Bin zwar für eine vernünftige Budget-Obergrenze, aber eine homologierung der Fahrzeuge widerspricht dann doch zu sehr dem Kern der Formel 1.
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Formel 1 - Saison 2019
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Also Lieber die nächsten 10 Jahre das Qualifying sehen und wissen wie das Rennen ausgeht !?Zitat von crs-_- Beitrag anzeigenBin zwar für eine vernünftige Budget-Obergrenze, aber eine homologierung der Fahrzeuge widerspricht dann doch zu sehr dem Kern der Formel 1.
Um den Geist der Formel 1 beizubehalten!?
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So ist das doch gar nicht gemeint. Aber die F1 war immer schon von technischen Innovationen getrieben und das sollte auch in Zukunft möglich sein.Zitat von harford Beitrag anzeigen
Also Lieber die nächsten 10 Jahre das Qualifying sehen und wissen wie das Rennen ausgeht !?
Um den Geist der Formel 1 beizubehalten!?
Das Antriebskonzept ist halt viel zu kompliziert und teuer, die Regeln bzgl Haltbarkeit machen das Ganze nicht besser. Die Entwicklung vom erfolgreichsten F1 Motor aller Zeiten hat 100.000 Pfund gekostet und konnte von fast jedem Privatteam gekauft und bezahlt werden. Das ging auch ohne Homologation.
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Hast den Post einfach nicht verstanden. Die Topteams(Ferrari, Mercedes, RB) sind derzeit so weit vorne, weil sie "unendlich" viel Geld reinpumpen (meist in Form von Mitarbeitern) und dadurch einen Vorsprung an Technologie haben. Die Rechnung ist ja auch simpel und sollte jeder verstehen.Zitat von harford Beitrag anzeigen
Also Lieber die nächsten 10 Jahre das Qualifying sehen und wissen wie das Rennen ausgeht !?
Um den Geist der Formel 1 beizubehalten!?
Mit einer Budgetobergrenze können die drei genannten Teams aber nicht mehr so weit davonziehen. Damit schließen die anderen Teams schneller auf und die Formel 1 wird mittel bis langfristig wieder spannender. Einziger "negativer" Punkt, wenn man es denn so möchte, ist, dass wenn ein Team (wie Brawn zB), ein Teil erfindet, dass einem einen riesigen Vorsprung gibt, wird es die Saison so verlaufen, dass dieses Team ziemlich sicher gewinnt -> reproduktion des Teils passt nicht ins Budget bzw wird nachrangig entwickelt. Da das aber auch wirklich selten passiert, kann man das eigentlich vernachlässigen und darf eher als Belohnung für ein Team gesehen werden. Immerhin ist man da einen riskanten Schritt gegangen und wird dafür belohnt. Umgekehrt gab es da ja schon einige negativ Beispiele (BMW mit der komischen Nase).
Einheitsautos sind imho einfach schädlich für den Sport, in etwa so schädlich wie das bisherige Regelwerk. Teams wie Williams kämpfen um den Status des Konstrukteurs, weil es eben noch etwas bedeutet in der Formel 1. Das derzeit die Kundenteams (Haas, Racing Point, Sauber, Toro Rosso usw.) vorne sind liegt einfach der Tatsache, dass die sich die wichtigen Teile vom Werksteam (Mercedes, Ferrari, RB/Renault) holen und das Konzept in dem Fall zum großen Teil schon steht.
Eigentlich ist es witzig, dass es den Vorschlag mit "Einheitsautos" gibt, war doch vor 1-2 Jahren der Aufschrei groß, dass man eben dieses Produkte (Zweitteams usw) komplett stoppen wollte. Mit dem neuen Konzept zerstört man imho (und das ist wohl auch der punkt von crs) den Konstrukteursteil der Formel 1, über den sich die Formel 1 seit jeher definiert. Auch in der aktuellen Zeit.
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Budgetobergrenze wird sowieso nicht funktionieren, kann man leicht umgehen.
Es sollen ja auch keine Einheitsautos sein, nur einfach mit wesentlich weniger Entwicklungspotential. Wenn die Top Teams nur noch zwei Zehntel vor den Mittelfeldteams sind wäre es doch perfekt. Je nach Strecke und Renngeschehen könnte es dann auch mal wieder ein Überraschungspodium geben.
Interlagos übrigens ab 2021 für eine neue Rennstrecke in Rio de Janeiro raus ...Zuletzt geändert von dcv_; 25.06.2019, 21:57.
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Jep. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Mercedes es anfangs mit 180 Millionen pro Jahr versucht (nur Brackley natürlich, also ohne Motoren-Abteilung), hat dann aber 2012 das Budget mehr als verdoppelt und auch die Anzahl der Mitarbeiter massiv erhöht. Amüsanterweise hat Mercedes im letzten Jahr sogar Gewinn erzielt (imo als einziges F1-Team). Solange das so bleibt, ist wenigstens der Betriebsrat in Stuttgart zahm ;).Zitat von crs-_- Beitrag anzeigenFun fact: Mercedes ist mit der Annahme, es würde bald eine Budgetobergrenze geben, in die Formel 1 eingestiegen und hat auch so geplant. Das erklärt u.a. die schwachen Ergebnisse der ersten Jahre.
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Fakt ist: Die Saison ist am Arsch. Mercedes ist zu gut - und das ist kein Vorwurf. Im Gegenteil.
2021 wird jetzt ganz wichtig, da geht es für die F1 wohl mittelfristig echt um das Überleben.
- zurück zu kleineren und leichteren Autos (falls das mit den schweren PUs überhaupt geht).
- weniger Aero
- Reifen: Da muss sich ganz dringend etwas tun, damit in den Rennen mal wieder Vollgas gegeben wird
- weg von den Ein-Stopp-Rennen: Über das Nachtanken diskutieren, zurück zu 100 km/h oder sogar 120 km/h in der Boxengasse, Pflichtboxenstopps diskutieren u.v.a.
Klar, viele Dinge wird man mit einem einfachen "Sicherheit!" vom Tisch kriegen, aber man muss jetzt einfach über alles mal nachdenken. So geht es nicht weiter.
Oh und bitte tut endlich was bei den Strecken. Wie so ein Dreck wie Paul Ricard überhaupt im Rennkalender landen kann, ist mir ein Rätsel. Da kannste ja lieber in Paris 70 mal unter dem Eiffelturm im Kreis fahren.
btw: Mexiko soll wohl weiterhin ein Rennen bekommen. RIP Hockenheim. Peinlich.Zuletzt geändert von MaxGood; 26.06.2019, 00:29.
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ich predicte mal pflicht-boxenstopps mit mindestandzeit und BoP ;x
rennen in rio statt interlagos grenzt schon an eine frechheit. wenn ich den carey da in der pk (wenn man das so nennen kann) mit bolsonaro sehe, krieg ich das kalte kotzen. kürzlich auf servusTV zufällig in eine sport-sendung reingezappt, in der carey zu gast war und in der in einem sendebeitrag die tollen liberty-neuerungen aufgelistet wurde. da war - auch ohne "liberty-ist-dreck-brille" - nur belangloser müll dabei.
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Erhöhung des Tempolimits in der Box ist doch völlgi unnötig. und viel zu gefährlich. Nachtanken wird auch nicht passieren. Wobei das renntechnisch immerhin spannend war, wegen unterschiedlichen Tankfüllungen. Da wusste man nie genau ob einer schwer oder leicht war, oder ob die karre gut funktioniert bzw. eben nicht gut funktioniert.Zitat von MaxGood Beitrag anzeigen
Jep. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Mercedes es anfangs mit 180 Millionen pro Jahr versucht (nur Brackley natürlich, also ohne Motoren-Abteilung), hat dann aber 2012 das Budget mehr als verdoppelt und auch die Anzahl der Mitarbeiter massiv erhöht. Amüsanterweise hat Mercedes im letzten Jahr sogar Gewinn erzielt (imo als einziges F1-Team). Solange das so bleibt, ist wenigstens der Betriebsrat in Stuttgart zahm ;).
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Fakt ist: Die Saison ist am Arsch. Mercedes ist zu gut - und das ist kein Vorwurf. Im Gegenteil.
2021 wird jetzt ganz wichtig, da geht es für die F1 wohl mittelfristig echt um das Überleben.
- zurück zu kleineren und leichteren Autos (falls das mit den schweren PUs überhaupt geht).
- weniger Aero
- Reifen: Da muss sich ganz dringend etwas tun, damit in den Rennen mal wieder Vollgas gegeben wird
- weg von den Ein-Stopp-Rennen: Über das Nachtanken diskutieren, zurück zu 100 km/h oder sogar 120 km/h in der Boxengasse, Pflichtboxenstopps diskutieren u.v.a.
Klar, viele Dinge wird man mit einem einfachen "Sicherheit!" vom Tisch kriegen, aber man muss jetzt einfach über alles mal nachdenken. So geht es nicht weiter.
Oh und bitte tut endlich was bei den Strecken. Wie so ein Dreck wie Paul Ricard überhaupt im Rennkalender landen kann, ist mir ein Rätsel. Da kannste ja lieber in Paris 70 mal unter dem Eiffelturm im Kreis fahren.
btw: Mexiko soll wohl weiterhin ein Rennen bekommen. RIP Hockenheim. Peinlich.
Man muss einfach festhalten die Einführung von ERS, was ja auch einen großen Antiel am Gewicht hat, war vielleicht einfach verfrüht. Aber im Prinzip reden wir ja schon seit Jahren über die gleichen Sachen. Weniger Aero und Reifen die für alle gut sind.
Naja mal schauen.
/e: BoP fand ich schon immer kacke.Zuletzt geändert von gestalt; 26.06.2019, 00:48.
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BoP wäre imo das Ende der Formel 1.
Pflichtboxenstopps wären, so dämlich ich die Idee im Prinzip auch finde, aber tatsächlich eine sehr einfache Lösung, die Rennen sofort interessanter zu machen. Sagen wir z. B. mindestens zwei pro Rennen würde nicht nur offensichtlich für mehr Action in der Box sorgen, sondern auch das Reifenschonen mindestens reduzieren.
Was ich seit Jahren nicht verstehe, ist, dass bei allen Sparmaßnahmen der letzten Jahr(zehnt)e, die Anzahl der Mechaniker beim Boxenstopp nicht reduziert wurde. Dürften da, wie z. B. in LeMans, nur vier Mechaniker ans Auto, wären die Stopps viel interessanter, die Standzeiten würden nicht zwischen 2,9 und 3,1 Sekunden schwanken ...und Liberty könnte sogar noch den Kampf der Boxencrews zum Spektakel hochjazzen :P
Pflichtstops (=nur Reifenwechsel) sechs Mechaniker. Bei Reparaturen nach Unfällen (neuer Frontflügel oder so) zehn Mechaniker.Zuletzt geändert von ramses; 26.06.2019, 10:53.
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Was sollen den Pflichtboxenstopps für einen Effekt haben? Meiner Meinung nach wird der Effekt gegen null gehen.
Die Formel 1 hat genau zwei Probleme.
1. Sie hat zu viele komplizierte Regeln , die künstlich versuchen Spannung aufzubauen aber in Endeffekt keinen nutzen haben. Verschiedene Reifenmischung fahren und DRS sind einfach komplett nutzlos. Die Idee hinter DRS ist zwar schön und gut aber die größten Vorteil haben die schnellen Autos dadurch (hamilton 2ß17? in spa)
2. Ist die einheitliche Spritmenge, -> Das führt einfach dazu,dass das schnellste Auto zu fast jedem Zeitpunkt des Rennen das schnellste Auto ist. Strategisch kannst du dagegen nichts machen. Wenn Hamilton keinen Fehler macht dann wird er zu 90% von der Pole starten. Die einzige Chance am schnellsten Auto vorbei zu kommen ist demnach am Start. ( mal äußere Einwirkungen ausgeschlossen).
Es gibt meiner Meinung nach zwei möglichkeiten die F1 wieder spannender zu machen.
1. Man führt wieder das Tanken ein.-> daraus ergeben sich wieder viel mehr strategische Varianten ( schnell für Ferrari ^^ )
2. Oder man sorgt dafür das das Fahrerfeld länger zusammenbleibt, was meiner Meinung nur mit einer einer umgekehrter Startaufstellung geht.
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steht doch da. mehr Stopps => mehr Action. keine/weniger Reifenschonen - wenn die Fahrer wissen, der Reifen muss nur 20 Runden halten, können sie den ganz anders ran nehmen, als wenn sie damit 40 Runden hinlegen müssen.Zitat von Raka Beitrag anzeigenWas sollen den Pflichtboxenstopps für einen Effekt haben? Meiner Meinung nach wird der Effekt gegen null gehen.
Pflicht-Stopps wären in Verbindung mit Nachtanken und (deutlich!) größeren Durchflussmengen (nicht diese Alibierhöhung wie zu dieser Saison) ein vergleichsweise einfaches Mittel. Statt 60 Runden endurancemäßig Reifen und Spritverbrauch zu schonen, könnten die Fahrer 3x20 Runden am Limit heizen, ohne allzu sehr auf Reifen/Sprit achten zu müssen.
Reverse Grid wäre in der aktuellen F1 mit all den (defacto) B-Teams und geparkten Nachwuchsfahrern ne mittlere Katastrophe. das gäbe nur Geschrei, wenn ein Verstappen in Monaco ez an einem STR vorbei fährt, während ein Mercedes oder Ferrari 40 Runden hinterher fährt.
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Ich sehe die Reifen eigentlich gar nicht als so großes Problem (auch wenn viele Fahrer das anscheinend tun), denn man darf nicht vergessen: machen sie die reifen haltbarer, bleibt es bei den Einstop Strategien.
Sie sollten lieber wieder mit Aero Regeln dafür sorgen, dass das Überholen leichter wird, denn dann kann sich eine 2 Stopp Strategie lohnen, damit man dann evtl nicht ewig aufgrund von Dirty Air hinter dem Vordermann gammelt.
Die Budget Obergrenze halt ich ebenfalls für sinnvoll, vielleicht zieht die F1 dann neue Teams an. Ich würde es einfach übergeil finden, wenn wieder 24 Autos im Feld wären. Die neuen Teams sollten natürlich nicht so krass schlecht sein wie Caterham/HRT/Marussia -> Das würde nichts bringen. Geil wäre es, wenn Honda ein Werksteam stellt und vielleicht ein Hersteller wie Porsche/VW oder meinetwegen Jaguar oder so was dazu kommt.
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