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    #16
    Zitat von Apfelholo
    Zitat von norman normal
    kündigen dann Arbeitslosengeld beantragen
    nur, wenn man noch nicht eingezahlt, aber ein pferd zu versorgen hat.
    biste mett :o?

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      #17
      Geht mir aktuell genau so wie dir. Hab einfach paar Bewerbungen geschrieben und habe jetzt auch einige Gespräche.
      Schau was dir angeboten wird und trau dich was zu ändern, ansonsten hast du auch kein Recht dich zu beschweren.
      Klingt hart, ist aber meist der einzige Ausweg. Nur meckern, aber keine Eier haben was zu ändern, kann zwangsläufig zu keiner Besserung führen.

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        #18
        Ging mir auch so. Habe dann überlegt was ich will (so wie du schreibst, hast ja auch genügend Zeit dafür) und mich dann beworben. Hab auch ne Stelle gekriegt, die vom CV eigentlich nicht so richtig passt, ich aber die Veranwortlichen von meiner Motivation überzeugen konnte.. Hab aber dafür das Fußballspielen (mindestens vorübergehend) aufgegeben.

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          #19
          wir werden alle 80-100 Jahre alt, safe

          zuviel um jetzt schon auf die rente hinzufiebern

          go4it

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            #20
            Zitat von nudel
            wir werden alle 80-100 Jahre alt, safe

            zuviel um jetzt schon auf die rente hinzufiebern

            go4it
            Rente. Rofl. :D

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              #21
              Zitat von reanimation
              Geht mir mittlerweile seit ~6 Jahren so. Ich hab mich mittlerweile daran gewöhnt, manchmal gibt's nur einfach Tage an denen die Motivation morgens = 0 ist, die muss man überwinden können. Besser wäre es natürlich, wenn du dir etwas suchen würdest, wo du sagst, dass das eher dein Ding ist. Hobby/Interesse zum Beruf machen wie es so schön heißt.

              Kommt aber natürlich auch immer auf den Mensch drauf an. Ich zum Beispiel würde mich wahrscheinlich in keinem Job zu 100% wohl fühlen, einfach weil es eben Arbeit ist und ich das Ganze nur als Arbeit sehen kann. Und für mich ist Arbeit einfach immer Zeitverschwendung bzw. Zeit, die man nicht effektiv für sich selbst nutzt, sondern eben um überleben/Urlaub/Luxus whatever zu sichern, sich das gönnen zu können was man möchte. Wenn du eine ähnliche Einstellung hast, dann wird es natürlich schwer, dann muss man sich gewissermaßen quälen oder seine Einstellung dazu überdenken.

              Musst am Ende sehen, ob es dir das Ganze wert ist. Bei mir ist's finanziell ziemlich gut, auch wenn es überhaupt keinen Spaß macht. Aber bei mir ist es z. B. auch recht chillig, manchmal pimmel ich auch viel rum und erledige kaum etwas, andere haben das Glück in ihrem Job nicht und müssen hart schuften/sind dauergestresst. Das sind wohl so essenziell die Dinge über die du dir schnell klar werden solltest.
              Das trifft es zu 100%.

              Zitat von mainevent
              Wie ist denn so das Betriebsklima bzw. wie kommst du mit den Kollegen zurecht?

              Spielt für mich eine sehr wichtige Rolle. Hab zur Zeit auch einen Bereich, der nicht mein Ding ist (ist auch nur vorübergehend), aber die Kollegen machen hier einiges wett...
              Kollegen sind top. Da gibts nix zu Meckern.

              Zitat von slpwkr
              Geht mir aktuell genau so wie dir. Hab einfach paar Bewerbungen geschrieben und habe jetzt auch einige Gespräche.
              Schau was dir angeboten wird und trau dich was zu ändern, ansonsten hast du auch kein Recht dich zu beschweren.
              Klingt hart, ist aber meist der einzige Ausweg. Nur meckern, aber keine Eier haben was zu ändern, kann zwangsläufig zu keiner Besserung führen.
              Da geb ich dir recht, absolut. Leider weiß ich nicht was ich lieber machen würde bzw. das was ich gern machen würde ist vermutlich nicht ganz so einfach zu erreichen, ohne vorheriges Studium o.ä.

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                #22
                Willkommen im Leben. Ist wohl der zentralste Konflikt eines Jeden Mitteleuropäers. Warum bin ich hier? Ist es mein Lebensziel, jeden Tag 9h im Büro zu sitzen und für einen reichen CEO bisschen Kohle zu machen? Und dann mit 65 erschöpft in Rente zu gehen, wenn das Leben vorbei ist? Vor 50 Jahren noch hat man das nicht kritisiert. Die Generation unserer Eltern und Großeltern hat das einfach nicht hinterfragt, die haben gearbeitet, es durchgezogen. Sich totgeschufftet, damit die Kinder und Enkelkinder sich jetzt fragen können, ob sie das auch so machen wollen.

                Unsere globalisierte, emanzipierte Generation ist verwöhnt genug, um dieses Modell zu hinterfragen. Die meisten fügen sich dennoch, vermutlich auch geprägt von den Einflüssen der Eltern. BWL-Studium, cooles Auslandssemester, langweiliger Job, sicheres Leben, das wars. Ist halt nicht für alle was. Deswegen gibt es immer noch Lebenskünstler, Auswanderer, Träumer, die in diesem System nicht mitmachen und irgendwie mehr vom Leben haben wollen, als einen 9to5-Job.
                Vermutlich macht jeder diese libertäre Entwicklung mal durch, die meisten werden dann aber doch erfolgreich ins Arbeitsleben integriert und fügen sich einfach. Irgendwie ist das Verrat an sich selbst. Und Selbstaufgabe.

                Ich persönlich kann deine Situation jedenfalls sehr gut nachvollziehen. Bin selbst gerade zwischen Studium und Job, arbeite momentan noch als Barkeeper, komm so über die Runden und habe irgendwie nicht so richtig Lust, mich ganz zu versklaven, wenig bis keine Freizeit mehr zu haben und dann irgendwann alt und gebrochen aufzuwachen. Ich habe einen guten Freund, der das ganze sehr radikal sieht:
                Er ist 26, wahnsinnig intelligent, Physik nach 10 Semestern abgebrochen, studiert jetzt Chemie im 1. Semester, lebt von Bafög (bzw. jetzt Studienkredit), hat aber nie vor, den zurückzuzahlen. Will niemals arbeiten. Vertritt die Einstellung, dass er nicht hier ist, um sein Leben mit arbeiten zu verbringen. Vor allem will er kein Sklave des Kapitalismus sein, für eine Bank oder Versicherung arbeiten ohne wirklich etwas zu produzieren oder zu leisten, außer dem System Geld abzunehmen. Lieber würde er Drogen verkaufen, das sei ehrlicher. Bevor er sich dem System füge, möchte er sich eher den Goldenen Schuss setzen und würdevoll abtreten.
                Ich sage jetzt nicht, dass das die richtige Einstellung ist, oder empfehle sie dir. Aber solche Leute gibt es. Die meisten davon landen dann als Nihilisten irgendwann auf der Straße. Oder eröffnen einen Bar auf Jamaika. Und manche davon sind glücklich.
                Es ist eben alles eine Frage des persönlichen Tauschverhältnisses von Freizeit und Geld.

                Mein Tipp an dich: Finde mal raus, was dir wichtig ist im Leben. . Wenn du dein Leben in einem Büro verbringen willst, dann ist das sicher kein Fehler, ganz im Gegenteil: Wenn du damit glücklich wirst, go for it.
                Aber für einige, wenige, ist das einfach nichts. Die arbeiten lieber halbtags hinter der Theke, studieren nochmal, wandern aus, eröffnen eine Surfschule auf Ko Samui oder ein Currywurst-Bude in Amerika. Viele gehen damit Bankrott und landen dann doch irgendwie in einem Büro einer Versicherung in Remscheid. Aber es ist nicht zu probieren und die nächsten 40 Jahre unglücklich vor einem Computer zu sitzen ist jetzt auch keine wundervolle Perspektive und irgendwie auch ein bisschen feige.

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                  #23
                  Zitat von inthy
                  Er ist 26, wahnsinnig intelligent, Physik nach 10 Semestern abgebrochen, studiert jetzt Chemie im 1. Semester, lebt von Bafög (bzw. jetzt Studienkredit), hat aber nie vor, den zurückzuzahlen. Will niemals arbeiten. Vertritt die Einstellung, dass er nicht hier ist, um sein Leben mit arbeiten zu verbringen. Vor allem will er kein Sklave des Kapitalismus sein, für eine Bank oder Versicherung arbeiten ohne wirklich etwas zu produzieren oder zu leisten, außer dem System Geld abzunehmen. Lieber würde er Drogen verkaufen, das sei ehrlicher. Bevor er sich dem System füge, möchte er sich eher den Goldenen Schuss setzen und würdevoll abtreten.

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                    #24
                    Ne, hab ja geschrieben, dass er wahnsinnig intelligent ist, und nicht ich. bin dum

                    E: Er hat ein heftiges Brain, was Mathematik und Physik betrifft. Sowas meinte ich.

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                      #25
                      vielleicht ist er intelligent, aber wohl nicht der hellste, wenn er nach 10 semestern wieder bock hat bei 0 anzufangen xD

                      will nicht wissen, wie viele schulden der typ hat ^^

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                        #26
                        Zitat von inthy
                        Willkommen im Leben. Ist wohl der zentralste Konflikt eines Jeden Mitteleuropäers. Warum bin ich hier? Ist es mein Lebensziel, jeden Tag 9h im Büro zu sitzen und für einen reichen CEO bisschen Kohle zu machen? Und dann mit 65 erschöpft in Rente zu gehen, wenn das Leben vorbei ist? Vor 50 Jahren noch hat man das nicht kritisiert. Die Generation unserer Eltern und Großeltern hat das einfach nicht hinterfragt, die haben gearbeitet, es durchgezogen. Sich totgeschufftet, damit die Kinder und Enkelkinder sich jetzt fragen können, ob sie das auch so machen wollen.

                        Unsere globalisierte, emanzipierte Generation ist verwöhnt genug, um dieses Modell zu hinterfragen. Die meisten fügen sich dennoch, vermutlich auch geprägt von den Einflüssen der Eltern. BWL-Studium, cooles Auslandssemester, langweiliger Job, sicheres Leben, das wars. Ist halt nicht für alle was. Deswegen gibt es immer noch Lebenskünstler, Auswanderer, Träumer, die in diesem System nicht mitmachen und irgendwie mehr vom Leben haben wollen, als einen 9to5-Job.
                        Vermutlich macht jeder diese libertäre Entwicklung mal durch, die meisten werden dann aber doch erfolgreich ins Arbeitsleben integriert und fügen sich einfach. Irgendwie ist das Verrat an sich selbst. Und Selbstaufgabe.

                        Ich persönlich kann deine Situation jedenfalls sehr gut nachvollziehen. Bin selbst gerade zwischen Studium und Job, arbeite momentan noch als Barkeeper, komm so über die Runden und habe irgendwie nicht so richtig Lust, mich ganz zu versklaven, wenig bis keine Freizeit mehr zu haben und dann irgendwann alt und gebrochen aufzuwachen. Ich habe einen guten Freund, der das ganze sehr radikal sieht:
                        Er ist 26, wahnsinnig intelligent, Physik nach 10 Semestern abgebrochen, studiert jetzt Chemie im 1. Semester, lebt von Bafög (bzw. jetzt Studienkredit), hat aber nie vor, den zurückzuzahlen. Will niemals arbeiten. Vertritt die Einstellung, dass er nicht hier ist, um sein Leben mit arbeiten zu verbringen. Vor allem will er kein Sklave des Kapitalismus sein, für eine Bank oder Versicherung arbeiten ohne wirklich etwas zu produzieren oder zu leisten, außer dem System Geld abzunehmen. Lieber würde er Drogen verkaufen, das sei ehrlicher. Bevor er sich dem System füge, möchte er sich eher den Goldenen Schuss setzen und würdevoll abtreten.
                        Ich sage jetzt nicht, dass das die richtige Einstellung ist, oder empfehle sie dir. Aber solche Leute gibt es. Die meisten davon landen dann als Nihilisten irgendwann auf der Straße. Oder eröffnen einen Bar auf Jamaika. Und manche davon sind glücklich.
                        Es ist eben alles eine Frage des persönlichen Tauschverhältnisses von Freizeit und Geld.

                        Mein Tipp an dich: Finde mal raus, was dir wichtig ist im Leben. . Wenn du dein Leben in einem Büro verbringen willst, dann ist das sicher kein Fehler, ganz im Gegenteil: Wenn du damit glücklich wirst, go for it.
                        Aber für einige, wenige, ist das einfach nichts. Die arbeiten lieber halbtags hinter der Theke, studieren nochmal, wandern aus, eröffnen eine Surfschule auf Ko Samui oder ein Currywurst-Bude in Amerika. Viele gehen damit Bankrott und landen dann doch irgendwie in einem Büro einer Versicherung in Remscheid. Aber es ist nicht zu probieren und die nächsten 40 Jahre unglücklich vor einem Computer zu sitzen ist jetzt auch keine wundervolle Perspektive und irgendwie auch ein bisschen feige.
                        merci für deine Worte... Eben das ist es ziemlich genau.
                        Ich wüsste, was ich machen möchte. Ich würde überall mal hin reisen. Jetzt wo ich noch ungebunden bin (jung, fit, noch keine Kinder, nicht verheiratet) wäre das doch möglich. Jedoch denke ich mir dann wieder: "Alleine machste das eh nicht." Und aus meinem Freundeskreis geht es, vermute ich zumindest, niemandem so wie mir bzw. wenn es wem so geht würde er nicht das machen, was ich gerne machen würde.

                        Schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Aber wirklich weiterbringen tut mich das jetzt auch nicht.

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                          #27
                          Weiterbringen kannst nur du selbst dich. Von deiner Seite kommt ja kaum etwas außer "ich mache X, aber ich bin unzufrieden damit."

                          Wir können nicht in deinen Kopf sehen. Eine neue Perspektive geben kannst du nur dir selbst. Wenn du derzeit nicht bereit dafür bist, dann erkundige dich mal bei Kim Anderson oder tak3r hier im Forum nach Plänen für Work&Travel, um ein paar Eindrücke vom Leben zu erhalten und mal aus der eigenen Comfort-Zone heraus zu kommen.

                          Wenn du hingegen schon weißt, was du machen willst, dann schau, wie es sich mit deinem jetzigen Leben vereinbaren lässt. Welche Auswirkungen hat es auf Freunde, Bekannte und Hobbies? Welche Auswirkungen hat es auf deinen Job? Musst du dir eine andere Wohnung in einer anderen Stadt suchen? Wie finanzierst du eine etwaige neue Ausbildungszeit? Würde die neue Ausbildung eventuell als Weiterbildungsmaßnahme gefördert? Weiß eigentlich dein Vorgesetzter, dass du mit deiner derzeitigen Arbeit unzufrieden ist? Was kann er dir anbieten? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in eurem Haus? Bist du qualifiziert dafür bzw. hast du Lust dich dafür zu qualifizieren?

                          All die Punkte und mehr musst du einfach abarbeiten. Zielstrebigkeit und Disziplin sind wichtig.

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                            #28
                            Zitat von casio_O
                            vielleicht ist er intelligent, aber wohl nicht der hellste, wenn er nach 10 semestern wieder bock hat bei 0 anzufangen xD

                            will nicht wissen, wie viele schulden der typ hat ^^
                            Lies nochmal. Ihm sind seine Schulden egal, weil er sie eh nicht zurückzahlen will/wird. Er hat Bock wieder bei 0 anzufangen, weil ihm das Studentenleben taugt. Akademisches Umfeld, dennoch viel Freizeit, viele Partys, keine Arbeit. Ist seine Definition eines glücklichen Lebens. Und.. was soll ich sagen: Immer wenn ich ihn sehe, ist er super happy. Macht sich keine Sorgen, gönnt sich nur worauf er Bock hat. Wenn ich mir dann meine anderen Freunde, die seit X Jahren im Job sind, ansehe, muss man sich schon fragen, wer der hellste ist.

                            merci für deine Worte... Eben das ist es ziemlich genau.
                            Ich wüsste, was ich machen möchte. Ich würde überall mal hin reisen. Jetzt wo ich noch ungebunden bin (jung, fit, noch keine Kinder, nicht verheiratet) wäre das doch möglich. Jedoch denke ich mir dann wieder: "Alleine machste das eh nicht." Und aus meinem Freundeskreis geht es, vermute ich zumindest, niemandem so wie mir bzw. wenn es wem so geht würde er nicht das machen, was ich gerne machen würde.

                            Schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Aber wirklich weiterbringen tut mich das jetzt auch nicht.
                            Wie Ollie schon sagt: Keiner hier kann etwas schreiben, das dich ganz plötzlich glücklich macht, oder dir den Weg weist. Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass du nicht der einzige bist, der sich diese Gedanken macht. Wie schon gesagt: Die meisten schütteln das aber recht schnell ab, hören auf die Eltern, machen einen langweiligen Job, sitzen ihre Stunden im Büro ab und das war's dann.

                            Ob das eine langfristige Perspektive für dich ist, musst du selbst wissen. Und.. Falls nein.. Unternimm was dagegen solange du noch kannst. Noch bist du Jung und fit, hast die Zeit. Selbst wenn es in die Hose geht, du in 6 Monaten dann in Thailand feststellst, dass die Surfschule nicht läuft, kannst du ja immer noch zurück. Was hast du verloren? Was hält dich davon ab, mit allem zu brechen und mal was zu probieren? Sieh dir an, was Ollie geschrieben hat. Beantworte dir die Fragen und schau, wie realistisch die einzelnen Perspektiven sind. Du bist jung und gesund, das reicht schon fast als Voraussetzung für Work&Travel und solche Dinge. Das geht auch alleine, da lernt man auch Leute kennen, denen man sich anschließen kann. Und dann. Ja dann, schaust eben weiter.
                            Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass du aus relativ stabilem Elternhaus kommst, die dich notfalls sicher auch wieder auffangen würden, wenn es nicht funktioniert hat, das Studium doch nichts für dich ist und so weiter. Dann hast du es immerhin probiert, bist gescheitert, und hockst dich in dein Büro.

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                              #29
                              @ inthy und deinen Kollegen

                              Glückliches Leben wird immer von jedem anders definiert. Daher ist es ziemlich dum zu sagen, dass der Typ ein besseres Leben hat als deine Freunde die einer Arbeit nachgehen. Er wird nie eine Familie haben, er wird nie ein Eigenheim haben.. Finde ich sehr sehr traurig. Ich kann es nicht beurteilen, aber für seine geliebte Familie sorgen zu können muss einen doch erfüllen? Aber ja, für ihn ist im Moment Glück = yolo fuck the system - glaubst du wirklich das wird er auch mit 40 noch denken?

                              Ich bin später mal glücklich wenn ich irgendwann mal eine Familie versorgen kann, meinem Kind ein Fahrrad kaufen kann, mit meiner Freundin in einem schönen kleinen Häuschen wohne.

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                                #30
                                Ich habe nie gesagt, was besser oder schlechter ist. Das kann man nicht messen, habe ich nie behauptet, würde ich auch nie. Ich habe nur gesagt, wer glücklicher aussieht. Und das kann man durchaus sehen. Dabei ist es egal, welche Lebenskonzeption dahinter steht. Zeig mir zwei Menschen und man kann doch recht schnell rausfinden, wer glücklicher/zufriedener ist. Völlig irrelevant, ob der eine arbeitslos und der andere beschäftigt ist.
                                Wenn du mir jetzt sagst, dass du das sehr traurig findest, dann hat diese Aussage für mich absolut keinen Inhalt, denn er ist damit zufrieden. Dass das nichts für dich ist, ist ihm ja völlig egal.
                                Da widersprichst du dir ja selbst: Erst sagst du, dass glückliches Leben jeder anders definiert (Was logisch ist) und im nächsten Satz kommentierst du seine Entscheidung und wertest sie ab, implizierst, dass deine Konzeption die bessere ist. Genau darum geht es ja. Wenn du später deinem Kind ein Fahrrad kaufst und dabei glücklich bist, weil du dir das leisten kannst, weil du dafür geknechtet hast, dann macht dich das glücklich. Und das kann man ja ganz objektiv feststellen.

                                Ist aber nicht für jeden was. Manche wären selbst in dieser Situation dann unzufrieden, weil sie ihr Leben mit Arbeiten verbracht haben, nur um dann mal später jemandem ein Fahrrad zu kaufen und die Miete für eine Wohnung zu bezahlen. Für eine ist das Lebensziel, für andere Alptraum. Wichtig ist nur herauszufinden, zu welcher Gruppe man gehört.

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