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    #16
    Also aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht gibt es bestimmt genug Anknüpfungspunkte, allerdings habe ich bisher hier auf RM immer nur Umfragen gesehen zu Ingame-Werbung, Zuschauerverhalten etc. und die waren meistens irgendwie ziemlich unausgegoren.

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      #17
      Zitat von OrdentlichUndFromm
      Zitat von VARMENDRION
      Zitat von OrdentlichUndFromm
      Welche Abschlussarbeiten zu anderen Themen sind die denn so untergekommen? Die Dinger werden halt geschrieben, eingereicht und vergessen.
      Keine Ahnung, ist halt traurig, wenn das der Anspruch an einen selbst ist. Ich muss meine Thesis nicht veröffentlichen, aber will wenigstens ne ordentliche Struktur und tatsächlich einen Erkenntnisgewinn.
      Mein Anspruch war immer die Note. Ob's nun 'ne Klausur, 'ne mündliche Prüfung oder 'ne schriftliche Arbeit ist. Dazu kommt, dass tatsächlich viele Abschlussarbeiten reines Gelaber sind, die einfach nur irgendwelche Sachinformationen auf Wiki-Niveau zusammenstellen. Darauf würde ich nie 'ne gute Note geben, aber die meisten kommen damit durch. Das wird bei e-Sports-Themen nicht anders sein. Ganz im Gegenteil, ich erwarte da eigentlich eine noch größere Ausschussrate, weil das Thema wenig wissenschaftliche Anknüpfungspunkte bietet. Außer vielleicht in bissel Statistik, aber darauf habe Leute, die sich mit "Medien" beschäftigen, auch nie Bock.
      Eben drum ist (imo) die wissenschaftliche Arbeit mit/über Spiele(n) so viel interessanter. Allein die Debatte Ludologie vs Narratologie als kleines Exempel. Vor allem, weil hier auch Menschen, die mit Spielen kaum etwas am Hut haben, interdisziplinär an Diskussionen teilhaben können, die das Medium Computerspiel beinhalten.

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        #18
        Zitat von chrisS0r
        Zitat von VARMENDRION
        Yo Elite,

        gefühlt kommt doch jedes Quartal mindestens einer um die Ecke, der seine Bachelor- oder Masterthesis über Esport schreibt. Aber ich habe noch nie eine fertige Arbeit gesehen.

        Gibts hier jemanden, der eine geschrieben hat und auch damit fertig wurde? Würde mich wirklich mal interessieren, weil man findet noch nicht sonderlich viel dazu.

        Oder hat irgendwer spannende Arbeiten oder Papers gelesen?
        Gibt leider in dem gebiet noch nicht viele Studien. Viel aktuelles bezieht sich eher auf Youtube und Gaming als Jugendphänomen. Esport wird da häufig nur am Rande angesprochen.

        Überlege auch meine Bachelorthesis zum Thema Live-Streaming zu schreiben und den Esport eher anzureißen. Ich meine zudem mal eine Studie zum Thema Internetsucht gelesen zu haben, in der es sehr speziell um Esport und das Suchtpotenzial von Games wie CS, WOW und Mobas ging, bin gerade allerdings zu faul um zu suchen.
        Möglicherweise hilfreich für dich:
        http://aisel.aisnet.org/ecis2017_rp/114/
        http://www.koreascience.or.kr/article/ArticleFullRecord.jsp?cn=E1JSCH_2016_v4n2_6

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          #19
          Zitat von buffy
          Eben drum ist (imo) die wissenschaftliche Arbeit mit/über Spiele(n) so viel interessanter. Allein die Debatte Ludologie vs Narratologie als kleines Exempel. Vor allem, weil hier auch Menschen, die mit Spielen kaum etwas am Hut haben, interdisziplinär an Diskussionen teilhaben können, die das Medium Computerspiel beinhalten.
          Ja, aus rein philosophischer oder diskurstheoretischer Sicht könntest du Recht haben. Es fällt mir schwer, das einzuschätzen. Mir sagt das Thema was, aber im Endeffekt habe ich das Gefühl, "Ludologie oder Narratologe?" ist keine Frage, die wissenschaftlich beantwortet werden muss. Das sind zwei verschiedene Schablonen, durch die sich Spiele betrachten und bewerten lassen, mehr nicht. Ich meine, habe Huizinga gelesen, kenne Csíkszentmihályi, bin vor ~10 Jahren mit der Narratologlie-Argumentation in Kontakt gekommen. Aber für meinen Geschmack kann das Thema und alles, was damit zusammenhängt, über Essays behandelt werden, dafür braucht's keine Wissenschaft. Kann ich aber auch falsch liegen.

          Ganz schlimm wird's für meinen Geschmack, wenn Medienpädagogen hinzutreten. Dann wird's regelrecht unseriös. Kinder, die unbedingt schon ab der 1. Klasse Medienkompetenz lernen müssen, weil sie das später nicht mehr hinbekommen. Lernspiele, die zwar Lernen und Spielen verknüpfen, aber deshalb noch lange kein spielerisches Lernen bedeuten. Achievementisierung, die über dröge Lerninhalte hinwegtrösten sollen.

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            #20
            Zitat von Lairyn
            Zitat von bobstar
            Kenne nur die Arbeit von moldran, geht aber in Richtung Live Streaming bei ihm.
            Das ist aber schon ziemlich wischi waschi. Kommt mir eher wie ein How to vor. Dafür muss man studieren? :D
            ich dachte immer, meine BA wäre scheiße :D

            "Finally, I would like to thank all my viewers and followers of my live streams and videos. You inspired me to write a thesis about this topic and make my days so much better." kk.

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              #21
              Zitat von pHNM
              könnte meine masterarbeit von 2013 anbieten:

              Framing Games
              E-Sport im Spannungsfeld von PR und Journalismus
              Eine Untersuchung am Beispiel der World Cyber Games 2008

              bei interesse pm mit email-adresse.
              was machst du aktuell wenn ich fragen darf?

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                #22
                Zitat von OrdentlichUndFromm
                Ja, aus rein philosophischer oder diskurstheoretischer Sicht könntest du Recht haben. Es fällt mir schwer, das einzuschätzen. Mir sagt das Thema was, aber im Endeffekt habe ich das Gefühl, "Ludologie oder Narratologe?" ist keine Frage, die wissenschaftlich beantwortet werden muss. Das sind zwei verschiedene Schablonen, durch die sich Spiele betrachten und bewerten lassen, mehr nicht. Ich meine, habe Huizinga gelesen, kenne Csíkszentmihályi, bin vor ~10 Jahren mit der Narratologlie-Argumentation in Kontakt gekommen. Aber für meinen Geschmack kann das Thema und alles, was damit zusammenhängt, über Essays behandelt werden, dafür braucht's keine Wissenschaft. Kann ich aber auch falsch liegen.
                Schablonen sind es, die imo dazu dienen sollten spezielle Aspekte von Spielen zu betrachten, nicht aber Spiele in ihrer Gesamtheit zu erfassen, denn dafür wären diese Schablonen eben zu eng und würden verfehlen was das Medium letztlich ausmacht: seine Variabilität.
                Inwiefern unterscheidet sich denn eine interdisziplinäre Debatte über das Medium, wie wir es interpretieren können, welche Theorien wird anwenden können und welche kulturelle Bedeutung ihm inne wohnt, mit 'Wissenschaft'. Für mich das, insbesondere wenn wir versuchen zu abstrahieren und eben nicht an konkreten Beispielen hängen zu bleiben, ein Beitrag zur Kulturwissenschaft.

                Ganz schlimm wird's für meinen Geschmack, wenn Medienpädagogen hinzutreten. Dann wird's regelrecht unseriös. Kinder, die unbedingt schon ab der 1. Klasse Medienkompetenz lernen müssen, weil sie das später nicht mehr hinbekommen.
                gibt es solche Thesen noch? Habe mich mit einiger neueren Medienpädagogik auseinandergesetzt (nicht älter als 6-7 Jahre) und dort war eher Skepsis gegenüber einer zu frühen und intensiv Zusammenkunft von Computer(spielen) und Heranwachsenden der Tenor.

                Lernspiele, die zwar Lernen und Spielen verknüpfen, aber deshalb noch lange kein spielerisches Lernen bedeuten. Achievementisierung, die über dröge Lerninhalte hinwegtrösten sollen.
                Die gibt es in der Tat zur Genüge und leider gibt es wenige Autoren, die sich mit der Entwicklung von Spielen beschäftigen, meist stehen kommerzielle Mainstream Titel im Fokus, die dann irgendwie didaktisiert werden sollen, was mannigfaltige Probleme mit sich bringt. Aber nur weil bisher so wenige die wichtigen Wege beschreiten, bedeutet es nicht, dass es ein hoffnungsloses Unterfangen ist. Es gibt schon einige junge Köpfe, die versuchen Spiele und wie sie funktionieren so umzudenken, dass man die Didaktik nicht mit dem Holzhammer reinklöppeln muss. Für mich persönlich war allerdings nach meiner Masterarbeit mit diesem Thema erstmal Schluss, weil das Problem der Finanzierung bestand. Ein für den Schulunterricht konzipiertes Spiel, welches Gameplaymechanismen mit Lerninhalten verknüpft, ist nicht unbedingt eine Lizenz zum Gelddrucken.

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                  #23
                  http://www.grin.com/de/e-book/301017/esport-sport-oder-spiel

                  gönn dir

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                    #24
                    Zitat von Marsy
                    http://www.grin.com/de/e-book/301017/esport-sport-oder-spiel

                    gönn dir
                    Sieht auch aus, als ob das ein Schüler gemacht hat. Entweder mein Anspruch an wissenschaftliche Arbeiten ist zu hoch, oder das sind alles keine guten Arbeiten. Alles kein Vergleich mit einem ordentlichen Paper. Und dann eine 1.3 - glaub ich hab das falsche studiert :D

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                      #25
                      Zitat von buffy
                      Schablonen sind es, die imo dazu dienen sollten spezielle Aspekte von Spielen zu betrachten, nicht aber Spiele in ihrer Gesamtheit zu erfassen, denn dafür wären diese Schablonen eben zu eng und würden verfehlen was das Medium letztlich ausmacht: seine Variabilität.
                      Genau das ist mein Punkt. Insofern sehe ich da keine echte "Debatte" zwischen den beiden Ansätzen. ;)

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                        #26
                        Zitat von Lairyn
                        Zitat von Marsy
                        http://www.grin.com/de/e-book/301017/esport-sport-oder-spiel

                        gönn dir
                        Sieht auch aus, als ob das ein Schüler gemacht hat. Entweder mein Anspruch an wissenschaftliche Arbeiten ist zu hoch, oder das sind alles keine guten Arbeiten. Alles kein Vergleich mit einem ordentlichen Paper. Und dann eine 1.3 - glaub ich hab das falsche studiert :D
                        ein interview - was? :D

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                          #27
                          Zitat von zupzup
                          Zitat von pHNM
                          könnte meine masterarbeit von 2013 anbieten:

                          Framing Games
                          E-Sport im Spannungsfeld von PR und Journalismus
                          Eine Untersuchung am Beispiel der World Cyber Games 2008

                          bei interesse pm mit email-adresse.
                          was machst du aktuell wenn ich fragen darf?
                          leite die europäische PR-abteilung bei einem bekannten gaming-peripherie-hersteller.

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                            #28
                            kann mich noch gut an die Arbeit von Dr Spast, wo es um Sprache innerhalb des Genres ging, erinnern, hab sie auch auf der Festplatte.

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                              #29
                              das war ich, vor dem nickchange :D

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                                #30
                                ich weiß ;D war ja auch im Rahmen des Forums sogar, anhand von readmore :D

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