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Interpretiert bitte nicht so viel hinein, es ist in meiner Story eine relevante Hintergrundinfo. Es gibt beim Auwandern einen großen Unterschied zwischen jemandem, der auf etwas aufbauen kann und ein Backpacker ohne Qualifikationen, der sich treiben lässt und dann sesshaft werden will. Nicht bezogen auf Glück, aber um sich leichter etwas neues aufbauen zu können. Sorry, dass es hier manche wieder triggered :(
Weiß jetzt nicht, ob was rauseditiert wurde, aber die Information war absolut irrelevant.
War reisetechnisch teilweise länger unterwegs und muss sagen, dass ich schon immer happy war wieder nachhause zu kommen. Freunde hier und gewissen gepflogenheiten hier find ich schon sehr angenehm. Auswandern würde fuer mich eigentlich nur in Länder in frage kommen die eher westlich geprägt sind (USA, NZ, AUS) und da sind die gegenden die ich cool fände ziemlich teuer.
Sowas wie Bali/thailand hab ich im Freundeskreis öfter erlebt... hätte ich iwie schon lust zu aber mit den einheimischen kann ich einfach wenig anfangen und dann einmal um den globus zu ziehen um dort mit wessis zu hängen weil strand find ich iwie dumm.
Glaube nicht. Klar, um Urlaub oder so ist zB Schottland der absolute Burner. Aber wer weiß, wie das da auf Dauer ist. obwohl auch ein Auslandssemester oder 1-2 Jahre sicherlich nicht verkehrt sind. Leider kein Master in Finance. Trauriges Leben.
Hab im Studium und teilweise danach insgesamt fast 2 Jahre im Ausland gelebt (Australien, USA, Schweden, China) und zusätzlich relativ viel bereist. Hört sich immer nice an, und mag für einige auch wirklich cool sein, aber für mich hat Deutschland einfach mega viel zu bieten und ich hab 0 Bock, nochmal sämtliche sozialen Kontakte neu aufzubauen - wird denke ich mit zunehmendem Alter, wenn die Leute im gleichen Alter dann Kinder haben usw, auch noch schwerer. Und selbst die nach außen tollsten Länder (Australien) haben genau die gleichen Probleme wie wir, teilweise noch viel heftiger.
Meine Schwester ist ausgewandert, nach Malaysia. Fühlt sich da soweit ganz wohl (sie und ihr Freund arbeiten beide für deutsche Firmen), ist allerdings so ein Fall, wo aus 1-2 Jahren schnell mehr wird. Sie hat jetzt halt im Job hauptsächlich Expertise in der Region dort unten und es ist eher schwer, was in Europa zu bekommen. Denke mal, das geht vielen Leuten so, die "für ein paar Jahre" für den Beruf zu Expats werden.
Vor paar Jahren wollte ich um jeden Preis auswandern. Hatte aber hauptsächlich auch etwas damit zu tun einfach gerne ein neues Kapitel anzufangen um das diesige abzuschließen und mich dann ggf. auch potentiell interessante Länder zu sehr idealisiert. Ich war jetzt nur 8 Monate im Ausland, aber man merkt erst dann wie schön das eigene Land ist und was einem wichtig ist. Man muss dazu sagen, dass ich jetzt nicht in einem Land wie Kanada oder Norwegen war - also Länder mit grundsätzlich hoher Lebensqualität, sondern China.
Eine Freundin wohnt seit eh und je in Kanada und möchte gerne zurück nach Deutschland. Der Grund dafür ist, dass Kanada zwar eine hohe Lebensqualität hat, aber wenig Kultur in ihren Augen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die groß Karneval feiern, aber sehe es gerne, wenn Leute sich daran erfreuen und ich bin mir sicher dass es mir ein wenig fehlen würde die rheinische Frohkultur nicht mehr miterleben zu können.
Die Wahl des Landes wäre für mich abhängig von der Länge des Aufenthaltes interessant. Würde mich eine Firma für 2 Jahre ins Ausland schicken wollen, würde ich mich riesig für Japan, China und Russland interessieren. Ob und wie weit ich für immer da hinziehen möchte, müsste man dann sehen. Kann ich mir atm gar nicht vorstellen.
Ich bin vor 2,5 Jahren, weil ich damals nach dem Studium nichts fand, ins Ausland gegangen. Erst als Ehrenamtler, nun mit fester Stelle. Was stuntschaf sagt ist schon wahr: meine "expertise" ist nun auch eher hier in der Region und nicht so einfach nach Deutschland zu bringen.
Ich glaube ich würde erst als Rentner auswandern.
Aktuell macht mir mein Leben in Deutschland mit der eigenen Familie, dem Job, Freunden und und und viel zu viel Spaß als das ich hier weg wollte.
Wenn man alt ist, sich ein gesundes Polster aufgebaut hat und einen nur noch wenig hier hält, dann würden mich Schottland oder Irland extrem reizen.
Habe bloß die Befürchtung das die Eier dann tiefer hängen als der Schottenrock lang ist -.-
Gehe mit 55 in Ruhestand, Zimmer in der Villa Germania ist schon gebucht.
Guter Ansatz...
Würde gern, wenn die Finanzen es zulassen einen Teil meines Ruhestandes irgendwo auf den West Indies verbringen. So ein paar Wochen/Monate im Jahr.
#beste_Leben
BTT
Hatte mal ein Angebot für die US Ostküste (Connecticut, nicht allzuweit von Boston). War auch relativ weit gediehen. Nur Frau wollte dann doch irgendwie nicht. So weit weg von Familie, Freunde Blablubb.
Quintessenz: Ich wollte ohne Frau nicht, Frau wollte gar nicht. Thema gegessen.
Zweites Angebot ging nach Polen. Aber das war finsterster Arsch der Heide, Nähe Ukrainische Grenze, auch wenn die Stadt und die Leute und vor allem auch das Bier dort echt klasse waren. Bin nur ein paar Wochen als "lange Dienstreise" dort geblieben und hab das Permanentangebot abgelehnt.
Spoiler:
Habe impertinenterweise ein paar der Jungs dort abwerben können.
Meine Eltern liebäugeln mit Portugal im Ruhestand, erstmal nur für den Winter, später vielleicht ganz.
Ich selbst würde tendenziell eher Skandinavien bevorzugen, obwohl ich nicht weiß, wie das lange dunkel sich auf meine Psyche auswirken würde :/
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