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Gesellschaftliche Wahrnehmung des eSports

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    #31
    Kenne auch viele Leute, die einen Unterschied zwischen Konsolen und PC`s machen.

    Die treffen sich um Fifa oder NBA zu zocken bzw. zocken es alleine und denken, jemand der CS oder LOL alleine form PC zockt ist ein Nerd. Man muss halt ein bisschen mehr machen als eine DVD/Blue Ray reinzustecken und los zu daddeln, aber eigentlich auch wieder nicht wenn man checkt wie. Aber PC daddeln sieht auch komisch aus... extra ein Monitor, ne komische Maus und ein Headset, als hätte man sein eigenes 2m großes Videospielgerät. Man hat halt einen eigenen Platz und eine Konsole integriert sich ins Wohnzimmer. PC`s wirken halt irgendwie altmodisch und ich finde Sachen, die man sich extra aufsetzten muss auch irgendwie kacke. Hab auch kein 3D TV bzw. finde es kacke. Kann auch den VR-Brillen/Google Glas nichts abgewinnen.

    Das Gehalt von Fußballspielern wird doch auch immer belächelt. Weils als Hobby anfing und eigentlich Spaß machen soll. Das ist doch kein richtiger Beruf, wenn man Spaß dran hat und dann verdient er auch noch ein ziegfaches mehr. ^^ Aber wie viel Arbeit und hingabe da drin steckt sehen die nicht bzw. macht es das noch schlimmer, er ist ja nur am spielen und macht nichts für die ZUkunft.

    Fundaddeln ist halt eher Konsole und die Pros sitzen an Rechnern :D

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      #32
      [quote=Leroyal][quote=Spaten]
      Zitat von Leroyal
      Dann formuliere ich das mal um. Bisher hatte ich dich so verstanden, dass PC Spiele im Grundsatz mal keinen Mehrwert bieten, vergleichbar mit Fernsehen oder anderen Tätigkeiten, die keinen oberflächlich sichtbaren Mehrwert bieten. (Im direkten Vergleich wäre z.B. Joggen zu nennen). Dadurch fangen wir an, Mehrwerte in verschiedene Wertigkeiten zu "prügeln". So ist z.B. die gewonnene Fitness durch Joggen für jemanden weniger Wert, der sich in der Zeit eine Dokumentation über das Paarungsverhalten von Manatis angeguckt hat, wohingegen Cooki einen Abend im Stadion im Gesicht mehr Mehrwert beimisst, als wenn er die gleiche Zeit Counterstrike gespielt hätte (wilde freie Behauptung).
      Genau hier spiegelt sich die Komplexität der Bewertung eines Mehrwerts wider, da er schlicht subjektiv ist. Jetzt kann man versuchen, das über gesellschaftliche Standards abwickeln und dort sagt man, Sport ist ein gutes Hobby! Was wenn ich aber z.B. nachweisen kann, dass mich das Hobby am PC zu einer besseren Führungskraft und Konfliktmoderator gemacht hat (Mit Kunden z.B.)? Das wäre ja dann auch ein gesellschaftlich anerkannter Mehrwert. Wie stelle ich diesen Mehrwert nun dem Sport gegenüber?
      Natürlich kann der individuelle Nutzen einer Tätigkeit von Person zu Person verschieden sein und der ein oder andere mag ja beim LoL spielen ein paar Worte Englisch gelernt oder vielleicht etwas Teamfähigkeit entwickelt haben, aber das lässt sich ja nicht ansatzweise auf einen Maßstab übertragen, ab dem man von einem signifikanten allgemeinen Nutzen sprechen könnte. Ich möchte den individuellen Nutzen gewisser Tätigkeiten, die nicht in gleicher Weise anerkannt sind wie etwa 'Sport treiben', auch nicht absprechen, aber derartige Einzelfälle oder Anekdoten bieten meiner Meinung nach an dieser Stelle auch keine vernünftige Diskussionsgrundlage. Wenn ich eine Aussage tätige wie 'xx ist kein allzu sinnvoller Zeitvertreib' dann mache ich diese Bewertung anhand der Aspekte der Tätigkeit, die mehr oder weniger universell sind. Dass der individuelle Nutzen der Tätigkeit in Einzelfällen auch deutlich abweichen kann versteht sich von selbst.

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        #33
        . Geld verdienen die wenigsten damit und diejenigen die es tuen, könnten vermutlich auch mehr beitragen, wenn sie sich auf was anderes konzentrieren würden.
        Das denke ich mir halt bei 70% aller Beschäftigten in der Dienstleistungsberufe.

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