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Ein Klaps hat noch niemandem geschadet

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    Nein, jede Situation die du beschreibst hat den Reiz Schmerz. Mal mehr mal weniger stark aber es ist dieser Reiz. Dann versuchst du damit eine Erziehungsmethode zu legitimieren schaltest den Reiz aber angeblich vollkommen aus. Was nicht funktionieren kann.
    Wenn du stürzt hast du im Normalfall den Reiz Schmerz, diesen kann man sich zu einem gewissen Grad abtrainieren (kenne ich z.B. vom skaten) aber nie vollkommen. Schon die Aussagen "wenn man das bei 'nem Kind macht, dann bin ich mir felsenfest sicher, dass es auch dem Kind nicht weh tut" ist in dem Sinne schon nicht haltbar das Menschen vollkommen verschiedenen Schmerzempfindung haben auch unterschiedlich auf Schmerzen reagieren. Du aber glaubst gleich eine pauschale Aussage für alle Kinder (und Eltern) treffen zu können.

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      Dein Best Case Szenario funktioniert exakt ein einziges mal. Dann is das Thema durch. Im Spiel klopfe ich z.B. auch auf dem Hintern meiner Kids rum, obviously nicht hart, sondern halt im Rahmen eines Knuddel/Kitzelspiels. Ich würde in Konsequenz also z.B. mal für meine Kids behaupten, dass die sich überhaupt nicht erschrecken, wenn ich denen als Strafe aufn Hintern klopfe, ohne ihnen weh zu tun. Das is natürlich anekdotisch, aber ich stelle den "Schock Moment" zumindest Mal in Frage.

      Das Bus Szenario kann ich auch mit Safety net spielen. Dann hat mein Kind den shcock, aber es mault sich nid.

      Und natürlich ist Schmerz oder "der Respekt vor Schmerz" ein sinnvoller Konditionierer. Wenn ein Kind stürzt, aus zu viel Höhe springt oder was auch immer wird es daraus lernen. Trotzdem ist das kein probates Mittel der Erziehung. Das ist einfach eine andere Geschichte.

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        Nein, ich beschreibe einen Reiz, der Reiz muss aber nicht Schmerz sein. Wenn dir jetzt einer auf den Po haut, einfach so, dann spürst du auch keinen Schmerz, dann spürst du einen Reiz, das ist insofern richtig. Vielleicht hat dir noch nie jemand aus Spaß auf den Hintern gehauen, mag ja sein, bei mir ist das aber schonmal vorgekommen und das hat mit Schmerzen nichts zu tun :D, sorry. Man kann einen Reiz auch so ausführen, dass er keine ernsthaften Schmerzen auslöst. Du kannst dir auch über die Hand streichen und wirst etwas spüren, einen Reiz, jo, aber keinen Schmerz.

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          Aber woher weiß das Kind, dass dieser Reiz heißt "hier ist Ende/die Grenze". Da liegt doch der Unterschied zum "aus Spaß auf den Hintern gehauen" oder "über die Hand streichen". Und genau darüber spreche ich die ganze Zeit. In deinen Beispielen jetzt tritt eben, wie auch beschrieben, nicht der Effekt des erschrecken ein (was du ja gerade selbst gesagt hast).

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            Das hab ich ja auch bereits mehrfach ausgeführt. Es geht nicht um den Klaps als Gewaltdarstellung, sondern als Schockmoment, wenn der Papa dem Kind mit lauter Stimme die Meinung geigt und ihm dabei 'nen Klaps gibt, dann erschreckt sich das Kind. Dann sagt der Vater, dass das Kind sich benehmen soll und es is okay. Danach spricht der Dad dann mit dem Kind und sagt ihm, dass es nicht böse gemeint war, sondern dass er ihm zeigen wollte, dass es gewisse Grenzen gibt. Das hab ich auch im Zug schonmal erlebt und ich habe das nicht als Gewalteinwirkung empfunden, das Kind war damit vollkommen okay und hat danach dann auch wieder lächeln können und hat sich beim Dad entschuldigt, dann hat der Dad das Kind in den Arm genommen und alles war wieder okay. Dass es vllt. nicht immer so ideal läuft, okay, hab ich ja auch schon gesagt, aber dass es so laufen kann, hab ich schon erlebt.

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              Wenn ich jemanden Schocken möchte, dann nur durch Berührungen, die überraschend kommen oder schmerzhaft sind. Und ich glaube kaum, dass die Berührung "überraschend" sein soll ;)

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                Wie bereits beschrieben müsste man sich auf einen Gewaltbegriff, am besten einen klar definierten, verständigen um dann wirklich etwas als Gewalt werten zu können. Sonst redet man nur aneinander vorbei.

                Das dabei nicht der Reiz Schmerz entsteht kaufe ich dir aber noch immer nicht ab, dieser muss auch nur kurz und nicht intensiv sein. Alle Argumente in der Richtung liefen bis jetzt vollkommen daneben oder beschreiben deine persönliche Überzeugung, die durch nichts untermauert wird.
                Genau so sehe ich es auch daXtaR, ein Schock wird nicht einfach durch eine harmlose Berührung ausgelöst.

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                  Zitat von D.Way
                  Wie kommt eigentlich die Grundannahme zustande es sei naturgegeben, dass ein "Klaps" der keinen körperlichen Reiz in Form von Schmerzen auslöst würde zu einem Schockmoment führt oder dem Kind in anderer Form aufzeigt "hier ist die Grenze". Gerade bei einem Kind welches als unerziehbar gilt.
                  Erst durch den körperlichen Reiz in Form von Schmerzen entsteht dieser Schockmoment. Um mal wieder den absolut bekloppten Vergleich mit der Herdplatte zu bemühen. Ist die Platte kalt wird das Kind auch nochmal drauf fassen.
                  das weiß ein kind doch nicht.

                  Zitat von reanimation
                  Bisher habe ich es immer so erlebt, dass der Klaps dann dafür gesorgt hat, dass das Kind sein Fehlverhalten verstanden hat, weil es sich darüber erschrocken hat.
                  ich würde das eher so begründen: kind macht x, du sagst "mach das nicht". kind macht wieder x, du sagst "mach das nicht" und schlägst zu. kind hat schmerzen. kind mag schmerzen nicht. kind mach x nicht mehr, wg der schmerzen.
                  also eine konditierung der bestrafung durch gewalt.

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                    Dann müsste ein über die hand oder Kopf streicheln in der selben Situation einen ähnlichen Effekt hervorrufen wenn es nur um eine körperliche Berührung in entsprechender Situation geht.

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                      Was sagen denn die Bücher zu diesem Thema der "Erziehung"?

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                        Natürlich nur Negatives, so wie es auch richtig ist. Es wäre ja auch nicht wirklich intelligent, wenn man einen Klaps als Erziehungsmethode fördern würde, wenn vom Klaps zum verhauen oft ein kurzer Weg sein kann. In keinem Erziehungsratgeber sollte stehen, geben sie ihrem Kind hier und da mal einen Klaps, wird schon nicht schaden, weil es dann irgendwann auch Mittel zum Zweck bei jeder Kleinigkeit werden KANN. Ich persönlich würde wahrscheinlich auch nicht zu einem Klaps greifen, auch wenn ich ihn hier verteidige. Mir geht's aber auch gar nicht darum Gewalt gegen Kinder zu verteidigen, sondern deutlich zu machen, dass es nicht immer und zwingend negative Auswirkungen haben MUSS. Der Grat ist schmal und für mich nur als ultima ratio vertretbar, eben ein Klaps hat noch keinem geschadet. Ich würde meinen Kindern -Stand jetzt- auch keinen geben, ich würde mir natürlich wünschen, dass ich in der Erziehung hauptsächlich mit Liebe voran komme, aber ich weiß auch nicht, was ich mir irgendwann für einen Fruchtzwerg hochziehen werde und wie doll der mich mal ärgern wird :P, dass da nicht nur Hello Kitty-Life angesagt ist und dass es bestimmt auch mal eskalieren wird, ist mir klar, man muss sich eben nur beherrschen können und wenn man in der Not mal zu einem Klaps greifen sollte, dann sollte der eben nicht aus Wut und Gewaltätigkeit motiviert sein, sondern als kleiner Schocker, der sagt, du pass mal auf, zur Not geht's auch anders. Und wie ich geschrieben habe, denke ich, dass der dann auch nicht unbedingt weh tun muss, sondern, dass der als Signal/Schockwirkung schon ausreicht, wenn Spielzeug abnehmen, stille Treppe und Wuthöhle nicht ansatzweise funktioniert.

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                          Zitat von daXtaR
                          Wenn ich jemanden Schocken möchte, dann nur durch Berührungen, die überraschend kommen oder schmerzhaft sind. Und ich glaube kaum, dass die Berührung "überraschend" sein soll ;)
                          doch. genau das soll sie sein. aber das wollen die leute - wie du - hier ja nicht verstehen. die schreiben nur von schmerzen etc.pp.

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                            Zitat von D.Way
                            Wie bereits beschrieben müsste man sich auf einen Gewaltbegriff, am besten einen klar definierten, verständigen um dann wirklich etwas als Gewalt werten zu können. Sonst redet man nur aneinander vorbei.

                            Das dabei nicht der Reiz Schmerz entsteht kaufe ich dir aber noch immer nicht ab, dieser muss auch nur kurz und nicht intensiv sein. Alle Argumente in der Richtung liefen bis jetzt vollkommen daneben oder beschreiben deine persönliche Überzeugung, die durch nichts untermauert wird.
                            Genau so sehe ich es auch daXtaR, ein Schock wird nicht einfach durch eine harmlose Berührung ausgelöst.
                            Du breschreibst einfach nur Konditionierung. Wie gesagt, deinen Hund kannste Konditionieren. Beim Kind sollteste es lieber dahin bringen, dass es per Reflektion und Verstand Unsinn unterlässt. Bei Kleinkindern geht das nicht, aber ob dieses Zeitfenster wert ist, da mit negativer Konditionierung zu arbeiten, halte ich für fraglich. Und du kannst damit auch 'ne Menge Schaden anrichten.

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                              Zitat von D.Way
                              Dann müsste ein über die hand oder Kopf streicheln in der selben Situation einen ähnlichen Effekt hervorrufen wenn es nur um eine körperliche Berührung in entsprechender Situation geht.
                              falls du jetzt mich meinst: bei meinem beispiel nicht. ich habe geschrieben "schlag -> schmerzen". ein über den kopf streicheln erzeugt nach meiner definition keine schmerzen. ich wollte das ganze abstrakt darstellen. bei eurer diskussion, wann eine körperliche berührung schmerzen erzeugen, steige ich nicht mit ein :D

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