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Das sieht der Gesetzgeber allerdings anders - außer bei dir zählt "vorsätzliche Körperverletzung" nicht zu Gewalt. :)
Zitat von https://www.anwalt.de/rechtstipps/ohrfeige-und-klaps-auf-den-po-was-ist-in-der-kindererziehung-erlaubt-und-was-verboten_093903.html
Grundsätzlich gilt also, dass man sich mit Ohrfeige, Klaps auf dem Po strafbar macht. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen Klaps auf den Po, eine Ohrfeige im Affekt oder eine richtige Tracht Prügel handelt.
Warum setzen wir uns nicht alle auf die Wiese und pflücken Blumen?
Mein Gott als ob es so schlimm ist mal den Arsch zu versohlen....es soll ja nicht zur Gewohnheit werden.
Als ob das Kind ewig gerade geht wenn man nur auf einen gut zu redet.
...aber zu sagen, dass jemand der seinem Kind einen Klaps auf den Po gibt, sein Kind nicht liebt, ist falsch.
Genau diesen Punkt habe ich wiederlegt. "Nun werden hier die "Ich hab Schläge erfahren und es hat mir nicht geschadet"- Fraktion sagen, dass Ihre Eltern sie doch auch lieb haben. Sowas werde ich nicht behaupten, nur in meiner Welt wenn ich jemanden von Herzen liebe, gibt es keine Schläge.". Bedeutet ich Liebe mein Mann und mein Kind. Daher sehe ich keinen Grund der ganzen Welt um einer der beiden zu verletzten.
Ich habe niemals behauptet, dass deine Eltern dich nicht lieben.
Wenn es für dich so einen Unterschied gibt, wirst du wenn deine Freundin was falsch macht auch Ihr einen Klaps geben? Ist theoretisch ja nur ein Klaps. Um einfach mal ein 'blödes' Beispiel ran zuziehen.
Um eine Frage wieder mal hervorzuholen, die in meinen Augen hier noch keiner beantwortet hat. Wenn es für euch einen Unterschied zwischen körperlicher Gewalt und einem Klaps besteht, denkt Ihr ein Kind kann dies unterscheiden?
(Ist nicht nur an rea gerichtet)
Daher für mich ist es Gewalt gegen ein Kind, es müssen keine blaue Flecken ersichtlich sein, es reicht auch die psychologische Verletzung. Diese Verletzung kann man äußerlich nicht wahrnehmen und ist direkt nicht ersichtlich.
Ich kann deine Meinung tolerieren, wenn du sagst für dich gibt es Unterschiede, jedoch musst du akzeptieren dass ich jedegliche Gewalt nicht gut heiße.
Mein Gott als ob es so schlimm ist mal den Arsch zu versohlen....es soll ja nicht zur Gewohnheit werden.
Als ob das Kind ewig gerade geht wenn man nur auf einen gut zu redet.
Definiere "Arsch versohlen".
Das hört sich nämlich nochmal härter an als "Klaps".
Ich glaube einfach nicht das solche Maßnahmen annähernd so sinnvoll sind wie Verbote oder schimpfen bzw. allgemein mit einander reden und darüber aufklären was das Handeln für Konsequenzen hat.
...aber zu sagen, dass jemand der seinem Kind einen Klaps auf den Po gibt, sein Kind nicht liebt, ist falsch.
Genau diesen Punkt habe ich wiederlegt. "Nun werden hier die "Ich hab Schläge erfahren und es hat mir nicht geschadet"- Fraktion sagen, dass Ihre Eltern sie doch auch lieb haben. Sowas werde ich nicht behaupten, nur in meiner Welt wenn ich jemanden von Herzen liebe, gibt es keine Schläge.". Bedeutet ich Liebe mein Mann und mein Kind. Daher sehe ich keinen Grund der ganzen Welt um einer der beiden zu verletzten.
Ich habe niemals behauptet, dass deine Eltern dich nicht lieben.
Wenn es für dich so einen Unterschied gibt, wirst du wenn deine Freundin was falsch macht auch Ihr einen Klaps geben? Ist theoretisch ja nur ein Klaps. Um einfach mal ein 'blödes' Beispiel ran zuziehen.
Um eine Frage wieder mal hervorzuholen, die in meinen Augen hier noch keiner beantwortet hat. Wenn es für euch einen Unterschied zwischen körperlicher Gewalt und einem Klaps besteht, denkt Ihr ein Kind kann dies unterscheiden?
(Ist nicht nur an rea gerichtet)
Daher für mich ist es Gewalt gegen ein Kind, es müssen keine blaue Flecken ersichtlich sein, es reicht auch die psychologische Verletzung. Diese Verletzung kann man äußerlich nicht wahrnehmen und ist direkt nicht ersichtlich.
Ich kann deine Meinung tolerieren, wenn du sagst für dich gibt es Unterschiede, jedoch musst du akzeptieren dass ich jedegliche Gewalt nicht gut heiße.
Und was ist mit einem Klaps, welcher keine blauen Flecken UND keine "psychologische Verletzung" (??) ist?
Oder ist jedes Kind was mal ne Schelle bekommen hat psychisch verletzt?
Ich glaube man muss auch erstmal betrachten, warum der Klaps als erzieherische Methode wahrgenommen wird oder wurde. Meine Eltern kommen aus einer Generation, in der sie das selbst von ihren Eltern vorgelebt bekommen haben, früher war das alles noch viel drastischer. In der Schule war es völlig normal, dass man vom Lehrer mit dem Rohrstock gezüchtigt wurde. Dass man es als Eltern also für relativ naheliegend hält, im äußersten Fall zu einem Klaps zu greifen kann ich nachvollziehen, deshalb beißt es sich auch mit dem Faktor Elternliebe, man kann sein Kind lieben, aber einen Klaps aufgrund vorheriger Erfahrungen als notwendig erachten, um es eben nicht zu "verziehen", weil man es eben so kennengelernt hat. Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert, ich würde meinem Kind vermutlich keinen Klaps geben, ich würde auch davon abraten, weil ich eben nicht genau sagen kann wie sich das irgendwann auswirken wird, ich kann es als erzieherische Methode aber halbwegs nachvollziehen und differenzieren.
Das kann man aber auch nicht mit einer Freundin/Frau vergleichen, seine Freundin/Frau erzieht man ja nicht (außer shine vllt :D), das ist ein eigenständiges vollentwickeltes Wesen.
Wir sind uns einig das Gewalt zu nichts führt, wir sind uns auch einig darin, dass ein Klaps eventuell eine psychologische Entwicklung nach sich ziehen kann, aber worin wir uns nicht einig sind, dass es zu 100% dazu führen wird bzw. muss und dass es etwas mit dem Verhältnis der Eltern zu ihrem Kind zu tun hat.
Ich finde es gut, dass das Kind gesetzlich auch vor einem Klaps geschützt ist, ein Kind sollte soweit wie möglich geschützt werden, zwischen einem Klaps und vielleicht mehr ist ein kurzer Weg, dem muss man vorbeugen.
Ich weiß du hast die Frage in den Raum gestellt, an alle, aber ich antworte dir auch nochmal. Ich hab in meinem vorletzten Post geschrieben, dass ich den Klaps als Kind nie als Gewaltentwicklung empfunden habe, sondern als eine symbolische Aktion. Ich hab das als Kind für normal gehalten und ich hatte auch keine Angst vor dem Klaps ansich, weil ich wusste, dass es nicht wirklich weh tut. Ich hatte mehr Respekt vor meinem Vater, vor der Sorge, dass es mal weh tun könnte, vor seinem Ärger, seiner lauten Stimme. In etwa so wie man Angst hat, wenn einem die Mutter mal PC/TV-Verbot gegeben hat. Da hatte man dann bei Missverhalten auch Angst davor, dass es Konsequenzen geben würde. Die Angst bezog sich aber mehr auf die Konsequenzen, das Gesamtereignis und nicht auf die Gewalt.
Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Kinder massiv schlagen oder ins Gesicht kloppen , zeigt nur von eigener Schwäche, aber so ein klapps ist beiweitem nix.
Und diese ganzen NeuModernen " ich habe alle Erziehungsbücher gelesen" Eltern, die Ihre Kinder nur mit DuDu erziehen, najo die bekommen ihre Quittung, denn wie soll das Kind Grenzen erlernen, wenn nichtmal die Eltern im Stande sind ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen. (Nein sie sollen Ihre Kinder nicht verprügeln)
Wenn du nicht in der Lage bist, einem Kind anders als mit physischer Gewalt Grenzen aufzuzeigen, dann solltest du vielleicht mal etwas über dich nachdenken. Würde diesen Zustand um ehrlich zu sein als ein Armutszeugnis betrachten.
Niemand redet von einer antiautoritären Erziehung, die keine Grenzen setzt. Im Gegenteil, Grenzen sind wichtige Rahmenbedingungen, die einem Kind Sicherheit geben. Der einzige Streitpunkt ist die Wahl der Mittel, diese Grenzen einzuhalten.
Mit einem Klaps erzeugst du im ersten Moment den Reiz "Schmerz" und im zweiten "Schmerz von einer Person der ich vertraue" im dritten "wie kann ich diesem Menschen noch vertrauen".
So demzufolge ist dann also heißes Essen, heißes Wasser, die Heiße Herdplatte, die Tischkante usw usw alles etwas dem man nicht mehr vertrauen könnte weil es Böse ist, demnach würden alle Kinder verhungern oder verdursten oder nur noch Kalt duschen.
Schmerz ist das woraus man immer lernt, egal ob Gefühlsmäßig, Verlustmäßig oder eben weil mir jemand die Grenzen aufzeigt.
Ein Klaps auf die Finger oder den hintern suggeriert nix anders als der Moment : Das darf ich nicht.
Wenn dein Kind auf dem Spieplatz ein anders schlägt, rennst du dann hin " Also Kevin Justin Jason, sowas darf man aber nicht dududu".. *Was ich bekomm nur ein Dudu wenn ich jemand haue..cooool"
Zitat von DenRiktigaTim
Zitat von Slave
Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Kinder massiv schlagen oder ins Gesicht kloppen , zeigt nur von eigener Schwäche, aber so ein klapps ist beiweitem nix.
Und diese ganzen NeuModernen " ich habe alle Erziehungsbücher gelesen" Eltern, die Ihre Kinder nur mit DuDu erziehen, najo die bekommen ihre Quittung, denn wie soll das Kind Grenzen erlernen, wenn nichtmal die Eltern im Stande sind ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen. (Nein sie sollen Ihre Kinder nicht verprügeln)
also kann ich meinen kindern nur grenzen aufzeigen, in dem ich ´physisch gegen sie vorgehe?
merk ich mir und gebe das so weiter
anschreien würde dann auch nicht gehen, das wäre ja psychische Gewalt.
Kannst ja dududu machen und Viel Erfolg
natürlich schreit man auch kein kind an. was ist denn nur verkehrt mit dir? :-(
und bei allen kindern, wo vernünftige erziehungsmethoden zum erfolg führten, standen demzufolge unter valium/diazepam?
Sowas werde ich nicht behaupten, nur in meiner Welt wenn ich jemanden von Herzen liebe, gibt es keine Schläge.
Dein Mann bekommt nicht ab und an einen Klaps auf den Po? ;)
Ich fühle mich auch schlecht, wenn ich diesen Thread lese.
Jetzt noch eine Ernst gemeinte Frage dazu:
Darf ich gegenüber meinen Kindern jetzt eigentlich laut werden oder nicht, wenn sie scheiße gebaut haben? Oder zählt das als psychische Gewalt?
Mich verwundet überhaupt nicht, dass vor allem jene die von ihren Eltern mal ein bisschen bekommen haben glauben es hätte ihnen nicht geschadet bzw. es würde allgemein nicht schaden. Wer sieht sich schon gerne selbst mit einem Schaden, der dann auch noch auf die geliebten Eltern zurückzuführen ist.
Wer glaubt Gewalt seine eine adequate und vernünftige Erziehungsmethode hat aber genau diesen.
@sNaj: Für mich gehört wie ich schon öfters gesagt habe, ein Klaps zu Gewalt dazu. Es kann eine psychologische Verletzung entstehen, muss aber nicht. Wollte nur verdeutlichen, dass man es nicht nur äußerlich sehen muss um "Gewalt" zu sehen.
@rea: Ich finde man sollte halt irgendwann den "Kreislauf" durchbrechen (wie z.B. du hier). Viele andere hier meinten, sie bekamen einen Klaps (oder sogar mehr) und es hat Ihnen nicht geschadet. Daher werden Sie es auch 'anwenden' und dass finde ich eben ziemlich schlimm.
Als meine Mutter mir erzählt hatte, dass Sie damals mit dem Gürtel geschlagen , teilweise auch in Dunkelheit eingesperrt wurde. Natürlich noch die Aktion in der Schule mit dem Rohrstock. Klar hat es meine Mutter überlebt, aber so eine Erfahrung wünscht sich keiner. Ich würde nicht behaupten, dass meine Oma sie nicht liebte, aber das Verhältnis hätte durchweg auch für beide besser sein können.
Als ich die Frage bzgl. Frau / Freundin gestellt habe, musste ich einen kurzen Moment echt an shine denken. Schade, dass ich nicht mehr in FFM lebe. :-)
Wie ich oben meinte, es kann sein, dass das Verhältnis gestört ist (besonders wenn sie noch so Klein sind), aber es muss nicht sein. Es sind verschiedene Faktoren in der ganzen Erziehung, die eine Beziehung zw. Eltern und Kind stören kann. Nach meiner Meinung muss man dies nicht "durch ein Klaps" oder sonstiges triggern.
Du meintest ja selbst: " ...zwischen einem Klaps und vielleicht mehr ist ein kurzer Weg, dem muss man vorbeugen. . " Auf paar Seiten davor meinte ein User, dass ein "Dududu" (in übertriebener Form) es irgendwann zu nichts mehr bringt. Ich bringe nun als Beispiel, wenn ein Kind es normal empfindet und das Kind weiss es tut nicht sonderlich weh, wird ein Klaps es eventuell auch bei vielen nicht mehr zu etwas bringen. Sondern es müssten 'härter' Seiten aufgezogen werden. Um es mal alles sehr überspitzt zu formulieren.
@panda: Man muss ja erstmal nicht laut werden, ich finde der Ton macht oftmals die Musik aus. Der erste Weg ist dem Kind in einem vernünftigen Ton zu erklären, was es Falsch gemacht hat. Ich finde schreien ist echt nicht nötig. Natürlich kommt es auch auf die Worte an. Wenn die Worte verletzend sind, dann ist es psychische Gewalt alia "Wärst du bloß niemals auf die Welt gekommen" usw.
Wenn meine Mitmenschen (Erwachsene) mit einem Ton schon ankommen, bezwecken Sie in meiner Hinsicht nur das Gegenteilige. Ich bleibe zwar ruhig, aber in meinen Augen hat die Person den Respekt nicht verdient. Genauso wenig wie in meinem Job, wenn Kunden am Telefon direkt schreien. Klar es gibt wütende Menschen, aber man kann auch sich normal unterhalten und eine Lösung finden.
Slave hast offensichtlich keine Ahnung, wie man einen Konflikt löst.
Wenn du nur dazu in der Lage bist, Erziehungsmaxime über psychische, emotionale oder körperliche Gewalt zu vermitteln würde ich mir wünschen, dass du keine Kinder bekommst oder dich einfach mal ein bisschen informierst.
Ich will da gar nicht auf jede deiner abwertenden Zeilen eingehen, aber als Vater von 2 ausbalancierten, glücklichen und "funktionierenden" Kindern kann ich dir sagen, dass das, was du da schreibst Unsinn ist.
Und du bist jetzt AllGottVater der Erziehung ? Ich kann für deinen scheinbar beschränkten Horizont nix, wenn du nunmehr sofort davon ausgehst, dass ich alles mit Gewalt ( welcher Art auch immer) lösen muss oder tue.
Die Eingangsfrage war ja " Ein klaps hat noch nie jemanden geschadet"und ja es ist ein Part in der Erziehung, jedoch kommt es auf das wieso und warum an, sollte aber selbstverständlich kein Alltägliches Mittel zur Erziehung sein, sondern gehört eher zur Kategorie "äußerstes Mittel".
Einfach Beispiel: Dein Kind kloppt zum Wiederholten male mit der Schüppe auf ein anderes Kind ein, wieder Reden? oder aber zum Psychologen? aber warum zu Ihm, denn Gewalt hat es ja nie erfahren.
Stimme erheben?= Rutscht in die schiene Psychologisch, Es fest am Arm packen = kommen wir in die Richtung "Gewalt"
Schlagen oder aber drangsalieren wegen Niglichkeiten ist ein nogo, eine Härter Erziehungsform im Übertragenen Sinne ist ein Mittel , sollte aber nicht zu Regel werden bzw sein.
@June
Den Part mit der Mutter am Küchentisch, dass ist keine "klaps auf den Po " Geschichte, dass ist Wahrlich psychische / Exzessive Gewalt, was selbstredend nicht zur Erziehung gehört.
Slave hast offensichtlich keine Ahnung, wie man einen Konflikt löst.
Wenn du nur dazu in der Lage bist, Erziehungsmaxime über psychische, emotionale oder körperliche Gewalt zu vermitteln würde ich mir wünschen, dass du keine Kinder bekommst oder dich einfach mal ein bisschen informierst.
Ich will da gar nicht auf jede deiner abwertenden Zeilen eingehen, aber als Vater von 2 ausbalancierten, glücklichen und "funktionierenden" Kindern kann ich dir sagen, dass das, was du da schreibst Unsinn ist.
Und du bist jetzt AllGottVater der Erziehung ? Ich kann für deinen scheinbar beschränkten Horizont nix, wenn du nunmehr sofort davon ausgehst, dass ich alles mit Gewalt ( welcher Art auch immer) lösen muss oder tue.
Die Eingangsfrage war ja " Ein klaps hat noch nie jemanden geschadet"und ja es ist ein Part in der Erziehung, jedoch kommt es auf das wieso und warum an, sollte aber selbstverständlich kein Alltägliches Mittel zur Erziehung sein, sondern gehört eher zur Kategorie "äußerstes Mittel".
Einfach Beispiel: Dein Kind kloppt zum Wiederholten male mit der Schüppe auf ein anderes Kind ein, wieder Reden? oder aber zum Psychologen? aber warum zu Ihm, denn Gewalt hat es ja nie erfahren.
Stimme erheben?= Rutscht in die schiene Psychologisch, Es fest am Arm packen = kommen wir in die Richtung "Gewalt"
Schlagen oder aber drangsalieren wegen Niglichkeiten ist ein nogo, eine Härter Erziehungsform im Übertragenen Sinne ist ein Mittel , sollte aber nicht zu Regel werden bzw sein.
@June
Den Part mit der Mutter am Küchentisch, dass ist keine "klaps auf den Po " Geschichte, dass ist Wahrlich psychische / Exzessive Gewalt, was selbstredend nicht zur Erziehung gehört.
Da ist der fehler. Hier denken doch alle ihr kind wuerde sowas nie machen weil sie vorher in der erziehung alles richtig gemacht haben. Und das meine ich wirklich ernst. Zumindest kommt es von vielen so rueber
Ich halte das Wort Klaps häufig, fast immer, für einen semantischen Trick der Gewalt gegen Kinder verharmlost. Ich selbst wurde nie geschlagen oder ähnliches, kenne aber Personen (Freunde, Bekannte aus der Schule, etc.) denen es so ergangen ist. Ich bin mir sich keiner dieser Eltern hätte damals gesagt "ich schlage meine Kinder" obwohl es genau das war. Auch hier war es immer nur ein Klaps.
Welche Schäden dieser Klaps anrichten kann sieht man in diesem Thread sehr gut. Gerade Personen die selbst geschlagen wurden/Gewalt erfahren haben, auch wenn sie diese nicht unbedingt so benennen, sehen Gewalt als legitimen Ansatz zur Problemlösung. Untermauert wird das ganze mit Aussagen wie man sonst Kindern "Respekt", unter Respekt verstehe ich etwas vollkommen anderes als Angst, beibringen soll und Grenzen aufzeigen. Ist ja nur ein "Klaps".
Das ist in meiner Wahrnehmung schon ein gestörte/geschädigte Einstellung zur Gewalt als solche.
Ja shine, wenn dein Kind zum wiederholten male mit der Schüppe auf ein andere Kind einkloppt wurde etwas falsch gemacht. Oder ist das in deiner Wahrnehmung ein normales Verhalten, dem man nur mit Gewalt entgegentreten kann?
Natürlich hat man zuerst das Verhalten zu unterbinden, dies geschieht natürlich auf körperlich. Schüppe wegnehmen, festhalten. Aber die Konsequenz daraus kann nicht eine Bestrafung durch mehr Gewalt sein sondern die Auseinandersetzung mit dem Verhalten und dem Kind.
ein klaps aufn po spiegelt hier doch eher das wegziehen von einer situation als das verprügeln aufgrund der situation wieder. ka, wie man da so undifferenziert rangehen kann. am besten sind aber die, die ihre kinder nur mit samthandschuhen anfassen und die erziehung dann in die hände der lehrer geben: ihr wisst gar nicht, wie oft kinder ihre grenzen austesten, weil sie es eben von zuhause nicht gewohnt sind grenzen zu haben und nein, damit meine ich jetzt keine physische/psychische gewalt. manche tun hier echt so, als würde die proklaps-fraktion regelmäßige schläge gutheißen..
/e: etwas überspitzt aber genauso wie eine übertriebene frequenz an klapsen zu vernachlässigenden erziehungsmöglichkeiten führen kann, kann ein wegziehen bereits physische gewalt darstellen.
/e2: bin übrigens nie verprügelt worden, auch wenn das nichts zur sache tut. :D
Mich verwundet überhaupt nicht, dass vor allem jene die von ihren Eltern mal ein bisschen bekommen haben glauben es hätte ihnen nicht geschadet bzw. es würde allgemein nicht schaden. Wer sieht sich schon gerne selbst mit einem Schaden, der dann auch noch auf die geliebten Eltern zurückzuführen ist.
Wer glaubt Gewalt seine eine adequate und vernünftige Erziehungsmethode hat aber genau diesen.
Hinzu kommt noch, dass diese Leute denken, es habe ihnen nicht geschadet, weil sie sich selbst nicht als verkorkst ansehen bzw. "ich habe es ja dennoch zu (irgend-)etwas gebracht". Wie trügerisch so ein Selbstbild sein kann, zeigen bspw. solche Personen wie shine.
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