Ich glaube ihr redet alle am wirklichen thema vorbei. Nicht einer hat hier gesagt gewalt ist in ordnung
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Ein Klaps hat noch niemandem geschadet
Einklappen
X
-
Rasta hat hier Gewalt ziemlich präzise definiert. Auf Nachfrage wo du die Grenze ziehst kam dann nicht mehr viel Inhaltliches.
Sollten wir uns hier nicht auf eine Definition von Gewalt einigen und dieser Begriff, wie auch den Klaps, weiter als Gummiebegriffe verwenden die jeder auslegt wie es ihm gerade passt, kann man sich natürlich immer wieder rausreden oder anderen vorwerfen sie würden am Thema vorbei reden. Weil eben nicht alles über das selbe sprechen. Dem Gewaltbegriff nach Reemtsma ist ein Klaps, vor allem systematisch eingesetzt, ganz klar Gewalt.
Nach Popitz ist Gewalt eine Machtaktion, auch hier findet sich der Klaps wieder.
Erst dann kann man überhaupt feststellen ob Diskutanten der Meinung sind Gewalt ist in Ordnung. Der von vielen beschriebene Klaps als Mittel der Erziehung würde je nach Definition schon als Gewalt gelten.
Kommentar
-
Nein. Die einen sagen: Klaps wenn nicht hart genug ist voll in Ordnung als Maßnahme. Die anderen sagen: Nein, ist es nicht.Zitat von shineIch glaube ihr redet alle am wirklichen thema vorbei. Nicht einer hat hier gesagt gewalt ist in ordnung
Es gibt keine Situation, in der die Gewalt des Erwachsenem am Kind gerechtfertigt ist. Es gibt Situationen, da ist es nachvollziehbar, dass sich der Elternteil in die Ecke gedrängt fühlt, mit der Situation überfordert ist oder was auch immer, sich dann nicht zu helfen weiß und dann eine Affekthandlung tätigt. Das ist nachvollziehbar, aber nicht in Ordnung. Die körperliche Züchtigung, egal wie hart oder weich, steht laut Gesetz unter Strafe. Da gibt es auch keinen Wiggle Room.
Zum Beispiel von sklave: Eine Ultima Ratio wäre im Kontext wäre z.B. das Beenden des Aufenthalts auf dem Spielplatz und die Rückkehr nach Hause.
Kommentar
-
highkickharald
Ferndiagnosen lassen wir dennoch. Klingt nur arrogant und ist nicht konstruktiv.Zitat von RIP in PeaceHinzu kommt noch, dass diese Leute denken, es habe ihnen nicht geschadet, weil sie sich selbst nicht als verkorkst ansehen bzw. "ich habe es ja dennoch zu (irgend-)etwas gebracht". Wie trügerisch so ein Selbstbild sein kann, zeigen bspw. solche Personen wie shine.Zitat von D.WayMich verwundet überhaupt nicht, dass vor allem jene die von ihren Eltern mal ein bisschen bekommen haben glauben es hätte ihnen nicht geschadet bzw. es würde allgemein nicht schaden. Wer sieht sich schon gerne selbst mit einem Schaden, der dann auch noch auf die geliebten Eltern zurückzuführen ist.
Wer glaubt Gewalt seine eine adequate und vernünftige Erziehungsmethode hat aber genau diesen.
Kommentar
-
hammer, das merkt sich das AK bestimmt ^^Zitat von LeroyalZitat von shineIch glaube ihr redet alle am wirklichen thema vorbei. Nicht einer hat hier gesagt gewalt ist in ordnung
Zum Beispiel von sklave: Eine Ultima Ratio wäre im Kontext wäre z.B. das Beenden des Aufenthalts auf dem Spielplatz und die Rückkehr nach Hause.
Kommentar
-
Damit wäre dann wohl alles gesagt.Zitat von DaRulerhammer, das merkt sich das AK bestimmt ^^Zitat von LeroyalZitat von shineIch glaube ihr redet alle am wirklichen thema vorbei. Nicht einer hat hier gesagt gewalt ist in ordnung
Zum Beispiel von sklave: Eine Ultima Ratio wäre im Kontext wäre z.B. das Beenden des Aufenthalts auf dem Spielplatz und die Rückkehr nach Hause.
Kommentar
-
Das Grundproblem ist doch auch das ein Klaps gar nicht von den Eltern als "Klaps" definiert werden kann da sie gar nicht das selbe Schmerzempfinden haben wie Kinder.
Was für die Eltern ein Klaps ist, ist für die Kinder evtl. schmerzhaft und somit kein Klaps sondern eher ein Schlagen.
Warum es also überhaupt darauf ankommen lassen und nicht einfach Worte benutzen?
Es gab mit meinen Kindern noch keine einzige Situation die meine Frau und ich nicht durch Schimpfen / Verbote in den Griff bekommen konnten. Da liegt es auch an den Eltern selber die richtigen Worte zu wählen und den Respekt sich anderweitig zu erarbeiten als durch körperliche Dominanz.
Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte die Erziehung lieber in andere Hände legen.
Kommentar
-
Okay du biste beste vater auf dieser welt. Ist auch gut jetztZitat von LecceDas Grundproblem ist doch auch das ein Klaps gar nicht von den Eltern als "Klaps" definiert werden kann da sie gar nicht das selbe Schmerzempfinden haben wie Kinder.
Was für die Eltern ein Klaps ist, ist für die Kinder evtl. schmerzhaft und somit kein Klaps sondern eher ein Schlagen.
Warum es also überhaupt darauf ankommen lassen und nicht einfach Worte benutzen?
Es gab mit meinen Kindern noch keine einzige Situation die meine Frau und ich nicht durch Schimpfen / Verbote in den Griff bekommen konnten. Da liegt es auch an den Eltern selber die richtigen Worte zu wählen und den Respekt sich anderweitig zu erarbeiten als durch körperliche Dominanz.
Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte die Erziehung lieber in andere Hände legen.
Kommentar
-
was bistn so mett?Zitat von shineOkay du biste beste vater auf dieser welt. Ist auch gut jetztZitat von LecceDas Grundproblem ist doch auch das ein Klaps gar nicht von den Eltern als "Klaps" definiert werden kann da sie gar nicht das selbe Schmerzempfinden haben wie Kinder.
Was für die Eltern ein Klaps ist, ist für die Kinder evtl. schmerzhaft und somit kein Klaps sondern eher ein Schlagen.
Warum es also überhaupt darauf ankommen lassen und nicht einfach Worte benutzen?
Es gab mit meinen Kindern noch keine einzige Situation die meine Frau und ich nicht durch Schimpfen / Verbote in den Griff bekommen konnten. Da liegt es auch an den Eltern selber die richtigen Worte zu wählen und den Respekt sich anderweitig zu erarbeiten als durch körperliche Dominanz.
Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte die Erziehung lieber in andere Hände legen.
Er feiert sich doch gar nicht selbst, sondern kritisiert die physische Maßregelung.
Es gibt einfach faktisch keine Legitimation, körperliche Gewalt, egal in welcher Intensität, als Bestandteil einer gesunden Eltern / Kind Beziehung zu etablieren.
- Es gibt hier eine klare Gesetzeslage
- Studien haben in überwältigender Mehrheit bewiesen, dass eine gewaltfreie Erziehung klare Vorteile für das Kind bietet
- Ethische und moralische Grundsätze im Rahmen des Umgangs mit Schutzbefohlenen sind auch klar.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum über so ein eindeutiges Thema so viel diskutiert wird? Es hat ja klare Gründe, warum die körperliche Züchtigung komplett aus dem öffentlichen Raum verschwunden ist (konkret sei hier z.B. das Schulwesen genannt).
Ja, man muss nicht zwingend einen Schaden davon nehmen, wenn man hier und da den Hintern voll bekommen hat, einen "Klaps" oder sonst was erfahren hat. Aber alleine diese Formulierung ("nicht zwingend") zeigt doch in sich schon, dass das nicht ganz koscher ist. Warum also daran festhalten?
Kommentar
-
Sowas nennt man anekdotische Beweisführung in einem Thread, in dem es um Erziehungsmethoden geht und eines der großen Argumente der einen Seite der Ungehorsam des Kindes ist, welches man dann in Konsequenz mit körperlicher Züchtigung zur Vernunft bringt.Zitat von shineWarum ich mett bin? Weil diese arroganz mir auf den sack geht.
Er schreibt sein kind hat immer auf die eltern gehoert. Und im naechsten das es an den eltern liegt.
Aber nein er feiert sich nicht selbst
Ich bin zwar bei dir, dass ich mit dieser Form der Argumentation wenig anfangen kann, weil sie wenig beweist außer der Tatsache, dass es ohne Gewalt auch geht und das sollte an sich hinreichend etabliert sein. Aber trotzdem is das keine Selbstbeweihräucherung und deine intensive Reaktion darauf sollte dir zu denken geben.
Kommentar
-
Nein das schreibe und behaupte ich nicht. Auch meine Kinder hören nicht immer. Das ist überall so.Zitat von shineWarum ich mett bin? Weil diese arroganz mir auf den sack geht.
Er schreibt sein kind hat immer auf die eltern gehoert. Und im naechsten das es an den eltern liegt.
Aber nein er feiert sich nicht selbst
Aber in meinen Augen lassen sich selbst solche Situationen mit Worten in den Griff bekommen und nicht durch körperliche Überlegenheit.
Zudem, warum sollte ich mich für etwas feiern was zig andere auch schaffen und eigentlich auch normal ist und keine Errungenschaft?
Du reißt hier Wortfetzen heraus und bastelst dir ein neues Bild welches dir besser passt.
Kommentar
-
@Shine
ich warte immer noch auf eine Antwort, wo du die Grenze ziehst. Ich wäre echt megainteressiert, wie ein Psychogramm von dir aussieht und ob du RL genauso drauf bist, wie man hier aus den Comments zieht.
Allgemein:
Gewalt gegen jemanden der sich nicht wehren kann ist schlicht auf dem selben Level, wie jemandem der auf dem Boden liegt, gegen die Birne zu treten.
Denke, dass einige hier ein komplett verkorkstes Bild von "Erziehung" haben und wie die Wahl der Mittel, trotz dass sie als Phänotyp das selbe Ergebnis zu erzielen scheint (konformes Verhalten), so doch grundlegend verschiedene Ursachen dafür hat.
Mal ein Beispiel: Erziehungsziel ist "Ich möchte erreichen, dass mein Sohn kein Mädchen vergewaltigt".
Die Möglichkeiten, warum macht er es nicht:
1) Das Mädel kann eventuell Krav Maga und gibt mir am Ende der Auseinandersetzung meine Testikel nicht wieder, sondern macht Christbaumschmuck daraus. ->Vermeidung der Tat durch Vermeidung von direkter möglicher Konsequenz
2) mich könnte einer dabei sehen, das macht mich in der sozialen Gruppe ("Gesellschaft", Familie, Freunde) zum Aussenseiter --> Vermeidung der Tat durch sozialen Druck
3) Ich werde eventuell erwischt und muss mit Knast rechnen --> Vermeidung durch Akzeptieren von sozialer Norm durch Sanktionsvermeidung
4) Ich mache es nicht, weil ich einem Menschen dadurch weh tue und es einfach falsch ist --> Vermeidung durch Empathie und ethischem Verständnis für soziale Norm
Ich für meinen Teil denke, dass 4) das Erziehungsziel für meine Kinder ist. Dafür sind Schläge ein grundfalsches Mittel. Ich will kein vermeidendes konformes Verhalten, sondern ich will Einsicht, warum konformes Verhalten richtig ist. Ich möchte niemanden der obrigkeitshörig ist (es ist richtig, weil es Gesetz ist) sondern ich will Verständnis (es ist Gesetz weil es richtig ist).
Kommentar
-
Ne, stimmt. Feiert sich gar nicht^^Zitat von Leroyalwas bistn so mett?Zitat von shineOkay du biste beste vater auf dieser welt. Ist auch gut jetztZitat von LecceDas Grundproblem ist doch auch das ein Klaps gar nicht von den Eltern als "Klaps" definiert werden kann da sie gar nicht das selbe Schmerzempfinden haben wie Kinder.
Was für die Eltern ein Klaps ist, ist für die Kinder evtl. schmerzhaft und somit kein Klaps sondern eher ein Schlagen.
Warum es also überhaupt darauf ankommen lassen und nicht einfach Worte benutzen?
Es gab mit meinen Kindern noch keine einzige Situation die meine Frau und ich nicht durch Schimpfen / Verbote in den Griff bekommen konnten. Da liegt es auch an den Eltern selber die richtigen Worte zu wählen und den Respekt sich anderweitig zu erarbeiten als durch körperliche Dominanz.
Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte die Erziehung lieber in andere Hände legen.
Er feiert sich doch gar nicht selbst, sondern kritisiert die physische Maßregelung.
Kommentar
Kommentar