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Und davor war es lange aufgrund von Schumacher auch nicht sonderlich spannend. Die wirklich schöne F1 Zeit ist lange vorbei. Hat schon seinen Grund warum die F1 in Deutschland einen erheblich Rückgang zu verzeichnen hat, obwohl wir nach Schumacher weitere deutsche Weltmeister hatten!
Und davor war es lange aufgrund von Schumacher auch nicht sonderlich spannend. Die wirklich schöne F1 Zeit ist lange vorbei. Hat schon seinen Grund warum die F1 in Deutschland einen erheblich Rückgang zu verzeichnen hat, obwohl wir nach Schumacher weitere deutsche Weltmeister hatten!
Mal davon abgesehen, dass sich die (TV-)Gewohnheiten der Menschen einfach geändert haben, liegt das aber vorrangig daran, dass Vettel einfach nicht zieht. RTL gibt sich ja nun seit vielen Jahren wirklich Mühe. Auf dem Zenit hatten sie sogar einen "Vettel-Timer" in der Bildecke und haben Kai Ebel 30 Minuten vor dem Start neben die Red Bull-Box gestellt, um nicht zu verpassen, wenn Vettel in die Startaufstellung fährt. Er wirkt eben auf viele Leute nicht sonderlich sympathisch und für junge Leute ist es auch schwer nachvollziehbar, dass da einer am Sonntag um 17:00 Uhr für zwölf Tage in der Versenkung verschwindet und eben nicht bei Instagram etc. ist.
Rosberg wurde einfach nie richtig als "Deutscher" verstanden. Es bringt mich heute noch etwas zum Grinsen, wie da beim "Empfang" in Wiesbaden keine 50 Leute waren. Das hatte er sich vermutlich etwas anders vorgestellt.
Die F1 hat in Deutschland eine solide Fanbasis, die geblieben ist (es sind immer noch regelmäßig 5 Millionen Zuschauer), viele waren aber eben einfach auf den Schumi-Bandwagon am Start und haben sich danach abgewendet. Mir selbst ist es nach dem Rücktritten 2006 und 2013 auch schwer gefallen, Ersatz zu finden. Mittlerweile ist nicht mehr die WM das Element, das bei mir für Spannung sorgt, sondern jedes einzelne Rennen und natürlich sind da ein paar Rennen auch mal echt zäh. Das Gegenteil ist jetzt übrigens in den Niederlanden zu beobachten, da ist alles voll mit Max Verstappen. Poster in den Schaufenstern, Aufsteller in den Supermärkten, Menschen in Red Bull-Merch. Überall.
In vielen Ländern hat die F1 an Zuschauern gewonnen, nur eben nicht in Deutschland. Ich selbst hab mit der F1 irgendwann abgeschlossen, nachdem Schumacher seinen ersten Rücktritt erklärt hat. Ich habs danach mehrfach probiert, aber selbst bei seinem Comeback konnte mich der Sport nicht mehr so begeistern wie viele Jahre zuvor. Ab und zu schaue ich dann aber noch rein.
Meiner Ansicht nach ist die F1 technisch einfach zu weit entwickelt/ zu stark perfektioniert. Ich weiß nicht wie ich das anders erklären kann. Auch damals haben natürlich die stärkeren Teams aufgrund des Geldes etc. gewonnen. Irgendwie waren die Rennen aber einfach nur Rennen, während die ganze Technik im Auto deutlich weiter im Hintergrund stand.
Inzwischen aber benötigt es Techniken wie DRS, um überhaupt Spannung ins Rennen zu bekommen. Früher konnten die Autos sich scheinbar "besser oder einfacher" überholen, sofern der eine Fahrer einfach besser gefahren ist und keine Fehler machte. Das hat sich im Laufe der Jahre durch unfassbar viele Regelanpassungen und neueren Techniken im Auto extrem verändert und führt bei mir eben dazu, dass ich die Rennen und vorallem Überholmanöver gar nicht mehr spannend finde, weil eben ein Großteil nur noch von technischen Hilfsmitteln etc. abhängt.
was früher allerdings unbestritten viel spannender war, war die frage, ob das auto durchhält. die wagen - genauer gesagt die motoren - waren früher viel mehr am limit. die ausfallraten waren viel höher (okay, honda hat die letzten jahre ihr bestes gegeben, die tradition aufleben zu lassen :D) und damit gab es auch viel mehr überraschungen, die das ganze aufgelockert haben.
Kann man für die Saison nur hoffen, dass Bottas ernsthaft Hamilton gefährden kann. Was natürlich aberwitzig wäre für einen den manche unter besten Fahrer aller Zeiten sehen.
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