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    #31
    "Sprachverwendung in Gaming Communities am Beispiel readmore.de" beste :D

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      #32
      Zitat von schA_de
      "Sprachverwendung in Gaming Communities am Beispiel readmore.de" beste :D
      mich ärgerts heute noch, dass ich die nicht gespeichert hab, die kostet jetzt nämlich 7€ :D Würde die gerne mal wieder lesen.

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        #33
        http://www50.zippyshare.com/v/OedEaFC6/file.html


        Schon im zweiten Beitrag drückt ‚fieser boy‘ mit der Gegenfrage „gegenflashen?“ aus, dass er das Problem von ‚benji789‘ anscheinend nicht nachvollziehen kann. Der Verfasser von Beitrag #5 scheint der gleichen Meinung zu sein, erläutert dies jedoch im Gegensatz zu ‚fieser boy‘ ausführlicher. ‚benji789‘ reagiert relativ ungehalten auf seiner Meinung nach nutzlose Posts wie „gegenflashen?“ (Beitrag #2) oder „+ umschießen“ (Beitrag #7).

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          #34
          Danke dafür, gutes Teil :)

          Die gesamte Schuldengeschichte ist so gut. Ich weiß gar nicht was ich da nicht zitieren soll.

          Bezüglich readmore.de lässt sich aufzeigen, dass sich die Community durchaus als Gemeinschaft sieht – und zwar spiel- bzw. subcommunityübergreifend. Dies wird anhand des am 05.04.2009 im Offtopic-Forum erstellten Threads „rm-help needed!“
          deutlich. Der User ‚De3r‘ wendet sich hier mit der Bitte um Hilfe an die anderen Forennutzer, da ihm eine Bekannte Geld schulde, jedoch nicht auf seine Nachfragen reagiere. Dabei macht er bereits im Threadtitel „rm-help needed!“ deutlich, dass er seine Anfrage anscheinend an die Gesamtheit der readmore.de-Nutzer richtet. Im Folgenden werden zunächst einige kurze Tipps sowie schadenfrohe Beiträge abgegeben, bevor ‚De3r‘ in Beitrag #19 einen ICQ-Chatlog mit besagter Bekannten postet. Zahlreiche User reagieren mit Unverständnis und Wut auf das von ‚De3r‘ geschilderte Verhalten der Bekannten und fordern die Herausgabe der Kontaktdaten (vgl. u.a. die Beiträge #24 und #26), um den Threadersteller zu unterstützen.

          Interessant ist dabei, wie die Nutzer sich selbst und ihre Rolle innerhalb der Community einschätzen. Der User ‚Crumar‘ pflichtet in Beitrag #29 den Forderungen nach Kontaktdaten bei und lässt durch die Aussage „würde auch sagen die rm-armee spamt sie zu“ klar erkennen, dass er ein gemeinschaftliches Vorgehen der Community gegen die Schuldnerin begrüßen würde. Es folgen zahlreiche Beiträge mit dem gleichen Tenor, in denen die Community u.a. als „Rm INKA$$O Unternehmen“ (Beitrag
          #32) oder „readmore-armee-fraktion“ (Beitrag #33) bezeichnet wird. In Beitrag #40 spricht ‚pas‘ stellvertretend für alle User und kündigt an: „gib icqnummer studivz acc und handy nummer und die rm elite ist hinter dir!“. Die User scheinen sich selbst als‚ edle Rächer‘ zu betrachten, die bereit sind gemeinsam loszuschlagen, sobald einem Mitglied der Gemeinschaft Unrecht widerfährt.
          Der hilfesuchende ‚De3r‘ möchte die Kontaktdaten zunächst nicht herausgeben, bedankt sich jedoch trotzdem bei der Community für die Anteilnahme (Beitrag #64): „trotzdem vielen dank an euch :D mit der rm-armee im rücken macht das schulden eintreiben gleich doppelt so viel spass :p“. Nach weiterem Drängen der anderen User veröffentlicht er schließlich doch den Link zum Profil der Schuldnerin beim Social Network StudiVZ. Die Folge: Zahlreiche Mitglieder der readmore.de-Community hinterlassen innerhalb weniger Minuten mehrere Dutzend Einträge auf ihrer StudiVZProfilseite und fordern die Rückzahlung der Schulden an ‚De3r‘.33 Im Thread auf readmore.de wird dieses Vorgehen ausdrücklich gutgeheißen (vgl. u.a. Beitrag #70). Exzessives Spamming auf der Profilseite eines Social Networks kann durchaus als eine Form von Cybermobbing gesehen werden. Berauscht von dem Gefühl, gemeinsam für eine scheinbar gute Sache eingetreten zu sein, sind die User jedoch anscheinend nicht in der Lage, die zweifelhaften Methoden ihres ‚Inkassounternehmens‘ zu reflektieren. Dies manifestiert sich deutlich in der undifferenzierten und überhöhenden Selbstsicht als „rm elite“ oder „Readmore Polizei“. Es lassen sich also anhand der Äußerungen der User nicht nur die von Androutsopoulos als charakteristisch für Virtual Communities genannten ‚Schließungstendenzen‘ und die Existenz einer sozial handelnden Gemeinschaft nachweisen, sondern auch eine durch eben jenes Gemeinschaftsgefühl bedingte, höchst bedenklich anmutende Gruppendynamik.

          Fehlt noch ein paper zu einem der rm voting threads mit Eisenbahngesellschaft.

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            #35
            LÜGENPRESSE HALT DIE FRESSE!!! wieso wurde denn damals klartext veröffentlicht?! SHAME!

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