiert werden und könne nach etwa sechs bis acht Wochen wieder mit dem Training beginnen.

        Vetter-Trainer Obergföll wütet nach Desaster - "Beschissen und betrogen"

        Der frühere Weltklassewerfer sprach von einer "vollkommenen Chancenungleichheit". Vetter hatte als enttäuschender Neunter massive Probleme mit dem Belag und sich beim zweiten Versuch, der mit einem Sturz endete, nach Angaben Obergfölls am Fuß verletzt.
        Vetter: "Für Speerwerfer wie mich ist das tödlich"
        Vetter kam nur auf 82,52 Meter, Olympiasieger wurde der Inder Neeraj Chopra mit 87,58 Metern. Der Weltmeister von 2017 war als Wurf-Dominator nach 19 Siegen in Serie und als einziger 90-Meter-Werfer des Jahres nach Japan gereist. "Der Belag ist gut für Weltrekorde und olympische Rekorde auf der Bahn", sagte Vetter nach dem Desaster und wetterte: "Für Speerwerfer wie mich ist das einfach tödlich."

        "Das ist natürlich absolut bitter, bei Olympischen Spielen so einen Kindergartenbelag zu verlegen", sagte Obergföll. Seine Wut könne man gar nicht in Worte fassen. Sein Schützling gilt als besonders kräftiger Werfer, der auf einen sicheren Stand des Stemmbeins angewiesen ist. Vetter hatte vor den Spielen den Mondo-Belag gelobt, dieser sei aber kurzfristig durch einen Hightechbelag für Sprinter und Läufer ausgetauscht worden, erklärte sein 47 Jahre alter Coach.
        Boris Obergföll (er gewann selbst zweimal WM-Bronze im Speerwurf) war von der Situation bei Olympia 2021 nicht begeistert.
        In der Qualifikation hätte nicht nur Vetter Probleme mit dem weichen Boden gehabt. Man habe versucht, an den Spikes und an der Anlauftechnik noch etwas zu ändern, schilderte Obergföll.
        Der Anlaufbereich wurde vor dem Medaillenkampf noch mit zahlreichen Eisbeuteln gekühlt, auch auf Bitten der Vetter-Fraktion - all das nutzte dem Topfavoriten aus Offenburg aber nichts. "So ist quasi dem weltbesten Speerwerfer die Chance auf olympisches Gold genommen worden", meinte sein Trainer.

        USA erfolgreichste Nation bei Olympia in Tokio
        Die USA sind zum dritten Mal in Serie die erfolgreichste Olympia-Nation bei Sommerspielen. Das amerikanische Team holte bei den Wettkämpfen von Tokio 39 Mal Gold, 41 Mal Silber und 33 Mal Bronze und lag damit knapp vor China. Der Gastgeber der kommenden Winterspiele 2022 in Peking nahm den zweiten Rang (38/32/18) vor Japan (27/14/17) ein. Der Ausrichter der Spiele von Tokio kam damit auf die deutlich beste Bilanz seiner Olympia-Geschichte.

        Bester europäischer Vertreter war Großbritannien (22/21/22). Die Athleten und Athletinnen aus Russland durften in Japan nur für das Russische Olympische Komitee antreten, die Ausbeute (20/28/23) war jedoch leicht besser als in Rio (19/17/20). Das deutsche Team kam mit zehnmal Gold, elfmal Silber und 16 Mal Bronze auf Rang neun und die schlechteste Bilanz seit der Wiedervereinigung.


        Schlechteste deutsche Olympia-Medaillenbilanz seit Wiedervereinigung
        Team D konnte bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio nicht so auftrumpfen, wie erhofft.Mit insgesamt 37 Medaillen gab es fünf Medaillen weniger als 2016 in Rio - im Medaillenspiegel landete Deutschland auf Platz neun.

        Die deutsche Mannschaft kehrt aus Tokio mit der schlechtesten Olympia-Medaillenbilanz bei Sommerspielen seit der Wiedervereinigung in die Heimat zurück.
        Die Sportler und Sportlerinnen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewannen bei den Olympischen Spielen in Japans Hauptstadt zehnmal Gold, elfmal Silber und 16 Mal Bronze. Damit belegte das deutsche Team Platz neun im Medaillenspiegel.
        Deutschland bei Olympia 2021: Weniger Medaillen bei mehr Entcheidungen

        Mit insgesamt 37 Medaillen gab es in der Abrechnung fünf Medaillen weniger als bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro und vier weniger als beim bislang schlechtesten Abschneiden seit 1990.
        In Peking waren es 2008 insgesamt 41 Medaillen und damit genau halb so viele wie beim ersten Auftritt der gesamtdeutschen Mannschaft 1992 in Barcelona. Die Zahl der Medaillenentscheidungen war in Tokio dabei mit 339 um 33 im Vergleich zu Rio deutlich gestiegen.

        Damit bestätigte sich die Prognose von Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig bei Halbzeit der Tokio-Spiele, als er ein Abrutschen im Medaillenspiegel vorhergesagt hatte. "Wir gehen davon aus, zwischen Position acht bis zwölf einzulaufen", hatte er gesagt. In Rio hatte die deutsche Mannschaft Platz fünf belegt, seit 1992 lag sie stets mindestens unter den Top sechs.

        DOSB-Präsident Alfons Hörmann befand dennoch: "Die sportliche Bilanz ist insgesamt in Ordnung."


        Gehe auch stark davon aus, dass es keine großartigen Veränderungen geben wird was ziemlich traurig ist, vor allem für die Sportler und den Nachwuchs.

        Waren trotzdem interessante, teils sehr spannende Olympische Spiele.
        Mal sehen wie stark Frankreich in 3 Jahren abräumt.
        Zuletzt geändert von nAg; 08.08.2021, 12:18.

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          Fünfkampf-Weltverband hält am Reiten fest

          https://www.spiegel.de/sport/olympia...6-4c650cdbfb3a

          Die Unvorhersehbarkeit für die Athleten, für sie unbekannte Pferde zu reiten und nur 20 Minuten Zeit zu haben, sich zu verständigen, sei »Teil des dramatischen Spektakels, das den Modernen Fünfkampf so einzigartig und fesselnd macht«.

          einfach nur traurig

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            Zitat von Fabbo Beitrag anzeigen
            Was ging denn da beim Marathon? :D

            Nageeye (2.) hat die ganze Zeit geschaut und gewunken, dass die anderen nachkommen. Da ging es jetzt nicht um Nachführungsarbeit. Das war auf dem letzten km und dann ein paar Meter vor dem Ziel. Es sah so aus als ob er Abdi (3.) notfalls auch übers Ziel getragen hätte. Hat er Cherono (4.) nicht den 3. Platz gegönnt oder was? :D
            Oder haben die vorher abgemacht dass Kenia nur eine Medaille holt? "Worauf wartest du? Du kannst vorbeilaufen. Ist abgemacht."

            Gz an Kipchoge. Super Trainingslauf für ihn.
            War ein typischer Fall Holland oder Belgien, Hauptsache Somalia. Zum Glück für Nageeye und Abdi sind sie nicht Hand in Hand über die Ziellinie gelaufen. Dann wären sie noch disqualifiziert worden und der Marokkaner, eh Spanier hätte eine Medaille gewonnen. Auf europäischer Seite bekommt man bei den Marathondistanzen den Eindruck eines Stellvertreterwettkampfes. Wer hat den schnellsten Afrikaner adoptiert/integriert?

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              Apropos: Was ein asi
              https://www.google.com/amp/s/www.eur...tory-amp.shtml

              Der hat die Getränke mit Ansicht abgeräumt und das letzte genommen damit die nachfolgenden Läufer nichts zu trinken haben

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                danke an kamui & nag für den thread/die zusammenfassungen.

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                  Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                  danke an kamui & nag für den thread/die zusammenfassungen.
                  +1

                  Kommentar


                    USA China ja noch gesnacked

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                      Sehr geil, dass die USA China da oben noch vertrieben haben. Freut mich! Und das obwohl deren Sprinter mal wieder härter gechoked haben als der HSV im Aufstiegsrennen..waren, trotz allem, gute und unterhaltsame Spiele!

                      Danke für den Thread, Kamui und nag!

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                        Vllt. nochmal ein kleines Fazit von mir:

                        Die Spiele standen natürlich klar im Zeichen von Corona. Nicht nur wegen den fehlenden Zuschauern, sondern gefühlt gab es keinen Tag, an dem man nicht gehört hat, dass Spieler X nicht richtig in Form ist, weil er an Corona erkrankt war (oder in ganz seltenen Fällen, weil die Vorbereitung durch die Impfung gestört war). Auch vor Ort schien alles aufgrund der Corona-Maßnahmen eher einem Militärcamp zu ähneln als einem ausgelassenen Sportfest mit Leuten aus aller Welt.

                        Dazu kamen dann noch die Wetterkapriolen, die gerade die Outdoor-Wettbewerbe etwas random erschienen liesen. Desöfteren hat nicht unbedingt der vermeintlich Beste gewonnen, sondern derjenige, der mit den Umständen am besten umgehen konnte (Beides zusammen natürlich nicht ausgeschlossen). Das war vor allem bei den Ruderwettbewerben oft Thema. (Um schonmal einen kleinen Blick auf den Medaillenspiegel zu werfen: Gerade die Australier schienen hier deutlich besser klarzukommen und überraschten).

                        Die Organisation der Wettbewerbe war ansonsten okay, die Idee, dass sich Teammates gegenseitig die Medaillen umhängen fand sich sogar charmant und könnte man auch ohne Corona so beibehalten.

                        Einziger Kritikpunkt waren die tw. langen Pausen kurz vor Ende eines Tages, bei dann erst noch 2-3 Medal-Ceremonys vor dem letzten Wettbewerb stattfanden. Verständlich, dass man verhindern wollte, dass alle unbeteiligten dann schon aus der Halle laufen, und sicher auch Corona.Effekt ohne Zuschauer, aber als TV-Gucker trotzdem nervig.

                        Kommen wir zum deutschen Abschneiden: Mit einem Wort-->Enttäuschend
                        Das Gold-Ziel wurde gerade so erreicht (zweistellig), der berühmte "Korridor" (40-45 Medaillen) wurde jedoch verpasst (37 Medaillen). Viele Favoriten im Vorfeld konnten diesen Status nicht bestätigen. Dabei würde ich aber nicht generell die Klasse in Frage stellen. Aber wie oben positiv erwähnt die Australier waren die Deutschen das Negativbeispiel, wenn es darum ging, sich den ungewöhnlichen äusseren Umstände anzupassen.

                        Positiv herausheben kann man hier wie gewohnt die Reiter, aber auch die Kanuslalom-Athleten sowie die Ringer haben mehr als überzeugt.

                        Negativ hingegen sind die Schützen hervorzuheben, aber auch die Ruderer+Kanuten und Bahnradfahrer hatten sich vorher deutlich mehr ausgerechnet.

                        Mit Hinblick auf Paris wird man das Abschneiden hoffentlich als Ansporn nehmen, die Förderung weiter zu reformieren. Allerdings sehen ich nicht ganz so schwarz. Wie gesagt, wir hatten viele Welt- und Europameister am Start, die in ihrer Sportart die letzten Jahre bewiesen haben, dass sie (mit) das beste sind, was es derzeit gibt. Dort muss man also eher daran arbeiten, dass die Topform zu Olympia da ist und dort auch abgerufen werden kann. Hier werden ja auch oft die Trainer kritisiert, dort besteht definitiv Besserungsnot.

                        Zum Medaillenspiegel: Joa mei. USA, China und Russland sind aufgrund der Größe eh nicht anzugreifen. Dazu kommt dann meistens noch der Gastgeber, der "zu Hause" überperformt.

                        Dazu haben wir dann dieses Jahr:
                        - Die Briten, die uns aufgrund Olympia 2012 derzeit sicher was vorraushaben
                        - Die Australier, die halt Medaillen abfarmen im Schwimmen, dieses Jahr aber meiner Meinung klarer Profiteur der Extrembedingungen waren (Nicht glücklich, sie konnten sich einfach besser drauf einstellen)
                        - Die Franzosen, mit Blick auf Paris 2024 sogar eher überraschend schwach, ausser in den Teamsportarten.

                        Das die Niederländer am Ende vor uns standen muss aber hinterfragt werden. DAS sollte nicht passieren. Hier kommt vor allem zum Vorschein, dass uns diese EINE Sportart fehlt, wo wir viele Entscheidungen abräumen. Wir haben das Reiten, aber da ist nie so viel zu holen. Die Holländer hatten ihre Radwettbewerbe.
                        Hier "schadete" uns das schwache Abschneiden des Ruder+Kanu-Verbandes. Was aber wie gesagt mehr an den Bedingungen lag als an genereller sportlicher Schwäche.

                        Ich gehe davon aus, dass wir in Paris wieder in den Top 6-7 landen, vor Japan und den Niederlanden, evtl. auch wieder vor Australien, aber deutlicher hinter Frankreich.

                        Für einen wirklich krassen Sprung müssten wir eben auch mal wieder Olympia ausrichten, aber das will ja offensichtlich niemand...
                        Zuletzt geändert von Kamui; 08.08.2021, 17:12.

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                          Zitat von Das_Bier Beitrag anzeigen
                          Apropos: Was ein asi
                          https://www.google.com/amp/s/www.eur...tory-amp.shtml

                          Der hat die Getränke mit Ansicht abgeräumt und das letzte genommen damit die nachfolgenden Läufer nichts zu trinken haben
                          Wow, was ein scheiß Verhalten - hoffentlich bekommt er nachträglich noch was dafür.

                          Danke ebenfalls an Kamui für den Thread und für das Lob von BoLo, flavvv & elPresidente!

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                            Vielen Dank für den Thread!

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                              Zitat von Das_Bier Beitrag anzeigen
                              Apropos: Was ein asi
                              https://www.google.com/amp/s/www.eur...tory-amp.shtml

                              Der hat die Getränke mit Ansicht abgeräumt und das letzte genommen damit die nachfolgenden Läufer nichts zu trinken haben
                              Lol. Ist mir beim live Schauen auch schon aufgefallen. Ich dachte das kann doch nicht so schwierig sein eine Flasche zu greifen.

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                                Von mir auch nochmal vielen Dank, Kamui. Hoffe, du bleibst rm lange mit deiner akribischen Ader bzgl. Sport erhalten.

                                Ansonsten war ich dieses mal leider nicht so "gepackt" von den Spielen. Einerseits weil die Zuschauer schon dazu gehören, um die Begeisterung zu übertragen an den Bildschirm, sowie die Uhrzeit, die natürlich gut reingehauen hat, wenn man einen 9 to 5 Job hat. Hoffe, dass Paris insgesamt besser wird.

                                Tut mir ein wenig Leid für Japan und die Bevölkerung, die einfach quasi nichts von den Spielen hätten, außer 'ner Steuererhöhung...

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