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RM Finanzprofis gefragt

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    #16
    Vorweg: Bitte nicht nur zu einer Bank gehen und schon gar nicht zu einer Versicherung wie der Allianz... An dem Angebot von Panda sieht man schon, dass es nichts vernünftiges ist. (Nichts für Ungut...)
    Wenn er sich beraten lässt, dann bitte von 1, 2 oder 3 unabhängigen Finanzmaklern. Die werden dann garantiert keine Allianz empfehlen und können auch Auskunft über Fremdgenutztes Wohneigentum geben und Konzepte durchrechnen.
    Achtung: Das gibt viel Provision -> Viele geiern nur darauf, geben Konzepte ohne oder mit zu geringen Ausfallrisiko, ohne Rücklagen für Renovierung etc. raus.
    Ist aber nach wie vor natürlich eine der sichersten, wenn auch nicht unbedingt hochperformantesten, Anlagen, birgt aber natürlich auch das ein oder andere Risiko, Stress, Aufwand.

    /e zu deiner "sind die unabhängigen wirklich unabhängig"-Frage:
    Ja, wenn es MAKLER sind, sind sie es. Hier aber nicht täuschen lassen. Oftmals geben sich Hanseln von der DVAG, AWD und wie sie alle heißen als Makler aus, sind sie, nach meiner Berufsauffassung, aber im Endeffekt nicht. Aber auch bei den echten Maklern gibt es natürlich einige schwarze Schafe.
    Deswegen auch mehrere anfragen und sich beraten lassen. Auch wenn du natürlich dann verschiedenste Produkte, Konzepte und co. vorgelegt kriegst, so kann man für sich entscheiden, wo hat man das bessere Bauchgefühl.
    Und bitte macht nicht den dummen Fehler und geht davon aus, dass man nicht sagen darf, was man denkt. Wenn ein Produkt nicht passt oder man Zweifel hat, sagt es... Es ist die Aufgabe des Maklers das für euch passende Produkt zu finden. Nicht den passenden Kunden für ein Produkt.
    Wenn ihr Zweifel habt, dann äußert diese. Nur so kann der Makler für euch arbeiten. Entweder kann er eure Zweifel zerstreuen weil ihr was nicht ganz verstanden habt oder eben er sucht nach einer neuen Lösung.

    Anlageberatung auf die Ferne und ohne genau die Umstände etc. zu wissen ist natürlich schwierig.
    Deswegen würde ich nur von mir aus sprechen, wie ich es machen würde:

    Ich würde die 100.000 (der Einfachheit halber, und ich lasse auch mal Fremdgenutztes Wohneigentum raus):
    50k würde ich in längerfristige Beteiligungen investieren. Hier gibt es vor allem 2 in Deutschland und auch so ziemlich die einzigen die für mich in Frage kommen würden. Das eine wäre eine Immobilienfirma aus Potsdam die alte Häuser kaufen, Sanieren, vermieten/verkaufen, alles in einer Hand und damit auch die Wertschöpfungskette in einer Hand. Renditen lagen (allerdings ein paar Jahre her, als ich mich das letzte mal mit denen beschäftigt hab) bei etwa 8 Prozent pro Jahr.
    Die zweite Anlage wäre in eine Beteiligung die ausschließlich mit großinstitutionellen Anlegern (Banken, Stiftungen, Pensionskassen, ...) zusammen in vor allem Infrastruktur und Immobilien investiert. Und hier auch breit gesplittet (i.d.R. wieder etwa 50-100 einzelne Fonds), was das Risiko enorm senkt.
    Renditen hier liegen, je nach gewählten Konzept und ob thesaurierend oder ausschüttend, zwischen 8 und 15%.

    Da ich davon ausgehe, dass er bereits immer 10k als Reserve auf der Bank hat (wenn nicht eben auffüllen), würde ich den Rest dann in eine Versicherungslösung (und für mich wiederum die einzige die auf dem Markt überhaupt für irgendwas mit Geldanlagen in Frage kommt) investieren wo er jederzeit ran kommt (Auszahlungen dauern natürlich etwas, i.d.R. 2 Wochen) und er sich um NICHTS kümmern muss. Das Geld wird dort in 5 aktiv gemanagte Fonds gestreut (oder eben einzeln investiert, wenn man will). Die Rendite derer über die letzten 10 Jahre (und da ist auch "Sicherheitsfond" dabei) lag bei durchschnittlich 7-8 Prozent. Bis her in noch keinem Jahr überhaupt mal Verlust gemacht. Und falls doch, gibt es da noch ein Garantiekonzept bei dem man garantiert etwa 2-3 Prozent bekommt. Ohne jegliches Risiko. Weswegen ich persönlich einfach keinen Grund sehe selbst das Geld zu verwalten und mich jeden Tag mit Fonds, Aktienständen und co zu beschäftigen.
    Dabei sind die Kosten aber auch weitaus geringer als z.B. beim blauen Riesen. ;-)

    Natürlich kann man auch mal 10k noch zum spielen an der Börse einsetzen. Aber für mich persönlich ist der Aufwand/Nutzen, wenn man nebenbei noch voll Berufstätig ist und vielleicht Familie hat, einfach zu groß. Ich weiß das, weil ich selbst mal eine kurze Zeit mit Devisen gehandelt habe. ;-)

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      #17
      @sinner
      Wer sagt denn, dass dieser Mensch kein Hornorar erhalten soll, nachdem er objektiv beraten hat? Aber danke, dass du hier ne halbe Seite im Thread zuscheißt mit deinem mett.


      Danke schonmal, ich werd das mal so weiterleiten. Ich denke das beste ist es da einen Fachmann ranzulassen und sich langfristige Gedanken zum Thema zu machen.

      Ich werde da jetzt keine Empfehlungen aussprechen. Geld und Freundschaft sind eh ein dünnes Eis, war ehrlich gesagt überrascht, dass mein Bro da so offen auf mich zugekommen ist.

      ty für den ausführlichen post jäger!

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        #18
        Wie stark möchte er sich denn damit beschäftigen?
        Zu Immobilien kann ich nicht so viel sagen, da kommts dann doch sehr stark auf Stadt und eigene Vorstellungen an.

        Wenn ein Teil des Vermögens angelegt werden soll 8was sicher zu empfehlen ist, wenn sich nicht für die Immobilie entschieden wird) hängt es recht stark an dem zu Interesse deines Kollegens.
        Die einfachste Lösung ist sicher einfach mal zu 3-4 Banken zu gehen und sich konkrete Anlagevorschläge machen zu lassen. Entgegen der Forenmeinung ist das nicht alles Mist und gerade als Einstieg sehr gut. Einfach mal Hausbank und 2-3 andere anrufen, Ausgangslage schildern und dann schauen was rauskommt. Darauf achten, dass die gesamten Kosten ausgewiesen sind.
        Die werden dann in dem Gespräch auch einige Fragen stellen, über die er sich klar werden sollte.
        -Anlagehorizont
        -Risikoneigung
        -Risikotoleranz
        -Anlageziele
        -Persönliche Präferenz

        Damit kommt er wahrcheinlich schon gutes Stück weiter.

        Alternativ kann er natürlich auch selbst was zusammenstellen. Z.b. über ETFs die bereits eine Vermögensallokation abbilden (z.b. von comstage https://www.comstage.de/News/PressArticles.aspx?c=237202).

        Alternativ stellt er selbst über ETFs und Fonds was zusammen. Da bestehen natürlich die meisten Möglichkeiten, aber halte das nur bedingt geeignet wenn er sich mit der Materie nicht mehr und häufiger beschäftigen will.

        Sonst auch gerne per pm

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          #19
          Nochmal danke!

          Wegen mir kann der Thread jetzt zu. Mir gings um einen groben Überblick der Möglichkeiten. Mit einem unabhängigen Anlageberater fährt mein Bro wohl am besten. Deshalb werde ich ihm das so empfehlen.

          Auf die Angebote mit PNs komme ich gerne zurück!

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            #20
            Zitat von nudel
            Nochmal danke!

            Wegen mir kann der Thread jetzt zu. Mir gings um einen groben Überblick der Möglichkeiten. Mit einem unabhängigen Anlageberater fährt mein Bro wohl am besten. Deshalb werde ich ihm das so empfehlen.
            Definitiv.
            Wenns sonst noch Fragen gibt oder ein Blick auf angebotene Produkte etc. gewünscht wird einfach auch gerne per pn melden.

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              #21
              S-Klasse leasen, beste Anlage. Damit Streetcred > 9000

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                #22
                Zitat von Jaegerlie
                Da ich davon ausgehe, dass er bereits immer 10k als Reserve auf der Bank hat (wenn nicht eben auffüllen), würde ich den Rest dann in eine Versicherungslösung (und für mich wiederum die einzige die auf dem Markt überhaupt für irgendwas mit Geldanlagen in Frage kommt) investieren wo er jederzeit ran kommt (Auszahlungen dauern natürlich etwas, i.d.R. 2 Wochen) und er sich um NICHTS kümmern muss. Das Geld wird dort in 5 aktiv gemanagte Fonds gestreut (oder eben einzeln investiert, wenn man will). Die Rendite derer über die letzten 10 Jahre (und da ist auch "Sicherheitsfond" dabei) lag bei durchschnittlich 7-8 Prozent. Bis her in noch keinem Jahr überhaupt mal Verlust gemacht. Und falls doch, gibt es da noch ein Garantiekonzept bei dem man garantiert etwa 2-3 Prozent bekommt. Ohne jegliches Risiko. Weswegen ich persönlich einfach keinen Grund sehe selbst das Geld zu verwalten und mich jeden Tag mit Fonds, Aktienständen und co zu beschäftigen.
                Dabei sind die Kosten aber auch weitaus geringer als z.B. beim blauen Riesen. ;-)
                Und was ist dann der Unterschied zu meinem Vorschlag? Das ist doch, was ich vorgeschlagen hatte? Nur dass ich den Versicherer genannt hatte.

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                  #23
                  Und nur das deine Lösung, gelinde gesagt, scheiße ist. Die Kosten bei der Allianz sind unglaublich hoch. Und nein, es sind nicht nur das "Agio" oder wie auch immer sie es nennen. Ein Vertrag einer meiner Kunden hatte 10k drin, noch 10 Jahre bis zur Rente. Da hieß, wenn der Vertrag beitragsfrei gestellt werden sollte, dann kriegt der Kunde am Ende nichts ausgezahlt weil die Kosten das Guthaben fressen würden. Außerdem sind Garantiekonzepte in dem Alter (ich geh mal von ungefähr gleichaltrig aus) einfach Schwachsinn. Warum sollte ein junger Mensch zwanghaft auf Garantie bauen wenn über die Jahre kurzfristige Verluste locker ausgeglichen werden können? Des Weiteren sind die durchschnittlichen von dir genannten Renditen für Fondslösungen einfach zu gering. Bei den 2-5% gehen bei der Allianz noch gut 2-3% Kosten ab, die Abschlusskosten am Anfang von 4,5-5% mal ganz ausgenommen. Effektiv ist es also mehr nur ein Kapitalerhalt als alles andere.

                  Und warum ich die meine Lösung empfehle und was diese besser macht steht nachfolgend ja drin.

                  Und als langjähriger Versicherungsmakler sollte ich wohl wissen, warum ich die Allianz und solch ein Produkt nicht empfehle, andere hingegen aber schon. ;-)

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                    #24
                    5 Fonds vs. Euro Stoxx 50, sehe ich ein, aber letzterer ist doch auch diversifiziert.
                    Ich möchte dich gar nicht flamen oder so, ich versuche es zu verstehen. Die Kosten sind natürlich ein Argument, klar, das sehe ich ein, aber das als "Allianz ist scheiße" zu postulieren finde ich dann ein wenig schwach :)

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                      #25
                      Hab eine ausführlichere Begründung rein editiert.

                      Und Diversifizierung ist nicht Diversifizierung. Euro Stoxx 50 ist ein BlueChip-Aktienfond. Er investiert also in die 50 größten Blue-Chip Unternehmen (Große Unternehmen mit viel Wert). Das ist aber nicht diversifiziert.
                      Diversifiziert bedeutet, dass man auch unterschiedliche Anlageklassen einstreut die wiederum im besten Fall sich gegenseitig Rückendeckung geben. Wenn A schlecht läuft, steigt B und umgekehrt.

                      Es ist ein Unterschied ob du in nur Aktien in Markt A investierst oder ob du gleichzeitig in Aktien in Markt A B und C, Rohstoffe, Infrastruktur, Renten, ... investierst.

                      Und wenn du letzteres noch zu geringeren Kosten bei gleichzeitig höherer Rendite kriegst, ist es wohl keine Frage was man wählen sollte.

                      Und ja, "Allianz = Scheiße" ist ohne Hintergrund sicher nur schwer nachvollziehbar. Ich habe aber einfach zu viele negativ Erfahrungen von Kunden gesammelt.
                      Das fängt damit an, dass neue Fotos zu Einbruchschäden an einer Haustür nach 2 Jahren angefordert werden und ansonsten die Zahlung verweigert wird. Geht weiter über eben die Kostenbeispiele. Bis hin zu angeheuerten Privatdetektiven die Bewohner eines Hauses befragen ob sie denn die Kunden schon mal vorher gesehen. Schließlich kann es ja sein, dass sie den von 3 unabhängigen Gutachtern als "ohne Fremdverschulden" gekennzeichneten Brand des eigenen Hauses + Werkstatt, nur fingieren um dann in eine 25 qm 1 Zimmerwohnung zu ziehen und sich nach 5 Jahren immer noch vor Gericht streiten.

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                        #26
                        Habe wohl eine Minute zu früh gepostet :/

                        Ich wollte nur anmerken, dass meine erwähnte Rendite das ist, was ich im Kopf habe.
                        Eigentlich partizipierst du von der Vertragsgestaltung her afaik mit einem Prozentsatz von maximal x am Gewinn des EuroStoxx monatlich und an Verlusten partizipierst du voll, möglich wäre es also, 1,0x^12 im Jahr an Rendite zu erwirtschaften. Sichere Rendite gibt es nicht, allerdings hast du auch kein Verlustrisiko. Dabei handelt es sich um eine Rentenversicherung, die ist natürlich nicht dafür ausgelegt, dass du ständig Geld entnimmst.

                        Für ständigen Zugriff auf das eigene Depot gibt es z.B. die Möglichkeit einer gesteuerten Anlagemöglichkeit mit comdirect, der wurde im Thread aber auch schon genannt. (cominvest)

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                          #27
                          also wenn man bissl was anlegen will, was würdet ihr machen? was ist die sichere methode wenn man ein bissl geld anlegen will? muss keine riesen rendite sein, es soll einfach die momentane inflation ausgleichen und ein bissl gewinn abwerfen

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                            #28
                            ich bin auch Allianz Hai seit vielen Jahren. kurze Empfehlung was meine Kunden wirklich gut finden und was ich mit absolut reinen Gewissen verkaufen kann - soll keine Werbung sein...
                            Könnt ja bei Interesse die Produkte dann selbst ergoogln

                            sehr konservativ : Allianz Schatzbrief Perspektive
                            wenn Aktien oder Rentenfonds dabei sein dürfen: Allianz Aktiv Depot (Wertorientiert, Ausgewogen oder Chancenreich)

                            alles nicht zu kompliziert - sehr transparent - Rendite

                            Wenn man eine Versicherungslösung anstrebt, kommt man an uns eigentlich nicht vorbei.

                            warum Allianz - ein aktuelles Beispiel

                            Edit: panda yo meint das Produkt: Allianz IndexSelect

                            PS: Es gibt wahrscheinlich nie den einen richtigen Weg und in die Glaskugel kann keiner gucken - eine vernünftige Risikostreuung & Basis aus Liquidität behalten, Immobilien als Eigenheim & Vermietung und langfristige Geldanlagen macht immer Sinn. Aber gerade in der heutigen Zeit, wo sich alles sehr schnell ändern kann (Privat, Beruf,etc.) - ziemlich schwierig alles.

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                              #29
                              Hier das lesen
                              http://www.readmore.de/forums/89-offtopic/11-offtopic/136760-etf-sparplan-finanzelite-needed&page=last

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                                #30
                                Je nachdem, was seine Ziele als Anleger sind. Die Frage nach sinnvollen anlagemöglichkeiten ist genau so sinnfrei wie nach Fortbewegungsmittel. Man braucht halt ein paar Informationen, um halbwegs zielgerichtet zu etwas raten kann.

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