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Gesellschaftliche Wahrnehmung des eSports

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    #16

    Das ist eine Diskussion, die nicht sinnvoll zu führen ist.

    Was ist denn deiner Meinung nach ein sinnvolles Hobby?

    Es gibt, wenn man die Sinnhaftigkeit eines Hobbies bilanzieren möchte, einige Punkte, die für Gaming oder im speziellen eSports sprechen.


    Zitat von Spaten
    Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.
    Allein diese Aussage: Es ist absolut vermessen, sich darüber zu echauffieren, wie Menschen ihren Akku aufladen. Ich nutze Gaming als Ventil. Ich arbeite jeden Tag 9-11 Stunden, Habe dazu meine Kinder die ich ab 6 und gerne auch mal in der Nacht betreue und nebenberuflich eine Weiterbildung durchgeführt. Wenn ich dann täglich 1-x Stunden spiele, weil mir das hilft den Kopf frei zu bekommen und in den anderen Theman entsprechend zu performen, inwiefern ist mein Ventil dann zu kritisieren?
    Ich will das nicht zu persönlich gestalten, aber warum muss meine seine Freizeit gesellschaftlich anerkannt sinnvoll verbringen?

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      #17
      Spoiler: 

      Zitat von Spaten
      TV schauen ist bis auf wenige Ausnahmen auch kein sinnvoller Zeitvertreib. Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.

      zupzup hat Gesundheit als möglichen Mehrwert eines Hobbys genannt, worin im Wesentlichen auch der Unterschied zwischen Sport und 'eSport' besteht. Bei Gaming ist der persönliche sowie gesellschaftliche Mehrwert gering, man lernt vielleicht ein paar Worte Englisch, sofern man die Sprache nicht sowieso schon beherrscht. Geld verdienen die wenigsten damit und diejenigen die es tuen, könnten vermutlich auch mehr beitragen, wenn sie sich auf was anderes konzentrieren würden.

      Bringt dir das chatten in dem Forum denn Gesundheit, Geld oder Sinn?

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        #18
        Zitat von Jonicei
        Spoiler: 

        Zitat von Spaten
        TV schauen ist bis auf wenige Ausnahmen auch kein sinnvoller Zeitvertreib. Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.

        zupzup hat Gesundheit als möglichen Mehrwert eines Hobbys genannt, worin im Wesentlichen auch der Unterschied zwischen Sport und 'eSport' besteht. Bei Gaming ist der persönliche sowie gesellschaftliche Mehrwert gering, man lernt vielleicht ein paar Worte Englisch, sofern man die Sprache nicht sowieso schon beherrscht. Geld verdienen die wenigsten damit und diejenigen die es tuen, könnten vermutlich auch mehr beitragen, wenn sie sich auf was anderes konzentrieren würden.

        Bringt dir das chatten in dem Forum denn Gesundheit, Geld oder Sinn?
        Wenn dein Hauptnahrungsmittel Mett ist, dann schon.

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          #19
          Zitat von Jonicei
          Spoiler: 

          Zitat von Spaten
          TV schauen ist bis auf wenige Ausnahmen auch kein sinnvoller Zeitvertreib. Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.

          zupzup hat Gesundheit als möglichen Mehrwert eines Hobbys genannt, worin im Wesentlichen auch der Unterschied zwischen Sport und 'eSport' besteht. Bei Gaming ist der persönliche sowie gesellschaftliche Mehrwert gering, man lernt vielleicht ein paar Worte Englisch, sofern man die Sprache nicht sowieso schon beherrscht. Geld verdienen die wenigsten damit und diejenigen die es tuen, könnten vermutlich auch mehr beitragen, wenn sie sich auf was anderes konzentrieren würden.

          Bringt dir das chatten in dem Forum denn Gesundheit, Geld oder Sinn?
          Ist bei dir ins Forum reinchatten ein Hobby?

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            #20
            thread eröffnen und eine sinnlose diskussion vom zaun brechen, wo man sich dann künstlich echauffiert, mit dem einzigen grund seine eigene meinung bestätigt zu bekommen
            wp

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              #21
              Zitat von Leroyal
              Das ist eine Diskussion, die nicht sinnvoll zu führen ist.

              Was ist denn deiner Meinung nach ein sinnvolles Hobby?

              Es gibt, wenn man die Sinnhaftigkeit eines Hobbies bilanzieren möchte, einige Punkte, die für Gaming oder im speziellen eSports sprechen.


              Zitat von Spaten
              Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.
              Allein diese Aussage: Es ist absolut vermessen, sich darüber zu echauffieren, wie Menschen ihren Akku aufladen. Ich nutze Gaming als Ventil. Ich arbeite jeden Tag 9-11 Stunden, Habe dazu meine Kinder die ich ab 6 und gerne auch mal in der Nacht betreue und nebenberuflich eine Weiterbildung durchgeführt. Wenn ich dann täglich 1-x Stunden spiele, weil mir das hilft den Kopf frei zu bekommen und in den anderen Theman entsprechend zu performen, inwiefern ist mein Ventil dann zu kritisieren?
              Ich will das nicht zu persönlich gestalten, aber warum muss meine seine Freizeit gesellschaftlich anerkannt sinnvoll verbringen?
              Ob du täglich ein wenig spielst, um den Kopf frei zu bekommen interessiert mich doch nicht, habe doch selbst gesagt, dass da nichts schlimmes dabei ist bzw. dass das nicht generell zu verurteilen ist und das habe ich auch so gemeint. Mir ging es doch eher darum aufzuzeigen, dass die Tatsache, dass dieses Hobby an sich einen geringen Mehrwert hat, Konsequenzen hat in Bezug darauf wie es von anderen wahrgenommen wird, wenn man versucht es als Beruf zu betreiben. Und ich behaupte, dass diese Wahrnehmung nicht völlig unbegründet ist, vor allem angesichts des Legitimationsversuchs durch die meiner Meinung nach fälschliche Klassifizierung als Sportart.

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                #22
                Spoiler: 

                Zitat von zupzup
                Zitat von Jonicei
                Spoiler: 

                Zitat von Spaten
                TV schauen ist bis auf wenige Ausnahmen auch kein sinnvoller Zeitvertreib. Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.

                zupzup hat Gesundheit als möglichen Mehrwert eines Hobbys genannt, worin im Wesentlichen auch der Unterschied zwischen Sport und 'eSport' besteht. Bei Gaming ist der persönliche sowie gesellschaftliche Mehrwert gering, man lernt vielleicht ein paar Worte Englisch, sofern man die Sprache nicht sowieso schon beherrscht. Geld verdienen die wenigsten damit und diejenigen die es tuen, könnten vermutlich auch mehr beitragen, wenn sie sich auf was anderes konzentrieren würden.

                Bringt dir das chatten in dem Forum denn Gesundheit, Geld oder Sinn?
                Ist bei dir ins Forum reinchatten ein Hobby?

                Ist wahrscheinlich Teil eines Hobbys ja. Oder nenn es Zeitvertreib, wie du magst.

                Spoiler: 


                Zitat von Spaten
                Zitat von Leroyal
                Das ist eine Diskussion, die nicht sinnvoll zu führen ist.

                Was ist denn deiner Meinung nach ein sinnvolles Hobby?

                Es gibt, wenn man die Sinnhaftigkeit eines Hobbies bilanzieren möchte, einige Punkte, die für Gaming oder im speziellen eSports sprechen.


                Zitat von Spaten
                Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.
                Allein diese Aussage: Es ist absolut vermessen, sich darüber zu echauffieren, wie Menschen ihren Akku aufladen. Ich nutze Gaming als Ventil. Ich arbeite jeden Tag 9-11 Stunden, Habe dazu meine Kinder die ich ab 6 und gerne auch mal in der Nacht betreue und nebenberuflich eine Weiterbildung durchgeführt. Wenn ich dann täglich 1-x Stunden spiele, weil mir das hilft den Kopf frei zu bekommen und in den anderen Theman entsprechend zu performen, inwiefern ist mein Ventil dann zu kritisieren?
                Ich will das nicht zu persönlich gestalten, aber warum muss meine seine Freizeit gesellschaftlich anerkannt sinnvoll verbringen?
                Ob du täglich ein wenig spielst, um den Kopf frei zu bekommen interessiert mich doch nicht, habe doch selbst gesagt, dass da nichts schlimmes dabei ist bzw. dass das nicht generell zu verurteilen ist und das habe ich auch so gemeint. Mir ging es doch eher darum aufzuzeigen, dass die Tatsache, dass dieses Hobby an sich einen geringen Mehrwert hat, Konsequenzen hat in Bezug darauf wie es von anderen wahrgenommen wird, wenn man versucht es als Beruf zu betreiben. Und ich behaupte, dass diese Wahrnehmung nicht völlig unbegründet ist, vor allem angesichts des Legitimationsversuchs durch die meiner Meinung nach fälschliche Klassifizierung als Sportart.


                Mehrwert bei einem Hobby ist doch einfach der Spaß an der Sache. Okay du kannst sagen, bei "richtigem" Sport hält man sich körperlich fit. Dann halte ich mich bei Starcraft halt geistig fit. Trotzdem ist das nicht der Grund, warum ich es spiele.

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                  #23
                  Ein anderer Spielt Schach, lernt ein Instrument, ließt ein Buch oder schraubt am Auto rum. Bringt auch alles nichts in Richtung Gesundheit. Aber alle sind am Ende des Tages froh damit es gemacht zu haben. Natürlich sollte man nebenbei auch angemessen auf Bewegung/Sport achten, aber generell sehe ich auch nichts schlimmes am Zocken. Jeder macht was anderes um den Kopf frei zu bekommen.
                  Berichtet wird halt noch länger so. Immerhin sind es nicht mehr nurnoch Berichte nachdem jemand Amok gelaufen ist. Gebt dem ganzen noch ein paar Jahre und es wird evtl. sogar seriös. Freu mich schon wenn im TV statt Boxkämpfen auf einmal irgendwelche Majors übertragen werden :)

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                    #24
                    ahjo, aber was ist mit lesen von Fantasy, Eisenbahn bauen oder Bilder malen? Der Mehrwert ist da ja irgendwie auch "null"

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                      #25
                      Zitat von Spaten
                      Spoiler: 
                      Zitat von Leroyal
                      Das ist eine Diskussion, die nicht sinnvoll zu führen ist.

                      Was ist denn deiner Meinung nach ein sinnvolles Hobby?

                      Es gibt, wenn man die Sinnhaftigkeit eines Hobbies bilanzieren möchte, einige Punkte, die für Gaming oder im speziellen eSports sprechen.


                      Zitat von Spaten
                      Ich verurteile das natürlich nicht generell, die wenigsten können jede wache Stunde des Tages produktiv verbringen.
                      Allein diese Aussage: Es ist absolut vermessen, sich darüber zu echauffieren, wie Menschen ihren Akku aufladen. Ich nutze Gaming als Ventil. Ich arbeite jeden Tag 9-11 Stunden, Habe dazu meine Kinder die ich ab 6 und gerne auch mal in der Nacht betreue und nebenberuflich eine Weiterbildung durchgeführt. Wenn ich dann täglich 1-x Stunden spiele, weil mir das hilft den Kopf frei zu bekommen und in den anderen Theman entsprechend zu performen, inwiefern ist mein Ventil dann zu kritisieren?
                      Ich will das nicht zu persönlich gestalten, aber warum muss meine seine Freizeit gesellschaftlich anerkannt sinnvoll verbringen?


                      Ob du täglich ein wenig spielst, um den Kopf frei zu bekommen interessiert mich doch nicht, habe doch selbst gesagt, dass da nichts schlimmes dabei ist bzw. dass das nicht generell zu verurteilen ist und das habe ich auch so gemeint. Mir ging es doch eher darum aufzuzeigen, dass die Tatsache, dass dieses Hobby an sich einen geringen Mehrwert hat, Konsequenzen hat in Bezug darauf wie es von anderen wahrgenommen wird, wenn man versucht es als Beruf zu betreiben. Und ich behaupte, dass diese Wahrnehmung nicht völlig unbegründet ist, vor allem angesichts des Legitimationsversuchs durch die meiner Meinung nach fälschliche Klassifizierung als Sportart.
                      Das meinte mit "ich möchte es nicht zu sehr personaliseren". Ich wollte nur einen Horizont bieten, wofür man eben so ein Hobby nutzen kann und damit die Bewertung eines objektiv messbaren Mehrwerts für Freizeitbeschäftigung in Frage stellen.

                      Dass Welten, welche dem Außenstehenden unbekannt sind grundsätzlich einmal kritischer betrachtet werden ist ja vollkommen in Ordnung und das kritisiere ich auch nicht. Ob eSports als Sportart anerkannt werden soll oder nicht ist mit Sicherheit eine sinnvolle Diskussion. Hier vertrete ich übrigens, völlig überraschend, das Gegenstück zu dir. Dann muss aber auch die Information dazu frei zugänglich und objektiv sein.

                      Ziel bei der Vorstellung von Unbekannten Themen für 3. sollte immer sein, dass man ihnen das Thema in Gänze näher bringt und dem Konsumenten die Möglichkeiten gibt, ein Thema zur Gänze zu betrachten und für sich zu bewerten. Nichts anderes Wünsche ich mir. In dieser Diskussion hat aber der "Mehrwert" eines Hobbies keinen Platz. Welchen Mehrwert bietet denn eine Sammeltätigkeit? Oder sind gesundheitliche Risiken bei Sportarten relevant in der Mehrwertsbestimmung?

                      David Jarolim: Wenn du den OP richtig gelesen hättest, dann hättest du die von mir dargelegte Diskussionsgrundlage vielleicht auch verstanden und würdest dann nicht irgendwas behaupten. Außerdem kann ich dir versichern, dass mein Mett frisch gewolft ist und komplett natürlich hergestellt.

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                        #26
                        eSport wird in nicht allzu ferner Zukunft sowieso als Sport anerkannt werden. Die Popularität unter jungen Leuten dürfte (vllt. neben dem Fussball) unerreicht sein, der Zugang zum eSport (persönlich u. als Zuschauer) ist leichter als in jeder anderen Sportart. Der Wachstum in den letzten Jahren beweist das. Was einige alt-Konservativen vom DOSB oder Leute wie Raab/Spaten zu der Thematik sagen/sagten ist eigentlich komplett irrelevant.

                        Würde mich deswegen da nicht weiter drüber aufregen.

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                          #27
                          Zitat von Leroyal
                          Dass Welten, welche dem Außenstehenden unbekannt sind grundsätzlich einmal kritischer betrachtet werden ist ja vollkommen in Ordnung und das kritisiere ich auch nicht. Ob eSports als Sportart anerkannt werden soll oder nicht ist mit Sicherheit eine sinnvolle Diskussion. Hier vertrete ich übrigens, völlig überraschend, das Gegenstück zu dir. Dann muss aber auch die Information dazu frei zugänglich und objektiv sein.

                          Ziel bei der Vorstellung von Unbekannten Themen für 3. sollte immer sein, dass man ihnen das Thema in Gänze näher bringt und dem Konsumenten die Möglichkeiten gibt, ein Thema zur Gänze zu betrachten und für sich zu bewerten.
                          Ich stimme deiner Behauptung, dass der Beitrag von TV Total hier keine gute Grundlage zur objektiven Meinungsbildung bietet zu, aber das würde ich bei TV Total auch nicht erwarten und das sollte den Zuschauern auch klar sein, ist ja in erster Linie eine Unterhaltungssendung.

                          In dieser Diskussion hat aber der "Mehrwert" eines Hobbies keinen Platz. Welchen Mehrwert bietet denn eine Sammeltätigkeit? Oder sind gesundheitliche Risiken bei Sportarten relevant in der Mehrwertsbestimmung?
                          Informationen über einen Mehrwert einer Aktivität (sofern vorhanden) sind doch bei der Urteilsbildung hilfreich, dementsprechend wäre ich auch dankbar, wenn entsprechende Informationen darüber in einem Bericht vorhanden wären, vor allem wenn dieser die Thematik 'in Gänze' erfassen soll.

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                            #28
                            Naja in den nächsten Generationen werden Menschen ganz andere und wohl offenere Einstellungen zu all dem haben, weil sie in Anwesenheit von Elektronik aufwachsen, viel näheren Kontakt dazu haben und es allgemein eine stärkere Präsenz hat als früher, einen selbstverständlicheren Platz in der Gesellschaft

                            Kommentar


                              #29
                              ihr sprecht auch irgendwie dem hobby internet / zocken / pc den mehrwert ab, was ich nicht verstehe

                              Kommentar


                                #30
                                Zitat von Spaten
                                Zitat von Leroyal
                                Dass Welten, welche dem Außenstehenden unbekannt sind grundsätzlich einmal kritischer betrachtet werden ist ja vollkommen in Ordnung und das kritisiere ich auch nicht. Ob eSports als Sportart anerkannt werden soll oder nicht ist mit Sicherheit eine sinnvolle Diskussion. Hier vertrete ich übrigens, völlig überraschend, das Gegenstück zu dir. Dann muss aber auch die Information dazu frei zugänglich und objektiv sein.

                                Ziel bei der Vorstellung von Unbekannten Themen für 3. sollte immer sein, dass man ihnen das Thema in Gänze näher bringt und dem Konsumenten die Möglichkeiten gibt, ein Thema zur Gänze zu betrachten und für sich zu bewerten.
                                Ich stimme deiner Behauptung, dass der Beitrag von TV Total hier keine gute Grundlage zur objektiven Meinungsbildung bietet zu, aber das würde ich bei TV Total auch nicht erwarten und das sollte den Zuschauern auch klar sein, ist ja in erster Linie eine Unterhaltungssendung.
                                Hier kommen wir denke ich schon auf einen Nenner. Da bin ich vermutlich bis zu einem gewissen Grad Idealist, weil ich mir von einer Plattform mit der Reichweite, wie TV Total sie hatte und die eben auch zur Vorstellung von tendenziell unbekannten Themen genutzt wird wünschen, dass man das anders gestaltet hätte. Aber am Ende des Tages wollten die Leute wohl den Proleten Raab sehen, der sich in eben seiner Art in einem Kontext inszeniert. Insofern hast du da wohl einfach recht. ssb :(

                                Zitat von Spaten
                                Zitat von Leroyal
                                In dieser Diskussion hat aber der "Mehrwert" eines Hobbies keinen Platz. Welchen Mehrwert bietet denn eine Sammeltätigkeit? Oder sind gesundheitliche Risiken bei Sportarten relevant in der Mehrwertsbestimmung?
                                Informationen über einen Mehrwert einer Aktivität (sofern vorhanden) sind doch bei der Urteilsbildung hilfreich, dementsprechend wäre ich auch dankbar, wenn entsprechende Informationen darüber in einem Bericht vorhanden wären, vor allem wenn dieser die Thematik 'in Gänze' erfassen soll.
                                Dann formuliere ich das mal um. Bisher hatte ich dich so verstanden, dass PC Spiele im Grundsatz mal keinen Mehrwert bieten, vergleichbar mit Fernsehen oder anderen Tätigkeiten, die keinen oberflächlich sichtbaren Mehrwert bieten. (Im direkten Vergleich wäre z.B. Joggen zu nennen). Dadurch fangen wir an, Mehrwerte in verschiedene Wertigkeiten zu "prügeln". So ist z.B. die gewonnene Fitness durch Joggen für jemanden weniger Wert, der sich in der Zeit eine Dokumentation über das Paarungsverhalten von Manatis angeguckt hat, wohingegen Cooki einen Abend im Stadion im Gesicht mehr Mehrwert beimisst, als wenn er die gleiche Zeit Counterstrike gespielt hätte (wilde freie Behauptung).
                                Genau hier spiegelt sich die Komplexität der Bewertung eines Mehrwerts wider, da er schlicht subjektiv ist. Jetzt kann man versuchen, das über gesellschaftliche Standards abwickeln und dort sagt man, Sport ist ein gutes Hobby! Was wenn ich aber z.B. nachweisen kann, dass mich das Hobby am PC zu einer besseren Führungskraft und Konfliktmoderator gemacht hat (Mit Kunden z.B.)? Das wäre ja dann auch ein gesellschaftlich anerkannter Mehrwert. Wie stelle ich diesen Mehrwert nun dem Sport gegenüber?

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