Y0 Elite,
in meiner unendlichen Unwissenheit wende ich mich an das allwissende RM-Forum, an die Alphas unserer Generation, an die Speerspitze der menschlichen Rasse, an euch. Denn ich stecke in einer Situation, die ich irgendwie durch rationales abwägen und Pro/Contra-Listen nicht lösen kann.
Zur Situation:
- 25
- Gymnasiallehramt in Stuttgart studiert und mit dem 1. Staatsexamen im Nov'16 abgeschlossen
- Anfang '16 zur Freundin nach Köln gezogen
- Arbeite seitdem gechillt als Barkeeper hier in Köln, gehe j4f nebenbei bisschen in die Uni, hab mich auf verschiedene Praktika beworben und arbeite jetzt wohl demnächst zusätzlich noch bei einer NGO im Büro 15h/die Woche
- Bin finanziell also unabhängig, komme gut über die Runden, habe mit der Freundin hier eine coole Bude und generell ein sehr entspanntes und schönes Leben gerade. Sehe mich definitiv momentan noch nicht 40h+/Woche im Büro sitzen.
Meine Freundin (23) macht gerade ihren Bachelor in Sowi/Psychologie, ist damit dann jetzt im Sommer auch fertig und weiß noch nicht so recht, ob sie danach Master machen soll. Evtl. versucht sie auch mit dem Bachelor direkt in den Beruf einzusteigen oder aber sie jobbt weiterhin in der Gastro (macht ihr Spaß) und sucht sich nebenbei noch ein paar Praktika. Ist ja auch noch jung. Will/Muss aber definitiv in einer Großstadt bleiben.
So, jetzt das "Problem":
- Da ich in BW Lehramt studiert habe, sollte ich fürs Ref auch zurück nach BW gehen (Sinnvoll wegen des Lehrplans, gesicherter Platz, Bessere Einstellungschancen in der Zukunft). Das würden meine Eltern und Großeltern (ca. 100km entfernt von Stuttgart) auch gerne sehen.
- Dazu müsste ich mich jetzt bis Juni'17 fürs Ref in BW anmelden, würde dann im Nov'17 die Zusage erhalten und A) Mit Glück an einer coole Schule, idealerweise in Stuttgart (Hab da etwas Vitamin B, ist aber nichts sicher), landen. Meine Freundin würde dann mitkommen, in Stuttgart entweder weiterstudieren oder eben Jobben/Praktika/Arbeiten. Oder aber B) Ich bekomme eine Schule recht weit abgelegen, irgendwo am Ende der Welt in einem winzigen Dorf. Hier hätte meine Freundin überhaupt keine Perspektiven, würde dementsprechend auch nicht unbedingt mitwollen, weil sie da nur depressiv wird. Ich hab da auch keinen Bock drauf. Außerdem müssten wir dann innerhalb eines Monats umziehen (Zusage komme Nov, Ref beginnt Januar).
- Was auch noch eine Rolle spielt: Die Wohnung hier gehört ihrem Vater (Ja, ich zahle ganz normal Miete). Ihre Eltern und Schwester wohnen hier in der Nähe. Sie hat Anfang diesen Jahres unter sehr tragischen Umständen ihre große Schwester verloren, sodass ich jetzt nur sehr ungern von ihr "verlangen" will, mit mir in den Süden zuziehen (Obwohl das quasi der Deal war, als ich vor 1,5 Jahren nach Köln gezogen bin).
So, denke das war alles. Meine Optionen sind nun also folgende:
- 1. Ref Jan'17 in NRW -> Macht m.E. am wenigsten Sinn (s.o schlechte Chancen später, Anderer Lehrplan, keinen gesicherten Platz, außerdem ist auch nicht gesagt, dass ich hier in Köln was bekommen würde, worst case wir kommen hier aufs Land)
- 2. Ref Jan'17 in BW -> 5/10 meiner Kommilitonen sind in ganz andere Städte gekommen, in die sie eigentlich wollten. In eine Kleinstadt will ich eigentlich auf keinen Fall (Hab schon gegoogelt aber falls jemand weiß, was es so für Konsequenzen gibt, wenn man einen Refplatzablehnt, freue ich mich über Infos). Außerdem würde ich gerne weiterhin mit meiner Freundin zusammen wohnen. Und mir gefällt Köln
- 3. Ich/Wir bleiben hier in Köln, ich mach mir weiter ein entspanntes Leben als Barkeeper+Whatever, und überlege dann 2019 nochmal wegen des Refs (Afaik dürfen 5 Jahre vergehen zwischen 1. Staatsexamen und Refantritt) -> Würde eben meine Eltern/Großeltern sehr verärgern. Bin natürlich nicht mehr von ihnen abhängig und mache hier mein eigenes Ding, dennoch sind sie eben der Meinung, ich würde hier meine Zeit "verschwenden" und solle doch zurück heim kommen, in den wohlbehüteten Süden, und was "richtiges" machen = aka im Ref totarbeiten. Meine Eltern gehen auf die 65 zu, meine Großeltern auf die 90. Sehe die natürlich nur recht selten (Sind über 400km)
1. fällt quasi raus, ich bin eben sehr unentschlossen zwischen 2. und 3. Auch aufgrund der Pfadabhängigkeit und der Austrittsbarrieren (Keinen Bock umzuziehen/Neue Wohnung/Neue Stadt/Neues Umfeld). Mir gefällts hier in Köln mittlerweile sehr gut, der Freundeskreis wächst, einer meiner besten Freunde aus Unizeiten kommt wohl jetzt dann auch hier her. Und ich will wie gesagt meiner Freundin in dieser Zeit ihre Familie nicht nehmen (Eltern/Schwester wohnen in der Nähe von Köln).
Also Elite, was tun?
Mein aktueller "Plan":
- Ich schau mir den neuen Job hier jetzt mal an (Soll da allerdings direkt nen 1-Jahres-Vertrag unterschreiben)
- Bewerbe mich dann fürs Ref
- Schaue im Nov'17 wo ich landen würde
-> Falls Stuttgart/Heidelberg/Mannheim/Freiburg etc. GO
-> Falls Dorf NO GO -> '18 erneut fürs Ref bewerben (So wie ich das versteh, darf man auch ablehnen, hab da nur noch niemanden für eine definitive Aussage ans Telefon bekommen)
tl;dr:
- Entweder noch 1(oder mehr) Jahr(e) yolo Barkeeper/kleinere Nebenjobs/La vida Loca in Köln oder fürs Ref zurück in die Uni-Stadt und serious werden
in meiner unendlichen Unwissenheit wende ich mich an das allwissende RM-Forum, an die Alphas unserer Generation, an die Speerspitze der menschlichen Rasse, an euch. Denn ich stecke in einer Situation, die ich irgendwie durch rationales abwägen und Pro/Contra-Listen nicht lösen kann.
Zur Situation:
- 25
- Gymnasiallehramt in Stuttgart studiert und mit dem 1. Staatsexamen im Nov'16 abgeschlossen
- Anfang '16 zur Freundin nach Köln gezogen
- Arbeite seitdem gechillt als Barkeeper hier in Köln, gehe j4f nebenbei bisschen in die Uni, hab mich auf verschiedene Praktika beworben und arbeite jetzt wohl demnächst zusätzlich noch bei einer NGO im Büro 15h/die Woche
- Bin finanziell also unabhängig, komme gut über die Runden, habe mit der Freundin hier eine coole Bude und generell ein sehr entspanntes und schönes Leben gerade. Sehe mich definitiv momentan noch nicht 40h+/Woche im Büro sitzen.
Meine Freundin (23) macht gerade ihren Bachelor in Sowi/Psychologie, ist damit dann jetzt im Sommer auch fertig und weiß noch nicht so recht, ob sie danach Master machen soll. Evtl. versucht sie auch mit dem Bachelor direkt in den Beruf einzusteigen oder aber sie jobbt weiterhin in der Gastro (macht ihr Spaß) und sucht sich nebenbei noch ein paar Praktika. Ist ja auch noch jung. Will/Muss aber definitiv in einer Großstadt bleiben.
So, jetzt das "Problem":
- Da ich in BW Lehramt studiert habe, sollte ich fürs Ref auch zurück nach BW gehen (Sinnvoll wegen des Lehrplans, gesicherter Platz, Bessere Einstellungschancen in der Zukunft). Das würden meine Eltern und Großeltern (ca. 100km entfernt von Stuttgart) auch gerne sehen.
- Dazu müsste ich mich jetzt bis Juni'17 fürs Ref in BW anmelden, würde dann im Nov'17 die Zusage erhalten und A) Mit Glück an einer coole Schule, idealerweise in Stuttgart (Hab da etwas Vitamin B, ist aber nichts sicher), landen. Meine Freundin würde dann mitkommen, in Stuttgart entweder weiterstudieren oder eben Jobben/Praktika/Arbeiten. Oder aber B) Ich bekomme eine Schule recht weit abgelegen, irgendwo am Ende der Welt in einem winzigen Dorf. Hier hätte meine Freundin überhaupt keine Perspektiven, würde dementsprechend auch nicht unbedingt mitwollen, weil sie da nur depressiv wird. Ich hab da auch keinen Bock drauf. Außerdem müssten wir dann innerhalb eines Monats umziehen (Zusage komme Nov, Ref beginnt Januar).
- Was auch noch eine Rolle spielt: Die Wohnung hier gehört ihrem Vater (Ja, ich zahle ganz normal Miete). Ihre Eltern und Schwester wohnen hier in der Nähe. Sie hat Anfang diesen Jahres unter sehr tragischen Umständen ihre große Schwester verloren, sodass ich jetzt nur sehr ungern von ihr "verlangen" will, mit mir in den Süden zuziehen (Obwohl das quasi der Deal war, als ich vor 1,5 Jahren nach Köln gezogen bin).
So, denke das war alles. Meine Optionen sind nun also folgende:
- 1. Ref Jan'17 in NRW -> Macht m.E. am wenigsten Sinn (s.o schlechte Chancen später, Anderer Lehrplan, keinen gesicherten Platz, außerdem ist auch nicht gesagt, dass ich hier in Köln was bekommen würde, worst case wir kommen hier aufs Land)
- 2. Ref Jan'17 in BW -> 5/10 meiner Kommilitonen sind in ganz andere Städte gekommen, in die sie eigentlich wollten. In eine Kleinstadt will ich eigentlich auf keinen Fall (Hab schon gegoogelt aber falls jemand weiß, was es so für Konsequenzen gibt, wenn man einen Refplatzablehnt, freue ich mich über Infos). Außerdem würde ich gerne weiterhin mit meiner Freundin zusammen wohnen. Und mir gefällt Köln
- 3. Ich/Wir bleiben hier in Köln, ich mach mir weiter ein entspanntes Leben als Barkeeper+Whatever, und überlege dann 2019 nochmal wegen des Refs (Afaik dürfen 5 Jahre vergehen zwischen 1. Staatsexamen und Refantritt) -> Würde eben meine Eltern/Großeltern sehr verärgern. Bin natürlich nicht mehr von ihnen abhängig und mache hier mein eigenes Ding, dennoch sind sie eben der Meinung, ich würde hier meine Zeit "verschwenden" und solle doch zurück heim kommen, in den wohlbehüteten Süden, und was "richtiges" machen = aka im Ref totarbeiten. Meine Eltern gehen auf die 65 zu, meine Großeltern auf die 90. Sehe die natürlich nur recht selten (Sind über 400km)
1. fällt quasi raus, ich bin eben sehr unentschlossen zwischen 2. und 3. Auch aufgrund der Pfadabhängigkeit und der Austrittsbarrieren (Keinen Bock umzuziehen/Neue Wohnung/Neue Stadt/Neues Umfeld). Mir gefällts hier in Köln mittlerweile sehr gut, der Freundeskreis wächst, einer meiner besten Freunde aus Unizeiten kommt wohl jetzt dann auch hier her. Und ich will wie gesagt meiner Freundin in dieser Zeit ihre Familie nicht nehmen (Eltern/Schwester wohnen in der Nähe von Köln).
Also Elite, was tun?
Mein aktueller "Plan":
- Ich schau mir den neuen Job hier jetzt mal an (Soll da allerdings direkt nen 1-Jahres-Vertrag unterschreiben)
- Bewerbe mich dann fürs Ref
- Schaue im Nov'17 wo ich landen würde
-> Falls Stuttgart/Heidelberg/Mannheim/Freiburg etc. GO
-> Falls Dorf NO GO -> '18 erneut fürs Ref bewerben (So wie ich das versteh, darf man auch ablehnen, hab da nur noch niemanden für eine definitive Aussage ans Telefon bekommen)
tl;dr:
- Entweder noch 1(oder mehr) Jahr(e) yolo Barkeeper/kleinere Nebenjobs/La vida Loca in Köln oder fürs Ref zurück in die Uni-Stadt und serious werden
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