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    Zitat von reanimation
    Ich geb's auf Leute :), hab's zumindest versucht.
    aber trotzdem danke :), hast dir richtig mühe gegeben. ciao~

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      jetzt war ich grade in der richtigen stimmung für eine diskussion :(

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        Gibt es eigtl Langzeit Studien, in denen Kinder mit einem Klaps auf dem Hintern später im Leben beeinträchtigt sind?

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          Nenne mir einen Grund warum ich hier noch auf irgendetwas antworten sollte? Ich hab hier mehrere Posts geschrieben, in denen ich versucht habe bis ins klitzekleinste Detail zu schildern, wann ich einen Klaps für angebracht halte, warum das in der Vergangenheit so vorgekommen ist, warum man unterscheiden sollte und vieles vieles mehr. Das Einzige was ich hier von der Gegenseite zurückbekomme sind die Antworten von Personen, die sich extra dumm stellen, um jeden Satz und jede These einfach nicht akzeptieren zu müssen, um sich in ihrer Meinung zu bestätigen. Das Lustige ist, sogar ich habe deutlich gekennzeichnet, dass ich davon abrate, dass ich aber nachvollziehen kann, wenn man das in manchen Situationen in Betracht zieht und dass ich nachvollziehen kann, dass sich manche Kinder nicht einfach mit dem Entzug eines Lieblingsspielzeug zufrieden geben werden. Ich möchte das auch gar nicht weiter ausführen, weil ich im Grunde gegen eine Mauer rede. Wir müssen ganz sicher nicht die gleiche Meinung haben und auch ganz sicher nicht die gleiche Position, aber dieses sich auf dumm stellen und nichts verstehen wollen, das bringt weder mich voran noch euch, deshalb beende ich das jetzt. Wenn ich von der Gegenseite auch nur den Ansatz von Verständnis empfunden hätte, nichtmal für die Praxis selbst, sondern für meine Schilderungen, dann hätte ich die Diskussion weitergeführt. Das Ganze war lediglich zum Verständnis gedacht, weil ich manche Positionen hier als nicht vernünftig beleuchtet empfunden habe, aber ich merke eben, dass es nichts bringt und das ist jetzt auch okay für mich. Vielleicht hat ja noch jemand anderes Lust mit euch darüber zu sprechen.

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            Zitat von paparatzi
            Gibt es eigtl Langzeit Studien, in denen Kinder mit einem Klaps auf dem Hintern später im Leben beeinträchtigt sind?
            ja klar. in der klapsabteilung vom klapslabor für kleinkinder/babys erstellt worden. gidf

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              Zitat von Leroyal
              Zitat von thorbi

              ziehe da auch gerne den vergleich zur heißen herdplatte: das kind lernt durch den schmerz, dass die herdplatte heiß ist, heißt aber nicht das es für ewigkeiten traumatisiert ist und nie wieder einen herd bedient.

              auch in der tierwelt wird in der erziehung des nachwuchses nicht lange palabert. der nachwuchs wird mit "leichten bissen" zurechtgewiesen, was vollkommen ok ist.

              wichtig ist meiner meinung nach: es ist EIN mittel, nicht DAS mittel für kindererziehung und sollte prinzipiell der letzte weg sein!

              ich habe selbst keine kinder und will auch perspektivisch keine. daher ist das immer leicht gesagt.
              wenn ich welche hätte, würde ich mit sicherheit auch anders denken.
              Was zur Hölle?
              Kinder ein bisschen hauen is so lange ok, wie man keine hat, wenn man welche bekommt, dann nicht mehr?
              Kinder ein bisschen hauen is so lange ok, wie man keine hat, wenn man welche bekommt, dann muss man richtig hinlangen?

              ....
              Ist doch eigentlich ziemlich einleuchtend das sich die komplette sachlage dreht, wenn man selbst ein kind hat. warum? weil ich bisher keine habe und somit auf keinerlei erfahrungswerte zurückgreifen kann, daher ist es natürlich auch eine komplett andere situation => ergo, ich werde vermutlich anders handeln, bzw. mir 3 mal überlegen ob ich einen klaps verteile, das kind anschreie, ihm sein lieblingsspielzeug weg nehme, alle ein eis bekommen, außer dem kind, o.ä.. man redet eben "leichter" daher, wenn man selbst nicht in der situation ist, verantwortung für ein kleines menschliches wesen zu übernehmen. aber man kann auch alles komplett missverstehen/sich dumm stellen.

              Der Bezug zur heißen Herdplatte ist auch unbeschreiblich bescheuert: Wenn ich auf die heiße Herdplatte fasse tue ich mir weh --> ich fass sie nicht mehr an wenn sie heiß ist Wenn ich meinem Vater widerspreche gibts den Hintern voll --> Ich widerspreche meinem Vater nicht mehr
              jetzt reißt du das wieder aus dem zusammenhang. ich habe doch gesagt das es das letzte mittel ist, nachdem alle anderen erziehungsmaßnahmen nicht den gewünschten erfolg gebracht haben. (jaja, für dich ist es das nicht, was auch völlig ok ist, weil es eben MEINE ansicht ist). das heißt nicht, dass ich bei jeder gelegenheit dem kind einen klaps gebe.

              widersprüche geben =/= permanent ekelhaftes verhalten des kindes ggü. den geschwistern, eltern, anderen menschen/kindern.

              hier auch nochmal der hinweis: es gibt einen unterschied zwischen klaps und schlag. für mich zumindest. ihr habt ja schon betont das es für euch keinen gibt.

              und ebenfalls nochmal - das hat nichts damit zu tun das kind grün und blau zu schlagen, oder hier meine "überlegenheit" auszuspielen.

              der vergleich mit der tierwelt - ok, da geb ich euch recht, mag an den haaren herbei gezogen sein. aber wäre nett wenn man hier nicht ständig beleidigt wird sondern sachlich argumentiert.

              kurze frage in dieser hinsicht: folgende Situation: wenn ein kind nach mehrmaligem auffordern, bitten, verbalen bestrafungen, schimpfen, etc. immer noch nicht verstanden hat, dass die situation ernst ist und das aktuelle verhalten inakzeptabel ist und euch immer noch auf der nase rumtanzt, was macht ihr dann? (p.s.: stille treppe hat auch keinen erfolg gebracht, scheidet somit aus)

              nebenbei - für kindeserziehung gibt es ohnehin kein patentmittel, jedes kind ist anders und individuell, was auch die erziehung anders und individuell macht. auch jede mutter und jeder vater handeln in der erziehung individuell, was auch völlig normal/ok ist.

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                ok thorbi, dann auch an dich die Frage:

                Warum brauche ich den physischen Verweis als Ultima Ratio bei der Kindeserziehung? Es geht nicht darum, dass ich das Kind grün und blau schlage. Das habe ich verstanden. Aber ich will das Kind ja für eine Aktion bestrafen. Ich behaupte, durch Konsequenz und ein für das Kind logisches Gerüst an Regeln und Grenzen, die man über Zeit etablieren muss, wird das Kind folgen. Das ist manchmal sehr langwierig und man hat z.B. auch im Supermarkt dann mal ein schreiendes Kind oder so, aber genau so etablierst du Grenzen.

                Zu deinem Beispiel. Wenn ich vorgehe wie oben sollte das beschriebene Szenario sehr selten geben. Eine Strafe ist im Kontext dann auch situationsbezogen. Auf dem Spielpatz: Dann gehts nach Hause. Daheim: Alle Spielzeuge werden abgenommen. Ist aber, wie weiter oben schon angemerkt, so individuell wie situativ.

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                  Zitat von Leroyal

                  Ich behaupte, durch Konsequenz und ein für das Kind logisches Gerüst an Regeln und Grenzen, die man über Zeit etablieren muss, wird das Kind folgen. Das ist manchmal sehr langwierig und man hat z.B. auch im Supermarkt dann mal ein schreiendes Kind oder so, aber genau so etablierst du Grenzen.

                  Zu deinem Beispiel. Wenn ich vorgehe wie oben sollte das beschriebene Szenario sehr selten geben. Eine Strafe ist im Kontext dann auch situationsbezogen. Auf dem Spielpatz: Dann gehts nach Hause. Daheim: Alle Spielzeuge werden abgenommen. Ist aber, wie weiter oben schon angemerkt, so individuell wie situativ.
                  da bin ich total bei dir, so sehe ich das auch! Wenn aber all diese maßnahmen nicht mehr den gewünschten erfolg erbringen, dann kann, aus meiner sicht, auch der klaps ein mögliches mittel sein. muss nicht, kann.

                  Warum brauche ich den physischen Verweis als Ultima Ratio bei der Kindeserziehung?
                  ich weiß nicht ob man ihn brauch. besser ist auf jeden fall, wenn man ihn nicht brauch und mit worten, gutem zureden, erklärungen, etc. die situation bereinigt. ist echt schwer - wie gesagt, wahrscheinlich schwing ich hier jetzt große reden, wenn dann der kleine wonneproppen in meinem arm liegen würde, wäre ein klaps das letzte an was ich denken würde, egal wie sehr mir das balg auf die eier geht :P

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                    Zitat von Leroyal
                    ok thorbi, dann auch an dich die Frage:

                    Warum brauche ich den physischen Verweis als Ultima Ratio bei der Kindeserziehung? Es geht nicht darum, dass ich das Kind grün und blau schlage. Das habe ich verstanden. Aber ich will das Kind ja für eine Aktion bestrafen. Ich behaupte, durch Konsequenz und ein für das Kind logisches Gerüst an Regeln und Grenzen, die man über Zeit etablieren muss, wird das Kind folgen. Das ist manchmal sehr langwierig und man hat z.B. auch im Supermarkt dann mal ein schreiendes Kind oder so, aber genau so etablierst du Grenzen.

                    Zu deinem Beispiel. Wenn ich vorgehe wie oben sollte das beschriebene Szenario sehr selten geben. Eine Strafe ist im Kontext dann auch situationsbezogen. Auf dem Spielpatz: Dann gehts nach Hause. Daheim: Alle Spielzeuge werden abgenommen. Ist aber, wie weiter oben schon angemerkt, so individuell wie situativ.
                    Du kommst der Sache zumindest schonmal näher. Das Problem was ich bei euch Beiden, sowohl bei Rasta als auch bei dir sehe, ist, dass ihr beide euch ein von Natur aus rebellisches Kind nicht vorstellen könnt. Bei euch liegt das immer am falsch gesetzten Rahmen der Eltern. Nehmen wir mal an das wäre so, wie kriegt man den Rahmen denn dann wieder richtig gesetzt, wenn er eine Zeit lang falsch gesetzt wurde? Das kann bei nicht so perfekten Eltern ja schonmal vorkommen. Ist das Kind dann gar nicht mehr erziehbar aufgrund seiner rebellischen Mentalität? Das wird mir nicht klar, im Bekanntenkreis ist die Kindererziehung zumindest deutlich schwieriger, das ist für die Eltern oft ein richtiger Kampf, da bringt's auch nicht viel, wenn die Spielzeuge abgenommen werden, dann wird das Trara eigentlich nur noch lauter, dass war auch das was ich mit "dann wird der Hass stärker" gemeint habe, das wurde mir von Rasta aber natürlich direkt wieder falsch ausgelegt, man muss hier auf jede Silbe achten, das ist schwierig. Was macht ihr denn, wenn euer Kind einfach mal richtig auseskaliert, euch beleidigt/schlägt, ein Tier quält oder was auch immer? Oder gibt's das in eurer Realität einfach nicht? Gibt es das nie, dass euer Kind auch mal nach dem 10. Hinweis nicht hört? Vielleicht sind eure Kinder noch zu klein, ich weiß es nicht, aber wenn ich mit euch diskutiere habe ich manchmal das Gefühl, ihr lebt in einer ganz anderen Welt. Da schreit das Kind, das Spielzeug wird abgenommen und zack alles ist gut.

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                      wieso sollte dann ein "harmloser" klaps als "schockmoment" plötzlich ausreichend sein?
                      und was passiert in deiner welt wenn das kind sich weiterhin nicht benimmt? wird doch mal härter zugeschlagen?

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                        Wie kommt eigentlich die Grundannahme zustande es sei naturgegeben, dass ein "Klaps" der keinen körperlichen Reiz in Form von Schmerzen auslöst würde zu einem Schockmoment führt oder dem Kind in anderer Form aufzeigt "hier ist die Grenze". Gerade bei einem Kind welches als unerziehbar gilt.
                        Erst durch den körperlichen Reiz in Form von Schmerzen entsteht dieser Schockmoment. Um mal wieder den absolut bekloppten Vergleich mit der Herdplatte zu bemühen. Ist die Platte kalt wird das Kind auch nochmal drauf fassen.

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                          Bisher habe ich es immer so erlebt, dass der Klaps dann dafür gesorgt hat, dass das Kind sein Fehlverhalten verstanden hat, weil es sich darüber erschrocken hat. Eben ähnlich wie die Geschichte mit der Herdplatte. Wenn ich mich schlecht benehme gibt es Konsequenzen. Hab es zum Beispiel vor Kurzem noch im Bus erlebt, das Kind wollte sich einfach nicht festhalten, die Eltern haben die ganze Zeit geschimpft und dem Kind erklärt, dass man sich doll weh tun kann, wenn man sich nicht festhält. Wollte das Kind aber eben nicht. Die Eltern sind dann so verfahren, dass sie das Kind machen lassen haben und in der nächsten Kurve lag es dann da, ist sicherlich auch nicht richtig gewesen, aber wahrscheinlich hat sich das Kind dann eben auch gemerkt, wenn ich mich nicht festhalte, dann fall ich hin und das tut evtl. weh oder überrascht/schockt mich und das ist uncool.

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                            Alles was du beschreibst hat den Reiz Schmerz in sich. Verneinst dies aber bei einem Schlag/Klaps. Und daran scheitert gerade deine Argumentation, du kannst nicht mit dem Reiz Schmerz argumentieren und dann ein Mittel beschreiben welches den gleichen Effekt hat aber ohne Schmerzen, als sei die Reaktion ohne den Reiz naturgegeben. Das Kind weiß also intuitiv wann es sich zu erschrecken hat.

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                              Zitat von reanimation
                              Bisher habe ich es immer so erlebt, dass der Klaps dann dafür gesorgt hat, dass das Kind sein Fehlverhalten verstanden hat, weil es sich darüber erschrocken hat. Eben ähnlich wie die Geschichte mit der Herdplatte. Wenn ich mich schlecht benehme gibt es Konsequenzen. Hab es zum Beispiel vor Kurzem noch im Bus erlebt, das Kind wollte sich einfach nicht festhalten, die Eltern haben die ganze Zeit geschimpft und dem Kind erklärt, dass man sich doll weh tun kann, wenn man sich nicht festhält. Wollte das Kind aber eben nicht. Die Eltern sind dann so verfahren, dass sie das Kind machen lassen haben und in der nächsten Kurve lag es dann da, ist sicherlich auch nicht richtig gewesen, aber wahrscheinlich hat sich das Kind dann eben auch gemerkt, wenn ich mich nicht festhalte, dann fall ich hin und das tut evtl. weh oder überrascht/schockt mich und das ist uncool.
                              dazu muss man glaub ich nix mehr sagen

                              @D.Way: bin da ganz auf deiner seite

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                                Nein, hat es eben nicht. Man kann auch hinfallen und sich erschrecken, ohne, dass man einen Schmerz spürt. Und beim Klaps ist es genauso, wenn euch jemand mit der flachen Hand auf die Po haut, tut euch das auch nicht weh, so lange man eben nicht übertreibt und wenn man das bei 'nem Kind macht, dann bin ich mir felsenfest sicher, dass es auch dem Kind nicht weh tut, sondern dass es sich aus der Situation heraus eben erschreckt. Man kann es sicherlich übertreiben, aber es geht hier immernoch um einen Klaps und halt kein verhauen.

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