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Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Kinder massiv schlagen oder ins Gesicht kloppen , zeigt nur von eigener Schwäche, aber so ein klapps ist beiweitem nix.
Und diese ganzen NeuModernen " ich habe alle Erziehungsbücher gelesen" Eltern, die Ihre Kinder nur mit DuDu erziehen, najo die bekommen ihre Quittung, denn wie soll das Kind Grenzen erlernen, wenn nichtmal die Eltern im Stande sind ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen. (Nein sie sollen Ihre Kinder nicht verprügeln)
also kann ich meinen kindern nur grenzen aufzeigen, in dem ich ´physisch gegen sie vorgehe?
Bin schockiert, wie viele Leute hier selbst schon verprügelt worden sind und es dementsprechend rechtfertigen, weil es ihnen ja auch nicht geschadet hätte.
Würde eigentlich von Leuten erwarten, die so was erlebt haben, dass sie komplett gegenteilig handeln würden?
Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Kinder massiv schlagen oder ins Gesicht kloppen , zeigt nur von eigener Schwäche, aber so ein klapps ist beiweitem nix.
Und diese ganzen NeuModernen " ich habe alle Erziehungsbücher gelesen" Eltern, die Ihre Kinder nur mit DuDu erziehen, najo die bekommen ihre Quittung, denn wie soll das Kind Grenzen erlernen, wenn nichtmal die Eltern im Stande sind ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen. (Nein sie sollen Ihre Kinder nicht verprügeln)
Wenn du nicht in der Lage bist, einem Kind anders als mit physischer Gewalt Grenzen aufzuzeigen, dann solltest du vielleicht mal etwas über dich nachdenken. Würde diesen Zustand um ehrlich zu sein als ein Armutszeugnis betrachten.
Niemand redet von einer antiautoritären Erziehung, die keine Grenzen setzt. Im Gegenteil, Grenzen sind wichtige Rahmenbedingungen, die einem Kind Sicherheit geben. Der einzige Streitpunkt ist die Wahl der Mittel, diese Grenzen einzuhalten.
Mit einem Klaps erzeugst du im ersten Moment den Reiz "Schmerz" und im zweiten "Schmerz von einer Person der ich vertraue" im dritten "wie kann ich diesem Menschen noch vertrauen".
Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Kinder massiv schlagen oder ins Gesicht kloppen , zeigt nur von eigener Schwäche, aber so ein klapps ist beiweitem nix.
Und diese ganzen NeuModernen " ich habe alle Erziehungsbücher gelesen" Eltern, die Ihre Kinder nur mit DuDu erziehen, najo die bekommen ihre Quittung, denn wie soll das Kind Grenzen erlernen, wenn nichtmal die Eltern im Stande sind ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen. (Nein sie sollen Ihre Kinder nicht verprügeln)
Wenn du nicht in der Lage bist, einem Kind anders als mit physischer Gewalt Grenzen aufzuzeigen, dann solltest du vielleicht mal etwas über dich nachdenken. Würde diesen Zustand um ehrlich zu sein als ein Armutszeugnis betrachten.
Niemand redet von einer antiautoritären Erziehung, die keine Grenzen setzt. Im Gegenteil, Grenzen sind wichtige Rahmenbedingungen, die einem Kind Sicherheit geben. Der einzige Streitpunkt ist die Wahl der Mittel, diese Grenzen einzuhalten. Mit einem Klaps erzeugst du im ersten Moment den Reiz "Schmerz" und im zweiten "Schmerz von einer Person der ich vertraue" im dritten "wie kann ich diesem Menschen noch vertrauen".
Wie kann ich meinen geistig beschränkten Eltern noch vertrauen, weil sie mir mal einen klaps gegeben haben, als ich richtig scheiße gebaut habe.
Und ehrlich: Ich habe eher gedacht "fuck jetzt habe ich wirklich scheiße gemacht und grenzen überschritten"
Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Kinder massiv schlagen oder ins Gesicht kloppen , zeigt nur von eigener Schwäche, aber so ein klapps ist beiweitem nix.
Und diese ganzen NeuModernen " ich habe alle Erziehungsbücher gelesen" Eltern, die Ihre Kinder nur mit DuDu erziehen, najo die bekommen ihre Quittung, denn wie soll das Kind Grenzen erlernen, wenn nichtmal die Eltern im Stande sind ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen. (Nein sie sollen Ihre Kinder nicht verprügeln)
Wenn du nicht in der Lage bist, einem Kind anders als mit physischer Gewalt Grenzen aufzuzeigen, dann solltest du vielleicht mal etwas über dich nachdenken. Würde diesen Zustand um ehrlich zu sein als ein Armutszeugnis betrachten.
Niemand redet von einer antiautoritären Erziehung, die keine Grenzen setzt. Im Gegenteil, Grenzen sind wichtige Rahmenbedingungen, die einem Kind Sicherheit geben. Der einzige Streitpunkt ist die Wahl der Mittel, diese Grenzen einzuhalten.
Mit einem Klaps erzeugst du im ersten Moment den Reiz "Schmerz" und im zweiten "Schmerz von einer Person der ich vertraue" im dritten "wie kann ich diesem Menschen noch vertrauen".
So demzufolge ist dann also heißes Essen, heißes Wasser, die Heiße Herdplatte, die Tischkante usw usw alles etwas dem man nicht mehr vertrauen könnte weil es Böse ist, demnach würden alle Kinder verhungern oder verdursten oder nur noch Kalt duschen.
Schmerz ist das woraus man immer lernt, egal ob Gefühlsmäßig, Verlustmäßig oder eben weil mir jemand die Grenzen aufzeigt.
Ein Klaps auf die Finger oder den hintern suggeriert nix anders als der Moment : Das darf ich nicht.
Wenn dein Kind auf dem Spieplatz ein anders schlägt, rennst du dann hin " Also Kevin Justin Jason, sowas darf man aber nicht dududu".. *Was ich bekomm nur ein Dudu wenn ich jemand haue..cooool"
Zitat von DenRiktigaTim
Zitat von Slave
Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Kinder massiv schlagen oder ins Gesicht kloppen , zeigt nur von eigener Schwäche, aber so ein klapps ist beiweitem nix.
Und diese ganzen NeuModernen " ich habe alle Erziehungsbücher gelesen" Eltern, die Ihre Kinder nur mit DuDu erziehen, najo die bekommen ihre Quittung, denn wie soll das Kind Grenzen erlernen, wenn nichtmal die Eltern im Stande sind ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen. (Nein sie sollen Ihre Kinder nicht verprügeln)
also kann ich meinen kindern nur grenzen aufzeigen, in dem ich ´physisch gegen sie vorgehe?
merk ich mir und gebe das so weiter
anschreien würde dann auch nicht gehen, das wäre ja psychische Gewalt.
Kannst ja dududu machen und Viel Erfolg
Ich will jetzt nicht sagen, dass jeder, der sein Kind (z. B. im Affekt) schlägt, automatisch ein schlechter Mensch ist. Wir sind alles nur Menschen und machen mal einen Fehler.
Wer ein Kind zu schlagen als klasse Erziehungsmethode einstuft, dem möchte ich folgende Frage stellen: Ist es das Ziel, dass das Kind sich richtig verhält, weil es Angst vor Schlägen hat? Oder soll es sich richtig verhalten, weil es selber versteht, warum man sich so verhält?.
-> Wenn es nur aus Angst vor Schlägen nicht lügt, stiehlt, andere Kinder haut oder Tiere quält, dann wird es, sobald die Eltern wegschauen, genau das tun.
Beispiel: Als ich als kleines Kind mit dem Vergrösserungsglas Ameisen verschmörzelt hatte, haben mich meine Eltern ein bisschen machen lassen, mich nicht angeschrien oder verhauen, sondern nachher gefragt, was ich am Nachmittag gemacht habe. Und mich dann gefragt, was ich denke, wie das für die Ameisen ist. Dadurch habe ich selber realisiert, dass das eigentlich nicht so cool ist, Tiere bei lebendigem Leib zu rösten.
Ich denke, die Allerwenigsten finden physische Gewalt ein gutes Mittel zur Kindererziehung. Meistens zeigt doch die Anwendung von Gewalt, dass die Eltern selber überfordert sind und nicht weiterwissen. Und wenn die Eltern ihre Probleme nur mit physischer Gewalt lösen können, ratet mal, welche Methode das Kind erlernt, um in Zukunft seine Probleme zu lösen...?
Das hat auch nichts mit DuDu zu tun, natürlich muss ein Kind bestraft werden, wenn es richtige Scheisse baut. Aber es gibt neben physischer Gewalt andere Möglichkeiten. Wer dem Kind Strafe androht, und sie nicht hält, diese erhalten die Quittung dafür. Das ist jedoch Faulheit/Gleichgültigkeit der Eltern, nicht "moderne DuDu" Erziehung.
Ein Klaps auf den hintern oder auf die Finger hat noch nie jemanden geschadet und ruft per se auch keine Gewaltkiddys hervor, die dann , wenn sie 3 Haare am Sack haben, gleich alles und jeden verprügeln.
Slave hast offensichtlich keine Ahnung, wie man einen Konflikt löst.
Wenn du nur dazu in der Lage bist, Erziehungsmaxime über psychische, emotionale oder körperliche Gewalt zu vermitteln würde ich mir wünschen, dass du keine Kinder bekommst oder dich einfach mal ein bisschen informierst.
Ich will da gar nicht auf jede deiner abwertenden Zeilen eingehen, aber als Vater von 2 ausbalancierten, glücklichen und "funktionierenden" Kindern kann ich dir sagen, dass das, was du da schreibst Unsinn ist.
Du wirfst hier ein paar Sachen durcheinander. Zu der heißen Herdplatte hast du keine elementare menschliche Bindung. Zu deinen Eltern schon.
Das Problem ist, dass du gerade je kleiner du bist, die Sache nicht mit dem Schmerz verknüpfst. Sondern du verknüpfst den Schmerz mit der Ursache: Heiße Herdplatte = Aua. Direkter Zusammenhang Sache - Schmerz.
Bei physischer Gewalt verknüpfst du in dem Fall genauso Schmerz mit Ursache. Nur ist Ursache in dem Fall das Elternteil. Das Verhalten wird sich entsprechend in ein opportunistisches bzw vermeidendes Verhalten ändern. Positiver Effekt, das Kind zeigt eventuell das gewünschte Verhalten aus Angst vor Reaktionen der Eltern. Aber zu einem Preis.
Der Preis wäre die Nebenwirkung von physischer Gewalt: zum einen das Vertrauensverhältnis zu den Eltern, die nicht mehr als Sicherheitspol gelten können. Zum anderen aber das Gefühl der Erniedrigung und Demütigung und die Lehre, dass ich aus einer Position der Stärke grundlegend Recht und Macht habe, bzw mir Recht nehmen kann, bzw mich konformistisch verhalten muss aus der Angst vor der nächsten Gewalttat.
Und nochwas. Das "hat mir nie geschadet" ist ein Trugschluss. Du hast gelernt damit zu leben. Ob es einen Schaden angerichtet hat, bliebe psychologisch zu untersuchen. Zumindest hat es dir beigebracht, dass Gewalt gegen Wesen die sich nicht wehren können eine Option ist.
UND wie man bei dir so passend liest, dass Gewalt eine Lösungsoption ist.
Ich kann mich auch noch ganz dunkel erinnern, dass ich als kleines Kind schonmal auf den Popo bekommen habe, wenn ich unseren Hasen nicht anständig behandelt oder meine Eltern beleidigt habe. Das kam als kleines Kind welches seine Grenzen austesten wollte schonmal öfters vor. Hat es mir geschadet? Ich würde sagen, jain. Es gibt kein Trauma oder irgendeine Angst vor meinen Eltern, ich finde das aus heutiger Sicht nachvollziehbar. Die Beziehung zu meinem Dad könnte besser nicht sein, ich hatte nie Angst vor ihm, sondern einfach Respekt. Auch dass es irgendwelche Aggressionen hervorgerufen hat, kann ich nicht erkennen, eher im Gegenteil, ich habe in der Schule meist eher unter den aggressiveren Kindern gelitten, weil ich mich vorbildlich verhalten habe, da ich vermutlich Angst vor Konsequenzen hatte, wenn ich mich daneben benehme. Wo es mir vermutlich geschadet hat ist in Bereichen wo Ellenbogen gefragt sind. Ich war immer ein eher schüchternes, zurückhaltenes Kind was sich an die Regeln gehalten und versucht hat Streitigkeiten zu vermeiden. Ich hab in der Schule sehr unter Mobbing gelitten, weil ich so erzogen wurde, dass man andere nicht schlägt, sondern sie so behandelt wie man auch selbst behandelt werden möchte, das hört sich sicher sehr ironisch an, das leuchtet mir ein, aber bei mir hat es in soweit funktioniert, dass ich immer den nötigen Respekt vor anderen Kindern und Menschen generell hatte. Ich kann meinen Eltern eigentlich nur vorwerfen, dass ich zu einem zu netten Kind erzogen wurde. Das hat mir damals in der Schule und auch heute viel eher Probleme bereitet. Sein Kind nicht zu schlagen und es einfach so auseskalieren zu lassen ist in der heutigen Welt vielleicht einfach besser, damit es diese Abwehrmentalität entwickelt, die ich damals einfach nicht hatte. Ich hab mich in einer Weiterbildung mal mit einer Dozentin unterhalten, die mich auch mal gefragt hat, warum ich im Gegensatz zu den anderen Leuten so nett und zuvorkommend bin. Ich hab ihr dann entgegnet, dass das bei mir einfach so drin ist. Sie hat dann auch von ihren Kindern erzählt und gesagt, dass sie ihr erstes genauso erzogen hat wie mich und dass sie es eigentlich gut findet, mittlerweile aber sagen muss, dass es ein großer Fehler war, weil man in der heutigen Welt eine gewisse Arschlochmentalität benötigt und dem würde ich so auch zustimmen. Insofern ist der Klaps aus verschiedenen Gründen wohl nicht angebracht, einmal aus den oben genannten und natürlich auch, weil dadurch andere Konsequenzen folgen könnten(!). Ich kann es nicht sicher sagen, es ist ein Zwiespalt, ich kann nur von mir selbst sprechen. Es kommt wahrscheinlich auf die Perspektive an, ich persönlich würde sagen, dass es mir in meiner Entwicklung nicht geschadet hat, aber in meinem Dasein in dieser Gesellschaft.
Bin schockiert, wie viele Leute hier selbst schon verprügelt worden sind und es dementsprechend rechtfertigen, weil es ihnen ja auch nicht geschadet hätte.
Würde eigentlich von Leuten erwarten, die so was erlebt haben, dass sie komplett gegenteilig handeln würden?
Das was schnyder fälschlicherweise schreibt, finde ich bei der ganzen Thematik auch wichtig. Ich glaube, dass es da auch auf die Form des Klaps ankommt. Bei mir zum Beispiel war die ganze Prozedur eher symbolischer Natur, der Faktor Gewalt stand nicht im Mittelpunkt. Schlagt euch halt mal mit der flachen Hand auf den Poppes, da spürt man nicht viel :D. Ich hatte nie blaue Flecken oder überhaupt irgendwelche körperlichen Einschränkungen dadurch. Als Gewalt ist mir das auch gar nicht in Erinnerung geblieben, sondern eher als Symbolik. Du hast Mist gemacht, Papa ist sauer erhebt die Stimme und gibt dir zur Strafe einen aufn Po. Es gibt sicherlich da draußen auch Fälle, wo Gewalt von größerer Natur stattgefunden hat, körperliche Züchtigung, das veurteile ich auch, die Gewalt sollte dabei nie im Mittelpunkt stehen, sondern das Verständnis darüber, dass man etwas falsch gemacht hat, sonst artet das Ganze vielleicht wirklich irgendwann im späteren Leben selbst in Machtausübung durch Gewalt aus. Körperliche Züchtigung gab es ja sogar noch in der Generation meiner Eltern in der Schule, da wurde man noch vom Lehrer mit dem Rohrstock geprügelt, nur weil man mit dem Sitznachbarn gequatscht hat. Dagegen war das, was ich in meiner Kindheit als erzieherische Maßnahme erfahren habe, eher ein sanfter Klaps, der wachrütteln und nicht wirklich weh tun sollte. Von verprügelt worden sein war ich immer sehr weit entfernt.
Bin schockiert, wie viele Leute hier selbst schon verprügelt worden sind und es dementsprechend rechtfertigen, weil es ihnen ja auch nicht geschadet hätte.
Würde eigentlich von Leuten erwarten, die so was erlebt haben, dass sie komplett gegenteilig handeln würden?
Nette Interpretation :D
Hatte das auf nen Post nen paar Seiten vorher bezogen, wo irgendwer berichtet hat, dass er von seinem Opa/Vater mit dem Gürtel verprügelt wurde.
Mir ist durchaus klar, dass nen Klaps davon noch meilenweit entfernt ist
Du hast Mist gemacht, Papa ist sauer erhebt die Stimme und gibt dir zur Strafe einen aufn Po.
Dann wirst du bei deinem Kind, weil du sauer wirst einen Klaps auf den Po geben?
Dieser Thread ist wahrlich ein Armutszeugnis. Ich hoffe sobald Ihr selbst Kinder habt, dass Ihr merkt dass ein Klaps kein erzieherisches Mittel ist. Denn Gewalt sollte nicht die Lösung sein und für mich gibt es keinen Unterschied zwischen "Klaps" und "Körperliche Gewalt" oder "Blaue Flecken". Es ist in meinen Augen alles das selbe.
Ich liebe meinen Sohn zutiefst, dass ich ihm niemals ein Haar krümmen möchte/würde/könnte. Nun werden hier die "Ich hab Schläge erfahren und es hat mir nicht geschadet"- Fraktion sagen, dass Ihre Eltern sie doch auch lieb haben. Sowas werde ich nicht behaupten, nur in meiner Welt wenn ich jemanden von Herzen liebe, gibt es keine Schläge.
Zum OP: Ich würde eingreifen, natürlich nicht in der Position wie "Was fällt Ihnen ein Ihr Kind zu schlagen?", sondern eher zu Fragen ob dies öfters vorkommt und was Sie damit bezwecken wollen. Einfach mal Ihre Aktion zu hinterfragen. Wäre für mich nicht die erste Erfahrung in diesem Bereich, doch man lernt niemals aus. Vor einigen Jahren hab ich eine Mutter gesehen, die Ihr kleines Mädchen quasi an dem Armen 'gezogen' hat, so als wäre es ein Hund an der Leine... Da war ich wahrlich emotional und hatte in dem Moment geschrien ob es Ihr noch gut dabei ginge. Dass ich damit höchstwahrscheinlich nichts erreicht habe, war mir danach dann auch bewusst geworden.
Die andere Geschichte kommt aus meiner Pubertät, einer meiner besten Freundinnen zur Schulzeit wurde von Ihrer Mutter seit sie Klein war mit einem Klaps und manchmal auch fester 'erzogen'. Irgendwann ist mir an dem Küchentisch der Kragen geplatzt und ich hab Ihre Mutter ernsthaft gefragt was sie damit bezwecken will und ob Ihr nicht klar ist, dass sobald Ihre Tochter alt genug ist, schnell ausziehen wird. Mir ging es da auch um Ihren kleinen Bruder der gute 12 Jahre jünger war. Klaps hat sie auch schon mal bekommen, wenn sie keine Hausaufgaben gemacht hatte usw. Ende vom Lied, Ihre Tochter ist schnell ausgezogen und hat ein Leben eingeschlagen was Ihre Mutter eher nicht so geschmeckt hatte (einen Freund der doppelt so alt war usw). Jahre später hat meine Mutter dann Ihre Mutter getroffen und sie erzählte unter Tränen, dass sie in der Hinsicht falsch gehandelt hatte.
Ich wurde nicht geschlagen, lag eher daran, dass meine Mutter u.a. mit dem Gürtel verdroschen worden ist und diese Erfahrung nicht teilen wollte. Weil Gewalt eher das Gegenteil hervorruft als es wirklich hilft.
Irgendjemand in diesem Thread meinte auch zu behaupten, dass ER noch Respekt hat und alle anderen nicht. Wenn man Respekt einem Kind nur mittels per Gewalt beibringen kann, dann gute Nacht.
Hätte mir jetzt eher einen auf Vernunft basierten Text gewünscht und weniger einen der so emotional und wenig reflektiv ist. Ich kann die Argumentationsstruktur zwar nachvollziehen, vorallem bei dir als Mutter, aber zu sagen, dass jemand der seinem Kind einen Klaps auf den Po gibt, sein Kind nicht liebt, ist falsch. Ich weiß, dass meine Eltern für mich durch's Feuer gehen würden, daran hat auch ein Klaps in der Kindheit nichts geändert. Ich könnte mir auch gar keine besseren Eltern wünschen, an der Beziehung zu meinen Eltern hat das überhaupt nichts negativ beeinflusst, es hat vielleicht andere Aspekte negativ beeinflusst, die ich in #155 angesprochen habe, die würde ich auch auf Wunsch näher ausführen, aber eben nicht die Beziehung oder Liebe zu meinen Eltern. Dieses Ewige nicht differenzieren zwischen 'nem harmlosen Klaps und sein Kind verprügeln oder körperlich züchtigen ist auch total abstrus und nervig, das führt halt zu nichts außer Missverständnissen. Man kann da so emotional rangehen, aber dann zerballert man sich einfach die Rationalität, die für so eine Diskussion notwendig wäre. Es geht hier nunmal eher um einen symbolischen Klaps und nicht darum, dass man sein Kiddo auf und nieder prügelt. Ist ja auch in Ordnung, wenn das jemand als erzieherische Methode nicht akzeptiert, ich hab ja in #155 auch davon abgeraten, wie du vielleicht noch lesen wirst oder schon gelesen hast, aber vorallem aus dem Grund, dass ich es für einen sehr schmalen Grat halte und nicht sicher sagen kann, wie es ein Kind beeinflussen wird. Ob es mir zum Beispiel anders ergangen wäre, wenn mein Dad mich einfach nur zusammgenschissen hätte, das weiß ich nichtmal, fakt ist einfach, dass Strafen immer zu irgendeiner Form von Angst führen, ob ein Klaps da jetzt den Ausschlag gibt will ich gar nicht bewerten, ich kann es mir zumindest schwer vorstellen. Gewalt ist natürlich nie eine Lösung bzw. es sollte keine sein, aber es geht hier nicht um Gewalt gegen Kinder, sondern um einen Klaps, eine symbolische Bestrafung und ob die automatisch eine negative Entwicklung mit sich bringt. Dass es zu nichts Positivem führen wird, wenn man sein Kind mit Gewalt unter Druck setzt und die Gewalt im Mittelpunkt steht, das ist auch mir klar.
Klar, gibt es Fälle wie von dir beschrieben, die ich auch nicht gutheiße, aber wie schon gesagt, ich kann da schon noch differenzieren und würde nicht so weit in meiner Bewertung gehen wie du.
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